November 30

Meisterball

Menschen lassen sich von nichts aufhalten, um an das zu gelangen, was ihnen noch mehr Macht gibt. Ich weiß das von allen Pokémon am Besten. Ich lebte zurückgezogen in dieser Höhle, umgeben von starken Pokémon. Selbst wenn ein Trainier hierhin gelangen würde, würden die Pokémon ihn sicherlich aufhalten. Zumindest dachte ich das.

Dort stand ein einzelner Trainer, ein Junge. Sein Pokémon, ein einfaches Pikachu, sprang ungeduldig nach vorne, aber der Trainer gab ihm keine Anweisungen. Stattdessen zog er einen kleinen, lilafarbenen Ball mit pink-lilanen Klumpen auf der Oberseite hervor. Es schien eine Art Pokéball zu sein. Ein „M“ war darauf. Wofür es stand, wusste ich nicht.
Er warf den Ball auf mich und ich wurde in sein Licht gehüllt. Ich fühlte einen stechenden Schmerz an meinem Hinterkopf. Etwas wurde mir injiziert. Ich wollte nicht einmal versuchen, aus dem Ball zu fliehen. Ich ließ ihn mich fangen.

Was mir auch immer angetan wurde, ich folgte den Anweisungen des Trainers ohne Frage. Dies schien ein paar Jahre so weiter zugehen, bis ich fast vergaß, dass ich aus der Wildnis stammte. Ich glaubte beinahe, dass ich schon mein ganzes Leben mit diesem Kind verbracht hatte. Aber eines Tages konfrontierte mich der Trainer damit.

„Mewtu“, sagte er. „Ich hätte dir das nicht antun sollen. Niemandem hätte ich das antun sollen. Ich lasse dich gehen.“

Das war alles, was er sagte. Er zerbrach den Ball unter seinem Schuh, und sofort fühlte ich, wie die Macht entwich. Er hatte seine Kontrolle über mich aufgegeben. Ich war frei und konnte ihn verlassen. Ich hätte ihn gefragt, warum er das getan hatte, aber der Trainer war verschwunden, als ich aufsah. Ich nehme an, er ist auf einem Vogel-Pokémon davongeflogen.

Seit diesem Tag betrat kein anderer Trainer meine Höhle. Und ich habe nie wieder einen anderen Ball gesehen, wie den Ball mit dem „M“, welcher mich vor so vielen Jahren versklavte.

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Übersetzerin: Hikari17

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Master_Ball

November 30

Die Puppe

Ich denke, es ist eine Marionette. Es hatte einen grossen Kopf mit einem faltigen Gesicht und fleischfarbenem Gummi. Die Augen waren riesig, pralle weisse Kugeln mit roten Pupillen. Das Haar war schwarz, hergestellt aus einer harten Substanz, welches nicht zur Haut der Puppe passte. Und die Zähne waren gigantisch, pures weiss und sie waren in der Lage, sich auf und ab zu bewegen. Der Körper und die Gliedmassen waren aus Holz, bemalt, es sollte wie Kleidungsstücke aussehen aber die Farbe ging an einigen Stellen schon ab. So konnte man das naturbraune Holz schon an einigen Enden sehen. Beide Arme und Beine waren verschieden lang aber die Hände und Füsse waren ziemlich detailliert. Es machte einen lauten, klappernden Ton, wenn es sich bewegte. Diese Puppe… folgte mir. Versteh mich nicht falsch, dieses Dingt steht nicht auf und läuft mir hinterher. Ich würde eher sagen, es taucht immer wieder in meinem Leben auf. Das kann kein Zufall sein.

Die früheste Erinnerung an sie ist von meinem ersten Geburtstag. Natürlich kann ich mich nicht an die Details von diesem Tag erinnern aber das Gesicht dieser Puppe kann man auch nach 19 Jahren nicht vergessen. Ich kann mich nicht erinnern wieso sie dort war. War es ein Geschenk? Oder war die Marionette schon vor meiner Geburt im Besitz meiner Eltern? Ich weiss nur, dass sie mich zu Tode erschrak und ich nicht aufhören konnte zu weinen. Als ich mit etwa vier Jahren in der Lage war zu reden, fragte ich meine Eltern über die Puppe aus. Sie sagten jedoch, dass sie sich an keine Puppe erinnern konnten, welche an meinem Geburtstag im Raum war. Sie sagten auch, dass ich mich an diesem Tag vor nichts erschrak, geschweige denn geweint habe.

Das nächste Mal, als ich die Puppe sah, war ich etwa sieben. Ich erforschte gerade ein Zimmer mit alten Sachen meiner Eltern, welche sich halt über die Jahre ansammelten. Da fand ich ein altes Jahrbuch, jedoch erinnere ich mich nicht mehr an das Jahr des Kalenders. Es gab ein Foto für jeden Monat, aber das einzige, an das ich mich erinnern kann, war das Bild vom Oktober. Das Bild für diesen Monat war…die Puppe. Ich bekam Angst und rannte aus dem Zimmer. Gleich darauf erzählte ich meiner Mutter von dem Bild und wollte es ihr auf dem Kalender zeigen, so dass sie weiss, über welche Puppe ich mit vier geredet hatte und dass sie wirklich existiert. Zusammen liefen wir in das chaotische Zimmer, aber der Kalender war weg.

Es war mitten in den Sommerferien und ich war gerade neun geworden, als es wieder passierte. Ich wachte mitten in der Nacht aus einem Alptraum auf. Leider kann ich mich nicht mehr an den Traum erinnern. Ich war zu verängstigt um wieder einzuschlafen, also ging ich ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein. Eine alte schwarz-weiss Sendung auf Nick ging geradezu ende und als die Werbung begann, sah ich die Marionette. Sie tanzte, während laute Musik gespielt wurde. Ich schrie und weinte hemmungslos. Als meine Eltern vom Erdgeschoss hoch rannten, war die Puppe jedoch schon wieder verschwunden. Wie konnte es auch anders sein.

Mit zwanzig Jahren, als ich gerade durch die Stadt schlenderte, kam ich an einem alten Spielwarengeschäft vorbei. Im Schaufenster waren viele Spielzeugautos und Puppen. Ich erschrak, als ich links in der Ecke DIE Puppe sah. Ohne zu zögern ging ich in das Geschäft und fragte den Kassierer, ob er etwas über die Geschichte der Puppe, woher sie kam oder wer sie gemacht hatte wusste. Leider wusste er nichts der Gleichen. Die Puppe wurde ihm vor einigen Tagen verkauft und ich könne sie für 6 Euro haben. Ich war mir nicht sicher was ich tun sollte, zum einen hatte ich immer noch eine grosse Angst vor ihr aber der Gedanke endlich beweisen zu können, dass die Marionette wirklich existiert, schien mir eine gute Idee. Also kaufte ich die Puppe und nahm sie mit nach Hause.

Für eine Weile fühlte ich mich besser, ich sah die Puppe als eine Kindheitsangst, welche ich nun als Erwachsener überwinden musste. Ich fing sogar an, die Erklärungen meiner Eltern zu glauben. (Ich hätte die Puppe als Baby irgendwo anders gesehen, stellte mir den Kalender nur vor und den TV-Auftritt hätte ich nur geträumt.)

Nach diesem Tag hatte ich die Puppe beinahe vergessen. Ich beendete mein College, heiratete und meine Frau sollte in ein paar Wochen unser Kind gebären. Meine Frau war gerade im Spital und wurde untersucht. Ich putzte in dieser Zeit den Raum, im dem unser Kind schlafen sollte. Als ich die Puppe fand. Staubig und verlassen. Ich wollte nicht, dass mein Kind dieses Monster zu Gesicht kriegt und beschloss, dass die Puppe genauso gut an einem anderen Ort Staub ansammeln konnte. Jedoch hatte ich ein wenig Mitleid mit meinem „alten Freund“ und wischte den gröbsten Staub aus seinem Gummigesicht und seiner Kleidung. Als ich mit dem Entstauben fertig war, bemerkte ich eine verblasste Inschrift auf der Rückseite: „So wird er später aussehen.“ Bevor ich überhaupt herausfinden konnte, was es zu bedeuten hatte, klingelte das Telefon. Ich nahm ab und hörte die weinende Stimme meiner Frau. So wie ich sie noch nie zuvor gehört habe. Schluchzend erzählte sie mir, dass sie hörte wie der Arzt mit der Krankenschwester geredet habe. Es gäbe ein Problem mit dem Baby…

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Übersetzer: JackHill

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Puppet

Vertonung von Blub248: http://www.youtube.com/watch?v=eZDajozhgyA

November 29

Creepypastas von Fans #031: Mir bleibt nur Mord

Wisst ihr noch, dieser eine Junge, den ihr in der Klasse immer gemobbt und ihm gesagt habt: „Halt die Fresse, geh Sterben, du bist eine Schande für die Welt“, und ihn innerlich damit fertig gemacht habt? Eines Tages rennt dieser Junge nach Hause, weinend und von innen zerstört, und keiner weiß was mit ihm los ist. Er verschweigt sich jedem. In seinem Zimmer ist er ganz alleine, sitzt vor seinem Spiegel und… lacht? Ein krankes Lächeln ist in seinem Gesicht.

Es verfolgt dich in deinen Träumen, dieses Lächeln. Am nächsten Tag gehst du wieder in die Schule, der Junge ist auch da, natürlich willst du dir einen Spaß mit ihm machen und ihm ins Gesicht schlagen. Du schlägst auf ihn ein und merkst… in deiner Hand ist ein Loch! Der Junge lacht wieder und sagt nur: „Wenn ich nicht reden darf, meinen Mund halten soll, nicht glücklich sein darf, dann Töte ich halt“.

Er weint.

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Verfasser: Darksliede

November 29

Creepypastas von Fans #030: D.O.S – Kapitel 1

Eines Tages kaufte ich mir einen neu erschienen DOS Computer. Er war grade erst frisch auf den Markt gekommen. Ab diesen Tag an arbeitete ich nur noch mit diesem „Computer“. Im laufe der Jahre bekam ich den Drang mir einen neuen Computer zuzulegen. Es war ein Windows 98 Computer mit neuen, ungewohnten Fähigkeiten. Aber ich behielt meinen alten DOS Computer als Hoffnung, dass dieser mir einen großen Gewinn einbringt.

Es war fantastisch. Nun konnte ich auch das Internet nutzen, wovon viele moderne Menschen sprachen. Ich konnte damit meine Arbeit perfektionieren, denn wie viele ältere Menschen noch wissen, war ich Schriftsteller. Es war ein Montag Abend, als etwas merkwürdiges passierte. Ich hörte Lärm aus dem Keller. Ich sprang sofort auf, da ich dachte es bricht Jemand bei mir ein. Ich nam mir den signierten Baseballschläger von meinen Vater und rannte in den Keller, schaltete sofort das licht ein und sah eine andere Lichtquelle, die mir neu erschien. Es war der alte DOS Computer. Ich lief vorsichtig dorthin, bewaffnet mit dem Schläger. Es war diese grüne Schrift, die von alleine etwas Schrieb. „Hallo, Mark“. Ich überprüfte sofort, ob der Stecker noch in der Steckdose steckte. Doch er tat es nicht. „Du brauchst nicht nachschauen“. <<YOUR TEXT HERE>> Ich konnte eine Nachricht oder einen Befehl eingeben. Ich tippte den Befehl „C:/DOS/Shutdown.exe“ ein, und drückte sofort ENTER.

Der DOS Computer schaltete sich ab. Ich ging erleichtert wieder die Treppe hinauf. Ich konnte wieder meiner Arbeit nachgehen. „Hallo, Mark.“, plupte es plötzlich auf meinem Windows Computer auf. Schockiert starrte ich den Bildschirm an. <<YOUR TEXT HERE>>. „Was willst du von mir und was bist du?“, tippte ich vorsichtig und ängstlich ein. „Das weißt du“, antwortete der Computer. <<YOUR TEXT HERE>>. „Wie heißt du?“, wollte ich wissen. „D.O.S“. Nun wollte ich wissen, was es wollte. „Die or Sell“ Ich wusste nicht was er meinte. Schließlich konnte ich nicht wirklich gut Englisch. Ich fuhr den Computer herunter und begab mich in mein Bett, um möglichst schnell den nächsten Morgen erleben zu können.

Am nächsten Morgen war alles wie gewohnt. Ich stand auf, frühstückte, trank meinen Kaffee und fuhr mit dem DOS Computer zu einen Computer-Fachhandel. „Guten Tag, der Herr“, begrüßte mich der Besitzer des Fachhandels. „Was kann ich für sie tun?“ „Ich habe hier einen alten DOS-Computer. Er hat sich letzte Nacht von Selbst hochgefahren und…“, plötzlich wollte ich nicht mehr weiter reden. „Komisch, dies ist eigendlich noch nie Vorgekommen, dass mich ein Kunde auf sowas anspricht.“, sagte der Mann erstaunt, und sah mich komisch an. „Geben sie mir den Computer, ich werde mal nachschauen. Dies würde allerdings nur ein paar Stunden dauern. Gehen sie, trinken sie einen Kaffee in dem Bistro gegenüber. Ich habe gehört, dass dort der beste Kaffee hier im Ort verkauft wird.“, antwortete mir der Mann. Nach dem Gespräch ging ich rüber in das Bistro, trank dort einen Kaffee und aß ein stück Kuchen. Nun war es schon knapp 13 Uhr. Ich verließ das Bistro und ging wieder in den Fachhandel. „Wir haben nichts festgestellt! Das macht 46 DM“, überrumpelte mich der Mann dreist. Nachdem ich gezahlt hatte und auf dem Heimweg war, überlegte ich noch eine Weile, ob mich der Mann übers Knie gelegt hatte.

Zuhause angekommen fuhr sich direkt mein DOS-Computer wieder hoch. „Hallo, Mark. Wie geht es diiireirrie ERROR“ Erschrocken ließ ich ihn fallen. Doch plötzlich tippten sich noch ein paar Buchstaben ein. „Die Or Sell“. Neugierig wollte ich nun endlich wissen was es bedeutet. Also stürmte ich aus dem Haus und ging rüber zu meiner Nachbarin. „Hallo Mark. Wie geht es dir heute?“, begrüßte mich meine Nachbarin. Aber ich erschrak und rannte direkt weg. Wieso begrüßte sie mich wie der Computer? Hat sie etwas damit zutun? Wie kann das sein? Ich rannte in eine Apotheke, um mir Beruhigungstabletten zu kaufen.

Auf der Kasse, die mittlerweile modernisiert ist, begrüßte mich ein „Die Or Sell“ Nochmals erschrocken rannte ich auch hier wieder weg. Nun sitze ich hier in einer dunklen Gasse und schreibe dies auf ein Blatt Papier, in der Hoffnung. dass es Jemand findet und veröffentlicht. Achja, ich weiß nun was diese Worte bedeuten. Es heißt: „Stirb oder Verkaufe“. Ich denke, es meint: “ Stirb und verkaufe mich“.

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Verfasser: Resal & Dragondrelp (Hilfe)

November 27

Anna

Er mochte es, sich in der psychiatrischen Abteilung des hiesigen Krankenhauses freiwillig zu melden. Sein echter Job war Börsenmakler, aber der Stress wurde ihm manchmal zu viel und er benötigte eine Auszeit. Früher hat er getrunken, um sich von seinem Stress zu erholen, bis ihn seine Alkoholsucht an Orte geführt hat, die er nie sehen wollte.

Er wusste nicht warum ihm das so helfen würde, im Krankenhaus zu arbeiten. Eigentlich mochte er die verrückten Menschen nicht mit denen er zusammenarbeiten musste; eigentlich war bei fast allen die Hoffnung auf Heilung verloren. Er vermutete es war Anna die der Grund dafür war, dass er immer wiederkehrte. Anna war nur ein kleines Mädchen, so 10 oder 12 Jahre alt. Sie sollte eigentlich nicht in derselben Abteilung wie die Erwachsenen sein, aber die Stadt war zu klein, als das es sich lohnen würde eine Kinderabteilung einzuführen. Er hatte Mitleid mit den Kindern, die mit diesen psychisch labilen Erwachsenen zusammen gesperrt werden. Aber nicht zu vergessen ist Anna momentan die einzige unter 35. Das machte es nur trauriger, meinte er. Er dachte er müsse Anna um jeden Preis vor den Verrückten schützen, deshalb hatte er sich versprochen sie niemals zu verlassen, solange sie dort sein werde.

Anna war wohl die am meisten normale Person in dem Krankenhaus. Sie hatte jedes Mal große Angst, wenn sie das Gebäude verlassen hat. Die Ärzte sagen, sie würde wohl an einem Schock sterben, wenn sie das Gebäude endgültig verließe. Das einzige, was sie glücklicher zu machen schien, war reden. Deshalb hat sie Stundenlang über die verrücktesten Dinge gesprochen. Er hatte das Gefühl, dass er alles über sie Wissen musste; er dachte es wäre gut für ihre Beziehung gewesen. Anna war immer so glücklich, wenn er mit ihr geredet hat, deshalb konnte er sie auch nie sehr lange alleine lassen. Nur einem Thema ist sie bis jetzt immer aus dem Weg gegangen: Warum sie eigentlich in der psychiatrischen Anstalt gelandet ist. Er dachte wenn es einen Grund gäbe, würde sie es ihm schon noch erzählen und dass es wohl nicht gut für ihr Verhältnis wäre wenn er sie dazu drängen würde.

Ihr Bund wuchs jeden Tag. Sie waren sich fast so nah wie Bruder und Schwester, so nah, dass er aufgehört hatte im Krankenhaus zu arbeiten. Er kündigte seinen Job und kam trotzdem jeden Tag, um bei ihr zu sein. Er wollte ihr helfen ihre Angst zu überwinden, bis zu dem Tag als er sie schluchzend und zusammengekauert in ihrem Bett fand. Als er sie fragte, was denn los sei, erzählte sie ihm den Grund warum sie im Krankenhaus war. Sie und ihre Mutter waren in einen Autounfall mit einem Betrunkenen verwickelt. Ihre Mutter starb infolgedessen und Anna musste ins Krankenhaus. Sie hat danach wochenlang nicht gesprochen. Erst wieder als er angefangen hat hier zu arbeiten.

Er dachte, da er scheinbar die Heilung für ihre Krankheit war, fragte er sie, ob sie den betrunkenen Autofahrer geschnappt hatten. Sie sagte nein und das war der Hauptgrund warum sie das Krankenhaus nicht verlassen konnte, denn sie hatte Angst, dass er hinter ihr her ist. Er wollte sie trösten, er sagte ihr, dass sich ein Betrunkener niemals an sie erinnern könne, aber es half nichts. Er versprach, er würde diesen Fahrer persönlich umbringen, wenn das ihre Beziehung stärken würde. Das hatte Annas Aufmerksamkeit geweckt. Er dachte diese Brutalität würde sie abschrecken, aber dem war nicht so. Der Tag verlief von nun an ziemlich normal. Er entschied sich aber mit Annas Doktor zu reden, bevor er ging.

Er hatte vorher noch nie mit dem Doktor geredet, aber da ihn eh jeder im Krankenhaus kannte, hatte er keine Probleme damit, sich vorzustellen. Als er ihn nach Anna fragte, schien der Arzt ziemlich gespannt zu sein, was er zu sagen hat. Eigentlich wusste niemand warum sie hier war, sie fanden sie nur, während sie blutüberströmt an der Straße entlangwanderte. Er war Überrascht und infolgedessen hat er dem Doktor Annas Geschichte erzählt. Am Ende lehnte sich der Doktor zurück und sagte: „Was du mir erzählst, Richard, ist sehr seltsam. Es gibt niemanden in diesem Krankenhaus namens Anna. Du hattest einen Nervenzusammenbruch und bist hier für eine psychiatrische Behandlung. Wie auch immer, aber es wird immer schlimmer statt besser. Für die letzten paar Wochen hast du das Krankenhaus nicht verlassen. Sag mir, Richard, erinnerst du dich wann du das letzte Mal gearbeitet hast?“

Was für eine dumme Frage. Natürlich kann er… nein, er hat Urlaub genommen um hier bei Anna zu sein. Wie konnte er das vergessen? Der Doktor schüttelte den Kopf: „ Du wurdest gezwungen diese psychiatrische Maßnahme zu machen. Wir glauben du hattest irgendein traumatisches Erlebnis, welches deinen Zusammenbruch verursachte und Halluzinationen mit sich zog. Wie ich das sehe, hast du betrunken einen Autounfall verursacht, bei dem zwei Menschen umgekommen sind.“

Er saß dort, so schockiert, dass er sich nicht bewegen konnte. Das war unmöglich. Er hat aufgehört zu trinken… sofort als er hier angefangen hat zu arbeiten. Nein. Nein. Er konnte nicht… aber er erinnerte sich zurück, das grelle Scheinwerferlicht als er die Kontrolle über den Wagen verlor, das Kreischen der Reifen und das Mädchen, welches auf dem Rücksitz geschrien hat. Als er aufblickte, saß nicht mehr der Doktor vor ihm, es war Anna. Sie saß nur da und starrte ihn an. Er blickte zurück, kurz danach sank sein blick auf den Boden. Er fühlte sich schuldig, oh so schuldig. Aber er hatte ein Versprechen einzulösen.
Richard nahm eine Schere vom Tisch.

Übersetzer: raykaytwo

Original: http://www.creepypasta.com/anna/

November 26

Creepypastas von Fans #029: “Die neue Schallplatte”

Hi Leute, wie manche von euch wissen liebe ich ja Creepypastas und schreibe auch selber welche. Deshalb ist dass, was mir passiert ist, umso aufregender.

hr müsst wissen, ich bin keiner der oft Minecraft spielt aber das neue Update machte mich doch wieder auf Minecraft aufmerksam. Ich lud also das Update hinunter und fing an zu spielen. Ich wusste nicht viel über die Neuerungen. Nur dass es nun eine Hexe gibt und ein Amboss etc. Über Kleinigkeiten wusste ich aber nicht Bescheid.

Ich startete also ein Spiel und fing an die üblichen Dinge zu farmen. Nach ein paar Stunden war mal wieder Nacht und ich wollte leveln gehen. Also kämpfte ich, bis eine Schallplatte droppte. Sie war komplett schwarz und hatte keinen Namen als ich nachschauen wollte. Außerdem sah sie sehr unfertig aus. Also vom Aussehen her total billig. Ich dachte es wäre eine neue Schallplatte also machte ich mir keine Sorgen. Als ich in meinem Heim angekommen war craftete ich einen Schallplattenspieler und legte die Platte ein.

Ich hörte erstmal gar nichts. Doch dann kam für ein oder zwei Sekunden ein total Schrilles und lautes Geräusch. Ich erschrak mich total aber kümmerte mich nicht weiter darum. Ich dachte die Platte wäre zu Ende aber dann fing es erst richtig an. Man hörte Kinder wie sie schrien und weinten. Ich bekam Gänsehaut. Glaubt mir, das hörte sich nicht nach einem geschauspielerten weinen und schreien an. Nein, das hörte sich einfach total realistisch an. Ich beendete das Spiel.

Was zur Hölle war das? Ich dachte erst dass es zu dem Minecraftupdate gehörte. Also schaute ich erstmal im Minecraftwiki nach. Doch auch dort gab es keine Informationen über die Schwarze Schallplatte. Ich machte mir noch immer keinen Kopf darüber. Aber mich interessierte es einfach total. Ich schrieb deshalb einen Eintrag im Minecraftforum. Doch dieser war nicht lang öffentlich und wurde nach einiger Zeit wegen „Spam“ gelöscht.

War eigentlich auch verständlich. Ich hätte als Moderator nicht anders reagiert. Als ich die Welt neu lud, war die Platte nicht mehr da. Ich weiß bis heute noch immer nicht ob diese Schallplatte gewollt in das Spiel eingebracht worden ist. Auf jeden Fall habe ich sie nicht wieder gedroppt bekommen. Habt ihr sie schon einmal gesehen? Bitte lasst es mich wissen das interessiert mich nämlich total.

Ich habe euch 2 Screenshots zu zeigen.
Der erste ist von dem Minecraftforum. Ihr könnt die Nachricht sehen die ich dort geschrieben habe.

Der zweite Screenshot zeigt die Schallplatte (2 von Links in der Inventarleiste). Ich habe in diesem Moment einen Screenshot gemacht, da ich einen Freund etwas über die Redstoneleitung fragen musste.

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Verfasser: WayneofGames

November 25

Das Foto

Vor ein paar Monaten hatte die Cousine (alleinerziehende Mutter) einer meiner Freunde, ein neues Handy gekauft. Nach einem langen Arbeitstag legte sie ihr Handy auf die Theke und begann TV zu schauen. Ihr Sohn kam zu ihr und fragte, ob er mit ihrem neuen Handy spielen könne. Sie gab ihm das Handy. Sagte aber, er solle niemanden anrufen oder ein Durcheinander bei ihren SMS anrichten.

Etwa um 23.20 Uhr, als sie müde war, beschloss sie ihren Sohn ins Bett zu bringen und danach selber schlafen zu gehen. Sie ging in sein Zimmer, jedoch war er nicht wie gewöhnlich in seinem Bett. Danach schaute sie in ihrem Zimmer nach und fand dort ihren Sohn, mit dem Handy in der Hand, schlafend auf. Als erstes durchsuchte sie ihr neues Handy. Sie fand aber nur geringe Änderungen wie zum Beispiel einen neuen Hintergrund oder einen anderen Klingelton. Nachdem sie den Hintergrund und den Klingelton wieder geändert hatte, ging sie unter die Sektion Bilder. Sie begann die Fotos welche ihr Sohn gemacht hatte zu löschen. Bis sie zum letzten Bild kam…

Was sie dort sah, konnte sie nicht glauben. Sie sah ihren Sohn schlafend auf dem Bett. Aber es war, als ob jemand anderes das Bild über ihm gemacht hätte. Es zeigt links die Hälfte von dem, was wie das Gesicht einer Puppe aussah.

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Übersetzer: JackHill

Original: http://inuscreepystuff.blogspot.ch/2010/08/picture.html

Vertonung von MythenAkte: http://www.youtube.com/watch?v=Cbu7sMrTizA

November 25

Turm des Schweigens

19. Januar 2003

Indische Beamte wagten sich in den tiefen Dschungel, um den Fall von mehreren vermissten Personen zu untersuchen, welche so in der nächstliegenden Stadt berichtet wurden. Was sie fanden war ein „Turm des Schweigens“, auch bekannt unter Dakhma. Die zoroastrischen Leute nutzen diesen Ort, um tote Körper ins Zentrum zu ordnen.

Da Orte wie diese nicht ungewöhnlich in gewissen Teilen Indiens sind, deuten einige Besonderheiten auf etwas viel ungewöhnlicheres hin…

Keine der Körper, die in den Fotografien dargestellt wurden, wurden je identifiziert. Nähere Dorfbewohner, welche zunächst überrascht über die hohe Anzahl der Leichen im Dakhma waren, konnten jene ebenfalls nicht identifizieren. Die Leichen passten auch nicht auf die Beschreibungen der vermisst geltenden Personen.

In der Gegend waren keine Tiere, außer ein paar Maden und Fliegen. Die zoroastrische Bevölkerung stützt sich auf die These, die Vögel (z.B. Bussarde) würden die Körper so anordnen, im Glauben, sie würden so der Erde etwas zurückgeben. Beamte fanden jedoch heraus, dass die Leichen von irgendwelcher Art von Tier weitgehend unberührt waren.

Es gibt keine offiziellen Zahlen von den gefundenen Leichen. Im Grunde haben sie sich mit diesem Ort nicht allzu lange beschäftigt, daher ist es wohl so, dass es diesbezüglich nur ein Foto gibt. Die Beamten meiden diesen Ort – nicht nur, weil sie sich unwohl fühlten, jenen zu betrachten, nein, auch aus einem bestimmten anderen Grund:

Die tiefen Grube in der Mitte des Fotos wurde mit mehreren Fuß verfaultem Blut gefüllt – mit viel mehr, als die toten Körper außerhalb je hätten hergeben können. Der Gestank war so unerträglich, dass viele der Beamten anfingen, sich davor zu ekeln, als sie Dakhma das erste Mal erreichten.

Die Expedition wurde beendet, als ein Dorfbewohner versehentlich einen kleinen Knochen in die Grube kickte, welcher in die geronnene Oberfläche eindrang. Ein massiver Ausbruch von Gas des zersetzten Blutes brauste heftig empor, all jene mit Blut vollspritzend, die in die Grube starrten, den Fotografen inklusive.

Diejenigen, die mit der Explosion mitgerissen wurden, wurden sofort in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie auf bestimmte Infektionen untersucht und unter Quarantäne gestellt wurden. Sie wurden mit einem Fieber infiziert, während sie „verschmutzt mit dem Blut des Ahriman“ (die Personifizierung des Teufels der zoroastrischen Bevölkerung) schrien, wobei sie nie zugegeben hatten, mit dieser Religion vertraut gewesen zu sein.

Im Grunde hatte von ihnen fast niemand eine Ahnung, was Dakhma überhaupt war, als sie es entdeckten. Das Delirium (Fieber) mutierte zum Wahnsinn des Einzelnen, als sie begannen, das Krankenhauspersonal zu attackieren, bis sie ruhiggestellt wurden. Das Fieber hatte sie schlussendlich alle getötet.

Als die Offiziere am nächsten Tag mit einem Chemikalienschutzanzug zurückkehrten, war der Ort menschenleer. All die toten Körper wurden entfernt und erstaunlicherweise war die Grube voller Blut total ausgetrocknet. Alles, was an dieses Ereignis erinnert, ist nur jenes Foto:

Übersetzer: myrick

Original: http://www.creepypasta.com/tower-of-silence/

November 24

Wichtiger Info-Post

Okay…

Tja, wie soll ich anfangen? Es war Ende August, als mich die Idee überkam, Übersetzungen für Creepypastas anzubieten. Und diese Idee war erfolgreicher, als ich es mir je vorstellen konnte. 3 Monate habe ich die Seite nun geleitet, administriert – und ich habe eine Menge interessanter Menschen kennengelernt. Jedoch habe ich eine Schwäche – und zwar Projekte zu zerstören. Ich habe das schon 2mal gemacht. 2mal war ich schon mal an einem kleinen Höhepunkt (in der Regel immer mit Partner), und jedes Mal habe ich meine Partner im Stich gelassen, in dem ich das Projekt einfach nicht mehr weitergeführt hatte. Wir sind nun wieder an diesem Punkt angelangt – wie bereits bemerkt, kam am Donnerstag keine Pasta. Es wird so weitergehen in der Zukunft. Ich werde nicht jeden Tag etwas zur Verfügung stellen können… irgendwann nur noch pro Woche… irgendwann nur noch pro Monat. Irgendwann vielleicht gar nichts mehr. Doch ich habe den Entschluss gefasst, den Posten einfach weiterzureichen. Und das wird einige Veränderungen mit sich ziehen. Inwieweit ich noch im Projekt involviert sein werde, kann ich im Moment nicht sagen. Vielleicht werdet ihr von mir auch gar nichts mehr hören, doch die Seite wird weiterleben. Das Übersetzungsteam bleibt erhalten – alles, wie ihr es kennt. Nur viel besser. Die Website wird aller Voraussicht nach ein komplett neues, besseres Design bekommen. Natürlich wird das auch ein paar „Konsequenzen“ für euch haben – die Kontaktadresse wird sich ändern. Wie die lautet, werdet ihr noch früh genug erfahren. Ihr habt die Seite zu dem gemacht, wie sie heute nun ist. Mit mindestens 2,000 Aufrufen am Tag. Und ich möchte euch das nicht nehmen. Deshalb wird eine andere Person nun das Ganze hier übernehmen – und zwar die Übersetzerin unter dem Pseudonym „Alice“. Ich hätte sie auch jedem anderen übergeben, doch sie hat sich schon relativ früh dafür angeboten – und so soll es nun sein. Das heißt auch – Serverwechsel. WordPress wird es nicht mehr geben. Doch das werdet ihr alles selbst erfahren, da die url germancreepypasta.de erhalten bleibt.

Tja…wie soll ich das beenden? Danke? Vielleicht noch ein klitzekleines besonderes Dankeschön an MeGustaGamesLP, Slendergirl und Hikari17.  Hm. Wir werden sehen, wie sich das Projekt nun unter neuer Führung weiterentwickeln wird. Ihr jedenfalls.

Oder wie heißt es so schön? Candlejack gibt es gar nicht. Sonst wäre er schon lä

November 23

Creepypastas von Fans #028: „Er ist hinter dir“

Kennst du die Legende vom Slenderman?

Es wird immer öfter von Sichtungen geredet. Viele meinen das es völliger Schwachsinn ist, weil sie ihn nur aus dem Spiel „Slender“ kennen. Doch ich kann euch sagen, es gibt ihn. Aber er zeigt sich nur denen, die sich mit dem Thema befassen, und an ihn glauben, das heißt: Wenn du dir denkst, dass er genau hinter dir steht.. dann würde ich mich bloß nicht umdrehen.

Gute Nacht.

Verfasser: Sandrooderso