Dezember 28

Creepypastas von Fans #38: Der Spiegel

Am 16.9 nahm sich Jane. J. Romes das Leben, indem sie sich die Pulsader durchtrennte.

Polizeiliche Untersuchungen bewiesen einen eindeutigen Suizid, auch wenn die Tagebucheinträge des Subjektes andere Schlüsse ziehen lassen:

 

 

Eintrag 1:

„[…]Heute bin ich in das neue Haus
eingezogen. […] jedoch ist mir aufgefallen, dass mir einige Möbel
fehlen. Ich brauche noch ein Nachtkästchen, eine Kommode und einen
Spiegel für meinen Flur.[…]“

 
Eintrag 2:

„[…]Ich habe mir besagte Möbel
beschafft, auf einem Sonderverkauf, auf dem auch gebrauchte
Gegenstände verkauft werden. Am besten gefällt mir der Spiegel und
diese eingravierten Worte, auch wenn ich nicht weiß, was sie zu
bedeuten haben, sie sind in Latein geschrieben[…]“

 

Eintrag 4:

„[…] Erneut suchte mich dieser
merkwürdige Traum heim […] Ich stand vor dem Spiegel und sah mein
Spiegelbild, es war merkwürdig verzerrt und meine Augen waren
schwarz und leer. Dann, wie aus dem Nichts erschien eine merkwürdige
Kreatur hinter mir. […] Alles in allem, kam ich zu dem Entschluss,
weniger Horror-Filme anzusehen.“

 

Eintrag 5:

„[…] Letzte Nacht träumte ich
erneut diesem komischen Traum […] Die Kreatur hat mir ins Gesicht
geschlagen, und als ich aufwachte, hatte ich an eben jener Stelle
einen blauen Fleck. Vielleicht habe ich mich in der Nacht beim Wälzen
irgendwo angestoßen und das hat meinen Traum beeinflusst […] eine
andere Erklärung finde ich nicht.“

 

Eintrag 6:

„[…] Der Traum war wieder da,
jedoch begann er an einer früheren Stelle […] ich sah aus einer
Perspektive zu, als ob jemand hinter mir wäre und mir folgen würde,
wie ich mich zum Spiegel hin bewegte und als ich da war, tauchte wieder
diese Kreatur auf. Sie riss mir den Schlafanzug vom Leib und biss
mir in die Hüften […] Am nächsten Morgen sah ich Bissspuren auf
meiner Hüfte und die Dinge begannen mir Angst zu machen […] Als
ich mich heute vor den Spiegel stellte, meinte ich für einen kurzen
Augenblick diese Kreatur zu sehen. Ich fühlte mich unwohl… ich
werde diesen Spiegel wohl entsorgen, morgen […]

 

Eintrag 7:

„[…] Diese Nacht war der Horror,
wieder war alles wie bisher, doch diesmal griff mich das Biest nicht
an, es flüsterte mir nur etwas mit einer tiefen Stimme, in einer mir
unbekannten Sprache ins Ohr. Es war etwas wie: Sie deponeas te
necabo. Ich war mir fast sicher, dass es Latein war. Ich hatte genug
und warf den Spiegel auf dem Sperrmüll […]

 

Eintrag 8:

„[…] In dieser Nacht hatte ich
einen anderen Traum, ich stand von meinem Bett auf, der Spiegel war
direkt daneben. Neben mir war diese Kreatur und sie sprach zu mir:
„Monui“. Wieder Latein, dann riss sie mir die Kleider von Leib,
trennte einige Finger von meiner Hand, entfernte Gewaltsam meine
Brustwarzen von meinen Brüsten, riss mir von den übrigen Fingern
die Nägel ab, zertrümmerte meine Zähne, durchbohrte meine Augen
und stach mehrere Male in meinen Bauch ein. Es war brutal, und ich
wollte nicht aufwachen, erst als das Monster sagte: „Cadan Sum“
hörte der Traum auf und ich wachte auf, jedoch ohne weitere
Verletzungen. Den Schock meines Lebens erhielt ich, als ich den
Spiegel wieder sah, direkt neben meinem Bett, wie in meinem Traum.
Ich hatte ihn doch weggeworfen.[…]Ich zertrümmerte also mit dem
Vorschlaghammer den Spiegel und zündete die Überreste an.

 

Eintrag 9:

„[…] Wieder hatte ich einen anderen
Traum, ich stand auf einem Feld, um mich war Feuer, ein brennender
Kreis und diese Kreatur stand mir gegenüber. Sie flüsterte mir zu:
„Fugere non potest. Speculum perdere non potest. Speclum sanctus
est. Inferum mihi est et imperator inferni sum. Speculum est pars
inferi et non perdendi est. Iudico animo tuus. Te necabo, Jane!“
Dann tauchte der Spiegel vor mir auf und hinter mir sah ich
massenweise bösartige, schwarze Kreaturen, die auf mich zu rannten.
Als sie mich erreicht hatten, endete der Traum[…] Ich wachte auf,
alle Möbel waren weg, bis auf mein Bett. Vor mir stand wieder der
Spiegel. Jetzt bemerkte ich, dass ein Pentagramm auf meinem Boden
war, es sah eingebrannt aus, vom Radius so groß, wie der Kreis aus
meinem Traum. Langsam bekam ich es mit der Panik zu tun. Ich
beschloss dieses Haus zu verlassen und rief bei einigen Hotels an […]
Die Suit war recht schön, und nicht zu teuer. Endlich fühlte ich
mich wohl.

 

Eintrag 10;

„[…] Heute hatte ich erneut einen
merkwürdigen Traum, aber im Vergleich zu den anderen harmlos. Ich
saß in einem Steinbunker, aus der Ferne sah ich das Monster, es rief
mir etwas nach: „Fugere non potest! Fugere non potest! Te Necabo!“,
auf einmal tauchte der Spiegel neben mir auf und das Mauerwerk
stürzte ein. Wieder fing ein Kreis um mich herum an zu brennen, es
war ein Pentagramm und das Monster stand auf einmal direkt vor mir.
Langsam kam es meinem Gesicht näher, die Zähne fletschend und es
flüsterte: „Inferno Cealum pugnat et Inferno victor est et
Imperator Inferni Imerator Ceali nunc est. Humani cadebunt. Imperator
Inferi et Ceali sum, Cadan sum, deus sum, imperator maximus sum.“
Dann riss es sein Maul auf, der Unterkiefer hing sich aus und es
verschlang meinen Kopf, damit wachte ich auf. Mein Zimmer stand in
Flammen, und in mitten des Feuers war er. Er war da, der
Spiegel.[…]
Die Feuerwehr sagte, dass die
Brandursache unklar wäre, aber ich wusste es besser. Mein Traum
war nicht bloß Traum, dieses Wesen, das mich heimsuchte, wurde immer
aggressiver. Ich beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen und
besorgte mir umgehend ein lateinisches Lexikon […] nach einigen
Stunden Arbeit, war ich mit dem Übersetzten fertig: Beim ersten
Gespräch sagte es zu mir: „ Sie deponeas te necabo“. Es hieß
wörtlich so viel wie: „Wenn du es ablegst, werde ich dich töten“,
ich interpretierte es als „Wenn du ihn wegwirfst, werde ich dich
töten“. Es bezog sich wohl auf den Spiegel, es warnte mich, den
Spiegel in Ruhe zu lassen. In der darauffolgenden Nacht sagte es zu
mir: „monui“ ,was soviel heißt wie, „ich habe gewarnt“,
außerdem sagte es „Cadan sum“, zu deutsch „Ich bin Cadan“.
Anscheinend war ihm dieser Spiegel wichtig, und es war deshalb auf
mich wütend, weil ich ihn wegwerfen wollte. In der letzten Nacht,
die ich in meinem Haus verbrachte sagte es zu mir: „fugere non
potest. Speculum perdere non potest. Speclum sanctus est. Inferum
mihi est et imperator inferni sum. Speculum est pars inferi et non
perdendi est. Iudico animo tuus. Te necabo, Jane!“ Zu Deutsch: „Du
kannst nicht entkommen. Es ist nicht möglich den Spiegel zu
zerstören. Der Spiegel ist geweiht. Mir gehört die Hölle und ich
bin ihr Gebieter. Der Spiegel ist Teil der Hölle und darf nicht
zerstört werden. Ich urteile über deine Seele, ich werde dich
töten, Jane!“ Ein Schauer lief mir über den Rücken. In der
vorherigen Nacht, rief er mir „ Fugere non potest! Fugere non
potest! Te Necabo!“ zu, was bedeutet: „ Du kannst nicht
entkommen, du kannst nicht entkommen, ich werde dich töten!“ Und
später flüsterte er mir: „Inferno Cealum pugnat et Inferno victor
est et Imperator Inferni Imerator Ceali nunc est. Humani cadebunt.
Imperator Inferi et Ceali sum, Cadan sum, deus sum, imperator maximus
sum.“ ins Ohr. Diesen Satz zu übersetzen, fiel mir ohne
lateinische Kenntnisse schwer, aber letztendlich kam ich auf
folgendes: Die Hölle bekämpft den Himmel und die Hölle ist der
Sieger und der Gebieter der Hölle ist nun der Gebieter des Himmels.
Ich bin der Gebieter des Himmels und der Hölle, ich bin Cadan, ich
bin ein Gott, ich bin der höchste Gebieter.“ War das, was dieser
Cadan sagte wahr? Ich suchte ein Internetcafé auf und gab bei Google
„Cadan“ ein. Es erschien die ersten Seiten kein passender
Treffer, dann jedoch ein Eintrag: „Cadan – Dämon des
Spiegelbildes: Er ist der ranghöchste Dämon neben Luzifer, dem
Gebieter der Hölle. Sein Traum ist es, Luzifer zu stürzen und den
Himmel einzunehmen. Seine einzige, bekannte Verbindung zur unseren
Welt ist angeblich der Höllenspiegel. Er wurde nie gefunden, aber
dennoch heißt es, dass sein Besitzer mit Cadan Kontakt aufnehmen
kann, und dass er das Opfer zur Ankunft Cadans in unsere Welt sein
würde.“ Damit endete der Eintrag.

Wenn das, was der Eintrag sagte, wahr
war, war ich das Opfer, das dieser Dämon wollte. Ich wollte Schutz,
aber ich fand ihn weder zu Hause, noch anderswo, so wie es sich
gezeigt hatte. Also wies ich mich selber in eine Nervenheilanstalt
ein, wo man mich in eine Zwangsjacke und eine Gummizelle steckte. Es
war alles andere als angenehm, aber ich fühlte mich sicher […]

 

Eintrag 11:

„[…] Wieder hatte ich einen Traum,
aber dieses Wesen, vermutlich der Dämon Cadan, sprach zu mir in
meiner Muttersprache: „Jane, du hast es nun herausgefunden. Das
Ende der Welt steht bevor, ich werde dich als Opfer nehmen, um in
diese Welt zu gelangen. Da Gott und seine Himmelsarmee mich von
nichts mehr abhalten kann. Viel eher sind sie in der Hölle gefangen.
Das Wesen fing an zu lachen. Es gibt nichts, was mich nun abhalten
kann, es zu vollenden. Cadan riss mir die Kleider vom Leib und
vergewaltigte mich vor den Augen aller anderen Dämonen im brennenden
Pentagramm, höllisch lachend. Ich weinte, wissend, dass das hier
mehr, als nur ein Traum war. Nachdem er sein Werk beendet hatte,
sprach er erneut zu mir: „Du wirst nun ein Kind von mir austragen,
meinen Sohn, den zukünftigen Herrscher der Erde. Du musst dein Leben
opfern, damit er geboren wird. Die Geburt wird dich dein Leben
kosten. Nun ist es vollendet, nun habe ich gewonnen. Endlich!“
Das Pentagramm erlosch und die Dämonen gingen weg, verschwanden in der
Dunkelheit. Ich konnte mich nicht rühren. Nackt lag ich auf dem
Boden, verwundet und gebrochen. Dann, endlich wachte ich auf.

 

[…] Als ich aufwachte, stand das Irrenhaus in Flammen, wieder war der Spiegel vor mir. Das wurde mir alles zu viel. Ich konnte es nicht fassen, was
passiert war, und kaufte mir umgehend einen Schwangerschaftstest, das
Ergebnis schockierte mich keinesfalls. Ich war erst 17 Jahre alt und
schwanger, obwohl ich noch Jungfrau war. Der Traum, war zur Realität
geworden, und alles nur wegen eines Spiegels. Ich sah keinen Ausweg
mehr, als Suizid. Ich tue es zum Wohle der Welt. Mit mir wird
Cadans Sohn sterben, das ist mein letzter Tagebuch Eintrag. Der
Spiegel jedoch, blieb mir bis jetzt unzerstörbar. Ich hatte ihn
versteckt, aber er ist noch da draußen. Irgendjemand wird mein
Schicksal teilen müssen. Gott ist fort, nur der Teufel ist da, Cadan
ist da, hütet euch vor jedem Spiegel, denn er kontrolliert ihn.

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Verfasser: Wodka

Dezember 22

[Update] [Aufruf] Mitglied des Übersetzerteams verschwunden

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

heute Nacht um exakt 23:07 wurde eine seltsame Mail auf meinem Mailserver verarbeitet.

Der Absender war Resal, ein Mitglied des Übersetzerteams von germancreepypasta.de

Seitdem scheint er weder erreichbar, noch auffindbar zu sein.

Sollte jemand von euch etwas von ihm hören, was wichtig für mich sein könnte, so meldet euch bitte bei mir unter alice@germancreepypasta.de.

Fasst das Ganze hier bitte nicht als Scherz auf, sondern nehmt die Sachlage ernst.

Ich zitiere euch die Mail einfach, da ich wieder weg muss… ich muss… diese Musik hören…

Hallo Alice.

Ich möchte dich aufklären. Mir ist etwas zugestoßen. Es läuft. Ununterbrochen. Es kann nicht aufgehalten werden.
Ich möchte dir sagen, dass dir genau 1 Tag, 1 Stunde, 10 Minuten und 14 Sekunden verbleiben, so bald du das gelesen hast.
Ich will dir alles erklären, aber ich kann nicht. Ich kann mich nur in Bruchstücken erinnern. Etwas böses, unsichtbares, merkwürdiges hatte mich schon die Ganze Zeit verfolgt. Ich höre diese Musik.. den Ganzen Tag lang. Mal lauter, mal leiser. Ich kann nicht mehr reden, ich kann nicht mehr normal Leben.
Diese Musik ist zu stark für meine Nerven, es fühlt sich so an als ob sie jeden Moment Explodieren. Ich kann nicht mehr. Sie wird lauter…
Dort ist immer ein Glockenschlagen einer Kirche. Und dazu der Donner.
Ich will dich mit dieser Email warnen. ich weiß nicht, was dir passieren kann, wenn du dies liest.
Ich bitte dich lediglich darum, dir die ganze Geschichte durch zu lesen und scharfe Gegenstände von dir zu lassen.

Eines Abend lief ich von einem Freund zu mir nach Hause.
Es schien ein wenig abnormal, wie dunkel dieser Abend war.
Doch Plötzlich hörte ich ein Kichern, das mir sofort das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Dieses Kichern verfolgte mich in meinen Träumen, bis ich diese Maske sah.
Diese Maske hat solch schöne Augen. Diese grünen Pupillen. Diese Maske war wie ein Herz geformt.

Sie sang mir etwas vor, eine liebliche Musik.
Doch plötzlich flüsterte mir die Maske etwas zu.
„T[]m[- Rema[]n[]n%: 1:1:10:14“

Seit dem höre ich diese Musik.
Ich kann nicht mehr.
Ich habe dir das nur geschrieben um dir zusagen wie leid es mir tut, falls irgendwas anderes passieren sollte.
Jedoch versprich mir nur eines:
1. Lasse alle scharfen Gegenstände von dir.
2. Traue niemals der Musik, noch der Maske.
3. Besuche http://www.terriblefate.com/

Das wars. Versprich es mir.

Resal.

 

 

Update vom 20.12.2012 – 18: 42 Uhr

[Anmerkung: Ich kann Resal nach wie vor nicht erreichen. Auf eine Mail gab es auch noch keine Antwort]:

Hallo alice.

Mir gehts immer schlechter.
ich bin am ende. sie will einfach nicht aufhören.. ich kann nciht mehr so leben.
mein schädel brummt, alles dreht sich.
Die Musik ist nun viel agressiver als üblich..
ich weiss nicht mehr was ich tuen soll.
hilf mir.

Resal

 

Update vom 22. 12.2012 – 23:35 Uhr

Hallo Alice.
Ich möchte dir berichten.
Die Musik hat nun endlich aufgehört. Mir geht es einigermaßen wieder gut.
Denn noch sehe ich diese Herzförmige Maske. Immer ihr komisches Kichern.
Eines Abend sprach sie noch mal zu mir. „Deine Freundin..“ Welche Freundin meint sie?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls frage ich mich immer noch, was es von mir wollte und warum
sie mir derartige Schmerzen zugefügt hat.

A new Beginning,

Resal.

Dezember 22

Creepypastas von Fans #37: MeGustaGamesLP 2 – Die Wahrheit

„Er wollte uns töten“

„Diese Videos……….“

„Warum nur, warum!?!?!?!?“

Dies sind Ausschnitte von Zeugenaussagen, die den mysteriösen Cyberangriff von den Hackern überlebten. Sie waren zwischen 12 und 23 Jahre alt und während der Zeit, wo sie die Videos guckten, in einer Art Trance und hatten unbeschreibliche Qualen. Ein junger Mann, namens Gabriel (auch bekannt als haslmeierLP) rettete die Opfer des Angriffs. Der Präsident meinte, er würde den Verantwortlichen suchen und ihn zur Todesstrafe verurteilen. (Polizeibericht von Frank Markmann)

Diesen Bericht habe ich vor 2 Tagen gefunden. Warum ich ihn euch zeige?…………………..
Nun ja ich bin dieser haslmeierLP und ich weiß, wo der Verantwortliche ist.
Er ist in Deutschland, genauer möchte ich nicht darauf eingehen. Ich bin dort hingegangen und habe das Haus untersucht.

Also da stand ich nun vor dem Haus, aus dem ich die E-Mail bekam, in der folgendes Stand:
„Nächstes Mal bist du dran“
Ich öffnete die Tür und sah mich im Vorzimmer um. Es war ein großer,langer Gang mit einem Kleiderständer und einer Schuhablage. Am Ende des Raumes war eine Tür, die alt und zerbrechlich aussah. In der Mitte vom Gang war eine Art Bildergalerie, mit Gemälden von mittelalterlichen Folterinstrumenten. Als ich die Klinke der Tür am Ende des Ganges drücken wollte, hörte ich das Lachen eines Mannes. Ich dachte mir nur: Augen zu und durch. Ich öffnete die Tür. Der Raum dahinter war klein und mit Postern geschmückt.

Und dann………. sah ich ihn. MeGustaGamesLP saß an einem Computer, der mit einem flachen Bildschirm verbunden war. Ich wollte Antworten….. Antworten auf alles, was ich erlebt habe, aber ich bekam nur ein Wort heraus:
„Warum?“
Er drehte sich um. Es sah aus, als hätte er mich erwartet. Er war ein ganz normaler Typ mit schwarzen Haaren, einem Bart und einem gruseligen Lächeln auf den Lippen, das so aussah, wie eines dieser Jeff the Killer-Bilder. Dann begann er zu reden.

„Ah….. Da bist du ja. Ich habe dich erwartet. Warum ich das hier alles gemacht habe?….. Nun, lass es mir dir erklären. Ich hatte schon immer einen schwarzen Sinn für Humor. Zum Beispiel lachte ich immer, wenn sich jemand verletzte, aber das wurde mit der Zeit langweilig. Also suchte ich im Internet nach Videos, in welchen sich Leute die Arme brechen, um so wieder Lachen zu können, wie ich es schon länger nicht konnte. Dann traf ich auf einen Film….. Saw hieß er. Er war extrem brutal und durch meinen schwarzen Humor musste ich immer Lachen, aber nicht als die Leute starben, sondern als sie gelitten haben. Doch das wurde mir zu wenig, also erfand ich den Kanal MeGustaGamesLP, der mit unterschwelligen Botschaften die Leute in Trance versetzte und sie dadurch auch geistig schwächer machte. Dann war es ein leichtes Spiel, sie seelisch zu quälen und ich konnte wieder lachen. Doch es wird selbst das irgendwann langweilig werden und so musste ich an etwas neuem arbeiten, aber dazu kommen wir erst später. Also ich hoffe, ich habe deine Fragen beantwortet und nun GEH!!!! Eins noch……. ich weiß nicht warum du immun gegen meine Hypnose warst aber, wie schon gesagt nächstes mal bist du dran.“

Ich hätte mich umdrehen sollen, aber ich konnte nicht. Beim Rausgehen dachte ich daran, was er allen antat und dabei musste ich lachen.

____

Verfasser: haslmeierLP

Dezember 20

Creepypastas von Fans #36: Hallo Bruder

Schon immer hatten mich Creepypastas fasziniert. Das mystische, geheimnisvolle und verstörende, das jede einzelne solcher Kurzgeschichten transportiert, unsere tiefsten Urängste angreifend.  Und da mich das Übernatürliche so interessierte, und ich doch des öfteren gerne einmal schreibe, wollte ich selbst einmal so eine kleine Grusel-Geschichte schreiben. Viele Male versuchte ich es – vergebens.

Viele Themen waren einfach zu abgedroschen; Gehacktes Pokémon-Spiel, Halluzinationen verursachende und todbringende Bilder, plötzlicher, geheimnisvoller, nie geklärter Tod. Dann war einiges wiederum zu abgedreht: Menschenfresser-Wand, Gatlinggun-Clown oder
willensbrechende Substanzen in der Cola.

So kam es also, dass ich nie eine Creepypasta schrieb. Bis heute. Doch diese Creepypasta
basiert nicht auf Einbildung. Leider! Ich weiß, was ich gesehen habe und werde das Bildmaterial demnächst hochladen. Ich will euch an meiner Erfahrung teilhaben lassen.  Natürlich werdet ihr mir nicht glauben. Gut so! Es ist besser, man glaubt nicht daran.
Alles Andere würde einem wohl den Schlaf rauben…
Wie dem auch sei, ich fang‘ jetzt lieber mal an:

Seit ich geboren wurde, lebten wir auf einer kleinen Farm in Texas; ’n paar Kühe, Schweine – Nichts besonderes. Ich war Einzelkind, hatte alles, was ich wollte, sobald ich es wollte.
Auch waren die Familienverhältnisse gut, Streit gab es recht selten. Und wenn doch, war
er spätestens zum Abendessen wieder vergessen.

Jedoch hatte mir mein Vater, welcher recht kräftig gebaut war und immer einen Cowboy-Hut auf hatte, stets gesagt, dass ich machen könne, was ich wolle, jedoch nie – „unter keinen noch so absurden Bedingungen“ – den Dachboden betreten
dürfe.

Da mich modrige Möbel und altes Kinderspielzeug nicht schärfer als jeden anderen machen, war dem leicht Folge zu leisten.

Jedoch, eine Tages, als meine Eltern zum 50. Geburtstag einer ihrer besten Freunde eingeladen waren, und ich ganz allein im Haus war, hörte ich etwas.
Leise Schritte, tapsend, kaum wahr-, geschweige denn ernstzunehmen.
„Schon wieder Ratten?“, hörte ich mich entnervt fragen.
Ich schnappte mir das Fischnetz, denn nochmal sollten mir diese Mistviecher nicht entkommen, und da meine lieben Erzeuger eh nicht im Haus waren, war ich durchaus gewillt, ob aus Gründen des Rattenfangens oder der mittlerweile doch entstandenen Neugier sei dahin gestellt, den Dachboden nun doch zu betreten.

Doch als ich mich der herunter klappbaren Leiter im 2. Stock näherte, ertönte ein tiefes Stöhnen, wie von einem Zombie. Einem schlechten.

Da ich es nun doch etwas mit der Angst bekam, rüstete ich mein Arsenal mit meines Vaters
Schrotflinte auf. Ein schönes Stück, mit goldenen Kringeln verziert – Ein Sammlerstück,
dennoch durchaus zum Töten fähig.

Das Netz blieb erst einmal vor der Leiter zurück. Die obligatorische Taschenlampe war dabei
und angeschaltet. Ich schlich mich nach oben. Ich hörte ein Schnaufen, wie, als würde sich
jemand verstecken, lauern…

Ich leuchtete, mit der geladenen, schussbereiten Flinte im Anschlag um mich herum.

Nichts.

Da ich mir nun nichts weiter dachte, kehrte ich um. Das war ein Fehler.
In dem Moment, als ich vor der Leiter stand, mit dem Rücken zur Wand,
griff mich etwas von hinten an. Es zog an mir.

Meine Hände krallten sich in den Boden, meine Fingernägel begannen unter dem Druck
zu reißen, zu bluten. Was zur Hölle war das?!

Die Kreatur streifte nur kurz den Strahl der Taschenlampe, die ich keine 5 Sekunden zuvor
habe fallen lassen.
Was ich da sah, war das schlimmste, was mir je unterkam; Ein widerlich-abgemagerter Körper, tiefe, wenngleich verlassene, blaue Augen, das Gesicht blutverkrustet, die Haare
strähnig, teilweise aufgerissene, zerlumpte Kleidung, wenn man das überhaupt so nennen darf, ein Buckel, Zähne jenseits auch nur einer einzigen zahnärztlichen Untersuchung und ein blutroter, ausgefranster Streifen, auf seiner rechten Bauchseite.

Das Allerschlimmste jedoch war, dass ich, während ich sein Gesicht erblickte, feststellen musste, dass er mir glich, wie ein Ei dem Anderen.

Ich spürte, wie es nun an meinen Armen zog. Stumpfe Zähne versuchten sich in mein Fleisch
zu bohren. In diesem Moment jedoch ergriff meine freie Hand die Flinte, zielte intuitiv und
schoss. Es stöhnte lauthals auf, schrie wie wild um sich und sackte langsam in sich zusammen, bis Es Ruhe gab.

Ich verschwand so schnell es ging vom Dachboden, schloss ihn und verschanzte mich mit der Flinte und 30 Schuss in der Küche, auf alles gefasst.

Ich glaube meinen Eltern alles, habe es immer getan und werde es auch immer tun.
Doch die Narbe, die ich im Alter von 2 durch einen Autounfall davongetragen haben soll,
an den ich mich logischerweise nicht mehr erinnern kann, die senkrecht über die linke Seite meiner Hüfte geht, betrachte ich seitdem immer wieder skeptisch.

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Verfasser: maxderby

Dezember 18

Christmas

Ich konnte nie gut in Hotels schlafen. Ich denke, dass dies eine kleine Untertreibung ist. Ich konnte allgemein nie gut schlafen, aber Hotels waren das Schlimmste. Nur der Gedanke, dass der vorherige Nutzer dieses Bettes ein komplett Unbekannter war, war abscheulich, aber das ist irrelevant. Worauf ich hinaus will, ist, wie dieser Schlafmangel in Hotels mein Leben veränderte. Weihnachten, wir verbrachten Weihnachten in einem beschissenen Hotel und nicht mal mit der Familie, großartig. Versteht mich nicht falsch, es ist nicht so, also ob ich nicht das All-You-Can-Eat Buffet von durchweichtem verpatztem Braun und Grütze am Weihnachtsabend genoss.

Natürlich musste der erste Schnee der Saison unseren Flug nach Virginia für ungültig erklären. Nun ist es der Abend vor Weihnachten und ich versuche in diesem, von Bleiche durchtränkten, Raum zu schlafen. Mein Verstand wandert, sich wundernd was hier passierte, sodass man so eine exzessive Menge an Bleiche benötigte. Das Zimmer war nichts Außergewöhnliches: Zwei Betten, eines für mich und meinen Vater und das andere für meine Schwester und Mutter. Ein Badezimmer und eine rostige Mikrowelle, welche aussah, als ob sie mal gut abgestaubt werden sollte. Irgendwie entkam ich dem Raum (und dem Geruch von Bleiche) in einem traumlosen Schlaf. Aufwachend konnte ich sagen, dass es früher Morgen war, mein Vater lag schnarchend neben mir und er wachte normalerweise vor 4 Uhr morgens auf.

Dann traf es mich, es ist Weihnachten und ich war dabei, mir von diesem Pech meinen Lieblingsfeiertag ruinieren zu lassen.

Über das Bett und auf die Uhr schauend, um zu sehen, wie spät es ist, bemerkte ich dies: Die Silhouette eines Mannes, ca. 1,90 Meter groß, starrte auf meine schlafende Mutter. Noch im Halbschlaf und von dem Moment überrascht, konnte ich mich nicht beherrschen, an Santa Claus zu denken. Ich realisierte, wie dumm der Gedanke war und kurz darauf füllte Horror meinen Kopf. Ich unterdrückte einen Schrei. Ich wusste, ich konnte ihn mich nicht wach sehen lassen, also legte ich meinen Kopf wieder nieder, vortäuschend zu schlafen. Mein Verstand raste, jemand war in meinem Zimmer und ich konnte nichts unternehmen. Ich war ein dürrer 16 Jähriger und dieser Mann sah kräftig wie ein Ochse aus. Ich fragte mich, ob ich meinen Vater rechtzeitig aufwecken könnte, aber ich wusste, dass dies nicht funktionieren würde, denn er schlief wie ein Stein. Selbst ein Eimer Wasser würde ihn nicht rechtzeitig wach bekommen.
Ich war praktisch aufgelöst in Tränen. Ich fühlte mich nie so hilflos. Zum zweiten Mal unterdrückte ich einen Schrei. Er stand neben mir und ich konnte seinen abstoßenden Atem hören und auf meinem Gesicht spüren. Es roch, als ob er verrottetes Fleisch über eine Woche hinweg aß, ohne daran zu denken, seine Zähne zu putzen. Falls er nicht sicher war, ob ich wach wäre, wusste er es nun auf jeden Fall, denn er sah mein Gesicht, das vor lauter Angst verzogen war. Das Atmen stoppte, ich konnte nichts gegen den Seufzer der Erleichterung tun. Ich hätte mich vielleicht selbst getreten, aber das hätte nichts genützt. Ich hörte, wie sich die Zimmertür öffnete und wieder schloss. Ich sprang aus dem Bett. Nichts im Raum war verschoben und meine Familie schlief weiter. Das hätte kein Traum gewesen sein können, ich hätte es mir nicht ausdenken können. So wach wie noch nie, platzte eine schreckliche Idee in meinen Kopf, bevor ich sie verdrängen konnte, zog ich die Tür auf.

Einen Blick zurück auf die Tür werfend, um mir die Zimmernummer zu merken, sah ich ein riesiges, schwarzes „X“, das jemand auf die Tür gestrichen hatte. Hätte ich dies ohne die vorherigen Erlebnisse gesehen, hätte ich gedacht, dass es nur ein dummer Streich von einigen Kindern wäre, aber nicht gewusst, wofür es stand. Mein Herz setzte für einen Schlag aus. Da war er, um die Ecke am Ende des Ganges biegend. „Warum tue ich das hier?“ – Ich verfolgte ihn bis zum Parkplatz. Er war nirgends zu sehen. Im einen Moment lief er aus der Lobby, im nächsten ist er verschwunden. Realisierend, wie kalt es in papierdünnen Pyjamas draußen war, ging ich zurück zur Lobby. Niemand war da. Komisch, ich hätte schwören können, dass normalerweise ein Nachtpförtner da wäre.

Das Adrenalin ließ nach und ich erkannte, wie dumm und unüberlegt meine Aktionen waren, er hätte mich auch töten können. Ich schimpfte mich selbst die Treppen hoch. Ich wusste, dass etwas verkehrt war, als ich in mein Stockwerk kam. Die Tür zu meinem Zimmer war weit offen, „Ich ließ sie nicht so, richtig?“

Ich lief nach drinnen und nach kurzer Untersuchung des Raumes entschied ich, dass es sicher war und meine Familie immer noch schlief. Ich verschloss die Tür und ging zurück ins Bett, obwohl ich nicht für den Rest der Nacht schlief. Ich hörte meinen Vater aufstehen und letztendlich tat meine Mutter ihm gleich, aber ich tat noch, als ob ich schlief. Ein paar Stunden vergangen und meine Eltern weckten mich und meine Schwester. Wir gingen ins Auto und machten uns auf den Weg zurück zum Flughafen. Durch meine Tasche wühlend schnappte ich mir meinen iPod, was dazu führte, dass ich etwas fand, das am Tag zuvor noch nicht da war.

Ein Zettel, auf welchem nur sechs Worte standen. Ich denke immer noch an diesen Tag: „Ich wusste, dass du wach warst.“ Es ist nun zwei Monate her, seit der Erfahrung im Hotel. Ich fürchte mich immer noch um mein Leben und es wird jeden Tag schlimmer. Dieser Zettel, welchen ich fand, war nicht der einzige. Ich bekomme sie auch jetzt noch.

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Übersetzer: MeGustaGamesLP

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Christmas

Dezember 17

Creepypastas von Fans #35: Sei vorsichtig draußen, es ist neblig.

Tag 1

Das Licht ging an. Ich kniff die Augen zusammen. Es war meine Mutter, die mich für die Schule weckte. Nach ein paar Minuten stand ich dann endlich auf, um mich für die Schule fertig zu machen. Danach legte ich mich nochmal kurz aufs Sofa, wie ich es jeden Morgen mache. Nach viel zu kurzer Zeit stand meine Mutter schon in der Tür, um mir zu sagen, dass ich los muss. An der Wohnungstür verabschiedeten wir uns.
„Ich hab dich lieb Mama.“ – „Ich dich auch mein Schatz. Sei vorsichtig draußen, es ist neblig.“
Und sie hatte Recht. Es war so neblig, dass man kaum etwas gesehen hat. Ich lief an jemanden vorbei. Ich konnte diese Person nicht erkennen, weil es noch so dunkel war. Irgendwie war mir diese Situation total unangenehm und ich hatte ein komisches Gefühl im Bauch. Ich wollte einfach nur noch weg! Ich beschleunigte meinen Schritt, bis ich mich sicher fühlte und wieder normal weiter lief…
Als ich dann im Bus saß und aus dem Fenster sah, konnte ich im Nebel eine komische Gestalt sehen…

Tag 2

Ich war schon einige Minuten vorher munter, bevor mich meine Mutter wecken wollte. Ich musste eigentlich mal nötig auf die Toilette, aber ein Gefühl sagte mir, dass es sich nicht lohnen würde, zu gehen und sich nochmal ins Bett zu legen. Mutter würde eh gleich im Zimmer stehen. Kurze Zeit später ging langsam die Tür auf und Mama kam herein. „Schatz, aufstehen.“ – Ich stand sofort auf, ging ins Bad, um erst mal die Toilette zu benutzen. Mein Gott, war ich danach erleichtert. Dann machte ich mich weiter fertig. Mutter hatte mich heute etwas später geweckt, deswegen musste ich danach auch gleich los. „Ich hab dich lieb.“ – „Ich hab dich auch lieb mein Schatz. Pass draußen bitte auf, es ist heute schon wieder so neblig.“ – „Ja, ich passe schon auf. Mach dir keine Sorgen.“
Ich war total in Gedanken versunken.
„Oh Gott, wir schreiben heute drei Arbeiten und dann steht heute auch noch mein mündlicher Vortrag in Englisch an. Das kann ja heiter werden.“, dachte ich.
Plötzlich knallte ich gegen irgendwas Großes. Ich blickte nach oben und sah die Gestalt von gestern. Ich wollte schreien, aber es kam kein einziger Ton aus mir heraus. Ich stand auf und rannte so schnell ich konnte. Diesmal drehte ich mich um. Ich sah die Gestalt, sie war zu mir zugewandt und blickte in meine Richtung. Ich rannte so schnell ich konnte zur Bushaltestelle.
Diesmal traute ich mich nicht aus dem Fenster zu schauen. Ich hatte zu viel Angst. Und dann fiel es mir ein. Ich wollte Mama davon erzählen, hatte es aber vergessen weil sie Spätschicht hatte und deswegen nicht zu Hause war, als ich von der Schule kam. „Verdammt!“

Tag 3

Ich schaute auf mein Handy. Es war 00:00 Uhr. Ich lag jetzt hier schon seit 22:00 Uhr. Ich dachte über die zwei letzten Tage nach und darüber, was mir am Tag zuvor passiert war. Ich war im Sportunterricht zusammengebrochen. Mein Blutzucker war angeblich zu niedrig. Das komische war, ich hatte vorher genug gegessen. Langsam ging meine Tür auf und sie öffnete sich einen Spalt. „Was geht hier nur vor sich…“, flüsterte ich leise, so dass nicht einmal ich richtig verstanden habe, was ich da sagte.

Ich zog mir die Decke über den Kopf. Mutter war nicht da. Sie wurde im letzten Moment für die Nachtschicht eingeteilt und ich hatte aufgrund des Stresses, den ich hatte, wieder vergessen, ihr von den merkwürdigen Ereignissen zu erzählen. Ich zog langsam die Decke von meinem Auge weg, um etwas sehen zu können. Im ersten Moment sah ich nichts. Ich leuchtete mit meinem Handy durch den Raum. Auch jetzt war nichts zusehen. Auch hören konnte ich nichts. Es war so still, man hätte wahrscheinlich eine Nadel fallen lassen können und man hätte das gehört. Ich sah in Richtung Tür.

Da blinkte etwas. Das Blinken kam vom Flur. Ich setzte mich aufrecht auf mein Bett und schluckte. Ich zitterte am ganzen Körper und ging zum Flur. Es war Mutters Handy, was geblinkt hatte. „Nanu, sie vergisst doch sonst ihr Handy nicht.“, sagte ich zu mir selbst. Sie hatte eine neue Nachricht.
11, zweites Stockwerk, rechts.
Der Absender war unbekannt…

Ich überlegte kurz, was das zu bedeuten hat. Und dann fiel es mir ein. Ich wohne im Neubaugebiet. Dort stehen drei Häuser mit mehreren Wohnungen. Meine Eingangszahl war die Nummer Neun. Dann gab es bei meinem Haus noch die Zehn und die Elf. Im zweiten Stockwerk, auf der rechten Seite, war die Wohnung des Freundes meiner Mutter. „Ich muss dahin, da ist irgendwas, ich kann es spüren.“, sagte ich zu mir.

Ich machte das Licht im Flur an und zog mir eine Jacke über meinen Schlafanzug. Auf dem Boden erblickte ich die Schlüssel meiner Mutter. Ich hob sie auf und steckte sie ein. Ich machte die Tür auf und drückte auf den Lichtschalter, der für die Beleuchtung im Treppenhaus zuständig war. Ich schloss die Tür hinter mir zu und holte nochmal tief Luft. Dann stieg ich die Treppe zum Dachboden hinauf. Mein Atem wurde immer schwerer. Ich hasste den Dachboden. Bevor ich die die Tür zum Dachboden aufmachte, drückte ich den Lichtschalter, um nicht über einen dunklen Dachboden laufen zu müssen. Ich öffnete die Tür. Es war stockdunkel. „Verdammter Mist, die haben das verfluchte Licht immer noch nicht repariert. Und ich habe auch noch mein Handy zu Hause liegen lassen.“, sagte ich mit leiser Stimme.

Ich machte zwei große Schritte. Es knarrte und dann fiel die Tür zu. Es gab einen riesigen Knall und ich schrie und rannte so schnell es ging ans andere Ende. Ich machte hinter mir die Tür zu. „Es ist nur eine verdammte Tür gewesen.“, sagte ich zu mir, um mich zu beruhigen.

Ich stieg langsam die Treppe zu seiner Wohnung hinab. Ich steckte den Schlüssel ins Schlüsselloch und drehte ihn um. Ich wollte endlich wissen, was mich erwartet. Ich betrat die Wohnung. Ich sah nach rechts in sein Wohnzimmer. Ich fing gleichzeitig an zu schreien und zu weinen. Das war das schlimmste, das ich jemals in meinem ganzen Leben gesehen habe. Die Wände waren voller Blut und meine Mutter, die auf dem Sofa lag, war ebenfalls total in Blut getränkt. Ein Mann aus der gegenüberliegenden Wohnung kam zu mir und alarmierte sofort die Polizei.

Ich wurde verhört, brachte jedoch nicht ein einziges Wort raus, weil ich so geschockt war. Aus einem Gespräch konnte ich entnehmen, dass das, was hier geschehen ist, schon fast drei Tage her sei …
1 Monat später
Sie haben endlich dieses widerliche Arschloch gefunden. Es stellte sich heraus, dass er ein Serienmörder war. Erst hatte er sich über einen großen Zeitraum das Vertrauen seiner Opfer erschlichen, sie dann ausgenutzt und schließlich grausam umgebracht und ist danach weitergezogen. Mittlerweile befinde ich mich in psychiatrischer Behandlung. Die Gestalt, die ich draußen gesehen habe, davon gehe ich jedenfalls aus, war meine Mutter. Sie hat auf mich aufgepasst, als ich im Nebel zum Bus ging. Ich habe niemandem etwas davon erzählt. Ich wollte nicht, dass mich meine Tante noch in die Klapse einweist, wenn ich ihr das erzähle.

Ich vermisse meine Mutter sehr und werde wahrscheinlich noch lange brauchen, bis ich mit ihrem Tod abgeschlossen habe.
„Schatz?“ – „Wer spricht da?“ – „Schatz, du musst aufstehen!“
Ich machte die Augen kurz zu und öffnete sie kurz darauf wieder. Ich sah meine Mutter. Ich umarmte sie und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Ich bin so froh, dass ich dich habe.“ – Nachdem ich mich für die Schule fertig gemacht habe, verabschiedeten wir uns auch schon.

„Mama, ich hab dich lieb.“ – „Ich hab dich auch lieb mein Schatz. Sei vorsichtig draußen, es ist neblig.“

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Verfasser: MarcusRyougi

Dezember 14

Schwester Joy

Hast du dich jemals gefragt warum es so viele Schwester Joys in den Pokémon-Spielen gibt? Wir alle haben gesagt bekommen, dass sie verdammt viele Geschwister haben. Aber mal ehrlich… ist es möglich so viele genetisch identische Schwestern zu haben? Gut, man weiß ja nie, aber trotzdem… Es scheint nicht so, als wollten sie jemanden den wirklichen Grund erfahren lassen. Es ist viel zu unrealistisch und passt überhaupt nicht zu ihr, dass jemand ihr Geheimnis kennt. Aber ich habe es herausgefunden. Habe es gesehen. Und ich kann es dir sagen.

Alles beginnt, wenn du ins Pokémon Center gehst.

Du läufst hoch zu ihr und siehst ihr leuchtend pinkes Haar.

Du grüßt sie und sie hat diese schöne Stimme, die nicht wirklich gut zum Anfangen eines Gesprächs geeignet ist.

Du hast vielleicht ein Gespräch mit ihr, vielleicht aber auch nicht.

Sie nimmt deine Pokemon, dreht sich um, heilt sie und gibt sie zurück.

Das ist die normale Routine.

Höchstwahrscheinlich wird sie während des ganzen Prozesses immer nett und fürsorglich sein. Behalte die Persönlichkeit, die sie hat, im Gedächtnis, da angeblich jede eine eigene Persönlichkeit besitzt.

Was du nicht weißt, ist, dass sie ein Aufspürgerät in deinen Pokébällen installiert hat. In allen sechs, falls einer abfällt.

Warum? Nun, als du das Gebäude betreten hattest, wusste sie, dass du perfekt bist. Sie wusste, dass du die Charakteristik für den Job hattest. Und du warst noch ein neuer Trainer. Je weniger du weißt, desto besser.

Jedenfalls verfolgte sie dich per Aufspürgerät und alarmierte die anderen Schwester Joys, dass du vielleicht auftauchst. Sobald du einen von ihnen begegnest… naja, lass sagen sie „kümmern“ sich um dich.

Wie auch immer… Wenn eine der Schwester Joys einen Trainer sieht den sie will UND der über Nacht im Center schläft… beginnt ihr wahrer Spaß.

Dir wird ein Zimmer zugeteilt. Wahrscheinlich ein Zimmer nahe der Rückseite des Pokémon Centers.

„Kann ich deine Pokemon in einen anderen Raum bringen, damit sie geheilt und ausgeruht werden?“, fragt sie vielleicht. Sag nein. Sag einfach nein. Es ist ihre Art, dich zu isolieren.

„All deine Habseligkeiten kannst du in diese Schublade legen und sie abschließen, um deine Sachen sicher aufzubewahren, während du schläfst!“, sagt sie in ihrer Stimme, von der du weißt, dass du sie bald nicht lieben wirst. Die Joys machen das, um dich zu entwaffnen. Natürlich vertraust du diesen netten Schwestern und all die Items, die du hast, verschwinden in der Schublade und sie gibt dir den Schlüssel.

„Gute Nacht! Bitte, genieße deine Ruhe…“ Sie versucht dich zu beruhigen, aber wenn du genau hinsiehst, bemerkst du vielleicht das gekünstelte Gesicht, dass sie hat, weil sie nahezu immer erfüllt von Erregung ist, bevor die Prozedur stattfindet.

Kannst du jetzt den wahren Grund erraten? Wenn ja, dann gut gemacht… wenn nicht, lies weiter…

Um Mitternacht herum, wenn es normalerweise komplett dunkel ist und keine lebende Seele wach ist, (außer unserer bezaubernden und sadistischen Schwester) beginnt alles.

Die Tür zu deinem Zimmer öffnet sich sanft… da ist kein Quietschen oder Knacken, weil sie clever genug war, die Tür zu ölen, so dass sie kein Geräusch macht, wenn man sie öffnet.

Sie kommt mit einer Bahre herein (du weißt schon, diese medizinischen Trageteile, die benutzt werden, um verletzte Menschen zu transportieren). Ihr Antlitz ist nicht mehr süß, eher teuflisch. Sie genießt das Ritual. Sie liebt es. Das Anschwelen des Adrenalins, das sie bekommt. Das rote Glühen in ihren Augen. Es ist als sei sie vom Teufel selbst besessen. Obwohl du zu schlafen scheinst, will sie kein Risiko eingehen, also nimmt sie eine Spritze heraus.

Nein, es ist kein Gift, Dussel. Es ist ein flüssiges Schlafpulver. In sehr hoher Dosierung. Eine Unze könnte dich für 2 Stunden schlafen lassen. In der Spritze sind 10 Unzen…

Sie braucht all die Zeit die sie kriegen kann, damit die Prozedur erfolgreich ist.

Also liegst du K.O auf einer Bahre und wirst runter zur Halle geschubst, in einen Raum, der als Zimmer getarnt ist, zu dem nur Schwestern Zutritt haben.

Falls du es jemals irgendwie schaffst zu sehen, was darin ist, siehst du folgendes:
Abgetrennte Gliedmaßen und Körperteile unterschiedlicher Größen in Gläsern. Nur diejenigen, die sich nicht richtig verändern ließen.

Da sind auch Hoden. Japp. Sie schneidet sie ab. Sie zerrt den Körper eines Jungen unter ein Sägegerät, dass sie abtrennt. Sie hat nichts gegen das Bluten. Eigentlich sammelt sie das Blut durch den Ablauf und glast es ein. Du weißt schon, für den Fall, dass sie einen Drink braucht. Immerhin… brauchen alle Joys eine beständige Blutversorgung.

Also, der nächste Teil ist ihr Lieblingsteil.

Joy nimmt ein Messer und schneidet dich vom Ansatz des Halses bis zur Leistengegend auf. Sie macht das sehr sachte, weil sie es genießt und falls du aufwachen solltest, kannst du langsam leiden. In diesem Moment ist Joys Haar nicht hübsch. Es ist bedeckt mit Blut. Ihr Gesichtsausdruck hat sich komplett verändert. Ihre Pupillen ganz blutrot, die Zähne sind plötzlich ein wenig gewachsen, was dafür sorgt, dass sie aussehen wie Reißzähne. Nein, nein, sie ist kein Vampir.

Naja, sie könnte einer sein, aber darum geht es hier nicht.

Joy hat nun ein Lächeln, welches eine Mischung aus dem eines Clowns und eines Dämons ist, da sie eine Flasche gefüllt mit einem speziellen DNA-Molekül-Serum herausnimmt. Joy DNA-Moleküle, um genau zu sein. Doch bevor sie irgendwas damit tut, nimmt sie all deine Organe heraus. Abgesehen von ein paar, wie deinem Herz und Gehirn. Sie vernäht deinen offenen Einschnitt, aber sie macht es nicht ordentlich. Am Ende kommt es darauf aber nicht an.

Das Serum muss direkt ins Gehirn gegeben werden, damit es funktioniert. Folglich wird Joy eine Säge herausnehmen. Eine gewöhnliche, alte Säge, mit der sie deinen Schädel lediglich so weit aufschneidet, dass das Gehirn zu sehen ist. Das Serum ist eingefüllt, einige Minuten später wird dein Körper mehr… Joy-ähnlich. Das Herz und das Gehirn werden wiederbelebt, während neue Organe… Joy-Organe in der leeren Hülle wachsen, die dein Körper ist. All deine Schnitte werden geheilt und es ist, als hättest du perfekte Haut.

Der Vorgang ist abgeschlossen. Du wachst am nächsten Morgen mit dem Wunsch auf, in einem Pokémon Center zu arbeiten. Überall wäre okay. Doch da ist auch ein DNA-Molekül, das dich dazu zwingt, nach minderjährigen Trainern Ausschau zu halten, die die nächste Joy sein könnten. Natürlich kommt damit auch die Fähigkeit, zu tun, was dir angetan wurde.

Es ist so… Du denkst, du wärst identisch zu anderen Schwester Joys geboren worden.

Doch warum sich so viel Mühe machen, nur um Menschen in Joys zu verwandeln? Warum nicht einfach klonen? Nun ja, ich habe herausgefunden, dass es der echten Joy gefallen würde, eines Tages die Welt mit einer Armee Joys zu regieren, die alles tun, nur weil ihre DNA sie zwingt, dem Original zu folgen. Aber klonen würde zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und außerdem scheint das Ganze „Ich habe viele identische Geschwister“ eine gute Geschichte gewesen zu sein.

Da hast du es. Jetzt weißt du’s. Fragst dich, woher ich das weiß? Nun, wer ist immer bei Schwester Joy.
Wer ist derjenige im Hintergrund, der ihr hilft. Ich bin’s, Chaneira! Auch wenn mir gesagt wurde, ich solle nie über diese Informationen reden, obwohl ich ein Pokémon bin.

Daher ist mein Rat für dich, nur auf eigenes Risiko ins Pokémon Center zu kommen. Man weiß ja nie. Die Sache mit der echten Schwester Joy ist die… sie liebt es, selber zu jagen. Daher… Wenn du ganz alleine schläfst oder dich nur ausruhst… denk nicht du wärst sicher. Ich hab gehört, sie hat ein schönes dämonisches Gesicht mit dem sie dich anstarren kann.

Oh, sieht aus als hätte sie grade ein anderes Opfer ausgewählt… Ich glaube, das bist du.

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Übersetzer: Hikari17 und das CP-Topic-Team

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Nurse_Joy

Dezember 11

Ich bin kein Klon

Ich bin das Original! Ich bin der Beste!

Es ist mir egal, was die Zeitungen sagen! Sie liegen falsch! Falsch, falsch, falsch, falsch, falsch!

Ich bin das Original!

…Bin ich doch, oder?

Ich befühlte die Pokébälle, die an meiner Hüfte befestigt waren. Meine Pokémon. Meine Partner. Meine treuen Begleiter. Meine besten Freunde. Wir gingen durch dick und dünn und haben die Gefahren der Johto- und Kanto-Region gemeistert.

Und jetzt bin ich hier. Ich stehe am Eingang dieser alten Villa.

Ich wurde von der Schönheit von Vulnona hypnotisiert, gegen das ich auf dem Weg hier hin gekämpft hatte. Ich wollte eins. Ich musste eins haben. Der nette Trainer sagte mir, dass ich ein Vulpix in der alten Zinnober-Villa finden könnte, die schon lange eine Ruine ist. Gefährlich. Aber ich würde dieses Vulpix bekommen, egal wie gefährlich diese Villa war.

Ich überprüfte, ob mein Team bereit war. Mein Impergator, Bibor, Noctuh, Nachtara und mein Gallopa waren bereit.

Aber da stand immer noch die Frage im Raum, ob er bereit war oder nicht…

Ich biss mir auf die Lippe, da mir ein Freund von den Berichten erzählt hatte, die in der Villa verteilt waren. Er meinte, ich soll auf die Verbindung zu meinem besten Freund vertrauen, ich lehnte natürlich alles ab, was er mir ans Herz legte. Ich musste es ablehnen. Meine Pokémon waren praktisch meine Kinder, und welche Eltern würden ihre Kinder nicht beschützen?

Aber selbst ich konnte nicht alles ignorieren. Ich entschied mich, ihn für dieses Mal in seinem Pokéball zu lassen, auch wenn seine Psycho-Attacken effektiv gegen die Gift-Pokémon waren, die sozusagen diese Gegend beherrschten. Ich nahm seinen Ball und steckte ihn tief in meinen Rucksack.

Ich stellte sicher, dass ich genug Tränke, Gegengifte und Feuerheiler dabei hatte. Nachdem ich das alles gefunden hatte, warf ich mir meine Tasche über die Schulter und rief mein Gallopa. Ich fragte sie freundlich, ob sie die dunkle Villa für mich ausleuchten könne. Das Pokémon wieherte und leuchtete heller. Ich lächelte und dankte ihr, da ich dies für ein ‚Ja‘ hielt.

Ich bin so müde…

Wo sind wir? Ich kann es nicht sagen. Es ist dunkel und muffig. Und es ist heiß. Zu heiß. Ich mag es nicht.

Warum kann ich nichts sehen?

Dieses Gefühl… Was ist das? Warum ist alles auf einmal so eiskalt?

W-Wo sind wir?

Ich fühlte den Pokéball in meinem Rucksack wackeln. Ich wunderte mich, dass ich das durch die ganzen Sachen fühlen konnte, die in meiner Tasche waren. Mein Freund schien verzweifelt zu sein. Ich runzelte die Stirn. Ich wusste, er mag keine dunklen Orte und trotzdem hatte ich ihm dies angetan.

Er hatte sicher Angst, aber nicht so viel, als wenn er draußen wäre. Das ist das kleinere der beiden Übel, nehme ich an. Und ich konnte ihn einfach nicht im Boxensystem lassen.

Er lebte.

Ich holte meinen Pokédex aus meiner Tasche und sah auf das Bild von Vulpix auf dem Bildschirm und prägte es mir ein. Ich las seine Infos. Ich war mir sicher, dass ich es erkennen würde, wenn ich es sah. Ich hatte sogar ein paar neue Hyperbälle in der Tasche und war bereit, den Fuchs damit zu fangen.

„Vulll!“

Mein Blick löste sich vom Bildschirm, meine Augen weit geöffnet. Es sah so aus, als ob der Preis zu mir kam. Warum sollte ich mich darüber beschweren?

Das Vulpix erblickte mich. Mit stechendem Blick lief es durch die alte Halle fort. Grinsend bereitete ich Impergator’s Pokéball vor und verfolgte es, meine Füße stampften auf dem ausgeleierten Teppich.

Ugh… Ich fühle mich nicht gut. Mein Kopf schmerzt.

Gibt es da nicht irgendetwas gegen? Vielleicht etwas für Menschen. Es kann ja sein, dass es auch bei mir wirkt. Ich unterscheide mich immerhin nicht so sehr von den Menschen, auch wenn es mich schmerzt, das zu sagen, wenn ich an einige von ihnen in dieser Welt denke…

Hm? Wir bewegen uns?

Urgh… Die Schmerzen werden schlimmer. Dieser Geruch kommt mir bekannt vor. Sind wir in einer Höhle? Nein, nein, nein, das ist keine Höhle. Es fühlt sich zu merkwürdig an, um eine Höhle zu sein.

Mal sehen… Moder liegt in der Luft. Es riecht muffig. Wir sind irgendwo eingeschlossen. Es ist zu trocken für eine Höhle… Die Luft ist nicht staubig. Dort ist Asche. Etwas brennt oder ist bereits abgebrannt. Das erklärt die Hitze, denke ich…

Aber da ist irgendwas… hinter alledem. Es kommt mir so bekannt vor, es bohrt sich förmlich in meinen Kopf… und weckt meine Angst.

Wo sind wir? Bin ich… in der Tasche? Ist da etwas, was ich nicht sehen soll? Warum nicht? Ich bin stark genug, damit umzugehen… Ich bin stark genug, mit allem fertig zu werden.

Ich verfolgte das Vulpix durch die Dunkelheit. Plötzlich bog es scharf rechts ab und rannte in einen Raum. Gallopa und ich rannten hinterher, die Flammen meines Partners durchdrangen die Schatten, die in jeder Ecke lauerten. Es war beinah unheimlich, wenn ich jetzt so darüber nachdenke.

Ich ging zur anderen Seite des Raumes. Das Vulpix war in der Falle, es fauchte und spuckte. Ich runzelte die Stirn. Wasser würde es noch mehr verängstigen, das wusste ich. Nach einer schnellen Glut-Attacke von meinem starken Gallopa und einer kurzen Handbewegung wurde Vulpix sicher in einem Hyperball gefangen.

Ich ging zum Pokéball und hob ihn hoch, steckte ihn in einen Beutel in meiner Tasche. Ich wollte es im PC lagern, wenn ich hier draußen war, also nahm ich meinen Rucksack ab, griff in eine Seitentasche und griff nach dem Fluchtseil.

Nun sah ich es.

Der Bericht, von dem mein Freund mir erzählt hatte. Warum es auf dem Boden lag, als hätte jemand das alte Buch gegen die Wand geworfen, würde ich nie erfahren. Ich fragte mich, was in dem Buch war…

Ich musste es wissen.

Meine Neugierde überdeckte meine Vernunft, wie ein Schatten an einem sonnigen Tag. Da war es. Es gab keinen Weg dran vorbei.

Auch, wenn ich mir und meinem Freund versprochen hatte, es nicht zu tun…

Ich ging nach vorne und hob das Buch auf, ich war sehr vorsichtig mit den vergilbten Seiten. Ich biss mir auf die Lippe, als ich das Buch behutsam aufschlug. Ich las laut…

5. Juli

Guinea, Südamerika

Wir haben eine neue Art von Pokémon entdeckt. Es sieht so aus, als ob alle anderen seiner Art ausgestorben sind, leider. Das macht das Erforschen des neuen Pokémon sehr hart. Zum Glück konnten wir Teile der DNS des Pokémon’s bekommen. Sie sehen sehr neu aus. Sind diese Pokémon erst vor kurzem ausgestorben, oder sind diese sogar noch am Leben?

Warum klingt das so vertraut? Es ist so qualvoll vertraut… Ich kann es in meinem Hinterkopf fühlen.

Warum kann ich mich nicht erinnern?

Ich blätterte die Seite um und wunderte mich, dass ein paar Seiten ausgerissen waren. Ich sah mir die Stelle, wo das Buch lag, nochmal genau an und fand zerstreut einige kleine Teile zerrissenen Papiers. Ich runzelte die Stirn. Man konnte es nicht mehr retten.

Ich atmete durch und las weiter…

10. Juli

Guinea, Südamerika

Aufgrund des katzenähnlichen Aussehens, haben wir uns dazu entschlossen, das neue Pokémon Mew zu nennen.

Ich lächelte. Mew war ein niedlicher Name.

Mew…

Mew… Mew… Mew…

Der Name ist leicht auszusprechen. Es ist so leicht auszusprechen, als wäre es mein eigener Name.

Ich kann es fühlen, es brennt in meinem Kopf. Ich kenne diesen Namen. Warum kenne ich diesen Namen…

Ich blätterte die nächsten Seiten durch und sah, dass die Seiten entweder ausgerissen waren, oder so zerstört wurden, dass nur noch ein paar Zeilen zu lesen waren.

Endlich fand ich etwas Nützliches.

6. Februar

Zinnoberinsel, Kanto

Die Tests an Mew waren erfolgreich. Wir haben eine neue Spezies geklont. Wie auch immer, die begrenzte DNS, die wir haben, wird nicht funktionieren. Professor Pyro bot sein Blut für die Forschung an. Der Klon ist nicht das, was wir uns erhofft hatten – er ähnelt dem originalen Mew wenig – aber das muss reichen. Wir entschieden uns dazu, die Kreatur Mewtu zu nennen.

Mewtu scheint ziemlich stark zu sein. Wir wissen, warum auch immer, noch nicht die wahre Größe seiner Macht.

Ich runzelte die Stirn und biss mir auf die Lippe. Mein Freund hat mich angelogen. Er wollte nicht, dass ich das lese. Er hat mich darauf hingewiesen, dass „kleine Ähnlichkeiten“ echt schmerzhaft werden könnten.

Mein Mewtu… war in Wirklichkeit ein wissenschaftliches Experiment?

Nein, nein, nein, nein, nein…

Ich erinnere mich wieder. Ich erinnere mich an alles. Aber daran nicht.

I-I… Ich will nicht glauben, dass ich nur ein wissenschaftliches Experiment bin. Ich habe Gefühle. Ich habe Gedanken.

Ich musste „ausreichen“…

Ich habe ihnen geglaubt. Ich habe diesen dummen Menschen geglaubt. Ich glaubte, dass sie sich für mich interessieren. Ich bin so dumm wie sie, da ich ihre Scharade geglaubt habe. Sie interessieren sich kein bisschen für’s Leben.

Ich musste jedoch „ausreichen“.

Ich zitterte beinahe. Mein armes Mewtu… War das wirklich das, wofür er da war?

Meine Unterlippe zitterte. Ich hielt meine Tränen zurück. Mein Mewtu… Was wäre passiert, wenn er nicht entkommen wäre? Welches Schicksal hätte ihn erwartet, wenn er jetzt nicht bei mir wäre?

Ich las weiter. Ich musste wissen, welches Ende es genommen hätte, wenn er es nicht geschafft hätte…

1. September

Zinnoberinsel, Kanto

Mewtu ist viel zu mächtig. Alle Versuche, seine bösartigen Tendenzen zu schwächen, sind fehlgeschlagen…

Ich überflog die übrigen Seiten und fand nur leere Blätter. Ich warf das Buch gegen die Wand und hängte mir meinen Rucksack über die Schulter. Ich sprang auf Gallopa’s Rücken, vertraute darauf, dass sie mich zum Eingang bringen würde.

Ich musste hier raus…

Ich erinnere mich jetzt. Oh, so lebhaft.

Aber, egal wie oft es mir durch den Kopf geht… Es sieht nur wie eine Geschichte aus. Ich bin Mewtu. Ich bin ich. Ich bin niemandes Klon.

Ich merke, wie ich in die Gedanken meines Trainers vorstoße, aber es ist mir egal. Es ist besser, wenn jemand weiß, was ich wirklich denke… Ich muss es herausbekommen!

Ich bin das Original! Ich bin der Beste!

Es ist mir egal, was die Berichte sagen! Sie liegen falsch! Falsch, falsch, falsch, falsch, falsch!

Ich bin das Original!

… Bin ich doch, oder?

Egal, wie oft ich das sage, ich kann mich selber nicht davon überzeugen, dass das wahr ist…

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Übersetzer: Hikari17 und das CP-Topic-Team

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/I_Am_Not_A_Clone

Dezember 10

Creepypastas von Fans #034: Eltern haben immer Recht

Ich lag in meinem Bett und wurde von komischen Geräuschen aufgeweckt. Erst dachte ich mir nichts dabei, denn ich wohnte in der Nähe eines Waldes.

Ich dachte, dass es vielleicht nur ein Waschbär oder eine Ratte war. Da hörte ich die Uhr meiner Oma klingeln, sie schlug 12.

Es lief mir kalt den Rücken herunter und ich erinnerte mich daran, was mir meine Mutter gesagt hatte: “Wenn es 12 schlägt, zeige niemals, dass du wach bist, sonst… Nein, nein… Das willst du nicht wissen. Ich erzähle es dir ein anderes Mal.“

Ich hatte solche Angst, verkroch mich unter der Decke und versuchte einfach so zu tun, als wenn ich schlafen würde. Ich hörte etwas unten an der Treppe und erschrak. Ich verkroch mich noch tiefer unter der Decke.

Dann ging die Zimmertür auf. Ich erstarrte vor Schreck und durch die Tür kam nur meine Mutter. Ich war erleichtert, doch als ich das Licht anknipste, sah ich etwas schreckliches. Das Gesicht meine Mutter war entstellt, fast so als wäre sie kopfüber in ein Säurebecken gesprungen. Sie kam immer näher an mein Bett heran und flüsterte: “Ich hab dir was gesagt Kind, aber du hast nicht auf mich gehört. Jetzt wirst du sehen, was man davon hat, wenn man nicht auf seine Eltern hört.“

Ich versuchte zu fliehen, aber sie packte mich und dann…

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Verfasser: Nicki

Dezember 7

Spongebob Schwammkopf.avi

Tag 1: Ich guckte gerade Spongebob, während mein Video Rekorder eine Kassette ausspuckte, was seltsam war, denn es befand sich eigentlich keine in ihm. Ich sah sie an und sie war sehr verstaubt, also pustete ich den Staub runter und sah den Titel „Spongebob Schwammkopf.avi“.

Ich legte das Band zurück in den Rekorder, doch sie kam immer wieder heraus, also verschloss ich ihn mit Klebeband. Als ich anfing die Kassette zu gucken, erschien auf dem Titel „Spongebob“. Nein, ich meine es ernst, nur „Spongebob“. Seltsamerweise übersprang es den Vorspann. Ich sah, wie Spongebob zornig klopfend an Thaddäus Tür mit einer Pistole stand. Thaddäus warf die Türe auf und bekam einen Stiefel gegen seinen Kopf. Spongebob sah auf den Bildschirm mit einem gruseligen Joker-Lächeln und es wurde zu einem anderen Teil der Folge geschnitten, nur ohne den typischen Blasen-Übergang. Spongebob spielte normal mit Patrick und dann wurde wieder zu einem anderen Teil geschnitten. Spongebob saß weinend auf dem Boden, denn Patrick hatte das gleiche Schicksal erlitten. Ich fragte in einem Forum, ob jemand anderes diese Folge gesehen hatte. Zu meiner Überraschung war dort jemand.

Er sagte, er habe den nächsten Part der Folge und würde ihn mir mailen. Ich beschloss, es anzunehmen und begann den nächsten Part der Folge zu sehen, welcher zwei Tage später kam. Thaddäus war ein Zombie, wie Patrick. Sie versuchten Spongebob zu essen. Nachdem sie ihn gegessen hatten, gingen sie auf den Bildschirm zu und plötzlich war die Episode zu ende. Ich rief Nickelodeon an und wollte mich über das Band informieren, aber sie sagten, sie würden solche Sachen nicht produzieren. Ich beschloss den Kerl, der mir den 2. Teil geschickt hatte, zu treffen. Sein Nickname war <ENTFERNT>. Er sagt, er kannte den einzigen Überlebenden, der diese Episode produzierte. Die Person vom Nickelodeon – Personal hieß Gary Freeman. Dies könnte dich an HL2 erinnern, aber das war sein echter Name. ‚Gary Freeman‘ sagte, dass jeder außer ihm, der an der Produktion der Episode beteiligt war, von Nickelodeon bestraft wurde. Er meinte, er wurde zwar auch bestraft, jedoch wurde er nur von einer Kugel getroffen. Er hatte Bandagen um seine Hand, an welcher er getroffen wurde. Den Rest werde ich dir später erzählen.

Tag 2: <ENTFERNT> erzählte mir von einigen Parts. Ich fand einen Torrent für Part 17…..PART 17?! DAS IST WIE EINE GANZE REIHE! Wie auch immer, ich downloadete es und es war wie eine ganz normale Spongebob Episode. Fröhliche Musik, Spongebob spielte draußen, Thaddäus spielte Klarinette… Ich dachte, beide, wären gestorben?! Ich konnte auch Part 3 downloaden und ich sah, dass Thaddäus und Patrick in Bikini Bottom als Zombies eindrangen. Jeder wurde gegessen oder in Zombies verwandelt, bis die Stadt mit Zombies verseucht war. <ENTFERNT> sagte, er hatte den 5. Part ebenfalls. Ich sah die Nachrichten und sie berichteten, dass sie die Folge fanden und draußen irgendwo ein Zombie sein Unwesen treibt.

Tag 3: <Name hier einfügen> wurde Tot gefunden, von einem Zombie auseinander gerissen. Ich vermisse ihn, sehr stark sogar. Ich sah ein Band mit dem 7. Teil auf dem Boden liegen, mit ein paar Rissen und Löchern. Nachdem ich es ein wenig reparierte, sah ich zu meiner Überraschung, dass es Funktionierte. Spongebob erschien als Zombie und aß Thaddäus. Er ging dann auf den Bildschirm zu, wie in Part 2 und es sah aus, als ob er den Kameramann fressen würde.

Ich werde später mehr Teile der Episode finden.

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Übersetzer: blacksnow
Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Spongebob_Squarepants.avi