Dezember 6

Creepypastas von Fans #033: Jeff the Killer – Überlebt?

Es war ein Abend wie jeder. Ich legte mich normal ins Bett und hatte sogar meinen Freund an meiner Seite.

Wir waren noch nicht eingeschlafen, da hörte ich ein Klopfen an dem Fenster. Mein Freund sagte: „Versteck dich im Schrank!“, und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich Versteckte mich im Schrank und wartete. Ich höhrte, wie das Fenster aufging. Ich öffnete die Schranktür einen Spalt und späte hinaus. Ich sah, dass Mein Freund so tat als würde er Schlafen. Doch dann sah ich etwas neben dem Bett stehen… Es war anscheinend ein Junge mit Kapuze. Ich dachte mir: „Das ist nur ein Junge. Dann kann ich ja wieder raus.“ Gerade, als ich auf machen wollte, hob der Junge ein Messer hoch. Ich konnte nicht Schnell genug Reagieren.

Er stach auf meinen Freund ein. Er war schwach und konnte sich nicht mehr wehren. Der Junge stach immer und immer wieder ein. Und dann war das Bett blutrot. Ich wusste, dass er Tot war. Der Junge schnitt nun im Gesicht meines Freundes herum. Er schnitt ihm ein breites Grinsen in den Mund. Er schnitt auch die Augenlider weg. Ich wollte wegsehen, doch ich konnte nicht. Ich hoffte es sei nur ein Traum. Nun schlitzte der Junge meinem Freund auch noch den Magen auf und nahm ihm das Herz heraus. Ich hatte Angst. Gebrochen schaute ich zu, wie er ihn immer mehr verunstaltete. Der Junge war fertig und ich erkannte meinen Freund nicht mehr wieder. Ich sah kurz das Gesicht des Jungen: Er hatte ein krankes, breites Grinsen aufgesetzt und schwarze Augen ohne Lider. Der Junge kletterte aus dem Fenster.

Zeitungsbericht:
Junge Frau (19) tötete ihren Freund und erhang sich dann selbst. Das komplette Zimmer war voller Blut. Dem Mann (20) fehlten die Augenlider und das Herz. Ihm wurden die Mundwinkel aufgeschnitten und an der Wand stand „Go to Sleep“ mit Blut geschrieben. Im Abschiedsbrief der Frau stand:
„Soviel Blut. Aber wer das liest soll daran denken: Go to Sleep. Jeff the Killer ist coming to ripp you.“

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Verfasserin: Josephine O.

Dezember 4

Der Ruf eines Shuppet

Nachdem mein Freund mir die „Saphir Edition“ von Pokémon zum Geburtstag geschenkt hatte (er hatte keine Lust mehr darauf, dass ich ständig sein Spiel spielte), konnte ich das Spiel lange Zeit nicht weglegen. Ich war wohlgemerkt nicht süchtig nach dem Spiel, aber ich war jemand, der es liebte, Pokémon zu spielen. Eines meiner Lieblingspokémon war mein Shuppet. Ich hatte es „Vendetta“ genannt, nachdem ich seinen Pokédex-Eintrag gelesen hatte. Es hieß dort, dass Shuppet ein Pokémon sei, das nach rachsüchtigen Leuten sucht und sich von ihrem Groll ernährt… oder so ähnlich. Es schien zwar böse zu sein, aber nicht extrem böse; einfach dieses „whoa…cool“-böse.

Mein Shuppet war mein bestes Pokémon und einmal spielte ich sogar das Spiel durch, ohne mich nur auf den Starter zu verlassen. Ich war eigentlich viel zu faul um mir die Mühe zu machen, meine anderen Pokémon zu trainieren, aber Vendetta war eine Ausnahme. Zugegeben, mein Sumpex war ein ziemlich harter Brocken, aber Vendetta war auch nicht von schlechten Eltern. Doch dann geschahen seltsame Dinge in meinem Spiel.

Es begann, als Vendetta Level 37 erreichte. Es entwickelte sich nicht zu Banette. Ehrlich gesagt, habe ich es erst bemerkt, als es auf Level 43 war. Ich wusste, dass sich die meisten Pokémon vor Level 42 entwickelten. Vielleicht hatte ich ihm einen Ewigstein oder so gegeben und es vergessen. Mein Freund, der mir das Spiel geschenkt hatte, hatte ziemlich viel Ahnung von Pokémon, also nahm ich mir vor, ihn zu fragen.

Vielleicht war Shuppet aber auch eins von diesen Pokémon, die sich nur durch Tausch oder einen Stein entwickelten (Ich wusste damals noch nicht viel über Pokémon). Leider war mein Freund allerdings den Sommer über zu Verwandten gegangen. Ich hatte aber auch keine Lust, es zu googeln, dafür hat es mich nicht genug interessiert. Auf eine seltsame Art und Weise war ich glücklich, dass es sich nicht entwickelt hatte.

Aber die merkwürdigen Dinge hörten nicht auf. Im Kampf wurde Vendetta etwas… aktiver. Es war, als ob es eifersüchtig auf meine anderen Pokémon wäre. Jedes mal, wenn ich es vom ersten Platz in meinem Team auf einen anderen verschob, erschien es wieder an erster Stelle. Wenn ich ein anderes Pokémon in den Kampf schicken wollte, kam Vendetta zum Vorschein. Langsam weckten die Begebenheiten meine Aufmerksamkeit. Trotzdem störte ich mich nicht daran. Zu diesem Zeitpunkt war Vendetta auf Level 93 und konnte fast jedes Pokémon, auf das ich stieß besiegen; sogar Unlicht-Typen.

Außerdem liebte Vendetta die Attacke „Fluch“. Auch wenn ich einen anderen Angriff wählte, griff es manchmal mit Fluch an. Es schien, als ob Vendetta die gegnerischen Pokémon leiden sehen wollte. Als ich die Attacke ersetzen wollte, hieß es: “Diese Attacke kann nicht vergessen werden.“ Ich dachte einfach, es wäre etwas, was ich nicht über Pokémon wusste. Vielleicht gab es neben den VMs noch weitere Attacken, die man nur mithilfe des Attacken-Verlerners vergessen lassen konnte. Wie gesagt, ich wusste damals nicht viel über die kleinen Dinge in den Pokémon-Spielen. Ich liebte es einfach nur, die Spiele zu spielen. Die Feinheiten waren mir egal.

Langsam dämmerte es mir, dass das nicht nur etwas sein konnte, was mir unbekannt war… Es war etwas, was ich niemals wissen wollte. Eines Tages ging ich zum Namenbewerter um eins meiner Pokémon umbenennen zu lassen, aber dort drückte ich zu schnell den A-Knopf und wählte versehentlich Vendetta aus, was immer noch an erster Stelle im Team war. Dann geschah etwas wirklich Gruseliges. Er sagte nicht, dass Vendettas Name gut sei, er ihm aber einen noch besseren Namen geben könnte, oder was auch immer er normalerweise sagt. Seine Textbox war leer.

Plötzlich erschien „…“ in der Box und er sagte etwas, was mich ein wenig verunsicherte: “Mein Junge, du musst dieses Ding loswerden. Es hegt einen Groll, einen schrecklichen Groll. Es wird dein Tod s-“ Bevor er ausreden konnte, kam die Sequenz, die immer dann erschien, wenn man eine VM außerhalb eines Kampfes einsetzte. Als das Pokémon, das die Attacke einsetzte, erschien, war es Vendetta, obwohl ich ihm nie eine VM oder Teleport oder eine dieser Attacken beigebracht hatte. Plötzlich wurden wir aus dem Haus des Namenbewerters teleportiert und landeten vor dem Pokémon-Center. Nun bekam ich ein wenig Angst. Dies war vorher nicht passiert, obwohl ich Vendetta schon einmal umbenannt hatte (ich hatte seinen Namen falsch geschrieben).

Ich rannte wieder zum Haus des Namenbewerters, aber er war verschwunden. Aber damit nicht genug: In seinem Haus herrschte Nebel wie auf dem Pyroberg. Nun hatte ich richtig Angst, aber etwas hielt mich davon ab, das Spiel auszuschalten. Ich verließ das Haus und wollte ganz normal weiterspielen, als plötzlich eine Textbox erschien. Sie war leer. Da hörte ich den Ruf eines Pokémon… den Ruf eines Shuppet. Nun erschien etwas in der Textbox: „Vendetta: Bist du glücklich mit dem, was ich getan habe?“

Moment; redete Vendetta mit mir? Der Name vor dem Text lautete „Vendetta“. Und warum fragte es mich, ob ich glücklich wäre mit dem, was es getan hatte? Was hatte es getan? Plötzlich erschien eine „Ja/Nein“-Box. „Bist du glücklich mit dem, was ich getan habe?“, wiederholte es. Mein Herz schlug nun fester. Wie konnte ein Spiel so etwas tun? Ich wusste, dass man Spiele hacken konnte. Ich wusste, dass Leute gebrauchte Spiele (wie meines) hackten. Aber wenn jemand das Spiel gehackt hätte, wäre es schon viel früher bemerkbar gewesen. Ich meine, ich spielte das Spiel nun schon seit Monaten.

Schließlich richtete ich meine Aufmerksamkeit wieder auf das Spiel. Vendettas Frage stand immer noch vor mir. Ich wählte aus irgendeinem Grund „Ja“. Vielleicht wollte ich Vendetta nicht enttäuschen, vielleicht hatte ich es auch einfach ohne nachzudenken ausgewählt. Ich weiß nur, dass ich Angst hatte. Nachdem ich „Ja“ gewählt hatte, antwortete Vendetta: „Gut, denn ich habe ihn getötet.“ Mein Herz rutschte runter. Deswegen war der Namenbewerter verschwunden… Vendetta hatte ihn umgebracht?! Warum, warum sollte es das tun? Ich erhielt sofort eine Antwort: „Er hat Lügen über mich erzählt.“

„Ich hege keinen Groll. Du musst mich nicht loswerden… oder, Kyle?“ Eine weitere „Ja/Nein“-Box erschien. Nun war ich richtig erschrocken. Vendetta hatte mich mit meinem Namen angesprochen. Ich wäre nicht so verängstigt gewesen, wenn mein Charakter meinen richtigen Namen getragen hätte, aber er hieß „Kman“ und nicht „Kyle“. Ich las Vendetta’s Frage nochmal. Es war, als ob es traurig wäre, dass ich es loswerden sollte. Diesmal wählte ich „Nein“, um Vendetta zu versichern, dass ich es nicht freilassen würde. „Gut, ich dachte schon, du wärst böse auf mich. Auf geht’s, lass uns unser Abenteuer fortsetzen!“, sagte es. Es klang, als wollte es mir sagen „Vergiss, was ich getan habe.“ als es „unser Abenteuer fortsetzen“ wollte. Aber ich war erledigt.

Ich hatte keine Lust mehr, weiterzuspielen. Ich hatte Angst und wollte vergessen, was Vendetta getan hatte. Ich wollte Vendetta vergessen. Ohne zu speichern schaltete ich das Spiel aus. Dann legte ich meinen Gameboy auf meinen Nachttisch und ging aus meinem Zimmer.

Ein paar Tage später, an einem Samstag um genau zu sein, war mir langweilig. Ich hoffte, in meinem Zimmer etwas zu finden, das meiner Langeweile ein Ende setzen konnte und mein Blick fiel als erstes auf meinen Gameboy. Sofort fiel mir Vendetta wieder ein, aber ich entschied mich, trotzdem zu spielen. Ich schaltete ihn ein. Anstelle der Sequenz mit dem Gameboy-Logo oder wenigstens des Intro’s des Spiels erschien direkt der Bildschirm, auf dem man seinen Spielstand wählte.

Ich erinnerte mich daran, dass ich nicht gespeichert hatte. Also würde ich immer noch in Xeneroville sein, wo ich zuletzt gespeichert hatte. Aber als ich die Informationen über meinen Spielstand las, war es nicht so, wie es sein sollte. Mein Name war nicht mehr „Kman“, sondern „Kyle“, mein richtiger Name. Als ich weiter las, lautete die Pokédex-Anzahl 0. Das war unmöglich. Man konnte das Spiel nicht ohne Pokémon spielen, außer am Anfang eines neuen Spiels. Meine Spielzeit war unverändert: „98:43“. Ich bekam schon wieder Angst, aber ich wählte den Spielstand trotzdem aus.

Ich war in Xeneroville und es regnete. Nicht wie wenn Kyogre erwacht ist, denn das hatte ich schon hinter mir. Ich hatte das Spiel schon durchgespielt. Die Stadt war auch nicht überflutet, sondern es regnete einfach. Ich überprüfte mein Team und es war leer. Ich hatte keine Pokémon dabei. Glücklicherweise stand ich vor dem Pokémon-Center (in Xeneroville muss man zum Pokémon-Center rübersurfen) und betrat es. Es war leer. Es waren keine Leute darin.

Nicht einmal die Angestellte war hinter ihrem Schalter, wo sie normalerweise stand und deine Pokémon heilte. Ich lief zum Computer und überprüfte die Boxen. Jedes einzelne meiner Pokémon war verschwunden. Da bemerkte ich die Namen der Boxen: „LIES.DEINEN.BRIEF.“ Ich gehorchte der Nachricht und verband mich mit dem PC meines Charakters. Dort war ein Brief. Er hatte nicht einmal einen Namen.

Ich öffnete ihn und er lautete nur: „AcHtE aUf VeNdEtTa.“ Wieder bekam ich Angst, sogar noch stärker als das letzte Mal. Wie es der Brief verlangte, überprüfte ich meine Pokémon nochmal. Diesmal war Vendetta auf dem ersten Platz im Team. Aber es war nur Vendetta da und sein Sprite sah anders aus. Seine Augen waren rot und es war mit dunkelroten Flecken übersät.

Um es in voller Größe zu sehen, wählte ich seinen Bericht aus. Ich wünschte, ich hätte das nie getan. Seine Augen glühten in einem hellen Rot und es war mit Blutflecken bedeckt. Das Äußere seines Körpers, was aussieht wie ein Tuch, war zerfetzt und Blut tropfte von ihm herunter. Schnell verließ ich seinen Bericht wieder und schaltete den Computer aus. Aber bevor ich das Pokémon-Center verlassen konnte, erschien eine Textbox. Ich wusste sofort, zu wem sie gehörte. „Warum hast du mich verlassen?“

„Etwa, wegen dem, was ich mit dem Mann gemacht habe?“, fragte Vendetta. Eine „Ja/Nein“-Box erschien wieder. „Du hast gesagt, du wärst glücklich mit meiner Tat! Ich hätte es besser gemacht, wenn du gesagt hättest, dass du nicht glücklich wärst. Warum hast du gelogen? Ich hasse Lügner…“ Es machte eine kurze Pause. „Ich glaube, ich darf mich nicht beschweren. Ich selbst habe gelogen.“

Ich dachte einen Moment lang nach. Wann hatte Vendetta gelogen? Als ob es meine Gedanken gelesen hätte, antwortete es: “Wann ich gelogen habe? Weißt du noch, was der Mann gesagt hat?“ Es meinte den Namenbewerter. „Als ich dir gesagt habe, dass er Lügen über mich erzählt, da habe ich behauptet, ich würde keine Groll hegen, erinnerst du dich?“ Ja, ich erinnerte mich. Ich wünschte ich könnte es vergessen. Vendetta machte noch eine kurze Pause und meine Angst wurde stärker. „Ich habe gelogen.“

Ich begann zu zittern. „Also, bist du glücklich mit dem, was ich mit den Anderen gemacht habe?“ Ich war verwirrt. Worüber redete es jetzt? Was hat es jetzt getan? „Ich hoffe, dass du diesmal glücklich bist… du solltest besser glücklich sein. Bist du es, Kyle?“, fügte es hinzu. Eine „Ja/Nein“-Box erschien wieder. Angst überfiel mich. Ich wählte „Ja“. Nach einer Pause antwortete Vendetta: „Wirklich? Du bist glücklich, dass ich alle deine anderen Pokémon umgebracht habe? Du bist glücklich, dass ich all diese Leute umgebracht habe? DU BIST GLÜCKLICH, DASS ICH ALLE UMGEBRACHT HABE?“

Ich bebte immer noch vor Angst. Jetzt wusste ich,warum alle meine Pokémon verschwunden waren. Warum alle Leute im Pokémon-Center verschwunden waren. Warum alle verschwunden waren. „Ich habe sie getötet. Jetzt kann dich niemand mehr von mir fernhalten.“, sagte es. Nun wurde mir klar, warum Vendetta das tat. Es tat all das, weil es bei mir sein wollte. Aber es war zu spät. Ich war erledigt.

Ich wollte nichts mehr mit dem Spiel zu tun haben, mit Vendetta. Ich wollte nie wieder Pokémon spielen. Ich schaltete das Spiel nicht aus, sondern warf meinen Gameboy gegen die Wand. Der Bildschirm riss und das Spiel flog aus dem Modulschacht. Ein paar Minuten starrte ich einfach nur auf meinen kaputten Gameboy. Schließlich hatte ich mich genug beruhigt, um aufzustehen. Ich wollte mein Zimmer verlassen, als ich etwas unter meinem Fuß spürte. Es war mein Saphir-Spiel. Ich bückte mich um es aufzuheben…

Da hörte ich den Ruf eines Pokémon… den Ruf eines Shuppet…

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Übersetzer: „anonym“

(Es wäre nett, wenn mir der Übersetzer mitteilen würde, ob anonym ein Name sein soll, oder dafür steht, dass er nicht genannt werden möchte)

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/A_Shuppet’s_Call

Dezember 3

Creepypastas von Fans #032: Ben ohne Augen

Heute bin ich mit meinen Eltern nach Wington gezogen. Ich hörte, es soll eine langweilige Stadt sein. Eine kleine Touristenfalle. Unser Haus war sehr alt und sah so aus als ob es beim nächsten Windhauch auseinander fallen würde. Ich wollte nicht hier her ziehen, aber mein Vater hatte gerade einen Job bei der Wingtoner Molkerei gefunden. Es war eine große Molkerei am anderen Ende der Stadt. Wir wohnten in einem kleinen Vorort namens Anderson.

Tag 3

Ich habe gestern alles ausgepackt und eingeräumt. Mir war so langweilig, dass ich mich entschloss ein wenig in die Stadt zu gehen. In der Stadt traf ich einen Jungen namens Sam. Er war sehr nett zu mir und bot mir an, mich durch die Stadt zu führen. Wir besuchten ein paar Sehenswürdigkeiten und Sam zeigte mir eine Pizzeria namens “da Vici“, er versprach mir so große Pizzen wie dort hätte ich nie gesehen und ich wurde nicht enttäuscht.

Tag 4

Ich traf mich heute mit Sam, denn er lebt nur ein paar Häuser weiter weg. Wir sprachen über nichts Interessantes, bis ich einen Jungen bemerkte der uns von der anderen Straßenseite beobachtete. Ich konnte ihn nur schwach erkennen und fragte Sam, ob er den Jungen kenne. Er sah ihn an und auf einmal wurde er ganz nervös und sagte: „I I I….. Ich muss jetzt wirklich gehen und wir sollten uns für eine Zeit nicht treffen.“ Als ich ihn darauf ansprach murmelte er etwas und flüsterte: „Sieh nicht hin!“. Als ich mich umdrehte war der Junge weg.
„Ich frage mich, wieso Sam so viel Angst hatte…“

Tag 7

Ich hatte schon lange nichts mehr von Sam gehört und wollte ihn daher besuchen. Als ich vor seiner Haustür stand und klingelte, machte mir plötzlich seine Mutter die Tür auf. Ich fragte sie, ob Sam Zuhause wäre und sie sagte mir weinend, Sam hätte sich umgebracht. Er hatte sich beide Augen ausgestochen. Sie gab mir einen Zettel den Sam vor seinem Tod geschrieben hatte. Darauf stand: „SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! WIESO? WIESO ICH? WIESO NIEMAND ANDERES? ER RUFT MICH! ER FLÜSTERT MIR INS OHR! ICH HALTE DAS NICHT AUS! ES TUT MIR LEID MUTTER, ES TUT MIR LEID!“ Der Brief endete hier. Wer in Gottes Namen hatte ihn verfolgt und wer war bei ihm, als er starb? Ich verlor meinen einzigen Freund ihn dieser Stadt und wollte alles über seinen mysteriösen Tod erfahren.

Tag 10

Heute war Sams Beerdigung und alle aus seiner Familie waren da, sowie seine ganzen Freunde und Bekannten auch. Ich war ebenfalls eingeladen. Nach der Trauerfeier gingen alle und nur ich und der beste Freund von Sam blieben als einzige noch bei seinem Grabstein. Sein Name war Kevin. Er ging auf die gleiche Schule wie ich und wir kannten uns schon ein Bisschen. Ich fragte ihn, ob er wüsste, wieso Sam Selbstmord begangen hat und er sagte: „Keine Ahnung. Sam war immer schon ein bisschen eigen, aber er zeigte es selten, wenn es ihm schlecht ging.

Er war immer der Klassenclown, hatte daher aber immer schlechte Noten und wurde von den Lehrern immer gedemütigt und heruntergemacht. Nach der High School fand er keinen Job und er war arbeitslos. Seine ganzen Freundinnen haben mit ihm Schluss gemacht. Ich glaube er hatte einfach keine Lust mehr zu leben und…“ Ich unterbrach ihn und sagte: „Ich denke nicht das er sich aus diesen Gründen umgebracht hat.“ und zeigte ihm den Zettel. Er fragte mich wo her ich ihn hätte und ich erzählte ihm, dass ich ihn von Sams Mutter bekommen hatte. Kevin wollte mich etwas fragen, aber ich unterbrach ihn, weil ich wieder diesen Jungen sah.

Nun sah ich ihn ein bisschen besser. Er war sehr schmutzig und hatte einen Anzug an. Aber das komische an ihm war, dass seine Augen fehlten. Ich spürte eine lähmende Angst und starrte dem Jungen mitten in die Augenhöhlen. Aus seinen Augen kam eine tiefe Schwärze. Obwohl er keine Augen hatte, fühlte es sich an als ob er welche hätte und sie mir direkt ihn die Seele schauen würden. Ich wollte Kevin noch warnen nicht hinzusehen, doch ich konnte meinen Mund nicht öffnen. Kevin fragte mich: „Wieso bist du so still?“, und schaute in meine Richtung. Da erblickte er auch den Jungen. Kevin wollte aufschreien, aber er konnte nicht.

Der Junge starrte ihn nun an. Ich wendete meinen Blick ab und konnte mich wieder bewegen. Ich warf Kevin zu Boden und wir blieben 1 Minute lang unten. Als wir wieder aufstanden, rannte Kevin, ohne etwas zu sagen, weg.

„Irgendwie spüre ich immer noch diese Angst. Es lässt mich einfach nicht mehr los. Ich kann in letzter Zeit auch nicht mehr schlafen. Es wird von Tag zu Tag schlimmer!“

Tag 12

Gestern war ich den ganzen Tag ihm Internet und habe ein wenig recherchiert. Da ich nichts gefunden hatte fragte ich mich durch die Stadt. Keiner hatte je von einem Jungen ohne Augen gehört, doch dann kam eine alte Frau auf mich zu und sagte: „Ah, du willst was über meinen Ben erfahren? Oh, der arme Ben. Er weint immer, denn niemand will mit ihm spielen. Willst du mit ihm spielen? Er ist so ein braver Junge!“, „Nein danke. Wie sieht Ben aus?“, „Oh Ben ist so ein schöner Junge. Er liebte schon immer seinen Anzug, aber er machte ihn immer dreckig. Seinem Vater gefiel das nicht, er schlug meinen Ben immer. Eines Tages war Ben aber böse. Er klaute einem Nachbarn ein teures Gemälde, welches er immer wenn wir beim Nachbarn waren anschaute. Es gefiel ihm sehr, aber sein Vater erfuhr dies und schlug Ben grün und blau, aber Ben schaute sich weiter das Gemälde an. Sein Vater schrie: „SIEH NICHT HIN!“ Immer wieder schrie er dasselbe, dann holte er ein Messer und schnitt meinem armen Ben die Augen raus! Nun ist Ben immer traurig. Er will wieder glücklich sein, wieder sein Gemälde sehen!“ Die Frau verschwand so schnell wie sie gekommen war und ich ging Heim.

Tag 13

Heute habe ich Kevin wieder in der Schule gesehen. Er schaute mich nicht einmal an. Irgendwie habe ich heute den ganzen Tag so ein beklemmendes Gefühl der Angst. Ich hoffe, dass es weg geht.

Tag 14

Ich sehe Ben immer öfter. Ich sehe ihn überall. Wieso ich? Wieso nicht jemand anderes?

Tag 16

WIESO HAB ICH HIN GESCHAUT? WIESO HABE ICH HINGESCHAUT? ER FLÜSTERT WIEDER! AHHHHHHH DIESES FLÜSTERN! ICH HÖRE ES IMMER WIEDER! SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! HÖR AUF HÖR AUF! SEI STILL! SOLL ICH DAS WIRKLICH TUN? IST DAS GEMÄLDE SO SCHÖN? OK BEN ICH SCHENKE DIR GERN MEINE AUGEN!

Dieses Tagebuch wurde bei einem weiteren Selbstmörder gefunden.

Der im Tagebuch genannte Kevin wurde ein paar Tage nach dem 2ten Selbstmord in der Wohnung seiner Eltern tot aufgefunden.

Todesursache: Verstümmelung und Entfernung der Augen.

Die Augen der drei Selbstmörder wurden bis heute nicht gefunden.

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Verfasser: Nemanja Savic und Ivan Jocic

Dezember 1

Grausame Trainer

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.

Sie handelt von einem Aquana, das getötet wurde.

Es war ein kalter Wintertag. Ein Kampf zwischen einem Flamara und diesem Aquana fand statt. Beide hatten Trainer. Es sah aus, als ob das Aquana wegen seinem Typenvorteil gewinnen würde, aber es verlor.

Der Trainer ging und nahm es weit mit in den Wald hinein, so dass niemand folgen konnte. Der Trainer schrie es, da es beim Kampf versagt hatte, an und trat es einmal hart. Das Aquana wimmerte…dann auf einmal schlug der Trainer es so heftig, dass es anfing zu bluten. Der Trainer sagte: „Du hättest den Kampf mit Leichtigkeit gewinnen können.“

Am nächsten Tag, kämpfte der Trainer erneut gegen den Jungen mit dem Flamara. Und wieder verlor er den Kampf. Der Trainer regte sich wieder auf. Er nahm das Aquana mit zu einem naheliegenden Friedhof. Das Aquana folgte ihm und wusste, was nun passieren würde, es war jedoch schon zu spät.

Der Trainer schlang den Strick um den Nacken des Aquanas. Er zog, so dass das es anfing zu würgen und zu keuchen. Er zog und zog, bis das Genick des Aquanas gebrochen war und das Würgen aufhörte. Der Trainer ging weg, als wäre nichts passiert.

Einige Zeit später wurde es gefunden. Gehüllt in Dreck und Blut, zusammen mit dem Seil, welches noch eng um den Hals gezogen war. Es wurde zum Pokémon Turm gebracht.

In einer späten Nacht erschien dem Trainer ein Geist, welcher sich bekannt anfühlte. Er griff den Trainer an. Dieser rief sein Glurak, um sich zu verteidigen. Er hatte ein Übelkeit erregendes Gefühl, dass er gewinnen musste.
Der Kampf war lang und hart, grausam und furchtbar… Am Ende war sein Zimmer in Asche gehüllt und völlig durchnässt, alles Nützliche war verbrannt. Er wurde am nächsten Morgen tot aufgefunden, er starb nicht am Feuer, sondern an dem Schock. Niemand ist sich sicher wovon… aber sein Glurak hat seit dieser Zeit eine furchtbare Angst vor Aquanas.

Ruhe in Frieden Aquana.
Du hättest weglaufen sollen.

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Übersetzer: Hikari17 und das CP-Topic-Team

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Cruel_Trainers

Dezember 1

Can’tTurnBack.exe

Ich suchte im Internet nach einem kostenlosen Spiel. Ich fand eine unheimliche russische Webseite mit einem einfachen, schwarzen Hintergrund. Ich musste das Russisch übersetzen. Auf der Webseite stand: „Kostenloses Spiel. Sehr lustig!“. Ich würde von solch einer unheimlichen Seite normalerweise nichts herunterladen, aber ich wollte wirklich gerne ein Spiel spielen.

Man brauchte ungefähr 8 Minuten, um es herunterzuladen, und als es fertig war, öffnete sich WinRar und alles was dort war, war eine Datei namens „Can’tTurnBack.exe“. Ein wenig sonderbar, aber ich dachte mir, es wäre ein Grusel-Spiel. Ich liebe solche Spiele. Es öffnete sich, ohne es installieren zu müssen.

„Hmm. Ich sollte es nach Viren durchsuchen.“ sagte ich. Ich war im Menü und es war schwarz mit einem Blutspritzer. Es war auf Russisch, also klickte ich auf den mittleren Knopf und versuchte, die Sprache zu ändern. Es klappte, und die 3 Menüoptionen waren „Spielen“ „Optionen“ und „Beenden“. Ich schloss es und scannte es. Keine Viren, o.k. So öffnete ich es erneut und bemerkte, dass sich das Menü änderte und ich dadurch ein wenig erschrocken war. Ich sah ein großes, blasses… Ding. Statt „Beenden“ stand dort „KOMMEN LEBENDIG HERAUS“. Ich fing an zu spielen, und es war ein mieser First Person Shooter mit der Doom-Engine. Ich spielte es ungefähr 10 Minuten, bevor es anfing… unheimlich zu werden. Es gab plötzlich Haufen von Körpern… überall. Ich konnte sie nicht vermeiden, sie waren wirklich überall. Sie fingen an, sich schwankend zu bewegen und zu gehen. Ich konnte mich nicht bewegen. Ich drückte Esc, und versuchte es zu beenden. Ein Nachrichtenkasten ploppte auf und er sagte: „Du kannst jetzt nicht gehen.“ Ich fing an, Angst zu haben, also zog ich bei meinem Computer den Stecker heraus und steckte ihn wieder rein. Mein Hintergrund wurde zu einem Bild von mehreren Zahlen geändert.

01010010 01010101 01001110 00100000 01000001 01010111 01000001 01011001 00100000 01000100 01000101 01010010 01000101 01001011

Ich übersetzte es.

„Lauf weg, Derek“

Woher wusste es meinen Namen?

Ich hörte draußen etwas. Der Strom ging aus. Das Letzte, an das ich mich erinnere, war ein großes, blasses Ding, das vor mir stand.

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Übersetzer: haslmeierLP

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Can’tTurnBack_._exe

Vertonung von letsRead: http://www.youtube.com/watch?v=eIYW9EvlXOI