Januar 29

Creepypastas von Fans #47: Die Seelensammlerin

Habt ihr schon mal von Alice gehört?
Eine ruchlose Seelensammlerin, ohne jegliche Emotionen.

Man weiß nicht, woher sie kommt oder wo sie im Moment ist.

Sollte jemand Kontakt zu ihr haben, sollte er auspassen: Will sie einmal eine Seele, ist ein Entkommen unmöglich.

Einmal gab es einen merkwürdigen jungen Mann, namens Jochen.

Alice schrieb mit ihm über einen bisher unbekannten Chat: „Irgendwann wird deine Seele mir gehören. Du kannst mir eventuell für heute entkommen oder auch für viele Jahre. Aber irgendwann wird sie mir dann doch gehören und dann sinkst du in die absolute Finsternis.“

Es gab aber doch einen Weg, um ihr zu entkommen und das wusste auch Jochen.

Am nächsten Tag, als seine Mutter in sein Zimmer kam, lag er da.

Er hatte sich die Kehle durchgeschnitten…

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Verfasser: Icebird

Januar 29

Creepypastas von Fans #46: My Heaven

Ich hasse es, schlafen zu gehen. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe es zu schlafen. Nur das Schlafengehen bereitet mir Angst. Jede Nacht höre ich es. My Heaven…

Doch alles der Reihe nach. Es begann vor etwa 4 Wochen, als ich mich mit meinem besten Freund Tom über gruslige Songs unterhielt. Wir interessieren uns allgemein für gruslige Sachen. Wir haben schon hunderte Horrorfilme gesehen und dutzende Geistergeschichten gelesen. Doch das Ganze härtete uns jedenfalls ab. Wir wollten es auf eine ganz neue Liga bringen und fingen an mit den paranormalen Sachen zu experimentieren, so fingen wir zum Beispiel an Gläserrücken zu spielen oder nächtliche Spaziergänge im Wald zu machen. Doch nichts machte uns Angst. Wir haben schon seltsame Dinge erlebt, die wir uns nicht erklären konnten und bei denen andere garantiert in Panik geraten wären. Doch wir steckten das Ganze weg, ohne mit der Wimper zu zucken. Ja, man könnte sagen, wir waren furchtlos. Mann, das waren wir auch! Doch es gibt immer etwas, das jeden bricht, denn auch ich bin nun gebrochen. Weiterlesen

Januar 29

-Verbindung-

Es war Winter, als ich mich entschied, zu unserem örtlichen Pokéheim zu gehen und mir ein Pokémon auszusuchen, um das ich mich kümmern konnte.

Pokéheime waren zu dieser Zeit des Jahres voll, also ging ich nach drinnen – sofort wurde ich von einem Evoli angezogen, das fast voll Trauer im hinteren Teil eines schattigen Käfigs saß. Es wirkte, als hätte es alle Hoffnung verloren.

Ich spähte durch die Stäbe des Käfigs und sah das Evoli an. Derjenige, der den Schalter des Pokéheims leitete, zögerte ein wenig, ihn mir zu geben.
Endlich konnte ich ihn überzeugen und das bloß, weil ich auch die Schwester des Evoli’s adoptierte. Sie dachten wohl, es wäre das Beste, sie nicht zu trennen. Weiterlesen

Januar 24

Creepypastas von Fans #45: „Ein ganz normaler Schultag…“

Ein ganz normaler Schultag begann. Nun ja, nicht ganz normal, denn es war der vorletzte Tag vor den Weihnachtsferien. Der Unterricht begann um 9:00 Uhr, also ließ ich mir Zeit und packte meine Sachen, um mich fertigzumachen. Ich prüfte mehrmals, ob ich nichts vergessen hatte, doch es fehlte nichts. Als es dann 8:30 Uhr war, schnappte ich meine Sachen, ging in den Keller, holte mein Fahrrad und fuhr meinen 2,5 km langen Weg zur Schule. Es war leicht finster, da die Sonne noch nicht aufgegangen war. Doch das Licht meines Fahrrads und das Leuchten des Schnees machten es mir leicht, meinen Weg zu finden. Kurz vor der Schule fuhr ich an einem ziemlich großen Erntefeld vorbei – so wie jeden Morgen.
Doch dort lag jemand, der sich nicht bewegte.
Ich hielt auf dem Fahrradweg an, stellte mein Fahrrad ab und rannte zur Person. Erst dann bemerkte ich, wie blass er war (ja, es war ein Junge, wie ich dann merkte). Sofort versuchte ich, ihn aufzuwecken, aber es klappte nicht. Ich begann zu verzweifeln und suchte nach Hilfe in der Gegend, doch nirgends war ein Auto oder dergleichen zu sehen.
Da dachte ich mir:“ Ist das ein mieser Traum? Diese Straße ist normalerweise immer voll!“

Plötzlich packte mich eine Hand des Jungen und ich zuckte zusammen. Er grinste mich fies an und stand dann auf. Ich sagte zu ihm:“ Warum schaust du mich so böse an? Ich wollte dir nur helfen.“ Er entgegnete mit einer seltsamen Stimme: „Mir helfen? Weißt du überhaupt, wer ich bin?“ Natürlich wusste ich es nicht, denn ich hatte ihn noch nie gesehen. Und seine seltsame Stimme machte mir Angst. Also schüttelte ich den Kopf. Dazu sagte er: „Aber du müsstest mich gut kennen. Denn ich bin der Schatten, der dich zwingt, Dinge zu tun, die du nicht willst!“ Ich war total verwirrt und dachte:“ Dinge, die ich nicht tun will…“
„Komm, denk mal nach… Gut, ich will dir helfen… ich bin dein zweites Ich!“, sagte er wieder mit seinem fiesen Grinsen. Dazu kam meine Reaktion: „Mein zweites ICH? Ja klar, und wie kommst du bitte hierher?“
Seine Antwort kam schnell: „Na, denk mal nach. Du hast in letzter Zeit öfters auf mich gehört, da will ich dir eine Belohnung geben.“ Darauf meine Worte:“ Interessant. Du willst mir eine Belohnung geben und liegst hier ohnmächtig auf dem Boden. Klaaaar.“
Er schüttelte den Kopf und sagte dann: „Ich wollte, dass du zu mir kommst, also suchte ich eine Möglichkeit, dich anzulocken. Und was passt besser, als die Gestalt eines Jungen anzunehmen, den du nicht mal kennst?“ Ich war wieder leicht verwirrt: „Gestalt eines Jungen annehmen, den ich nicht mal kenne…? A-aber… wer bist du dann!?“
Autos fuhren vorbei und ich hörte Leute reden, die vorbeiliefen.
Die Stimme des Jungen kam in Form eines Echos: „Die Antwort musst du selbst finden. Denk an dein altes Ich. Wenn du die Antwort hast, triff mich morgen hier um die selbe Uhrzeit.“
Ich schaute in die Richtung, aus der die Stimme kam, doch dort fielen extrem viele Schneeflocken zu Boden, so als hätte er sich aufgelöst.
„Denk an dein altes Ich!?“, dachte ich, während ich zurück zu meinem Fahrrad ging.
„Was meint er damit… etwa meine Grundschulzeit?!“ Ich schaute auf die Uhr, es war 8:50 Uhr.
„Shit! Ich komme noch zu spät!“, dachte ich und hetzte mich auf die letzten 0,5 km ab, um rechtzeitig anzukommen.

Natürlich schaffte ich es in zwei Minuten. Mein Fahrrad schloss ich ab und ging dann ins Klassenzimmer. Ich erzählte niemandem über dieses seltsame Treffen, auch meinen besten Freundinnen nicht. Allerdings merkten sie, dass etwas nicht stimmte, weil ich die ganze Zeit abwesend war und nicht zuhörte. Eine von ihnen rief die ganze Zeit meinen Namen, bis ich dann reagierte. Sie fragte: „Was ist los? Warum so geistesabwesend?“ Ich fragte zurück: „Erinnerst du dich an mein altes Ich…?“ Dazu schaute sie mich nur blöd an und sagte: „Dein altes Ich? Warum fragst du das? Ist es das, was dich beschäftigt?“ Darauf nickte ich nur und dachte weiter nach, bis die Schule vorbei war und ich nach Hause konnte.

Den Rest des Tages versuchte ich, mich abzulenken und zockte ein paar Games, bis der Tag vorbei war. Um 23 Uhr legte ich mich schlafen. Der Traum war seltsam. Ich hörte wieder die Stimme des Jungen, aber diesmal tiefer: „Na, weißt du nun, was dein altes Ich ist?“ Bevor eine Antwort kam, sah ich mich in der Grundschulzeit. Vier Schüler packten mich und wollten verhindern, dass ich mich auf einen Jungen stürzte, der am Boden lag; die Arme waren blutig gekratzt. Der Junge weinte und die vier Schüler, die mich packten, riefen alle: „Komm zu dir! Beruhige dich!“ Aber nein… ich hatte soviel Kraft, um alle vier Schüler wegzudrücken und stürzte mich auf den Jungen.
Dort stoppte die Vergangenheit und die Stimme meines „zweiten Ichs“ sagte: „Na, weißt du es nun wieder? Dein altes Ich? Deine aggressive Seite, die nicht zu bändigen ist!“ Ich brüllte kurz und sagte dann:“Warum… zeigst du mir das… es ist Vergangenheit…“ Dazu er: „Vergangenheit? Nein! Die Person, die du so hart zugerichtet hattest, hat immer noch diese Bilder im Kopf!“ Bei diesen Worten bekam ich kein Wort mehr raus. Was war ich nur damals für eine Bestie… ohne Willen… nur Zerstörung im Kopf… Wieder sagte seine Stimme, diesmal total düster: „Du bereust es, nicht wahr? Kann ich gut verstehen… doch ich habe dich gezwungen, allen Schaden zuzufügen, die dir wehtaten.“
„Aber er hatte gar nichts gemacht…“, sagte ich darauf. „Ach nein?“, kam seine Antwort.

Wieder begann eine vergangene Tat und ich sah, was er getan hatte. Ich besaß damals einen Glücksbringer, eine Kette. Es war ein Geschenk meines Bruders und sie war mir extrem wichtig. Der Junge,… der auf dem Boden lag… hatte sie mir geklaut und kaputt gemacht… Und somit begann meine aggressive Seite zu wachsen… und es passierte das, was ich vorhin sah…

Es war nicht das Schlimmste, was ich getan hatte, aber es traf mich trotzdem hart, es nochmal zu sehen…
„Na, weißt du wieder, was du damals alles getan hast? ‚Schrecken des Schulhofs‘ nannten sie dich! Selbst Lehrer konnten nichts machen! Und wie bist du heute? Verschlossen… ruhig… verträumt… nanana, das ist nicht schön.“, sagte die Stimme meines zweiten Ichs.
Dazu sagte ich: „Argh… ja, ich bin verschlossen, ruhig, verträumt,ist das schlimm? Ich will nicht, dass jemand dich kennenlernt!“ Schnell kamen seine Worte: „Du willst nicht, dass mich jemand kennenlernt? Fein. Aber das ist schon längst passiert! Denk mal an deine Taten, bei denen du dich nicht kontrollieren konntest. Ich meine nur, einmal bist du aus dem Klassenraum gestürmt, weil du genug hattest von deiner Klasse…“ Ich fiel ihm ins Wort: „Ja, aber ich konnte wirklich nicht mehr! Es lag nicht an dir…!“ Allerdings wusste ich, dass er Recht hatte… aber ich konnte nicht zulassen, dass mein zweites Ich Recht hatte!
Der Traum brach wegen meines Weckers ab. Ich konnte zum Schluss nur noch ein tiefes Lachen wahrnehmen, was mir doch Angst machte… Aber ich dachte nicht weiter darüber nach und machte mich wieder einmal fertig für den letzten Schultag.
Als ich mit meinem Fahrrad dann wieder beim Erntefeld stand, war wieder dieser Junge da.
Natürlich hätte ich auch weiterfahren können, aber ich wollte mehr über ihn wissen!

„Schön, dich wiederzusehen, Jenny.“, sagte er zu mir, als ich dann bei ihm war.
Dazu sagte ich: „Also… kannst du mir nun sagen, was du wirklich bist? Also vom Aussehen her… denn du sagtest, du hast nur die Gestalt von einem Jungen angenommen…“
Er nickte und sagte: „Komm mit mir. Denn das darf niemand sehen..!“ Ich ging mit ihm durch den Wald, welcher hinter dem Erntefeld war. Mir war klar, dass ich zu spät zur Schule kommen würde, aber das war mir egal. Ich musste wissen, wer er war.

Nach einem guten Stück hielten wir vor einer Höhle an.
„Eine Höhle? Hier im Wald? Hier gab es noch nie eine…“, dachte ich. Der Junge sagte:“Mir ist klar, dass du diese Höhle nicht kennst, aber sie ist von mir erschaffen und der einzige Ort, wo ich meine wahre Gestalt annehmen kann.“
Plötzlich war mir ganz komisch.. Warum sollte das bitte nur da gehen… ich glaube, da ist was faul…“, dachte ich… Dennoch folgte ich ihn ins Innere.

Dann blieb er stehen, drehte sich zu mir und sagte: „Willkommen in der Höhle deiner Vergangenheit und deiner baldigen Zukunft!“ Es war ein großer Raum, überall waren lila Fackeln an den Wänden und in der Mitte war ein roter Altar. Neben den Altar standen acht Säulen. Ich schaute genau hin. Es waren acht zerstörte und zerkratzte Körper. Sieben Kinder.und ein Jugendlicher. Es waren meine Hardcore-Opfer… sie waren… tot.
Ich fragt ihn: „Höhle meiner baldigen Zukunft…?“ Mein zweites Ich gab keine Antwort. Er lief einfach nur zum Altar. Als er dort war, schaute er wieder zu mir und sagte: „Komm zu mir.“ Wie eine Marionette lief ich zu ihm, obwohl ich nicht wollte.

Dann sah ich den Altar, in dessen Mitte ein Name stand, aber spiegelverkehrt, so, als konnte man etwas damit abstempeln. Ich konnte es nicht lesen… doch ich bekam schnell eine Antwort darauf, was das wirklich war.
„Das, Jenny, ist dein zweiter Name. LegendKyuubi!“ Geschockt schaute ich ihn an und fragte: „Aber was hast du jetzt vor… Und warum ist er spiegelverkehrt?!“ Er packte gewaltsam meinen rechten Arm und drückte ihn auf den Namen.
Dazu sagte er: „Ich werde dich wieder mit mir vereinen! Ich werde dich wieder beherrschen durch meinen Zorn! Ich werde wiedergeboren!“ Der Altar begann, hell zu leuchten und der Name Jenny stand über ihm. Mein zweites Ich schaute mich wieder einmal fies an und sagte dann mit dämonischer Stimme: „Endlich sind wir wieder EINS!“ Dann verwandelte er sich in einen seltsamen wolfsähnlichen Dämon. Der Raum leuchtete hell auf und ich fiel in Ohnmacht.

Nach einer Weile nahm ich eine bekannte Stimme wahr. Ich öffnete die Augen und schaute meine Zimmerdecke an. Meine Mutter stand neben mir und sagte: „Endlich bist du wach. Du hast zwei ganze Tage verschlafen! Was war los?“ Ich sagte ihr, dass ich einen Albtraum hatte, aus dem ich irgendwie nicht ‚raus kam. Mehr sagte ich nicht.

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Verfasserin: LegendKyuubi

Korrekturleser: MircoL

Januar 22

BEN

(Das verfluchte Majora’s Mask-Modul)

Beitrag 1 (7. September 2010)

Okay, /x/, ich brauche eure Hilfe damit. Das ist keine Copypasta, das ist ein langer Text, aber es fühlt sich an, als könnten meine Sicherheit oder mein Wohlbefinden sehr wohl davon abhängen. Das Ganze bezieht sich auf Videospiele, vor allem Majora’s Mask und das ist der gruseligste Mist, der mir in meinem ganzen Leben je passiert ist.

Jetzt wo das geklärt ist: Ich bin kürzlich in ein Wohnheim als Student im 2. Jahr gezogen und ein Freund von mir gab mir sein altes Nintendo 64 zum Spielen. Ich war begeistert, endlich konnte ich all die Spiele aus meiner Jugend spielen, die ich seit einem Jahrzehnt nicht mehr angefasst hatte. Sein Nintendo 64 hatte einen gelben Controller und eine eher minderwertige Version von Super Smash Brothers beiliegen. Bettler können zwar nicht wählen, aber es ist unnötig zu sagen, dass das Verprügeln von Level-9-NPCs schnell langweilig wurde.

Am Wochenende entschied ich mich, die Nachbarschaft zu besuchen, die ca. 20 Minuten vom Campus entfernt ist. Ich wollte die örtlichen Garagenverkäufe besuchen und hoffte auf ein paar gute Schnäppchen von ignoranten Eltern. Am Ende hatte ich eine Version von Pokémon Stadium, Goldeneye (klasse), F-Zero und zwei weitere Controller für zwei Dollar. Zufrieden begann ich, die Nachbarschaft zu verlassen, als mir ein letztes Haus auffiel. Ich hab immer noch keine Ahnung, warum; da waren keine Autos und es war nur ein Tisch mit chaotisch aufgestelltem Kram dort, aber irgendwas zog mich buchstäblich dort hin. Ich vertraue bei solchen Dingen üblicherweise auf mein Bauchgefühl, also stieg ich aus dem Auto und wurde von einem alten Mann begrüßt. Sein äußeres Erscheinungsbild war, aus Ermangelung eines besseren Wortes, unangenehm. Es war merkwürdig. Wenn ihr mich fragen würdet, warum ich dachte, dass er unangenehm war, ich kann das nicht wirklich beschreiben. Da war nur irgendwas an ihm, das ich eine gewisse Grenze nicht überschreiten wollte. Ich kann es nicht erklären. Alles, was ich euch sagen kann ist: Wenn es mitten am Tag gewesen wäre und da wären andere Leute in Rufweite gewesen, hätte ich nicht einmal daran gedacht, mich diesem Mann zu nähern. Weiterlesen

Januar 22

Creepypastas von Fans #44: 2 Tage

Ich habe starke Schlafprobleme. Jede Nacht wache ich von einem grausamen und blutigen Albtraum auf. Diese Träume sind verschieden, aber dennoch gibt es Gemeinsamkeiten. Eine ist, dass ich jedesmal auf eine recht grausame Art und Weise sterbe. Zum Beispiel durch Folter, wie die Streckbank. Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass Messer auf mich herabfallen. Sie zerstechen mich einzeln, bis ich verblute. Der Schmerz, er fühlt sich so verdammt echt an. Noch schlimmer ist, dass sobald ich aufwache, ich an den entsprechenden Stellen starke stechende Schmerzen habe.

 

Aber es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit. Immer, nachdem ich sterbe, wechselt der Traum zu einer Art 3. Person Kameraperspektive und eine merkwürdige Gestalt kommt in meine leicht schräge, von oben auf mich guckende Sicht. Allein wenn ich an das Gesicht von diesem Etwas denke, läuft es mir kalt den Rücken runter. Dieses Etwas vor dem ich Angst habe und weshalb ich mich nicht wage schlafen zu gehen, da die Träume zu grauenhaft sind. Dieses Etwas, das für meine Tode verantwortlich ist. Es ist eindeutig mal ein Mensch gewesen, aber auf gar keinen Fall menschlich.

 

Die rot unterlaufene Augen, die mich nach meinen Tod anstarren, mit dem lippenlosen, fast schon boshaften Lächeln. Die Haare sind blutrot und verklumpt. Die Kleidung ist zerissen und blutgetränkt. Es hat nicht mal einen aufrechten Gang. Es bewegt sich wie ein Tier und verhält sich auch wie eins.

 

Allein die Vorstellung macht mir eine fürchterliche Angst. Ich wohne jetzt seit kurzem in einem alten, heruntergekommenen Motel. Besser gesagt ziehe ich immer weiter und weiter. Zwei Tage habe ich Zeit, bis ich wieder Albträume bekomme. Zwei Tage, bis dieses Etwas meinen neuen Aufenhaltsort gefunden hat. Zwei Tage, wenn diese zu Ende sind spüre ich, wie „es“ mich beobachtet. Bevor ich einschlafe, höre ich ein Klopfen am Fenster, dann an der Tür und schließlich spüre ich einen Blick auf mir ruhen. Oft habe ich die Augen geöffnet, aber es ist nie da und dennoch weiß ich, dass es irgendwo im Raum ist.

 

Wenn ich einschlafe beginnt es. Ein Albtraum. Und sobald dieser zuende ist, wache ich auf, mit Schmerzen, die jeden Tag schlimmer werden. Irgendwann werde ich so schwach sein, dass es mich töten kann, mich wie in meinen Träumen auseinander nimmt und niemand wird mich vermissen, da ich schon soweit weggelaufen bin und sämtlichen Kontakt abgebrochen habe, damit es mich nicht mit meinen Liebsten quälen kann.
Wenn dieser Tag gekommen ist, wird es weiterziehen, sein nächstes Opfer quälen und sich bis zum Ende daran erfreuen.

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Verfasserin: Eistee.Deckel

Januar 19

Creepypastas von Fans #43: Was ist der Smile Dog?

Hast du schon mal von dem Smile Dog gehört? Dieses angeblich so verstörende Bild einer grauenhaft aussehenden Hund-ähnlichen Kreatur, die grausam lächelt? Nun, manche Menschen wurden davon angeblich psychisch krank.
Was du nicht weißt: Der Smile Dog existiert. Er soll das grausamste Tier, oder besser gesagt, das grausamste Wesen im Universum darstellen.
Der Smile Dog verfolgt dich immer. Wenn du nachts die Straßen entlang gehst, hörst du seine Schritte. Wenn du schlafen gehst und deinen Kopf an dein Kissen legst, hörst du seinen Herzschlag.  Wenn du kurz still bist, hörst du sogar seinen Atem. Er ist IMMER da! Und er kann dich immer beobachten!
Du siehst ihn nur durch einen Spiegel (sei es eine Kamera, ein einfacher Spiegel oder etwas das dich reflektiert). Wenn du zum Beispiel in einen Spiegel schaust, siehst du ihn. Er befindet sich auf jedem Bild, auf dem du dich ebenfalls befindest.
Und es gibt extrem viele Smile Dogs, so um die 7 Milliarden.  Sie sind der Wahnsinn und stehen stellvertretend für die grausamsten Taten, die du dir nicht einmal vorstellen kannst.
Es heißt, das Bild soll einen selbst darstellen… Es soll wie ein Spiegelbild sein und man wird wahnsinnig, wenn man den Wahnsinn sieht.
Jetzt darfst du raten, wer der Smile Dog ist.
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Verfasser Philipp M.
Januar 19

Creepypastas von Fans #42: Unscheinbar

Weißt du.. man kann sich nie sicher sein.

Diese ganzen Monster, Kreaturen, Killer und gruseligen Gestalten, die in Creepypastas und Mythen ihren Platz haben. Du denkst, sie sind erfunden. Du denkst, sie sind nur ein Produkt der kranken Fantasie eines Autoren.

Du denkst, so etwas kann doch gar nicht in unserer Welt existieren. Du denkst, das ganze macht doch gar keinen Sinn, ist nicht real.

 

Aber denk doch mal darüber nach, was du nicht weißt.

Haben diese Autoren wirklich alles erfunden? Woher willst du wissen, dass alles nicht wahr ist? Woher willst du wissen, dass niemand unter deinem Bett ist? Oder unter deinem Schreibtisch? In deinem Schrank? Vor deinem Fenster? Unscheinbar.

 

Aber genug umher gesagt, ich wollte dich fragen, was das für ein schönes Gemälde ist, was in deinem Wohnzimmer hängt?

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Verfasser: MythPug

Januar 18

Warum hast du mich angelogen?

Warum hast du mich angelogen?
Ich war immer dein Freund.

Ich habe Fehler gemacht, aber du hast mich immer verstanden.
Ich habe dich nie angelogen.

Und bis letzte Nacht hast du mich auch nie angelogen.
Also, sag mir bitte, warum hast du mich angelogen?

Aber jetzt, da ich tot bin, werde ich es nie erfahren.

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Übersetzer: LPerDani

Einmaliger Korrekturleser: kevkev

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Why_Did_You_Lie_to_Me