September 21

Creepypastas von Fans #68: Das Tier

Ein Fotograf wollte in einer Höhle ein Paar schöne Bilder machen. Er wollte sie für sein Fotoatelier verwenden und sie dort ausstellen. Die Höhle lag in Afrika, trotzdem flog er dorthin, weil die Höhle für seine Schönheit bekannt sein soll. Die Einheimischen des Nahegelegenen Dorfes aber warnten ihn auf keinen Fall in die Höhle zu gehen, ja sie flehten ihn sogar an. Das aber interessierte den Fotografen nicht und er betrat die Höhle.

Doch als der Fotograf die Höhle gerade betreten wollte vernahm er entsetzliche Schreie aus dem Inneren der Höhle. Er rief die Polizei doch die konnten nichts finden was das Geräusch verursacht habe könnte.

Stunden später fand man den Fotografen tot. Er wurde in Stücke gerissen und seine Gliedmaßen lagen mehrere Meter voneinander entfernt Die Polizei entwickelte die Fotos um eventuelle Beweise darauf zu finden. Die fanden sie… (http://www.deecee.de/uploads/pics/deecees_xfiles12_02.jpg ) Man schrieb in die Akten, dass es sich um einen Raubtierüberfall handelt.

Autor: dannyk96

September 13

Creepypastas von Fans #67: Empathie

Ich saß wie jeden Samstagabend mit meiner Familie beim Abendessen. Mom und Dad erzählten meiner Schwester Jessi und mir wie jedes Mal ihre sich immer wiederholenden Geschichten denen wir gezwungenermaßen zuhören mussten. Arbeit hier, Garten dort, wir sollen unser Zimmer aufräumen… immer das Gleiche, außer als meine Mutter auf den heutigen Fernsehbericht zu sprechen kam in dem die Rede von irgendeinem Serienmörder die Rede war. Sie betonte immer wieder wie gefährlich es jetzt sei und das war niemals mit Fremden mitgehen sollen..Ich fühlte mich dabei wie ein Kleinkind das man belehrte nichts Süßes von Fremden zu nehmen oder zu ihnen ins Auto zu steigen. Nach dem Abendessen gingen wir beide auf unser Zimmer während unsere Eltern unten gemeinsam Fernsehen geschaut haben.

Es war dieses typische Gespräch das man nebenbei mit seiner pubertären Schwester führt wenn man im Bett liegt, mit dem Laptop im Internet surft, während das Gegenüber die Kopfhörer im Ohr hat, Musik mit dem Handy hört und einem eigentlich gar nicht zuhört. Nach dem eher einseitigen Gespräch, stand Jessi auf um ins Badezimmer zu gehen, als sie mit dem Fuß am Boden angekommen auf eine Reißzwecke trat die wohl von der Pinnwand neben dem Bett gefallen war und ihren Weg auf den Fußboden fand. Sie stieß einen schmerzerfüllten Laut aus. Ich schaute vom Laptop zu ihr hoch, etwas irritiert was mit ihr sei fragte ich sie danach. Sie schnauzte mich nur an und setzte Sich auf das Bett zurück. Da sah ich die Reißzwecke in ihrem Fuß hängen. Mein Blick wurde ebenfalls schmerzerfüllt. „Das tut ja schon beim hinschauen weh.“ entgegnete ich ihr während sie die Reißzwecke herauszog und auf ihren Nachttisch legte.

Und… ja es tat beim hinschauen irgendwie weh. Ich spürte ein leichtes Pieksen in meinen Fuß. Ob Einbildung oder nicht – ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken. Jessi ging ins Bad um sich das Loch in ihrem Fuß näher anzusehen, und stellte fest das es nicht weiter schlimm sei. Es tat nur höllisch weh, verständlich.

Die nächsten Tage vergingen ohne das etwas weltbewegendes passierte

Am nächsten Wochenende waren die Rollen bei uns diesmal andersherum. Jessi hatte sich meinen Laptop gekrallt und ich musste auf mein uraltes Handy ausweichen. Gegen sie kann man sich nicht durchsetzen, nicht bei ihrem Dickschädel. Nach einer Weile beschlich mich irgendwie das Gefühl von Angst, ohne den Grund oder deren Quelle ausfindig machen zu können. Es war wie eine drohende Gefahr die sich langsam anbahnte, wie eine böse Vorahnung. Irgendwas schlimmes würde gleich passieren. Das Gefühl wurde immer stärker, mein Herz raste, pochte und ich dachte es würde jeden Moment explodieren. Plötzlich schrie Jessi auf und zuckte zusammen. Voller Furcht stieß ich ein erschrockenes „Was ist?!“ aus. Sich ans Herz fassend wandte sie ihren Blick zu mir und sagte: „Was hast du denn? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen.“ Ich fragte sie was sie aufschreien ließ, sie drehte den Bildschirm des Laptops schließlich zu mir und ich erkannte das sie sich einen Horrorfilm ansah. Sie drehte den Laptop wieder zurück während sie mich mit einem Du-bist-doch-Irre-Blick anschaute. Die Furcht in mir flaute ab und voller Verwunderung machte ich wenig später das Licht aus und ging schlafen.

Weitere Woche vergingen, aber in dieser Zeit veränderte sich Jessi irgendwie. Es gab nicht mehr diese Abende am Wochenende, sie war fast nie mehr zu Hause und Nachts lange unterwegs. Ich fühlte mich lustlos, traurig. Ich träumte schlecht und wurde von Alpträumen geplagt. Dieses Gefühl war furchtbar. Mir ging so vieles durch den Kopf. Diese Gefühle hielten tagelang an.

Dann, einige Tage später wachte ich eines Morgens auf und sah das sie nicht in ihrem Bett lag. Das war nicht weiter seltsam da sie ja wie sie oft nicht zu Hause war, aber eines irritierte mich dann doch als ich auf ihren Nachttisch blickte – dort lag ihr Handy. Sie würde nie ohne aus dem Haus gehen. Entweder hatte sie es vergessen oder sich ein Neues gekauft. Als ich mich aus meinen Gedanken wendete, bemerkte ich einige rote Stellen an meinen Handgelenken, sie juckten ziemlich, taten aber auch weh. Ich machte mir da nichts weiter draus und ging runter um mich mit meinen Eltern an den Frühstückstisch zu setzen. Vielleicht wussten sie ja im eher unwahrscheinlichen Fall wo Jessi war.

Ich sprach sie darauf an aber sie hätten wohl auch keinen Schimmer wo sie gewesen ist, aber das wir nicht unbedingt was Neues. Meine Mutter wollte gerade von ihrem Toast abbeißen als sie ihn vor Schreck fallen ließ und mich entsetzt anstarrte. Verwundert über ihren Blick versuchte ich herauszufinden was denn passiert sei als ich etwas warmes auf meiner Wange spürte, als ich dorthin fasste und meine Hand ansah klebte Blut an meinen Fingern. Ein Gefühl von Angst und Panik ergriff mich, ich rannte ins Badezimmer und schaute in den Spiegel. Eine Schnittwunde! An meiner Wange! Ich empfand nur leichten Schmerz, kaum wahrnehmbar. Ich lenkte meinen Blick erneut auf mein Spiegelbild und ich war starr vor Entsetzen als ich erkannte das sich eine weitere Schnittwunde bildete! Wie von Geisterhand! Ich hatte keine Ahnung was mit mir passierte. Plötzlich machte irgendetwas in meinem Kopf [i]klick[/i].

Keine Ahnung warum aber ich rannte wieder zurück zu meinen Eltern. Erschrocken wollte meine Mutter mich auf die anderen Wunde ansprechen, aber ich unterbrach sie und schrie sie beinahe an das Jessi in Gefahr ist. Ich konnte ihr nicht erklären warum, und ich mir auch nicht. Aber ich ließ nicht locker und so rief mein Vater die Polizei die sich daraufhin auf die Suche machten. Wir selber machten uns auf den Weg. Auf der Suche bildete sich an meinen Armen noch mehr Wunden. Aber ich spürte nicht viel, kaum. Nach einer Weile jedoch wurde es stärker, bald sogar so stark das ich die Zähne zusammenbiss. Ich wusste das wir richtig waren, wir sind auf dem richtigen Weg!

Wir erreichten einige Zeit später eine Plattenbausiedlung und ich stürmte ohne Vorwarnung in einen der Aufgänge. Sie war dort, ich war mir sicher. Ich rannte die Treppen hoch, meine Eltern folgten mir. Eine Wohnungstür stand offen und ich lief hinein. Ich fand Jessi gefesselt und mit Verletzungen im Wohnzimmer auf der Couch liegen. Mein Vater rief die Polizei hierher die wenig später die Wohnung sicherten. Jessi war, bis auf ihre Verletzungen die an den gleichen Stellen waren wie die meinen, wohlauf.Wir beide wurden wenig später in die Klinik gebracht und von der Polizei befragt. Vor allem war die Verwunderung groß wie ich sie denn gefunden habe, und wo meine Verletzungen herkommen. Ich konnte darauf keine Antwort geben. Aber Eines war sicher – Die Bindung zwischen mir und Jessi war nie größer.

Autor: dannyk96

September 6

Creepypastas von Fans #66: Sei Still

Hast du jemals über deine Eltern schlecht geredet? Hast du dich immer über sie geärgert wenn Sie dir nie was neuste Spiel gekauft haben? Sei froh dass du solche Eltern hast… ich habe zwar Eltern aber diese interessieren sich nicht für mich….
Ich habe die ganze Zeit nur drei Dinge im Koopf
Schmerzen….
Trauer….
Verzweiflung
Sicher fragst du dich nun warum ich dir diese drei Worte sage und warum. Ich habe mich danach gesehent verstanden zu werden? Du hast nie das Gefühl der vollkommenden Einsamkeit gespürt und nie erleben müssen, wie es ist ein Ausgestoßener der Geselschaft zu sein….. Sie sagen alle dass sie für dich da sind, doch was ist wenn sie lügen? Was ist wenn sie sich die Welt schön reden und dich ausschließen? Aus dem Grund spiele ich oft mir dem Gedanken diese Welt zu verlassen und mich für andere Dinge zu öffnen. Doch wie soll ich das nur anstellen? Ich möchte gerne neue Dinge entdecken und mich weiter entwicklen…… aber so lange ich hier gefangen bin, kann ich das nicht.
Damit du verstehst warum ich mich so fühle, werde ich dir alles genau erzählen…..
Ich begab mich eines Morgens in die Schule um mein Leben weiter zu führen, was andere für mich vorgesehen hatten. Ich saß auf meinem Platz, dieser befand sich neben einem Fenster also konnte ich immer raus schauen wenn das Wetter es zu ließ.
Denn du musst wissen, dass ich den Regen liebte und immer wenn es regnet, beobachte ich die Tropfen die gegen die Scheibe schlugen und versinke in meinen Gedanken. Dies passierte in letzter Zeit sehr oft, denn das Wetter immer verrückter spielte, verlor ich mich mehr und mehr. Das hat mich schon einige Male dazu gebracht beim Rektor zu sitzen, da er mein Verhalten nicht verstand und meine Eltern darüber informierte. Diese interessierten sich nicht dafür, sagten dass ich Abschaum währe und das einzige was ich bekam, war eine Woche Hausarbeit.
Ich hatte mich danach gesehnt von ihnen Beschimpft zu werden, nicht aus Wut, sondern aus Sorge… Sie sagten mir nie dass sie mich liebten und gaben mir das Gefühl wertlos zu sein.
Des weiteren war ich ihre Ablagestation, sie luden ihre Wut auf mich ab wenn sie Eheproblem hatten und schreckten nicht davor zurück meinem Körper Schmerzen zu zu fügen, für Dinge die ich nicht getan hatte und auch sonst schlugen sie mich. Am darauf folgenden Tag erzählte ich meinem Lehrer von dem Gespräch und auch er wirkte genau so wie meine Eltern: Desinteressiert und gelangweilt…. Was war nur mit dieser Welt los?
Ist mein Verhalten so falsch? Ist meine Existens nicht richtig? Warum liebt mich keiner?
Als ich auf einige Tage später auf meinem Platz saß, hörte ich zum ersten mal eine Stimme, sie rief meinen Namen und sagte immer wieder zu mir, dass ich aufhören soll. Was wollte sie mir damit sagen? Ich schaute weiter in den Regen und vergass dabei dass ich eigendlich ein Referat halten und zum Lehrer gehen sollte. Als ich kurz weg genickt war, schreckte ich hoch und schaute mich um.
Die Stimme war weg und jeder denn ich kannte, meidetet meine Anwesendheit und schickte mich weg wenn ich auf den Weg zu ihnen war. Was hatte ich nur getan? Was passierte hier? Einige Tage später, lag ich in meinem Bett und dachte über die letzen Tage nach. Ich hatte mich dafür entschieden, meinem Leben ein Ende zu setzen und dieser Hölle zu entkommen. Ich wollte ein anderes Leben führen und nicht weiter als Schlagstelle dienen. Es ist ohne hin schlimm genug dass meine Eltern mich nicht bachteten und nun wurde ich auch in der Schule ignoriert….. warum?
Kurz nachdem ich eingeschlafen war, träumte ich von der Schule. Ich sah meinen Lehrer, meine Mitschüler und meinen Vater, der vor einem kaputten Fensterrahmen im 4.Stock steht und mich ansah. Was war das für ein Traum? Wie auch in der Schule, sah ich dem Regen beim Fallen zu, schaute zu meinem Lehrer und fragte ihn was denn los sei und warum mich alle so ansehen?
Meine Mitschüler und Lehrer schauten mich erschrocken an, habe ich etwas falsch gemacht? Mein Lehrer schütelte mich und fragte mich immer wieder was mit mir los sei und dass ich nicht einschlafen darf. Dabei war das doch nur ein Traum.
Doch nach mehreren Ansprachen meines Lehrers verstand ich was er meinte. Er hielt mich in meinen Armen, meine Mitschüler standen um mich herum und ich….. ich schaute weiterhin dem Regen zu, während mein Körper in zwei geteilt am Boden lag, die Glasscherben des Klassenfensters, meinen Körper zierten und mein Vater im Klassenzimmer stand, auf mich herab sah und leise sagte „sei still“.

Autor: Kazuki