Juli 22

the Dreameater

Der Tag begann wie jeder andere.
Ich stand auf, machte mich fertig und fuhr mit dem Auto zur Arbeit.
Als ich Abends total erschöpft nach Hause kam, sah ich nur noch ein wenig fern und ging dann sofort schlafen.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und lag mitten auf einer Straße. Doch irgendwie war alles menschenleer und die Stadt sah nicht gerade klein aus.
Hier stand alles voller Hochhäuser.

Ich wollte wissen warum hier niemand war und beschloss mich ein wenig umzusehen.
Ich ging mehrere Straßen entlang und schaute in einige dunkle Gassen hinein. Ich versuchte auch einige Türen zu öffnen, diese waren jedoch verschlossen. Nach ein paar Stunden hatte ich immer noch niemanden gefunden.

Ich stand nun mitten auf einer breiten Straße. Doch ich sah weder Autos, noch irgendetwas anderes Lebendes, nicht einmal Pflanzen oder Bäume gab es hier.
Ich schaute auf die andere Straßenseite und sah kurz einen Schatten, der jedoch hinter einer Tür verschwand. Ich rannte über die Straße und blieb wie angewurzelt vor der Tür stehen. Ich legte mein Ohr gegen das verrottete um zu schauen ob, ich etwas hören kann.
Doch ich hörte kein Geräusch, also versuchte ich die Tür zu öffnen. Zu meiner Überraschung war sie nicht verschlossen, also ging ich hinein.
Es war stockduster und um nicht überall dagegen zu laufen berührte ich die Wand und tastete mich an ihr entlang, bis ich an eine Treppe kam, an welcher ich stehen blieb. Ich hörte ein seltsames Geräusch, es klang wie ein Röcheln.
Es schien aus dem oberen Stockwerk zu kommen, also schlich ich die Treppe hinauf und als ich oben ankam sah ich einen Lichtschimmer unter einer Tür hervor scheinen.
Ich näherte mich der Tür, langsam und, wie ich hoffte, lautlos.
Als ich direkt davor stand, fasste ich all meinen Mut zusammen und riss die Tür auf.
Doch alles was ich sah war eine seltsame Kreatur die über einem Haufen aus Eingeweiden und Überresten von Menschen saß und sie nach und nach fraß.
Plötzlich drehte sie ihren Kopf und sah mich direkt an. Ich drehte mich um und rannte so schnell ich konnte die Treppe hinunter. Doch es war schneller als ich und nach kurzer Zeit hatte es mich eingeholt und rammte mir eine ihrer Klauen durch den Brustkorb.

Ich fing an Blut zu husten und sah alles verschwommen, als ich plötzlich eine Stimme hörte die rief, dass dieses Monster von mir ablassen solle. Das letzte was ich hörte, waren Schüsse, dann wurde ich ohnmächtig.

Als ich meine Augen wieder öffnete lag ich in meinem Bett und trug einen Verband um meinen Körper. Ich versuchte aufzustehen doch fiel sofort zurück in mein Bett. Mein Bein war gebrochen.

Von draußen hörte ich den Lärm der Hauptstraße. Es war also alles nur ein Traum gewesen. Doch woher kamen dann diese Verletzungen? Und wer hatte mir diesen Verband angelegt?
Es war doch ziemlich seltsam, doch ich entschied mich erstmal meinen Chef anzurufen, um ihm zu sagen, dass ich heute nicht zur Arbeit kommen könnte, da ich mich verletzt habe.

Er verstand es und sagte, dass ich solange zu Hause bleiben sollte, bis meine Verletzungen verheilt waren und das mir der „Urlaub“ bezahlt werden würde.
Ich war sehr glücklich und bedankte mich, doch ich fragte mich immernoch, woher die Verletzungen kamen.
Ich beschloss, mich erstmal ein wenig schlafen zu legen.

Als ich meine Augen aufmachte lag ich in einem Bett, welches scheinbar in einem kleinen Landhaus stand.
Als ich mich umsah, sah ich einen alten Mann. Nach kurzem überlegen erkannte ich ihn als den Mann, welcher mich in meinem Traum vor diesem Ding beschützt hatte.
Als er sah das ich wach war, meinte er, dass ich mich nicht bewegen solle da meine Verletzungen noch nicht verheilt seien.
Darauf entgegnete ich, dass dies nicht wirklich, sondern nur ein Traum sei.

Er lächelte und sagte mit einer rauen Stimme: „Das haben Die anderen auch gesagt, doch nun sind sie tot.
Sie sind im Schlaf getötet worden, von diesem Monster.“
„Wie meinen sie das?“ fragte ich ein wenig verängstigt, denn dieser Traum erschien mir so real.
Ich fühlte den Schmerz der Wunde am Oberkörper und das gebrochene Bein.

„Wo sind wir?“ fragte ich den Mann.
Er antwortete: „In der Stadt.“
„In welcher Stadt?“
„In der Stadt, in der das Wesen sich herumtreibt. Es erscheint dir im Traum und fügt dir unvorstellbare Schmerzen zu, solange, bis es dich satt hat. Dann frisst es dich und sucht sich sein nächstes Opfer aus.“
„Was ist das für ein Wesen?“
„Wir nennen es den „Dreameater“, weil es dich in deinem Traum jagt und dann frisst.“
„Haben sie es denn nicht getötet?“
„Nein, ich habe es nur vertrieben, töten können es nur die, die es in seinem Bann hat. Sein „Futter“ muss ihn umbringen.“

Nun verstand ich, dass dieses Wesen mir diese Verletzungen in meinem Truam zugefügt hatte und das alles, was mir hier passiert, auch in der realen Welt Auswirkungen auf mich hat.
Doch eine Sache musste ich noch fragen:
„Warum können sie es nich töten?“
„Weil es mich mit dieser Welt erschaffen hat. Ich bin sozusagen sein Gegenspieler, sein Gegenteil, ich kann es nicht töten und es mich nicht.“
„Und wie soll ich es töten?“
Er schwieg eine Weile.
„Du musst an eine seiner Klauen kommen und ihm mit dieser dann den Kopf abtrennen und ihm schließlich das Herz heraus reißen. Allerdings gibt es nur 2 Wege an eine Klaue zu kommen. Der erste ist, dass du ihm eine heraus reißt, was allerdings unmöglich ist.
Und die zweite Variante ist…
Du musst vor die Stadttore gehen und dort nach einer Höhle suchen, in welcher ein Skellet von einem seiner Rasse liegt. Einst gab eb es nämlich hunderte und nicht nur einen von ihnen. Es gab auch mehr Leute wie mich, doch mit der Zeit fingen sie an sich gegenseitig zu töten und wenn einer von ihnen stirbt, stirbt auch sein Gegenspieler. Also im Fall dieser Kreatur, Ich.“

„Können sie mich vor die Stadttore bringen?“
„Nein, aber ich kann dir den Weg zeigen.“
Er griff unter einen Tisch und holte ein altes Stück Papier hervor, welches er mir in die Hand drückte.
„Dies ist die Karte, auf der alles verzeichnet ist, was du wissen musst. Welche Türen offen sind und welche verschlossen, doch du kannst noch ni…..“

Ein schriller Ton, ich sah auf und erkannte, dass es mein Telefon war.
Ich nahm ab.
Es war ein alter Freund von mir, er begrüßte mich freundlich und fragte mich, ob ich nicht vielleicht Lust hätte etwas zu unternehmen.
Ich erzählte ihm von den Verletzungen und dass ich mich noch erholen müsse.
Er sagte nur gute Besserung und legte dann auf.
Ich glaube er war sauer, aber warum nur? Es war mir egal.

Die Tage vergingen und ich bereitete mich im Traum, sowie in der realen Welt darauf vor mich dem „Dreameater“, wie er genannt wurde, zu stellen.
Nach ein paar Wochen konnte ich schon wieder laufen und ging auch wieder zur Arbeit.

An einem Abend kam ich von der Arbeit nach Hause und ging sofort schlafen, da ich doch sehr erschöpft war. Ich erwacht wieder in diesem Landhaus und sah mich um. Das erste was mir auffiel war, dass der alte Mann verschwunden war. An seiner Stelle sah ich nur einen Zettel.
Ich stand auf, ging zum Tisch und griff mir den Zettel. Ich laß ihn mir durch.
Darauf stand:

„Ich werde ihn ablenken,
er hat verdacht geschöpft.
Hoffentlich schaffst du es.
Viel Glück.“

Ich steckte den Zettel ein, nahm die Flinte, die in der Ecke des Raumes stand, und ging nach draußen.

Als ich an den Stadttoren ankam erkannte ich, dass dort draußen absolut nichts war.
Es war einfach nur eine ebene Fläche, es sollte also nicht allzu schwer sein dort eine Höhle zu finden.
Doch ich wusste gar nicht, wie falsch ich damit lag.
Ich suchte Stunden nach dieser verdammten Höhle. Gerade als ich aufgeben wollte sah ich sie.
Ich rannte darauf zu, überglücklich sie endlich gefunden zu haben.
Als ich eintrat sah ich ein Skellet. Es sah aus wie das Skellet eines Tieres, wie eine Mischung aus Tieger, Bär und Adler.
Es hatte einen Schnabel, Reiszähne, dicke Knochen und um seine Überreste herum lag noch ein wenig Fell.
Es war ein schlimmer Anblick.
Doch ich hatte keine Zeit es lange zu betrachten, denn bald würde mein Wecker klingeln und mich aus dieser Welt zurückholen.
Ich ging auf das Skellet zu und riss die längste Klaue aus einer der Pranken. Als ich das getan hatte spürte ich auf einmal, wie alles um mich herum verschwamm und wie ich mich von der Höhle entfernte, ohne mich zu bewegen.

Plötzlich stand ich wieder an den Stadttoren, die nun verschlossen waren. Verwundert blickte ich in meine Hand, in der ich immernoch die Klaue umklammert hielt.
Ohne lange zu zögern rannte ich zur Stadtmitte wo bereits ein harter Kampf stattfand. Als ich ankam, blickten mich sowohl die Kreatur als auch der alte Mann an.
Der Mann setzte sich im Schneidersitz auf den Boden, während die Kreatur auf mich zu sprang. Ich erhob die Klaue und mit einem gezielten Schlag beförterte ich das Ding in den Hals des „Dreameaters“.
Ein schreckliches Heulen ertönte und er fiel auf den Boden, während er verzweifelt versuchte sich die Klaue wieder aus dem Hals zu ziehen.
Ohne große Umschweife packte ich die Kralle und zog sie durch den kompletten Hals hindurch.
Das Blut des „Dreameaters“ spritzte nur so umher und sein Kopf rollte zur Seite, doch sein Körper wollte wieder aufstehen.
Mit der in warmes Blut getränkten Klaue in der Hand, warf ich mich auf den Boden und rutschte unter ihn.
Man hörte nur ein dumpfes „Bumm“ als ich das Herz des „Dreameaters“ herausriss, in meiner hand zerdrückte und er einfach nur umfiel.

Ich stand auf und blickte zu dem alten Mann hinüber und strahlte, stolz auf meinen Triumpf, doch dann bemerkte ich, dass alles was ich dem „Dreameater“ angetan habe, auch ihm passiert ist.
Die Welt um mich herum begann sich aufzulösen und ich erwachte in meinem Bett, blickte mich um und merkte, dass ein Stück Papier auf meinem Nachttisch lag, auf dem stand:

Danke.
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Autor: G4bi
Korrekturleser: Mettl

Februar 22

Creepypastas von Fans #71: Das Bild an der Wand

Einst ging eine Schulklasse mit ihrer Lehrerin in die nahegelegene Kunstausstellung damit sie den Schülern den Surrealismus näherbringen konnte. Es war eine kleine Ausstellung die sich über vier unterschiedlich große Räume erstreckte. Die Räume waren langweilig dekoriert und mit fast sterilem weiß gestrichen. Die Schüler fanden die Bilder hingegen sehr ansprechend. Es waren Bilder unterschiedlicher Größe und vor allem sehr gut gemalt wie sie fanden, denn die Klasse war begeistert von Kunst und ihrer Vielfalt. Außerdem sollten sie nämlich selbst ein solches Bild zeichnen und suchten dort nach der passenden Inspiration. Sie schauten sich die Ausstellung mit neugierigen Blicken an, als plötzlich ein großes Bild vor Svens Füßen zu Boden fällt. Das war ihm natürlich fürchterlich peinlich und hob das heruntergefallene Bild sofort wieder auf als er sich das Bild näher ansah. Es war ein Bild das nicht in die Ausstellung passte, es war gruselig, alt und die Farbe verblasste langsam. Zu sehen war eine Frau die in einem alten modrigen Sessel saß während sie hämisch lachend ein Messer in der Hand hielt und Sven mit einem fast geisteskranken Blick ansah. Es war so unangenehm anzusehen da der Blick der Frau ihm fürchterliche Angst machte da die Augen so real aussahen. Aber Sven stempelte es als ungewöhnlich gruseligen Vorfall ab und hob das Bild auf und hängte es zurück an die steril aussehend weiße Wand. Am nächsten Tag zeichneten alle Schüler ein Bild der surrealistischen Kunstepoche, nur Sven nicht. Er wurde in der Nacht Tot mit aufgeschlitzter Kehle in seinem Bett aufgefunden.

Autor: dannyk96

November 1

Creepypastas von Fans #70: Die Murmel

Mein Leben könnte manchmal einfach nicht perfekter sein. Ich bin so glücklich am Leben zu sein und es noch genießen zu dürfen. Eigentlich könnte man von mir behaupten ich hätte das Leben leid, doch das ist nicht so. Nur weil ich mein ganzes Leben lang blind war, heißt das nicht, verbittert sein zu müssen. Ich bin jetzt 67 Jahre alt, meine Verwandten haben mich im Stich gelassen als ich ihnen zu ,,anstrengend,, wurde.

Doch auch damit kann ich leben, denn ich habe eine Pflegeschwester, die mich umsorgt und mit der ich über alles reden kann. Sie heißt Susanne. Wir trinken zusammen Tee, wir sind zwei richtige Tratsch Tanten. Wir sind wie zwei beste Freundinnen.

An einem Morgen habe ich mit ihr wie üblich Frühstück gegessen und Radio gehört als diese Durchsage zu hören war. Ein Mörder solle hier in der Gegend sein Unheil treiben. Er hinterlege seinen Opfern immer eine Murmel. Natürlich spekulierten wir über diesen Vorfall. Ich war schon beunruhigt, denn einen Mörder hier in der Gegend zu haben?

Der Tag verlief wie immer, wir redeten miteinander, die gute erledigte für mich meine Einkäufe und sie zauberte uns ein schönes Abendbrot. Kurz darauf brachte sie mich ins Bett und ich schlief nach einer Weile ein.

Aus irgendeinem unerfindlichen Grund wachte ich auf, das tue ich normalerweise nie. Ich schlief einfach weiter als ich dieses kratzen hörte, das hörte sich nach einer Murmel an. Ich bekam Angst und wollte nach Susanne rufen aber sie kam mir zuvor und sagte: ,,Keine Angst, mir ist nur meine Murmel runtergefallen…“

Autor: dannyk96

Oktober 25

Creepypastas von Fans #69: Hast du mich vermisst?

Ich weiß nicht mehr genau wann es anfing…. Ich weiß allgemein nicht mehr so viel. Immer wieder vergesse ich neue und alte Dinge…Aber das ist wohl mein geringstes Problem.

Aber es begann recht harmlos. Ich bin und war schon immer speziell,schon als Kind begann ich,tote Insekten zu sammeln,auch Federn,Blumen und irgendwann…auch Knochen. Natürlich achtete ich darauf das diese sauber und frei von Fleisch waren. Dennoch war meine Familie nicht begeistert. Ich blieb bei dem Hobby und hatte alsbald eine beträchtliche Sammlung.

Auch heute sammel ich weiter,inzwischen gehe ich soweit,auch Kadaver zu….sagen wir „entfleischen“ um an die Knochen zu kommen. Das ist des öfteren eine unappetitliche Angelegenheit aber egal,was zählt ist das Ergebnis.

Nach einigen Jahren fand ich einen Freund der mein Hobby nicht nur akzeptierte sondern unterstützte. Fand er ein totes Tier,brachte er es her. Gern sehe ich mir auch Friedhöfe an,vorallem mit alten Steinen,oft begleitete er mich dabei.

Ich muss noch ergänzen: ich arbeite als Bestatterin. Ich mag die Toten. Sie sind still und machen alles mit. Aber genug davon und zurück zum eigentlichen Thema.

Eines Tages meldete sich mein Freund(nennen wir ihn Basti….leider habe ich seinen echten Namen vergessen…)bei mir und meinte er wolle einen Ausflug machen,wohin,sagte er nicht aber es würde mir gefallen,versprach er. Gegen Nachmittag stand ich also vor meinem Haus und wartete darauf das sein Auto um die Ecke bog. Es war ein warmer Oktobertag,die Sonne schien,der Wind regte sich nur schwach. Perfektes Ausflugswetter dachte ich fröhlich. Schließlich kam er angefahren und ich stieg ohne große Begrüßung ein. Wir fuhren recht lange und ich war mir nicht so sicher ob er genau wusste wo er hin wollte,die monotone Stimme des Navis nervte mich und meine Laune sank.

Aber dann,nach 2 Stunden waren wir endlich am Ziel…..Hohe,uralte Mauern,überwuchert von Efeu und Geißblatt welches noch einmal zu einer späten Blüte ansetzte. Das Eisentor war rostig und hing locker in den Angeln. Ein sehr alter Friedhof. Sofort stieg meine Laune bis ins Euphorische. Ich konnte es kaum erwarten und ging los,ohne darauf zu achten das Basti nachkam.

Kaum hatte ich das Tor durchschritten hatte er mich eingeholt, seine alte Kamera in der Hand. Langsam gingen wir durch die Reihen. Der Friedhof war ungepflegt aber dennoch wunderschön. Hohe Bäume schmückten mit ihrem bunten Laub die Gräber. Heckenrosen waren voller Hagebutten und überall sprossen Pilze. Ganz verlassen schien der Friedhof jedoch nicht,einige wenige Gräber waren mit frischen Blumen geschmückt.

„Ich wusste doch das es dir hier gefällt!“sagte er grinsend. „Ja,da hast du recht,nun lass uns ein paar Fotos machen.“meinte ich und so zogen wir los.
Es heißt ja: „Das letze Hemd hat keine Taschen“aber auch hier sah man sehr gut,wer Geld hatte und wer nicht. Es gab große,beeindruckende Grabmähler,meist mit Engelstatuen und aufwändig verzierten Steinen. Aber eben auch kleine,schlichte Grabsteine auf denen manchmal nur der Name stand. Oft waren diese aber so verwittert das man nichts mehr lesen konnte. Einige Gräber waren eingefallen und ich betrachtete diese lieber von fern. Ich machte viele Fotos,Basti eben so. Nach einer Weile kam ich zu einem Grab welches von einer gewaltigen Eibe zugewachsen war. Da diese aber schon abstarb,konnte ich einige Zweige beiseite schieben um es genauer sehen zu können. Vor mir ragte ein gut 2m hoher Marmorstein empor. Er war mit kupfernen Ranken verziert welche nun von Grünspan überzogen waren. Ein imposanter Engel,ebenfalls aus Kupfer stand daneben und hielt trauernd sein Gesicht mit einem Tuch bedeckt. Merkwürdig, war allerdings die Inschrift: „Im Gedenken an unseren geliebten Sohne“. Kein Name,keine Daten. Natürlich fotografierte ich dies. Nun wollte ich zurück zu Basti welcher schon am Auto wartete, doch,ich stolperte und als ich sah worüber……

Offenbar hatten die Wurzeln der Eibe den Toten angehoben. Ein gelbbrauner Schädel schaute zu einem Drittel aus dem Boden. Mein Herz raste und ich spürte den Drang ihn einfach mitzunehmen…
Eigentlich wollte ich nie Menschenknochen in meiner Sammlung da dies rechtlich sehr kompliziert ist aber….Ein lautes Hupen durchbrach meine Gedanken,Basti wollte los,klar,er musste morgen früh raus. Ich dachte nicht weiter nach und zog den Schädel aus dem Boden,schnell packte ich ihn in meine Tasche und ging zum Auto. Ich bemühte mich,unauffällig zu bleiben denn ich wusste ja nicht wie er reagieren würde.

Ich war doch etwas erleichtert als ich zu Hause ankam,wir verabschiedeten uns schnell und er sprach noch davon das er mir seine Fotos zusenden wollte aber ich hörte schon nicht mehr zu und dachte nur an den Kopf. Sogleich zog ich mich in mein Arbeitszimmer zurück. Dort stellte ich den Schädel auf den Tisch,die Lampe warf ein grelles Licht darauf und ich konnte mir ihn in Ruhe ansehen. Er war ziemlich groß,er musste zu Lebzeiten wohl die 2m-Marke überschritten haben. Am Hinterhaupt klebte noch ein kleines,papierdünnes Stück Kopfhaut mit einer Strähne langen,rotblonden Haares. Es klebte Erde am Schädel,auch einige kleine Wurzeln hingen daran. Es fehlten 3 Zähne und ein großer Riss zog sich vom Hinterhauptsloch bis zur linken Augenhöhle. Ich begann ihn vorsichtig abzubürsten um ihn vom Schmutz zu befreien. Ich weiß nicht mehr wie lange ich brauchte aber irgendwann war er sauber. Stolz betrachtete ich mein Werk. Danach setzte ich ihn zu meiner Sammlung.

Nach einigen Tagen passierte etwas seltsames. Ich war mit dem Hausputz beschäftigt als mein Blick auf den Schädel fiel. Er schaute in Richtung Tür. Eine Weile war ich irritiert, hatte ich ihm nicht gerade ausgerichtet, so das er zum Fenster blickte? Naja vielleicht ist eine meiner Katzen daran vorbeigestriffen und hat ihn verrückt.

Einige Nächte darauf musste ich noch einmal auf Toilette also ging ich ins Bad. Wie ich da so saß hörte ich leise Schritte über mir. Na super,schon wieder Ratten auf dem Dachboden dachte ich. Aber ich war zu müde um mir weiter Gedanken zu machen also schlich ich zurück ins Bett.

Eine Woche später bekam ich Bastis Fotos,er hatte durchaus Talent, es waren ziemlich gute Bilder dabei. Auch meine schaute ich durch. Bei einem hielt ich inne,es war das Grab,von welchem ich den Schädel nahm. Es sah aus als ob,weit hinter dem Stein,jemand stand. Sehr groß,bedrohlich…..Ich wurde unruhig und begann das Bild Freunden zu senden und sie zu fragen ob sie da etwas sähen. Keiner sah etwas. Ok,ich hab mich wohl geirrt. Ein wenig beruhigt schaute ich mir die anderen an. Alles gut,keine Auffälligkeiten. Ich schob es auf die Müdigkeit und ging zu Bett. In dieser Nacht hatte ich einen Albtraum. Ich hatte schon jahrelang keinen mehr gehabt und nun,ich erinnere mich nur an folgendes: ich sah zwei Jugen,vielleicht 8 oder 10 Jahre alt,wie sie im Garten spielten. Der eine war recht auffällig: ziemlich groß für sein Alter,rotblondes Haar und stechende,eisblaue Augen. Auf einmal kippte die Stimmung, die beiden stritten und von einer Sekunde auf die andere änderte sich der Ausdruck in den Augen des großen Jugen. Er packte den Arm des anderen und brach ihn über sein Knie wie einen morschen Ast. Ich sah wie der Knochen aus der Haut trat und das Entsetzen in den Augen des Opfers. Dann wurde der Traum schneller,Menschen sammelten um beide und dann-wachte ich auf. Ich richtete mich ruckartig im Bett auf und blinzelte um mich. 3.12Uhr zeigte mein Wecker. Ich seufzte,wischte mir den Schweiß von der Stirn und versuchte wieder einzuschlafen.

Ab da passierte immer etwas,solange es dunkel war,mal öffneten sich Türen(ich konnte ab und an beobachten wie die Klinke langsam herunter gedrückt wurde)dann stand es öfteren jemand in meinem Zimmer oder gar am Bett. Gestalten im Spiegel,herunter gefallene Sachen,schlammige Fußspuren im Flur…..langsam aber sicher zerrte das an meinen Nerven. Auch die Albträume…..mindestens einmal die Woche hatte ich einen. Einmal sah ich einen sehr großen Mann,er hatte langes,rotblondes Haar und stechende, eisblaue Augen. Er war in einer Anstalt….Er trug eine Zwangsjacke und saß in einem trostlosen,kahlen Zimmer. Da stand ein Bett mit Gurten,eine Toilette und ein Tisch mit einem Stuhl. Auf dem Tisch stand ein Tablett mit Essen…. Er saß da und starrte mit leeren Blick zur Tür. Diese öffnete sich und eine Schwester kam rein,sie sprach mit ihm doch er reagierte nicht. Also begann sie das Essen zusammen zu räumen. Plötzlich schaute er auf….grinste…..schon wurde der Traum wieder schneller, er stand auf,befreite sich aus seiner Zwangsjacke und packte die Frau am Arm,sie schrie auf-er packte ihren Kopf und schmetterte diesen gegen die Wand…..immer und immer wieder…Dann war ich wach. Mir war zum heulen zu mute,so kann das nicht weiter gehen…

Am nächsten Morgen packte ich den Schädel und fuhr selbst zum Friedhof. Ich bin eine schlechte Fahrerin aber ich wollte das es aufhört. Nach einiger Zeit kam ich an,ich hatte mich 2 mal verfahren aber nun war ich da. Der Friedhof lag still und friedlich. Nur ein Eichelhäher schimpfte als ich mir meinen Weg zu dem Grab bahnte. Nichts war anders. Der trauernde Engel stand dort,in Grünspan gehüllt, der Marmor glänzte immernoch….Ich nahm den Kopf und schmetterte ihn auf das Grab. Ich werde sehr selten wütend aber damit brachte ich wohl die Verzweiflung über meinen eigenen Fehler zum Ausdruck. Der Riss im Schädel wurde größer aber er barst nicht. Ich schob etwas Erde mit meinem Schuh darauf und ging. Ja,ich war erleichtert…. ein wenig. Nun würde es doch besser….oder?

Tatsächlich war eine Weile Ruhe doch ich schlief unruhig und wusste nicht warum. Die Albträume haben doch aufgehört….
Eines Nachts wurde ich wach,ich blinzelte ins Dunkle und sah jemanden an meiner Bettkante sitzen. Er war sehr groß und hatte ich langes Haar…..Ich wollte schreien doch mir entwisch nur ein schwaches Quietschen. Er drehte sich schnell zu mir und langsam löste sich seine Gestalt im Dunkeln auf. Nun sah ich ihn ständig-als dunkle Gestalt im Schatten,im äusseren Rand meines Blickfeldes im Spiegel. Es machte mich kaputt,ich war nur noch schlapp,müde und unkonzentriert.

Das bemerkten natürlich meine Freunde und Basti sprach mich darauf an. Eigentlich wollte ich nicht darüber reden aber….Ich erzählte ihm alles. Es tat gut mit jedemanden zu reden. Er war wohl recht schockiert aber er meinte dann,ich sollte mich an einen Psychiater wenden,der könnte mir sicher helfen,es läge bestimmt am Stress…..ja…..Stress,genau.

Einige Tage später betrat ich das Sprechzimmer des Psychiaters. Es hatte etwas beruhigendes,große,vanillefarbene Vorhänge an den Fenstern,ein Sofa in der selben Farbe. Er war ein ruhiger Mann mit einer sanften aber monotonen Stimme. Wir sprachen lange,sehr lange. Ich weiß nicht wie viele Sitzungen es waren aber ich fühlte mich nach jeder Sitzung etwas besser und freute mich fast schon darauf. Gut,die Pillen taten auch ihre Wirkung aber es half auch mit jemandem darüber zu reden der keine Vorurteile hatte.

Ja,nach einigen Monaten ging es mir besser als je zu vor,keine komischen Erscheinungen,keine Albträume, nichts.
Ich ging also jeden Morgen gut gelaunt auf Arbeit. Eines Tages,ich musste sehr früh zur Arbeit,dichter Nebel lag über dem Land. Ich mag Nebel,er hat etwas magisches. Ich spannte meinen Schirm auf um mich vor der Nässe zu schützen und ging langsam los. Ein kleiner Käfer krabbelte über den Weg,er war glänzend schwarz und sehr flink. Ich hatte schon den halben Weg hinter mir als ich plötzlich mit jemanden zusammen stieß. „Oh,es tut mir sehr leid,ich habe sie nicht gesehen!“stammelte ich verlegen. Keine Antwort. Ich schaute vorsichtig auf….es war ein sehr großer Mann,gut 2m. Er hatte langes,rotblondes Haar welches er offen trug. Er trug einen Anzug,der sicher einmal teuer war,nun war er aber abgenutz und voller Erdflecken. Langsam beugte er sich zu mir herunter,seine eisblauen Augen fixierten mich. Sanft legte er seine Hand an meine Wage und flüsterte: „Hast du mich vermisst?“

Autor: Seuchenkind

September 21

Creepypastas von Fans #68: Das Tier

Ein Fotograf wollte in einer Höhle ein Paar schöne Bilder machen. Er wollte sie für sein Fotoatelier verwenden und sie dort ausstellen. Die Höhle lag in Afrika, trotzdem flog er dorthin, weil die Höhle für seine Schönheit bekannt sein soll. Die Einheimischen des Nahegelegenen Dorfes aber warnten ihn auf keinen Fall in die Höhle zu gehen, ja sie flehten ihn sogar an. Das aber interessierte den Fotografen nicht und er betrat die Höhle.

Doch als der Fotograf die Höhle gerade betreten wollte vernahm er entsetzliche Schreie aus dem Inneren der Höhle. Er rief die Polizei doch die konnten nichts finden was das Geräusch verursacht habe könnte.

Stunden später fand man den Fotografen tot. Er wurde in Stücke gerissen und seine Gliedmaßen lagen mehrere Meter voneinander entfernt Die Polizei entwickelte die Fotos um eventuelle Beweise darauf zu finden. Die fanden sie… (http://www.deecee.de/uploads/pics/deecees_xfiles12_02.jpg ) Man schrieb in die Akten, dass es sich um einen Raubtierüberfall handelt.

Autor: dannyk96

September 13

Creepypastas von Fans #67: Empathie

Ich saß wie jeden Samstagabend mit meiner Familie beim Abendessen. Mom und Dad erzählten meiner Schwester Jessi und mir wie jedes Mal ihre sich immer wiederholenden Geschichten denen wir gezwungenermaßen zuhören mussten. Arbeit hier, Garten dort, wir sollen unser Zimmer aufräumen… immer das Gleiche, außer als meine Mutter auf den heutigen Fernsehbericht zu sprechen kam in dem die Rede von irgendeinem Serienmörder die Rede war. Sie betonte immer wieder wie gefährlich es jetzt sei und das war niemals mit Fremden mitgehen sollen..Ich fühlte mich dabei wie ein Kleinkind das man belehrte nichts Süßes von Fremden zu nehmen oder zu ihnen ins Auto zu steigen. Nach dem Abendessen gingen wir beide auf unser Zimmer während unsere Eltern unten gemeinsam Fernsehen geschaut haben.

Es war dieses typische Gespräch das man nebenbei mit seiner pubertären Schwester führt wenn man im Bett liegt, mit dem Laptop im Internet surft, während das Gegenüber die Kopfhörer im Ohr hat, Musik mit dem Handy hört und einem eigentlich gar nicht zuhört. Nach dem eher einseitigen Gespräch, stand Jessi auf um ins Badezimmer zu gehen, als sie mit dem Fuß am Boden angekommen auf eine Reißzwecke trat die wohl von der Pinnwand neben dem Bett gefallen war und ihren Weg auf den Fußboden fand. Sie stieß einen schmerzerfüllten Laut aus. Ich schaute vom Laptop zu ihr hoch, etwas irritiert was mit ihr sei fragte ich sie danach. Sie schnauzte mich nur an und setzte Sich auf das Bett zurück. Da sah ich die Reißzwecke in ihrem Fuß hängen. Mein Blick wurde ebenfalls schmerzerfüllt. „Das tut ja schon beim hinschauen weh.“ entgegnete ich ihr während sie die Reißzwecke herauszog und auf ihren Nachttisch legte.

Und… ja es tat beim hinschauen irgendwie weh. Ich spürte ein leichtes Pieksen in meinen Fuß. Ob Einbildung oder nicht – ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken. Jessi ging ins Bad um sich das Loch in ihrem Fuß näher anzusehen, und stellte fest das es nicht weiter schlimm sei. Es tat nur höllisch weh, verständlich.

Die nächsten Tage vergingen ohne das etwas weltbewegendes passierte

Am nächsten Wochenende waren die Rollen bei uns diesmal andersherum. Jessi hatte sich meinen Laptop gekrallt und ich musste auf mein uraltes Handy ausweichen. Gegen sie kann man sich nicht durchsetzen, nicht bei ihrem Dickschädel. Nach einer Weile beschlich mich irgendwie das Gefühl von Angst, ohne den Grund oder deren Quelle ausfindig machen zu können. Es war wie eine drohende Gefahr die sich langsam anbahnte, wie eine böse Vorahnung. Irgendwas schlimmes würde gleich passieren. Das Gefühl wurde immer stärker, mein Herz raste, pochte und ich dachte es würde jeden Moment explodieren. Plötzlich schrie Jessi auf und zuckte zusammen. Voller Furcht stieß ich ein erschrockenes „Was ist?!“ aus. Sich ans Herz fassend wandte sie ihren Blick zu mir und sagte: „Was hast du denn? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen.“ Ich fragte sie was sie aufschreien ließ, sie drehte den Bildschirm des Laptops schließlich zu mir und ich erkannte das sie sich einen Horrorfilm ansah. Sie drehte den Laptop wieder zurück während sie mich mit einem Du-bist-doch-Irre-Blick anschaute. Die Furcht in mir flaute ab und voller Verwunderung machte ich wenig später das Licht aus und ging schlafen.

Weitere Woche vergingen, aber in dieser Zeit veränderte sich Jessi irgendwie. Es gab nicht mehr diese Abende am Wochenende, sie war fast nie mehr zu Hause und Nachts lange unterwegs. Ich fühlte mich lustlos, traurig. Ich träumte schlecht und wurde von Alpträumen geplagt. Dieses Gefühl war furchtbar. Mir ging so vieles durch den Kopf. Diese Gefühle hielten tagelang an.

Dann, einige Tage später wachte ich eines Morgens auf und sah das sie nicht in ihrem Bett lag. Das war nicht weiter seltsam da sie ja wie sie oft nicht zu Hause war, aber eines irritierte mich dann doch als ich auf ihren Nachttisch blickte – dort lag ihr Handy. Sie würde nie ohne aus dem Haus gehen. Entweder hatte sie es vergessen oder sich ein Neues gekauft. Als ich mich aus meinen Gedanken wendete, bemerkte ich einige rote Stellen an meinen Handgelenken, sie juckten ziemlich, taten aber auch weh. Ich machte mir da nichts weiter draus und ging runter um mich mit meinen Eltern an den Frühstückstisch zu setzen. Vielleicht wussten sie ja im eher unwahrscheinlichen Fall wo Jessi war.

Ich sprach sie darauf an aber sie hätten wohl auch keinen Schimmer wo sie gewesen ist, aber das wir nicht unbedingt was Neues. Meine Mutter wollte gerade von ihrem Toast abbeißen als sie ihn vor Schreck fallen ließ und mich entsetzt anstarrte. Verwundert über ihren Blick versuchte ich herauszufinden was denn passiert sei als ich etwas warmes auf meiner Wange spürte, als ich dorthin fasste und meine Hand ansah klebte Blut an meinen Fingern. Ein Gefühl von Angst und Panik ergriff mich, ich rannte ins Badezimmer und schaute in den Spiegel. Eine Schnittwunde! An meiner Wange! Ich empfand nur leichten Schmerz, kaum wahrnehmbar. Ich lenkte meinen Blick erneut auf mein Spiegelbild und ich war starr vor Entsetzen als ich erkannte das sich eine weitere Schnittwunde bildete! Wie von Geisterhand! Ich hatte keine Ahnung was mit mir passierte. Plötzlich machte irgendetwas in meinem Kopf [i]klick[/i].

Keine Ahnung warum aber ich rannte wieder zurück zu meinen Eltern. Erschrocken wollte meine Mutter mich auf die anderen Wunde ansprechen, aber ich unterbrach sie und schrie sie beinahe an das Jessi in Gefahr ist. Ich konnte ihr nicht erklären warum, und ich mir auch nicht. Aber ich ließ nicht locker und so rief mein Vater die Polizei die sich daraufhin auf die Suche machten. Wir selber machten uns auf den Weg. Auf der Suche bildete sich an meinen Armen noch mehr Wunden. Aber ich spürte nicht viel, kaum. Nach einer Weile jedoch wurde es stärker, bald sogar so stark das ich die Zähne zusammenbiss. Ich wusste das wir richtig waren, wir sind auf dem richtigen Weg!

Wir erreichten einige Zeit später eine Plattenbausiedlung und ich stürmte ohne Vorwarnung in einen der Aufgänge. Sie war dort, ich war mir sicher. Ich rannte die Treppen hoch, meine Eltern folgten mir. Eine Wohnungstür stand offen und ich lief hinein. Ich fand Jessi gefesselt und mit Verletzungen im Wohnzimmer auf der Couch liegen. Mein Vater rief die Polizei hierher die wenig später die Wohnung sicherten. Jessi war, bis auf ihre Verletzungen die an den gleichen Stellen waren wie die meinen, wohlauf.Wir beide wurden wenig später in die Klinik gebracht und von der Polizei befragt. Vor allem war die Verwunderung groß wie ich sie denn gefunden habe, und wo meine Verletzungen herkommen. Ich konnte darauf keine Antwort geben. Aber Eines war sicher – Die Bindung zwischen mir und Jessi war nie größer.

Autor: dannyk96

September 6

Creepypastas von Fans #66: Sei Still

Hast du jemals über deine Eltern schlecht geredet? Hast du dich immer über sie geärgert wenn Sie dir nie was neuste Spiel gekauft haben? Sei froh dass du solche Eltern hast… ich habe zwar Eltern aber diese interessieren sich nicht für mich….
Ich habe die ganze Zeit nur drei Dinge im Koopf
Schmerzen….
Trauer….
Verzweiflung
Sicher fragst du dich nun warum ich dir diese drei Worte sage und warum. Ich habe mich danach gesehent verstanden zu werden? Du hast nie das Gefühl der vollkommenden Einsamkeit gespürt und nie erleben müssen, wie es ist ein Ausgestoßener der Geselschaft zu sein….. Sie sagen alle dass sie für dich da sind, doch was ist wenn sie lügen? Was ist wenn sie sich die Welt schön reden und dich ausschließen? Aus dem Grund spiele ich oft mir dem Gedanken diese Welt zu verlassen und mich für andere Dinge zu öffnen. Doch wie soll ich das nur anstellen? Ich möchte gerne neue Dinge entdecken und mich weiter entwicklen…… aber so lange ich hier gefangen bin, kann ich das nicht.
Damit du verstehst warum ich mich so fühle, werde ich dir alles genau erzählen…..
Ich begab mich eines Morgens in die Schule um mein Leben weiter zu führen, was andere für mich vorgesehen hatten. Ich saß auf meinem Platz, dieser befand sich neben einem Fenster also konnte ich immer raus schauen wenn das Wetter es zu ließ.
Denn du musst wissen, dass ich den Regen liebte und immer wenn es regnet, beobachte ich die Tropfen die gegen die Scheibe schlugen und versinke in meinen Gedanken. Dies passierte in letzter Zeit sehr oft, denn das Wetter immer verrückter spielte, verlor ich mich mehr und mehr. Das hat mich schon einige Male dazu gebracht beim Rektor zu sitzen, da er mein Verhalten nicht verstand und meine Eltern darüber informierte. Diese interessierten sich nicht dafür, sagten dass ich Abschaum währe und das einzige was ich bekam, war eine Woche Hausarbeit.
Ich hatte mich danach gesehnt von ihnen Beschimpft zu werden, nicht aus Wut, sondern aus Sorge… Sie sagten mir nie dass sie mich liebten und gaben mir das Gefühl wertlos zu sein.
Des weiteren war ich ihre Ablagestation, sie luden ihre Wut auf mich ab wenn sie Eheproblem hatten und schreckten nicht davor zurück meinem Körper Schmerzen zu zu fügen, für Dinge die ich nicht getan hatte und auch sonst schlugen sie mich. Am darauf folgenden Tag erzählte ich meinem Lehrer von dem Gespräch und auch er wirkte genau so wie meine Eltern: Desinteressiert und gelangweilt…. Was war nur mit dieser Welt los?
Ist mein Verhalten so falsch? Ist meine Existens nicht richtig? Warum liebt mich keiner?
Als ich auf einige Tage später auf meinem Platz saß, hörte ich zum ersten mal eine Stimme, sie rief meinen Namen und sagte immer wieder zu mir, dass ich aufhören soll. Was wollte sie mir damit sagen? Ich schaute weiter in den Regen und vergass dabei dass ich eigendlich ein Referat halten und zum Lehrer gehen sollte. Als ich kurz weg genickt war, schreckte ich hoch und schaute mich um.
Die Stimme war weg und jeder denn ich kannte, meidetet meine Anwesendheit und schickte mich weg wenn ich auf den Weg zu ihnen war. Was hatte ich nur getan? Was passierte hier? Einige Tage später, lag ich in meinem Bett und dachte über die letzen Tage nach. Ich hatte mich dafür entschieden, meinem Leben ein Ende zu setzen und dieser Hölle zu entkommen. Ich wollte ein anderes Leben führen und nicht weiter als Schlagstelle dienen. Es ist ohne hin schlimm genug dass meine Eltern mich nicht bachteten und nun wurde ich auch in der Schule ignoriert….. warum?
Kurz nachdem ich eingeschlafen war, träumte ich von der Schule. Ich sah meinen Lehrer, meine Mitschüler und meinen Vater, der vor einem kaputten Fensterrahmen im 4.Stock steht und mich ansah. Was war das für ein Traum? Wie auch in der Schule, sah ich dem Regen beim Fallen zu, schaute zu meinem Lehrer und fragte ihn was denn los sei und warum mich alle so ansehen?
Meine Mitschüler und Lehrer schauten mich erschrocken an, habe ich etwas falsch gemacht? Mein Lehrer schütelte mich und fragte mich immer wieder was mit mir los sei und dass ich nicht einschlafen darf. Dabei war das doch nur ein Traum.
Doch nach mehreren Ansprachen meines Lehrers verstand ich was er meinte. Er hielt mich in meinen Armen, meine Mitschüler standen um mich herum und ich….. ich schaute weiterhin dem Regen zu, während mein Körper in zwei geteilt am Boden lag, die Glasscherben des Klassenfensters, meinen Körper zierten und mein Vater im Klassenzimmer stand, auf mich herab sah und leise sagte „sei still“.

Autor: Kazuki

August 29

User: Visitas

18. August 2009

Ich habe heute einen neuen Chatroom gefunden. Die User scheinen recht nett zu sein, traute mich aber noch nicht so recht mit ein paar Leuten zu schreiben.

19. August 2009

Heute habe ich mit meinem ersten User geschrieben, er nennt sich im Chat „visitas“.

[…]
[19:59] seven: Ich wohne in Berlin ^^
[19:59] visitas: Echt? Ich auch! Was für ein irrer Zufall. Was für Musik hörst du? :)
[20:01] seven: Meistens Pop, und du?
[20:02] visitas: Metal :)
[…]
[01:16] seven: ich bin müde, lass uns morgen weitermachen ^^
[01:17]visitas: Gute Nacht :)

20. August 2009

Ich habe mich nach der Schule gleich wieder an den Rechner gesetzt, um zu schauen ob visitas auch online war, und das war er tatsächlich.

[13:18] seven: bist du online?
[13:19] visitas: ja, hallo seven :)
[13:21] seven: Ich bin immer noch müde wegen gestern, ich hätte nicht so lang aufbleiben dürfen^^
[13:22] visitas: Ja es wurde ziemlich spät :)
[…]
[14:09] seven: Ja ich bin noch Schülerin ^^
[14:10] visitas: Wirklich? Ich auch? In welche Klasse gehst du? :)
[14:10] seven: in die 9te [14:10]
[14:11] visitas: Ich gehe in die 10te Klasse :)
[14:12] seven: Welche Schule? ^^
[…]
[14:33] seven: cool dann sehen wir uns morgen vielleicht in der Schule, ist echt ein Riesenzufall, dass wir auf die gleiche Schule gehen. Ich bin die einzige mit roten Haaren in meiner Klassenstufe, daran erkennst du mich ^^
[14:34] visitas: okay bis morgen. Ich freue mich schon :)

21. August 2009

Ich traf visitas heute nicht in der Schule, vielleicht hat er mich nicht gefunden, oder auch gelogen. Manche geben sich im Netz ja oft als jemand anderen aus. Ich mach mir ein wenig Sorgen das ich etwas zu viel über mich verraten habe.

[22:39] seven: Ich habe heute auf dich gewartet ^^
[22:40] visitas: Ich habe dich gesehen :)
[22:41] seven: Warum hast du mich nicht angesprochen?
[22:42] visitas: ich wollte dich nur sehen :)
[22:42] visitas: Ich habe dich auf dem Nachhauseweg beobachtet, du wohnst in einem schönen Haus :)

Am Abend des 21. August fand man die Leiche eines 15-jährigen Mädchens mit durchgeschnittener Kehle tot in ihrer Wohnung auf. Man schätzt den Zeitpunkt des Todes auf etwa 23 Uhr. Die Eltern des Mädchens waren zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause. Die Polizei versucht nun die Identität von Vistas zu ermitteln nachdem man die Chatverläufe auf ihren Computer gefunden hatte, bisher ohne Erfolg. Die örtlichen Behörden tappen im Dunkeln.

19. August 2009

Ich trieb mich aus Langeweile wieder in einem der Chatrooms herum auf denen ich immer war und wurde dabei von jemandem angeschrieben der sich dort „visitas“ nennt.

[…]
[19:13] jeremy: Nein war heute zum Mittag beim Schnellimbiss XD
[19:14] visitas: Klingt lecker :)
[19:14] jeremy: man wird satt ^^
[…]
[19:59] visitas: Boston? Da wohne ich auch, was für ein Zufall :)
[…]
[01:18] jeremy: Ich hau mich hin.
[01:19] visitas: Gute Nacht :)

20. August 2009

Meine bisherige Woche war von Langeweile geplagt, und so besuchte ich den Chatroom von gestern erneut. visitas war ebenfalls online und schrieb mich an. Das war jedenfalls besser als gelangweilt vor dem Rechner zu sitzen.

[…]
[13:20] jeremy: Du wohnst also auch in Boston? Und arbeitest genau in dem gleichen Bürogebäude wie ich? Zufälle gibt’s…
[13:21] visitas: Ja da kann ich dir nur zustimmen :)
[13:21] jeremy: Ist ja richtig unheimlich XD
[13:22] visitas: Ich mag unheimliche Dinge :)
[…]
[14:33] jeremy: Cool dann sehen wir uns ja morgen in der Mittagspause.
[…]

21. August 2009

In der Mittagspause hat sich visitas mir nicht zu erkennen gegeben. War wohl doch nur ein Scherz von ihm das er im gleichen Gebäude arbeitet wie ich.

[…]
[22:39] jeremy: Ich war wohl etwas impulsiv mit meinen Antworten
[22:39] visitas: Ich war doch da, ich habe dich gesehen :)
[22:41] jeremy: Warum bist du dann nicht zu mir gekommen?
[22:42] visitas: Ich wollte dich beobachten :)
[22.42:] visitas: Ich habe dich auf deinem Nachhauseweg beobachtet. Du hast ein schönes Haus :)

Am Abend des 21. August wurde eine männliche 32-jährige Leiche mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung tot aufgefunden nachdem eine Anwohnerin einen Schrei gehört hatte. Man schätzt den Todeszeitpunkt auf etwa 23 Uhr. Die Polizei fahndet nach der Identität von Visitas, jedoch bisher ohne Erfolg. Die örtlichen Behörden tappen im Dunkeln.

20. August 2009

Ich schreibe schon einige Tage mit einem visitas auf einem Chatroom. Er macht einen netten Eindruck.

[…]
[13:20] visitas: München? Dort wohne ich auch. :)
[13:21] darkmatter: Echt? Was für ein Zufall! ;D
[…]
[14:01] darkmatter: zum Fußball spielen treffen? Klar, hab ich ewig nicht mehr gemacht. Da ist doch auch klasse das du im gleichen Stadtteil wie ich wohnst.
[…]

21. August 2009

visitas tauchte heute nicht auf. Hätte ich mir eigentlich denken können.

[…]
[22:41] darkmatter: Wegen dir bin ich extra zum Sportplatz gelaufen und du bist nicht gekommen
[22:42] visitas: Ich war doch da :)
[22:42] visitas: ich habe dich beobachtet :)
[22:42] visitas: Ich habe dich auf deinem Nachhauseweg beobachtet, du wohnst in einem schönen Haus

Am Abend des 21. August wurde ein 19-jähriger junger Mann mit durchgeschnittener Kehle tot in seiner Wohnung aufgefunden nachdem eine Anwohnerin die Polizei nach einem Schrei verständigte. Man schätzt den Todeszeitpunkt auf etwa 23 Uhr. Die Polizei fahndet nach der Identität von visitas, jedoch bisher ohne Erfolg. Die örtlichen Behörden tappen im Dunkeln.

Autor: dannyk96

Juli 29

Creepypastas von Fans #65: Hotline des Teufels

Nichts würde mich noch glücklich machen können. Ich werde nie wieder lachen können. Ich werde nie wieder lieben können. Alles, was mich noch an diese Welt bindet ist mein Körper, der einsam in der Welt umherzieht und nach einem Grund für das sucht, was mir widerfahren ist. Ich war verheiratet, hatte mit meiner Mina zwei Kinder. Es war Liebe auf den ersten Blick. Mina und ich heirateten schnell. Wir wussten, dass es die richtige Entscheidung war. Wir hatten beide Kinderwünsche und so kam es, dass Maximilian geboren wurde. Und nur ein Jahr später kam Susanne auf die Welt. Unser Glück war perfekt. Wir bauten uns ein Haus außerhalb der Stadt und führten ein wundervolles Leben. Wir waren die Familie die ich immer haben wollte.

Doch das Glück sollte wohl nicht lange währen. Ein halbes Jahr nach Susannes Geburt, kam der Tag der mein gesamtes Leben zerstören würde. Mina kam nachts spät von der Arbeit, als es geschah. Sie überquerte die Straße zu unserem Haus und wurde von einem heranfahrenden LKW überfahren. Ich habe es gesehen. Sie wollte doch nur nach Hause! Kurze Zeit später traf Rettungswagen und Polizei ein. Mina´s Körper, übersäht von Blut, gebrochene Knochen die aus ihrem leblosen Körper herausragten. Ich konnte mir das nicht länger mit ansehen. Ich konnte den Schmerz in meinem Herzen nicht mehr ertragen. Warum? War es Gottes Wille, Schicksal, oder einfach nur ein furchtbarer Zufall? Tausende von Gedanken rasten mir beim Anblick von Minas totem Körper durch den Kopf bis ich schließlich zusammenbrach.

Der Fahrer beging Fahrerflucht, der Fall wird nie aufgeklärt werden…

Sechs Monate später, war ich bereit meine Trauer und meinen Schmerz zu verarbeiten und mich therapieren zu lassen. Doch das, war der Fehler der Max und Susanne das Leben kosten würde. Ich schob die beiden in einem Kinderwagen für Zwillinge vor mich her als ich die Straße überquerte, nicht sehend, das ein LKW herangefahren kam. Er riss den Kinderwagen mit sich und nahm mir meine beiden Kinder. Max und Susanne, verloren durch die Hand eines LKW´s. Rettungskräfte und Polizei waren sofort zur Stelle, vergebens. Max und Susanne starben in meinen Armen.

Der Fahrer beging Fahrerflucht, der Fall würde nie aufgeklärt werden…

Zu der Beerdigung seiner Kinder anwesend zu sein ist nicht natürlich. Es sollte eher andersherum sein. Aber so war es nicht. Ich konnte von meinen beiden kleinen Abschied nehmen bevor sie sich zu meiner geliebten Mina gesellen würden. War das wirklich geschehen? Oder träume ich das bloß? Nach der Beerdigung blieb ich um meiner Familie nahe zu sein, als sich ein Mann zu mir gesellte. Er hatte einen schwarzen Anzug an und sein Gesicht war ohne jede Emotion. Alles was er sagte war:,, Hier, sie wollen doch nicht, dass es so endet, oder?´´ drückte mir eine Visitenkarten in die Hand und ging.

Ich blickte auf die Karte und sah, dass es eine Telefonnummer darauf notiert war. Verwundert über diese Person ging ich schweren Herzens vom Familiengrab nach Haus.

Dort angekommen, spürte ich die Ruhe, die Leere die dieses Haus nun umgab. Niemand war da, ich war von nun an allein. Für immer… Gibt es denn nun noch einen Grund überhaupt weiterzuleben? Ich könnte doch auch im Himmel bei Mina, Max und Susanne sein, als ein einsames Leben als trauernde Person zu fristen. Ich entschied mich. Ich holte ein Seil, das dick genug war um mich zu tragen, und einen Stuhl, begab mich nach draußen, zum alten Baum. Legte mir die Schlaufe um den Hals und kletterte auf den Stuhl. Kurz bevor ich von der Erde ging, erinnerte ich mich an die Telefonnummer und diese seltsame Person. Ich band mich los obwohl ich es nicht wollte und begab mich zurück ins Haus, wie von einer fremden Macht kontrolliert. Ich nahm das Telefon und wählte die Nummer, Taste für Taste und setzte den Hörer an mein Ohr um der Stimme im Telefon zu lauschen:
Hallo? Wer ist da?
Hallo, hier ist George. Mit wem spreche ich?
Hier ist Steffi, brauchen sie Hilfe?
Ehrlich gesagt nein. Ich möchte nur wissen wo ich bei ihnen bin.
Das ist ein Selbstmordhotline, brauchen sie Hilfe?
Nein, doch, vielleicht, ich weiß es nicht. Können sie mir denn helfen?
Ja.
Ich wollte mich gerade erhängen
Tun sie das nicht, es gibt so viel, für das es sich zu leben lohnt.
Diese Dinge habe ich heute verloren.
Möchten sie ihre Kinder und Mina wiederhaben?
Was? Woher wissen sie das!?!
Möchten sie ihre Kinder und Mina wiederhaben?
Ja…
Die Stimme im Telefon sprach nicht mehr, es kam ein knarzen aus dem Telefon, wie aus einem Fernseher der keinen Empfang hat. Jetzt flüsterte eine sehr tiefe Stimme zu mir:,, Wollen sie sie zurück?´´ Ich bejate die Frage und er fuhr fort:,, 3 unsterbliche Seelen für drei unsterbliche Seelen…´´ Nach diesen Worten legt die Stimme auf.

Ich fragte mich was diese Worte bedeuten sollten, doch im inneren wusste ich es bereits. War ich jemand der 3 Menschen tötet nur um Mina, Max und Susanne zurückzubekommen? Im inneren wusste ich auch bereits die Antwort, ja, ich würde alles tun.

Plötzlich blitzten Bilder vor meinem Auge auf, es waren Bilder von brutal abgeschlachteten Körpern. Sollte ich etwa mein Opfer so hinrichten? Ach, warum frage ich mich diese Sachen überhaupt. Ich wusste ich würde es tun, egal wie unmenschlich und abscheulich das auch war. Ich nahm ein Messer, ein Küchenbeil und eine scharfe Schere. Mit diesen drei Utensilien sollte ich meine Opfer töten.

Ich hegte immer noch einen Groll gegen LKW Fahrer und wusste bereits wer meine Opfer sein würden. Also inszenierte ich eine Autopanne an einer Landstraße und wartete bis ein LKW vorbeikam um mir zu helfen. Das geschah nach einer ganzen Weile und jemand hielt an. Ich bat ihn sich meinen Motor nachzuschauen und als er meiner Bitte nachkam rammte ich ihm das Messer in seinen Rücken. Ich schob es immer weiter in seinen sich zuckenden Körper hinein. Drehte in der Wunde mit dem Messer herum bis ein Loch in seinem Rücken triefte. Ich schnitt von der Schnittwunde nach oben, nach unten, links entlang, recht entlang bis schließlich sein ganzer Rücken und sein hässlich kariertes Hemd nur so vor Blut trieften. Er ging zu Boden, wahrscheinlich ohnmächtig wegen des hohen Blutverlustes. Er war tot, aber ich dachte gar nicht daran aufzuhören. Ich schnitt weiter an ihm herum. Ich stach ihm die Augen aus, schnitt seinen Bauch auf und riss ihm die Gedärme heraus. Brach ihm aus Spaß an der Freude sämtliche Knochen, zog ihm sämtliche Nägel und Zähne heraus. All das tat ich, wie von einer fremden Macht gesteuert. Es machte mir Spaß. Dasselbe tat ich mit meinen anderen Opfern, ich versuchte aber, sie am Leben zu halten. Sie sollten denselben Schmerz spüren wie ich als sie mir meine Familie entrissen.

In der Zeitung war die Rede von einem brutalen Serienkiller, der es auf LKW Fahrer absah. Doch ich war kein Serienkiller. Von meiner letzten Bluttat nach Hause kommend, ging ich ins Bad und wusch mir das inzwischen getrocknete Blut von meinem Körper.

Ich hatte meine Aufgabe erledigt und rief die Hotline an, Steffi war erneut am Hörer:
– Ja?
– Ich habe es getan.
– Was haben sie getan?
– Ich habe ihnen drei Seelen gebracht.
– Seelen? Hier ist die Selbstmordhotline, brauchen sie Hilfe?
– Was? Sie haben gesagt ich solle ihnen drei Seelen im Austausch meiner Familie bringen! Wir hatten einen Deal!
– Haben sie sich vielleicht verwählt?
– Verwählt?!? Nein! Ich habe drei Menschen umgebracht, also geben sie mir mein Familie zurück!
– Was haben sie gemacht?
– ja sie haben richtig gehört!
– Oh Gott… Wo wohnen sie? Hallo? Hallo?
Das kann nicht sein. Die Nummer war die richtige. Ich habe das flüstern doch selbst gehört, oder habe ich mich verhört? Nein, das ist unmöglich. Ich warf einen Blick auf die Visitenkarte. Leer!?! Da stand ja überhaupt nichts drauf! Dreh ich jetzt durch? Aber der Mann hat sie mir doch selbst gegeben.

Ich fuhr zurück zum Friedhof und fragte den Pfarrer der die Beerdigung von Max und Susanne geleitet hatte:,, Mann? Nein, ich habe sie als letzten und einzigen Menschen am Grabe gesehen.´´ was ist hier los? Habe ich mir das eingebildet?

Ich fuhr nach Hause. Die gesamte Fahrt habe ich nachgedacht. Träume ich nur? Bin ich wahnsinnig geworden?

Ich kam zu Hause an. Ich hatte Kopfschmerzen. Mit wem hatte ich gesprochen? Habe ich überhaupt mit jemandem gesprochen? Waren die Seelen nicht genug? Will er noch mehr? Meine letzte Chance um meine Familie zurück zu bekommen ist, noch mehr Seelen zu sammeln.

Ich nahm also mein Auto und fuhr an die Landstraße, inszenierte eine Panne und wartete, und wartete und wartete…

Bericht aus der Lokalzeitung:

Serienmörder gefasst!

Die Stadt atmet auf. Der Serienkiller Edward Meyer auch bekannt als der Truckkiller wurde gestern Nacht an einer Landstraße gefasst als er versuchte einen Mann brutal zu ermorden. Der Mann hatte mehr Glück als seine letzten Opfer. Er wurde wegen Unzurechnungsfähigkeit in die örtliche Nervenklinik gebracht. Er muss sich wegen 54 brutalen Morden verantworten. Der Prozess beginnt in zwei Wochen.

In einer Zelle sitzen und auf die Todesstrafe warten betrachten viele als grausam, ich nicht. Heute ist der Tag meiner Zusammenführung mit meiner Familie. Ich werde nun in die Kammer gebracht und festgeschnallt. Hinter Glas sitzen die Überreste meiner Familie und schauen meinem baldigen Ableben zu. Die beiden Spritzen kommen in den Raum, eine Harmlos, eine hundertprozentig tödlich. Sie setzen die Spritze an als ich plötzlich jemanden sah, der hinter dem Glas in der letzten Reihe sitzt. Der Mann vom Friedhof, er lächelte mich an, als wüsste er, dass wir uns wiedersehen würden in der Hölle. Ich fing an zu schreien, mich wie wild zu wehren. Es brachte nichts. Die Spritze tat ihre Wirkung und das letzte was ich sah, war das eiskalt lächelnde Gesicht, des Mannes, der mich dazu veranlasste 54 Menschen zu töten.

Autor: dannyk96

Juli 29

Creepypastas von Fans #64: Erfinder der Realität

Die Welt der Creepypastas, ein eigenes Universum des unerklärbaren, makabren und unheimlichen. Hätte ich sie doch nie für mich entdeckt, aber sie zogen mich nahezu magisch an. Also was hätte ich machen sollen als mich in eine Welt zu begeben, die voll ist von den Gedanken, Ängsten und Hirngespinsten der Autoren. Ich wollte auch dazugehören und meiner Fantasie freien Lauf lassen. Ich wollte Orte erschaffen, die es nur in meinen schlimmsten Albträumen gibt. Ich wollte Wesen und Monster erschaffen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, wenn man auch nur ihren Namen ausspricht. Ich wollte dem puren Wahnsinn ein Gesicht. Ich hatte bis jetzt jede einzelne Creepypasta gelesen, die es gab, nicht nur deutsche, ich übersetzte mir sogar selbst welche, wenn ich auch nur ihren Titel interessant fand. Ich lies mich inspirieren von den verschiedensten Film- und Buchautoren. HP-Lovecraft, Edgar Ellan Poe, Stephen King und noch viele mehr. Ich hatte mich vorbereitet.

Meine erste selbstgeschriebene Creepypasta sollte zugleich mein Meisterwerk werden. Sie sollte ein Meilenstein der Horrorgeschichte werden. Ich träumte davon, dass meine Geschichte verfilmt wird. Das mein Name in aller Munde sei. Das ich aufsteige zum weltberühmten Buchautor.

So viel Euphorie verspürte ich noch nie in mir, als ich mich an meinen PC setzte, ein Dokument öffnete und anfing zu schreiben, doch das, sollte der größte Fehler meines Lebens werden, und der letzte. Der Titel der sich in meinen Gedanken bildete, war genial: Erfinder der Realität. Wie sollte man denn die Realität erfinden können. Das erste Rätsel und Mysterium in dieser Pasta schon in dem Titel. Ich fing an zu schreiben:

Erfinder der Realität

Ich stieß gestern auf eine Seite die sich auf Creepypastas spezialisierte. Ich wollte mit meinem Freund unseren Allwöchentlichen Horrorabend vorbereiten. Ich suchte nach Horrorgeschichten um ihn ein bisschen Angst einzujagen. Das war leider leichter gesagt als getan, denn wie schon gesagt, ist er allwöchentlich und wir beide sind ziemlich abgehärtet was Angst angeht. Ich schaute mir die Seite an und nach einiger Zeit der Suche, fand ich Geschichten, oder eher Creepypastas, wie sie sich nannten. Einige von ihnen fand ich so extrem gut, dass ich überhaupt nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Fast jede der Pastas war genial. Sie übten einen so großen Reiz auf mich aus, dass ich meinem Kumpel absagte, erklärte ihm aber nicht warum. Ich wollte einfach lesen, lesen und noch mehr lesen.

Kurze Zeit später stieß ich auf das Forum, dass diese Seite ebenfalls betrieb. Dort waren noch mehr Pastas, aber welche, die von den Benutzern des Forums geschrieben und bewertet wurden. Ich wollte auch dazugehören. Ich passte einfach in diese Welt, und so meldete ich mich auf dem Forum an. Ich erstellte ein Vorstellungsthema und alle begrüßten mich herzlich auf dem Forum. Nun wollte ich aber auch etwas tun. Ich wollte meine erste eigene Pasta schreiben. Anregungen dafür holte ich mir von den Pastas der Benutzer.

In meiner Pasta sollte es um jemanden gehen, der ohne es zu wollen, seine Pastaschöpfungen in der Realität erschafft. Er begann mit einem Fahrstuhl, einem Fahrstuhl zur Hölle. In diesem Fahrstuhl wird jeder die schlimmsten Leiden durchleben müssen, bis man schließlich darum betteln wird endlich sterben zu können. Es war eine kurze Pasta, aber er fand sie gut und veröffentlichte sie auf dem Forum. Es war aber schon 2 Uhr nachts und niemand war mehr online. Also beschloss er schlafen zu gehen.

Es war 6:30 Uhr. Schule, ach ja, wie gern hätte ich Pastas schreiben wollen. Ich machte mich fertig und ging aus unserer Wohnung die im 9. Stock lag. Wie immer wollte ich den Fahrstuhl nehmen, doch dann fiel mir meine gestrig geschrieben Pasta ein. Was es auch war, es hielt davon ab in den Fahrstuhl zu gehen. Solche Geschichten scheinen doch mehr zu bewirken als ich dachte. Ich nahm die Treppen, aber drei andere Leute entscheiden sich für die nicht anstrengende Variant. Treppen, Treppen und noch mehr Treppen, ich hasste es, jetzt wo ich darüber nachdachte, fühlte ich mich so dämlich. 3. Stock gleich da. Plötzlich hörte ich einen Knall. Ich konnte hören wie die Passagiere des Fahrstuhl nach unten sausten.

Ich lief nach unten. Der Fahrstuhl öffnete sich. Ich hatte Leichen erwartet, aber in diesem Zustand? Und in dieser Position? Es sind drei Leute eingestiegen. 2 Personen, ein Mann mittleren Alters und eine ältere Frau hingen mit Stacheldraht an den Beinen von der Decke des Fahrstuhls. Ihre Körper waren aufgerissen. Beiden fehlten die Augen, der Mund war zugenäht und die Ohren weg. Man hat den beiden ihre Wirbelsäule herausgerissen. Von der dritten Person blieb nicht viel übrig, sie wurde in kleine Stücke zerhackt. Der Gesichtsausdrück des abgetrennten Kopfes zeigte unsägliches Leid und schmerzen. Ich konnte nicht mehr und musste mich übergeben. Der Hausmeister kam um die Ecke, sah das Gemetzel und brachte mich vom Fahrstuhl fort zurück nach oben in meine Wohnung. Polizei, Rettungskräfte, das lokale Fernsehen und andere Fernsehsender belagerten unsere Wohnung. Ich erzählte den örtlichen Behörden das, was ich sah. Erzählte ihnen aber nicht von meiner Vermutung, dass ich an allem Schuld sei. Das kann überhaupt nicht sein. Wie sollte eine gewöhnliche Geschichte drei Menschen in den Tod reißen, aber alles, jedes Detail meiner Pasta stimmt mit diesem Ereignis überein. Sogar der Stacheldraht, es war derselbe, den ich mir erdacht habe. Ich beschloss, die Pasta aus dem Forum zu nehmen. Da es noch früh am Morgen war hatte es sich bis jetzt nur eine Person angeschaut. Ich löschte die Pasta vom Forum und von meinem Computer. Niemand würde sie je wieder lesen können.

Ich könnte mich für das was ich tat auslachen. Ich suchte im Internet nach ähnliche Fällen, aber nichts ergab sich. Trotz dessen, was ich heute sah, las ich mir ein paar Tage später wieder weitere Creepypastas durch. Ich wusste nicht was es war aber ich wollte wieder schreiben. Das war nur ein Zufall, hämmerte ich mir ein.

Diesmal ließ ich mir ein Kreatur einfallen, die Eltern dazu verleiten sollte ihre Kinder in Stücke zu zerhacken und ihm als Festmahl zu kredenzen. Die Geschichte sollte sich in einer vielbewohnten Ort abspielen. Ich schrieb und schrieb und schrieb. Fertig! Doch zögerte ich lange die Pasta zu veröffentlichen und beschloss, den nächsten Tag abzuwarten und dann, wenn nichts geschähe, sie dann zu veröffentlichen.

Ich ging aber diesmal früher schlafen, das war um 21:30 Uhr. Das einschlafen fiel mir schwer, ich musste an die armen Leute denken, und den Fahrstuhl. Ich schlief dann doch ein.

Ich wachte auf, schaute auf die Uhr: 3:58 Uhr. Es war mitten in der Nacht! Ich verspürte den Drang zur Toilette zur gehen. Ungewöhnlich, das passierte mir noch nie, aber es gibt immer ein erstes mal. Mein Zimmer lag am Ende des Flures. Das Bad lag die zweite Tür von links, neben dem Schlafzimmer meiner Eltern. Nach Beendigung meines Toilettengangs begab ich mich zurück in mein Zimmer, als die Schlafzimmertür meiner Eltern sich öffnete und meine Mutter vor mir stand. Eines ihrer beiden Augen fehlte, sie hatte es in der Hand. In der anderen sah ich eine kleine Nagelschere. Sie sagte in einer ängstlichen, aber auch zugleich traurigen Stimme: ,,Es tut mir Leid, aber er hat mir schon mein Auge herausgerissen. Es tut mir Leid. Gleich wirst du nichts mehr spüren.´´ Während sie das zu mir sagte fing sie an zu weinen, aber weniger ihres Auges, sondern aufgrund der Tatsache, dass sie mich mit dieser kleinen Nagelschere töten will. Kurz bevor sie auf mich losging hörte ich ein leises kichern. Ich wusste wohl am besten, was es war.

Dieselbe Kreatur, die ich in meiner Pasta erschuf, möchte, dass meine Mutter mich ihm als Festmahl herrichtet. Meine Mutter rannte auf mich zu, ich lief in die Küche die gegenüber des Badezimmers lag. Zum Glück sind Küche, Wohnzimmer und Flur mit einander verbunden und ich konnte im Kreis laufen, so, dass meine Mutter irgendwann müde werden würde. Die Haustür konnte ich nicht benutzen. Unser Kleiderschrank stand davor. Also begann die Hetzjagd, nach drei Runden des Wegrennens stand plötzlich mein Vater vor mir. Ihm fehlten sämtliche Zähne und sein Arm war ihm abgeschnitten worden. Überall war Blut.

Er packte mich mit seiner verbliebenen Hand, solange bis meine Mutter mich ebenfalls erwischte. Sie zogen mich in Die Küche, warfen mich auf den Tisch. Während meine Mutter mich festhielt, holte mein Vater ein langes Küchenmesser. Sollte ich so etwas sterben. Durch die Hand meiner Eltern? Mein Vater wollte zustechen, doch ich zappelte hin und her. Plötzlich sagte mein Vater: ,,Warte Schatz, ich hole nur rasch ein paar Nägel.´´ Wohlwissend, was mich jetzt erwarten würde, wehrte ich mich noch heftiger gegen meine eigene Mutter. Mein Vater kam zurück, und rammte mir je einen großen Nagel in meine Hände und Füße. Der Schmerz war unerträglich. Völlig bewegungsunfähig und bei vollem Bewusstsein, spürte ich, wie das eiskalte Messer in mein Fleisch glitt und sich seinen Weg von meiner Brust aus zu meinem Bauchnabel vorarbeitete. Diese Schmerzen, sollte das etwas das letzte sein, was ich erleben würde? Nun gesellte sich auch meine Schöpfung in den Raum. Es war recht klein, nackt und von knorriger Gestalt. Es starrte mich mit gierigem und hungrigem Blick an. Es kam näher und alles was ich noch sah und spürte war, wie diese Missgeburt meine inneren Organe aus meinem Körper riss, Stück für Stück, jedes ein nach dem anderen und es sich begierig in den Mund stopfte.

Ende

Das war eine gute Pasta wie ich fand und er war eine gute Idee verschiedene Pastas in eine einzubauen um sie abwechslungsreicher zu machen. Ich sah auf die Uhr und bemerkte, dass ich doch viel eher fertig geworden bin als ich dachte. Also rief ich meinen Freund an und sagte ihm er könne doch kommen. Er sagte ja und kurze Zeit später stand er vor meiner Haustür. Leider war unsere Klingel kaputt und ich musste zu ihm herunterlaufen. Unsere Wohnung lag im 7. Stock eines Häuserblocks. Ich nahm die Treppen. Ich finde, runter laufen ist leichter als hochlaufen. Ich begrüßte ihn unten an der Tür und wir stiegen in den Fahrstuhl. Die Tür schloss sich, doch plötzlich öffnete sich die Tür erneut und unsere Nachbarin stieg mit in den Fahrstuhl. Sie war eine nette alte Dame. Die Tür schloss sich und der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung. Sekunden später ging das Licht aus. Ich hörte meinen Freund nur lauthals schreien. Das Licht war vielleicht vier Sekunden abgeschaltet gewesen, doch das was ich sah, als das Licht sich wieder anschaltete war, wie in einem schlechten Albtraum. Er hing an der Wand des Fahrstuhls, seine Arme und Beine wurden mit Stacheldraht angebunden. Sein Bauch war aufgerissen. Seine Organe glitten aus seinem Körper heraus und vielen zu Boden, einige waren noch mit ihm verbunden. Das schlimmste jedoch war, das er noch lebte und mich ansah. Er bat mich in einem Ton um Hilfe, der so voller Schmerzen waren, dass ich anfing zu weinen. Das kann nicht sein. Das ist ein Teil meiner Pasta! Das Licht ging erneut aus, ich spürte, dass ich mich bewegte. Das Licht ging an und hing mit den Armen angebunden an der Decke des Fahrstuhls, ebenfalls mit Stacheldraht angebunden. Der Schmerz, den die Drähte verursachten, die sich in mein Fleisch bohrten, waren fürchterlich. Das Licht ging erneut aus, nach nicht einmal einer halben Sekunden wieder an. Die Frau, die eben noch neben mir stand lag nun in Teilen zu meinen Füßen, dasselbe schmerzverzerrte Gesicht, wie in meiner Pasta. Das Licht ging aus und ich verspürte nur noch einen so großen Schmerz an meinem Rücken, das ich mir wünschte zu sterben. Die Tür des Fahrstuhls öffnete sich und ich verlor das Bewusstsein. Ich wachte nie wieder auf.

Ende

Die Euphorie, die meinen Körper durchströmte, wollte gar nicht mehr abklingen. Mein Meisterwerk war vollendet. Ich habe Orte des Horrors erschaffen. Habe Monster erschaffen dessen Personifizierung dem Wahnsinn entsprechen und das alles habe ich in eine gute Handlung gesteckt. Was sollte eine Pasta schon mehr haben als all das? Ich konnte es gar nicht abwarten meine Kreation der Community zu zeigen. Ich freue mich schon auf ,,WOW!´´ Kommentare oder ein ,,Du bist der beste,, Kommentar. Ich musste sie nur noch einfügen, der Geschichte den Namen geben und auf Thema erstellen drücken. Fertig.

Meine Pasta war nun online. Kurze Zeit später bemerkte ich eine große Ansammlung von Polizei und Rettungskräften, dicht gefolgte von den Medien. Ich rannte nach unten um nachzuschauen was hier von statten geht. Ich ging aus unserer Wohnungstür als ich bemerkte, dass einige Sanitäter und Polizisten von oben kamen. Sie schoben 6 Barren vor sich her. Kann es denn sein? Nein, das wäre zu weit hergeholt.

Auszug der Lokalzeitung.

Brutale Morde in Wohnblock,

Am Morgen des 9. Novembers gingen bei den örtlichen Behörden Notrufe ein. Nachbarn beschwerten sich in der Nacht über lautes schreien und brüllen aus einer der Wohnungen im 9. Stock. Die beiden Eltern hatten sein Kind brutal ermordet und Teile seines Körpers gefressen, bis sie sich selbst gegenseitig zerstückelten und Teile von sich aßen.
Gräueltaten gehen weiter,

Am Morgen des 9. Novembers gingen bei den örtlichen Behörden Notrufe wegen eines brutalen Mordes im Fahrstuhl ein. Augenzeugenberichte sprechen von einem Massaker. Der Täter befindet sich auf freiem Fuß.

Tragödien hören nicht auf,

Am Abend des 10. Novembers rief die Mutter eines Jungen die örtlichen Rettungskräfte, weil ihr Sohn sich in seinem Zimmer erhängte. Alles was er hinterließ sind ein Abschiedsbrief und Rätsel.

Abschiedsbrief,

Es tut mir leid, ich wollte nicht, dass es so kommt. Ich wollte doch nur Geschichten schreiben…

Autor: dannyk96