Oktober 15

Power Outage

Als ich sechs Jahre alt war, war alles noch einfach. So wie jedes andere Leben eines Sechsjährigen. Aber da war diese Zeit…nun, ich weiß nicht mehr was geschehen ist. Es war der 13 Juni 1999. Es war kalt, obwohl es Sommer war. Ich war alleine in meinem Zimmer und habe mit meinem Gameboy gespielt, der eine dieser Beleuchtungen hatte. Alles war normal, bis es anfing zu regnen. Eigentlich war es schon eher ein Sturm. Ich war in meinem Zimmer, während meine Eltern oben waren, als die Lichter zu flackern begannen. Zu dieser Zeit weiß ich nicht mehr genau was passierte und spielte einfach weiter. Ich war gerade dabei den dritten Arenaleiter zu besiegen als die Lichter im Haus plötzlich ausgingen. Für einen Sechsjährigen ziemlich angst einflößend. So etwas ist noch nie zuvor geschehen. Es war so dunkel, so unheimlich. Nervosität ergriff Besitz von meinem Körper. Ich lief die Treppen nach oben so schnell ich konnte, mein Gameboy war die einzige Lichtquelle die ich benutzen konnte um meine Eltern zu finden. Sie waren nicht da. Ich schrie ihre Namen. Nichts. Ich lief in jeden Raum und suchte nach ihnen, aber sie waren nicht da. Dann fing ich an Dinge zu hören. Tippen auf dem Glas, Schritte und das Knarzen des Fußbodens. Jemand oder irgendwas muss in das Haus eingebrochen sein. Ich wusste nicht mehr was passierte, ich saß weinend auf dem Fußboden mein Gesicht in den Händen vergraben. Ich hörte nicht auf zu weinen bis ich etwas im ersten Stock hörte. Sehr langsam leuchtete ich es an. Große weiße Augen, sehr groß. Das waren nicht meine Eltern. Mein Herz blieb stehen. Was…ist..? Als es das Ende der Treppen fast erreichte, konnte ich mich nicht mehr bewegen mein Körper war paralysiert vor Angst. Die Lichter gingen wieder an. Es starrte mich an, mit seinen riesigen Augen die wie kleine Herzen schlugen. Seine Haut so dünn, man konnte die Muskeln in seinem Gesicht sehen. Ich konnte sehen wie eine große Menge Salbei aus seinem Mund hingen. Es deutete mir mit seinen Fingern, ich solle zu ihm kommen während er ein krankes lächeln im Gesicht hatte. Dann kamen meine Eltern durch die Haustüre, sie waren im Nachbarhaus gewesen. Ich drehte mich wieder um und sah Richtung Treppe um…. doch ich fand nichts.
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Übersetzer: Manca
Korrekturleserin: Ciisca

September 23

Süße Freuden

Du bewunderst gerade das rot glänzende Stück Bonbon in deiner Hand. Es ist ungefähr so groß wie eine gewöhnliche Murmel. Himbeergeschmack, das magst du am Liebsten. Sofort steckst du es dir in den Mund und ertastet mit deiner Zunge den Geschmack des leckeren Zuckerstücks. Es ist kein stark-süßer Geschmack, sondern eher ein angenehmes, seichtes Süß. Es wandert mit den Bewegungen deiner Zunge durch deinen Mund, dabei entfaltet sich mehr und mehr des Himbeeraromas.

Kennst du dieses Gefühl? Dieses Verlangen nach mehr als nur den Geschmack von süßem Speichel? Wenn sich das Aroma mit deiner Spucke verbindet? Alle kennen es, du kennst es, ich kenne es. Diese Lust nach fester Konsistenz im Mund. Also fängst du an darauf herumzukauen. Du suchst eine Kante an der glatten Oberfläche des Bonbons, woran du einen deiner Zähne hängen kannst, um ihn Schritt für Schritt zu zerkleinern. Scheinbar gelingt es dir. Es fühlt sich an wie immer. Das Knirschen des zerkauten Bonbons vernimmst du in deinen Ohren. Ganz kleine Teile des Bonbons lösen sich unter dem Speichel sofort auf, und schluckst ihn runter… Moment…

Plötzlich musst du husten, scheinbar hast du dich verschluckt. Du spuckst etwas aus.

Das Bonbon ist noch ganz.
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Autor: dannyk96

September 16

Altmetall Seele

„Ich denke, dass ich menschlich bin.”

Der Meister schaut von seiner Arbeit auf in die Richtung des Androiden, der gerade das Büro betreten hat.
„Nicht das schon wieder.“ stöhnt der Meister auf.
„Ich meine es ernst!“, schnappt der Androide wütend, „ Und ich will nicht deswegen schon wieder von Ihnen abgewiesen werden!“
„Beruhige dich einfach.“, antwortet der Meister, die offene Hand hochhaltend, „Habe ich oder einer der anderen Meister dich jemals angelogen?“

„Würde ich wissen, wenn Ihr es hättet?“
Mit einem Seufzer lehnt sich der Meister in seinen Stuhl.
„Wir sind nicht wie ihr“, sagte der Meister einfühlsam, „Das menschliche Gewissen erlaubt uns nicht zu lügen, du weißt das. Meister sind nicht wie Maschinen. Wir sind stets an unsere eigene Moral gebunden.“
„Aber ich doch auch!“

„Wie das?“
„Erst gestern“, fängt der Androide aufgeregt an, „die Einheit neben mir hat sich versehentlich das Handgelenk an der Spulmaschine geschnitten. Weißt du, was ich getan habe? Ich habe aufgehört zu arbeiten und ihm geholfen! Ich habe meine Quote vernachlässigt, nur ihm zuliebe! Würde eine Maschine das tun?“
„Ja, das ist genau was eine Maschine tun würde“, seufzt der Meister, „Du hast die Effizient der Fabrik erhalten, so wie du programmiert wurdest.“

„Inwiefern sind Menschen anders?
„Ein Mensch kann wirklich Opfer bringen. Ein Mensch würde für etwas, an das er glaubt, sterben.“

„Ich habe meine Quote geopfert!“, argumentiert der Androide.
Kopfschüttelnd nimmt der Meister eine Packung Zigaretten von seinem Tisch und antwortet:

„Hör dir doch zu! Denkst du wirklich, wir würden dich anlügen? Wieso sollten wir das tun? Was würden wir daraus gewinnen?“

„Es ist leichter, wenn wir denken, dass wir Androiden sind. Auf diese Weise können wir schuften wie Sklaven und Ihr könnt es einfach rechtfertigen, weil es ja die natürliche Ordnung ist.“
„Menschen können solche Lügen nicht begehen“, antwortet der Meister ruhig, sein Feuerzeug in der Schublade des Tisches suchend, „Unser Gewissen würde das uns nicht erlauben! Hör zu, du denkst wie eine Maschine und für eine Maschine würde es Sinn machen zu Lügen. Du verstehst das alles falsch.“
Über ihnen dreht sich der Ventilator unaufhörlich, einen niedriges, kaum hörbares Summen von sich gebend.
„Was passiert wenn ein Androide stirbt?“, fragt der Androide um das Thema zu wechseln, während er sein Gewicht ungeduldig von einem Bein aufs andere verlagert.
„Er kommt wie die anderen kaputten Werkzeuge zur Wiederverwertung.“
„Das ist nicht das, was ich meine.“
„Was meinst du?“, fragt der Meister, schließt seine Schublade und seufzt, realisierend das er sein Feuerzeug verlegt hat.
„Ich habe gehört, dass Menschen in den Himmel gehen, wenn sie sterben.“
„Ach, du wunderst dich, ob es ein Nachleben für Androiden gibt…“
„Ich vermute schon.“, antwortet der Androide, „Ich meine, wenn der Schöpfer der Menschen ihnen den Himmel gegeben haben, wieso haben unsere Schöpfer uns nichts gegeben?“
„Du bist programmiert um das zu tun, was wir wollen das du tust. Androide brauchen keine Belohnungen.“
„Aber Sie sagten, Menschen wären an ihre eigene Moral gebunden. Wieso sollten sie dann eine Belohnung brauchen um das gute Benehmen zu fördern, wenn sie von Natur aus dazu veranlagt sind?“
„Das lastete in letzter Zeit schwer auf dir, oder?“, denkt sich der Meister laut, kurz pausierend um danach zu ergänzen, „Es ist wirklich das Beste wenn du das alles vergisst. Du bist nicht der erste Androide, der davon überzeugt war ein Mensch zu sein und wirst auch nicht der letzte sein. Du solltest auf mich hören, nichts Gutes ist diesen Androiden jemals widerfahren.“
„Ihr habt sie stillgelegt?“

„Nein“, der Meister runzelt seine Stirn, „sie haben sich normalerweise selbst stillgelegt. Manchmal unbeabsichtigt.“
Der Androide sieht schuldvoll zu Boden.
„Warte“, sagt der Meister besorgt, „du hast dich doch nicht selbst verletzt, oder?“
„Ich wollte mich nicht so sehr verletzten, wie ich es dann getan habe“, gibt der Androide zu und zieht sein Hosenbein hoch. An seinem Unterschenkel glüht eine dicke, rote Wunde.
“Du hättest verbluten können!”, schreit der Meister fast in seinem Schock. „Was hast du dir gedacht?!
„Ich konnte keine Maschinerie darunter finden“, sagt der Androide schnell mit einem Hauch von Wut, „Da ist nur Fleisch und Blut.“
„Wir benutzen biosynthetische Androiden! Um Gottes Willen, wenn du dich weiter schneidest, wirst du dich selbst kaputt machen!“
„Wenn ich mich weiter schneide, sterbe ich. Menschen sterben.“
„Du bist kein Mensch“, schnappt der Meister in seiner Frustration, „Unter dem Fleisch hast du ein Gestell und das ist alles. Du wirst nicht dein Seele unter deiner Haut finden, sondern nur Altmetall aus dem du zusammengesetzt wurdest!“
Der Androide sieht nach unten.
„Du weißt doch…“, antwortet der Android, langsam hinter seinen Rücken greifend, „Androiden können Menschen nichts antun. So sind wir programmiert.“
Der Meister erstarrt.
„Ich bin menschlich“, schlussfolgert der Androide, eine Pistole hervorholend, die er hinten in seine Hosen gesteckt hatte. Die Waffe richtet sich auf die Stirn des Meisters.
„Woher hast du die?“
„Sie wissen, dass das Ihre ist. Ich habe sie von Ihrem Schreibtisch geklaut.“, antwortet der Android, Verachtung schimmert aus seinem Ton, „Wieso hast du eine Pistole, wenn Androide Euch nicht wehtun können?“
Gar nicht auf eine Erwiderung wartend, beantwortet der Androide seine eigene Frage:

„Sie wissen ziemlich genau, dass wir Menschen sind, jeder einzelne von uns. Jetzt kann ich es beweisen.“

„Dein Programm ist fehlerhaft. Es ist nur ein Glitch. Diesen Abzug zu drücken beweist gar nichts.”
“Es beweist alles”, zischt der Androide, sein Griff straffte sich um die Pistole.
„Wieso machst du das?“, plädiert der Meister, „Hab ich dir jemals was angetan?“
„Sie haben mich angelogen, mich einen Androiden genannt und mich davon überzeugt, ich wäre etwas Schlechteres. Sie müssen für das, was Sie getan haben, bezahlen.“
„Wenn ich sterbe, werde ich in den Himmel gehen“, argumentiert der Meister schnell, „ Du kannst einen Menschen nicht mit dem Tod bestrafen.“
Der Androide bleibt für einen Moment still stehen.
„Sie haben Recht.“, der Androide nickt.
Er hebt die Pistole an seine eigene Schläfe und betätigt den Abzug.
„Ist hier drinnen alles in Ordnung?“, fragt ein zweiter Meister, einen Moment später im Türrahmen auftauchend und sofort von dem grotesken Anblick zurückspringend.
Geschockt starrt der erste Meister ruhig auf die zerstörte Gestalt.
„Jemand sollte diese Unordnung aufräumen!“, ruft der zweite Meister in den Fabrikraum und als Antwort kommen zwei Androiden in das Büro, werfen den kaputten Androiden in den Recycling Müll und schrubben die Überreste von dem Büroteppich.
Darüber dreht sich der Ventilator.
„Denkt sonst noch jemand, er wäre menschlich?“, schreit der zweite Meister wütend zu den arbeitenden Androiden, „Da sind Maschinenstücke über die Wand dieses Büros verteilt, sollte noch Zweifel haben.“
Der erste Meister zieht sein Feuerzeug aus seiner Manteltasche, sich daran erinnernd, wo er es versteckt hatte.
„Bist du okay?“, fragt der zweite Meister als die Androiden mit dem Putzen fertig sind und die beiden Meister alleine im Büro zurückbleiben.
Der erste Meister zündet die Zigarette an bevor er die Frage mit seiner eigenen ignoriert:
„Könntest du dir vorstellen, dass sie raus finden, das wir auch Androiden sind?“
Nach einer kurzen Pause, lässt der zweite Meister einen kurzen, nervösen Lacher raus, der schnell verstummt.
Stille liegt in der Luft, verschmelzend mit dem Zigaretten Rauchs, während die Insassen des Büros sich mit ihren eigenen Gedanken beschäftigen.
„Meinst du, unsere Meister sind wirklich Menschen, oder ist einfach jeder eine Maschine?“, fragt der zweite Meister, gegen den Türrahmen gelehnt und die Androiden bei der Arbeit zusehend.
„Willst du wirklich wissen, was ich denken?“
Der zweite Meister nickt langsam, der erste lehnt sich zurück in seinen Stuhl, einen langen Zug von seiner Zigarette nehmend, bevor er spottet:
„Es gibt keine Menschen.“
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Übersetzerin: Ciisca

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Scrap-Metal_Soul

September 14

Tag

Sie quietscht vergnügt als ich sie markierte. Es war klar dass sie es liebte, sie lachte bis ihr die Tränen in die Augen traten. „Papa, bitte hör auf, meine Seiten schmerzen“ Sie lachte weiter. Ihre Freude war ansteckend, ich lachte, einmal in Jahren. Ich wage es zu sagen dass ich noch nie zuvor in meinem Leben so viel gelacht habe. Leider kommen alle guten Dinge zu einem Ende, sie war müde und schlief kurze Zeit später ein.

Bald kam meine Frau nach Hause. Sie war so froh mich zu sehen, sie rief meinen Namen, wieder, lachte sich zu Tränen. Lachend umarmte sie mich. Ich lächelte weiterhin. Als sie an mir herab blickte, sah sie mein Werkzeug, schnell fokussierte sie wieder meine Augen. Ich lachte weiterhin. „Michael…“ Tränen liefen ihr vor Aufregung das Gesicht hinunter. „Wie konntest du so etwas unserem kleinen Engel antun?“ Sie versuchte wegzulaufen, aber sie war zu langsam. „Tag…“ mein Grinsen wurde breiter. „Du bist dran“.
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Korrekturleser: Darkitachi

 

Übersetzer: Manca

 

September 9

Seen but no reply

Es sind 8 Minuten vergangen, seit ich meine Nachricht versendet habe. Gesehen, aber keine Antwort. Es muss etwas passiert sein. Vielleicht Ist er verletzt? Es ist nicht unwahrscheinlich das er gestolpert ist und sich den Kopf gestoßen hat. Sein Apartment ist schließlich unordentlich. Vielleicht ignoriert er mich einfach? Nein, natürlich nicht. So ist er nicht.

Ich nehme mir die Schlüssel meines Wagens welche ich zufälligerweise neben meinem Computer platziert habe, und renne aus der Tür. Ich schneide durch die Nachtluft in meinem 96′ Corolla und warte ungeduldig an den Ampeln als ich durch den Vorort rase. Vielleicht ist er einfach nicht zuhause? Unterwegs mit seinen Freunden? Sah die Nachricht, doch ignorierte sie? Nein, vielleicht möchte er das ich ihn will? Oh, ich will ihn… Ich setzte den Blinker und biege in seine Straße ein.

Ich fahre in seine Auffahrt und springe aus dem Auto, die Tür schlage ich eilig hinter mir zu. Ich hechte in das Gebäude, eine schmutzige alte Wohnung. Dem Aussehen nach hätte man angenommen, das es schon lange verlassen ist, aber ich weiß es besser.

Ich gehe hinein und renne die Treppen nach oben. Was ist wenn ihm tatsächlich etwas passiert ist? Nein, ich darf so nicht denken. Aber was wenn doch? Ich muss mich beeilen. Ich keuche als ich den vierten Stock erreiche, aber jetzt ist nicht die Zeit sich auszuruhen. Schnell mache ich mich auf den Weg zu seiner unverschlossenen Wohnungstür. Ein Laptop steht allein auf dem Schreibtisch. Ich platziere meine Schlüssel neben dem Laptop und setzte mich. Gesehen, aber keine Antwort. Vielleicht ist er verletzt.

Ich nehme meine Schlüssel, die neben meinem Laptop liegen und renne aus der Tür.
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Korrekturleser: dannyk96

 

Übersetzer: Darkitachi

 

August 19

I was part of the Queens Guard

Das ist meinem Schwager vor zwei Jahren passiert. Ich erzähle die Geschichte genauso wie er sie mir erzählt hat. Als er mir diese erzählte kam es mir vor, als wäre er sehr ehrlich gewesen aber nach alldem was mir passiert ist habe ich keinen Grund ihm zu glauben. Was dich angeht, naja, da musst du selbst entscheiden.

Ich war in der englischen Armee. Ich hatte bisher zwei Einsätze im Irak und einen in Afghanistan. Meine Mutter hasste was ich machte und ich kann es ihr wirklich nicht übelnehmen. Aber weißt du was das komische daran ist? Meine größte Angst habe ich nicht irgendwo im Osten erlebt, nein , es war hier in der Mitte von Europa. Es war hier in London.
Nach dem ich meinen dritten Einsatz bewältigt hatte wurde ich von der Armee belohnt. Aus irgendeinem Grund braucht es nicht mehr als das man es überlebt gegen Talibanen in den Bergen zu kämpfen und geehrt zu werden. Sie haben mir einen Platz in der Garde der Queen angeboten. Ich weiß nicht wie viel du darüber weißt, aber sowas ist ein Riesending in England. Aber ich habe es gehasst. Ich war ständig zu Hause, in England, stationiert und als Belohnung für meinen Mut durfte ich jetzt bewegungslos vor Häusern rumstehen während nervige chinesische Touristen mich zum Lachen bringen wollten. Ich wollte den Job hinschmeißen aber die Ehre und die Freude meiner Mutter darüber, dass die größte Gefahr in meinem jetzigen Leben ein asiatischer Tourist war, brachten mich dazu zubleiben.
Also wurde ich ein paar schichten die Woche am London Tower stationiert. Meine Schicht ging immer 2-3 Stunden je nachdem wie viele Leute an diesem Tag arbeiteten. Ich muss dir wohl nicht erklären, dass dieser Job schnell langweilig wird. Ein paar betrunkene die dich verarschen wollen und ein Haufen nerviger Touristen die allen Ernstes glauben, sie wären die ersten die mich zum Lachen bringen wollen. Der Job wurde bezahlt also habe ich mich zusammengerissen und es durchgezogen.
Aber dann kam ein Tag im Jahr 2012 der genauso langweilig wie die anderen Tage begann. Da waren ein paar Franzosen die mich verarschen wollten (verdammt das sind die schlimmsten und du darfst nichts machen bis sie dir drohen), danach kam eine Gruppe von betrunkenen, hübschen, russischen Mädchen was, das muss ich zugeben, gar nicht so schlecht war. Die verdammte Hitze hat mir diesen dämlichen Hut fast in den Kopf gebrannt als eine Gruppe Touristen ankam. Ich glaubte es wäre irgendeine geführte Tour. Sie zogen alle das übliche Ding ab. Witze, Bilder machen, „lustige“ Gesichter und so weiter. Sie hatten alle ihre Kameras und das gleiche T-shirt an. Musste irgend so ein Big Ben-Tour Scheiß sein. Alle außer eine. Sie viel mir auch da sie im Hintergrund stand und mich einfach nur anstarrte. Man sie sah verdammt gut aus, wahrscheinlich in der frühen 40ern. Sie hatte langes, dunkles Haar und war sehr blass, was mich denken ließ das sie aus England stammte. Es sah danach aus das sie zu der Tour gehörte da sie mit dem Rest der Gruppe stand.
Nach dem die Gruppe endlich genügend Bilder und gemerkt hatte das ich nicht lachen würde, gingen sie weiter. Alle außer die junge, bleiche Frau. Sie starrte mich weiter an. Ich habe schon eine ganze menge Versuche gesehen aus mir eine Reaktion raus zu holen aber diese Methode war neu. Zwei Stunden und eine ganze Menge Touristen später stand sie immer noch an der gleichen Stelle mich anstarrend. Es war so warm an diesem Tag, dass es unmöglich war, dass es bequem war dort rumzustehen, aber glaub mir sie war ruhiger als ich war. Sie hat nicht gelächelt, was komisch war den ich glaubte dass sie eine Reaktion haben wollte. Eine halbe Stunde später, als sich die Menge um mich herum langsam auflöste, machte sie einen Schritt auf mich zu. Dann noch einen. „Jetzt kommt ein Witz“ dachte ich als sie langsam auf mich zuschritt.
Als sie ca. einen halben Meter von mir entfernt war schaute sie mir direkt in die Augen. Si e neigte ihren Kopf nach rechts und danach links. ich glaubte, dass das ihr versuch war mich zum Lachen zu bringen. Ich merkte langsam das diese Frau nicht gekommen war um Mätzchen zumachen. Immer noch einen halben Meter von mir entfernt fing sie an sich nach vorne zu lehnen. Irgendwas in ihrem verhalten machte mich echt nervös. Sie unterbrach den Augenkontakt nicht einmal. Sie lehne sich immer weiter nach vorne ohne dass sich ihre Füße bewegten. Als sie stoppte sich nach vorne zu lehnen war ihre Körperhaltung alles andere als normal. Ihr Kopf fing langsam an zu zittern wie wenn man aus der Dusche kommt und friert.
Dann erschreckte sie mich dermaßen. Es gab Leute die mir ins Gesicht geschrien haben und sogar einen der mit mir kämpfen wollte aber was sie tat war das schlimmste von allem. Sie öffnete ihren Mund und es sah so aus als würde sie gleich schreien aber sie tat es nicht. Nichts. Sie stand einfach da, in einer komischen Körperpoition nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt. Sie fingen schneller zu zittern. Obwohl es so ein heißer Tag war hatte ich richtig Gänsehaut unter meiner Uniform. Ich riss mich zusammen und ging langsam von ihr weg. Du musst wissen, dass wir bis zu zehn Schritte von unserem Platz weg marschieren dürfen.
Als ich 10 schritte gemacht hatte schloss ich meine Augen und hoffte das sie weg wäre wenn ich mich umdrehte. Ich drehte mich um 180 Grad und erstarrte sofort. Sie war direkt vor mir und sie war noch weiter nach vorne gelehnt und ihr Kopf zitterte jetzt unkontrolliert. Ich war so geschockt das ich mich nicht bewegen konnte Ich wäre mit schreien lauten Geräuschen und anderem Zeug fertig geworden aber dies leise gruselige Verhaltensweise schüchterte mich ein.
„Mach Platz für die Garde der Queen“ rief ich. Das durften wir sagen wenn uns jemand im Weg stand. Aber sie reagiert nicht, sie lehnte sich nur noch weiter vor.
„MACH PLATZ FÜR DIE GARDE DER QUEEN“ rief ich noch lauter und hoffte das meine Stimme nicht versagen würde.
Sie interessiert sich kein bisschen für meine Anweisung. Als ich keine Lust mehr hatte mich mit ihr rumzuschlagen machte ich einen Schritt zurück und zog mein Bajonett hervor. Das war unsere letzte Mitte gegen nervende Touristen.
Sofort schloss sie den Mund und lehnte sich wieder in eine normale Position zurück. Ich hatte keine Lust darauf zuwarten was sie machen würde also ging ich um sie herum zu meinem Posten. Als ich dort ankam drehte ich mich um. Ich war erleichtert denn ich konnte sie nicht entdecken. „ verdammte scheiße dieser Job dachte ich „ ich sollte mich echt mal…“
„10, 9, 8“. Ich hörte jemanden in mein rechtes Ohrflüstern. Es musste sie sein. Sie war hinter mir.
„10, 9, 8“. Dieses Mal hörte ich die Stimme an meinem linken Ohr. Ich hatte jetzt überall Gänsehaut. Es ist schon Komisch, dass ich im Krieg war und mehr Leute getötet habe als ich zugeben möchte aber diese Touristen Frau mich so verängstigte.
„10, 9, 8, 10, 9, 8, 10, 9, 8“, sie fing an schneller zu flüstern. Sie ging nun vor mich. „10, 9, 8, 10, 9, 8“, sie flüsterte jetzt unglaublich schnell. Eingentlich beschreibt es flüstern nicht wirklich. Es war mehr wie ein rufen in flüster Lautstärke. Es war übernatürlich. Und nun lehnte sie sich wieder nach vorne und flüsterte die verdammten Nummern.
Ich war kurz davor meine Vorschriften zu brechen. Diese Frau. Da war irgendwas an ihr mit dem ich nicht klar kam.
„Entschuldigen Sie“ sagte ich mit der Stimme des größten Schissers dieser Erde: “könnten Sie bitte zur sei…“
Plötzlich rannte eine große gruppe Touristen auf uns zu. Diese Frau lehnte sich zurück ohne den Augenkontakt zu verlieren und flüsterte noch einmal“ 10, 9, 8“, Dann ging sie weg, genau so langsam wie sie eben um mich herum gegangen war und verschwand in der Menge. Alles was zurück blieb war ein komisches Gefühl das ich Zeuge von etwas übernatürlichen geworden war. Das und eine Gruppen lebensrettender chinesischer Touristen. Ich hätte nie gedacht das ich so glücklich über einen Chinesen mit einer Nikon seien würde.
Als ich meinen Schicht beendet hatte ging ich in unsere Pausenraum und erzählte ein paar Typen von meinem Erlebnis. Sie alle hatten Erfahrung mit gruseligen Menschen aber keine von ihnen auf so einem Level. Als unser Kommandant kam erzählten sie ihm lachend, dass ich im Dienst belästigt wurde. Er wollte die ganz Geschichte wissen aber als wir ihm die Geschichte erzählten hörte er auf zu lächeln.
„Warte, warte“ sagte er „hast du mit Ihr gesprochen?“
„Wie bitte?“ fragte ich verwirrt.
„Hast du mit ihr gesprochen oder nicht?“
Ich würde nicht meinen wöchentliches Gehalt verlieren nur weil ich eine blöde Regel gebrochen hatte also log ich: “Natürlich nicht, Sir“
Er schien beruhigt zusein. „Gut. Und wenn sie jemals zurückkommen sollte redest du auch nicht mit ihr, verstanden? Das gilt für euch alle!“
Die lustige Atmosphäre war verflogen. Ich war verwirrt aber ich war so müde, also entschied ich mich dazu nachhause zugehen anstatt mir wegen irgendwelchen komischen Touristen den Kopf zu zerbrechen.
Die nächsten paar Schichten war langweilig wie immer. Die Frau tauchte nicht mehr auf. Da meine Freundin aus den Niederlanden bald kam Vergas ich den Vorfall bald.
Donnerstagnacht um ca. 3.00 Uhr wurde ich von lautem klopfen an der Tür geweckt. Aus irgendeinem Grund dachte ich, dass es die gruselige Frau von vor 2 Wochen sei.
„Hast du was dagegen durchs Türloch zuschauen und zu gucken wer da ist?“ grummelnd stubste ich meine Freundin leicht, aber sie schlief tief und fest. Ich sage euch nichts könnte sie aufwecken. Schläfrig schlappte ich durch den Flur zur Tür. “Wer ist da“ rief ich während ich durch das Türloch schaute aber es war zu dunkel draußen. Das ernüchterte mich. „Wer ist da“ rief ich nochmal. Aber als Antwort erhielt ich nur lauteres klopfen.
„Scheiß drauf“ dachte ich und öffnete die Tür.
Es gibt eine Millionen Dinge die ich mir vorstellen könnte dort zusehen. Es gibt nur eine Person die ich nicht erwartet hätte.
Meine Freundin.
Ich hätte sie heute Nacht abholen sollen.
Ich verlor fast die Kontrolle über meine Beine. Tausende Gedanken schossen mir durch den Kopf. Was war hier los?
„Danke für das Abholen am Heathrow Flughafen, Arschloch“ sagte meine Freundin und schmiss mir ihre Sachen in den Arm. Ich war sprachlos
„Ich bin den ganzen weg von Amsterdam hier her gereist nur damit du mich vergisst?“
Ich hörte nicht zu. Ich weiß, dass ich noch im Halbschlaf war als ich aufgewacht bin aber da WAR jemand in meinem Bett. Ich habe das ganz sicher nicht geträumt.
„Bleib hier“ sagte ich als ich ihr ihr Zeug in die Hand drückte.
„Stimmt was nicht“
„Warte einfach hier“
Ich habe keine Ahnung woher ich den Mut nahm in das Schlafzimmer zugehen aber ich bewegte mich langsam vorwärts.
Ich weiß was du gerade denkst, dass es so wie in Filmen ist und der Typ in das Zimmer geht und BOOM das Bett ist leer. Ich hoffte, dass es so seien würde.
Ich ging in mein Zimmer und es war komplett dunkel aber ich konnte jemanden Atmen hören. Mein Herz raste und ich war mir sicher, dass ich gleich ohnmächtig werde würde aber ich nahm mir ein Herz und schaltete das Licht an.
„7, 6, 5, 7, 6, 5,“. Ein flüstern aus der Ecke des Zimmers in der Sie Stand. Die gleiche verdammte Frau!
Es sah aus als würde sie in der Ecke klemmen, wie sie da mit ihrem Rücken zur Wand stand und mich anstarrte. Ich war mir sicher, dass ich nichts mehr sagen könnte aber mir entfuhr ein leises „Was zur Hölle“
„7, 6, 5, “ flüsterte sie als sie den ersten Schritt auf mich zumachte. Ihr Mund war weit geöffnet. Wie als würde sie einen lautlosen Schrei machen. Mit jedem Schritt schloss sie den Mund genug um“ 7, 6, 5“ zu sagen.
Ich konnte mich nicht bewegen. In diesem Moment gab es niemanden außer dieser Frau die auf mich zuging. Es war so ein gruseliges Gefühl. Ich hatte keine Angst vor ihr wegen ihrem Körperbau. Ich meine ich könnte sie einfach besiegen, oder? Und glaub mir das würde ich auch tuen. Aber diese Art von Angst war mir neu. Ich wusste ich könnte im Kampf besiegen aber trotzdem hatte ich Angst. Davon mal angesehen ich habe mit diesem … Diesem Ding in einem Bett geschlafen.
Sie tat es wieder. Sie lehnte sich nachvorne. Ihr Gesicht einige Zentimeter von meinem. Mein Atmen war so unregelmäßig und laut.
“ 7, 6, 5“
Plötzlich hatte das ganz ein komisch bekanntes Gefühl.
„OH MEIN GOTT!“ schrie jemand hinter mir.
Meine Freundin.
Ich kam in die Realität zurück, drehte mich um und nahm den Arm meiner Freundin. „RENN!!“ schrie ich als wir aus dem Raum sprinteten. Wir rannten in die Küche und schnappte mir eines von diesen großen Messern aus Stahl. Meine Freundin stand weinend an meiner Seite nicht einmal in der Lage Fragen zu stellen.
Ich konnte Schritte hören und dann konnte ich auch ihren Schatten sehen. Dann sah ich sie ruhig durch den Flur laufen. Ihr Mund war unnatürlich weit geöffnet, sie schaute nicht mehr auf mich. Sie schaute auf die Decke während sie langsam zur Tür ging. Ihr Kopf zitterte schnell. Alles kam mir so unreal vor. Ich meine überleg dir mal eine Frau die dich vor einer Woche fast zu Tode gegruselt hat läuft jetzt, um ca3 Uhr nachts, durch deine Wohnung und starrt an die Decke mit ihrem Mund unnatürlich weit offen. Davon mal abgesehen du hast gerade was wie ich wie lange in einem Bett mir ihr geschlafen.
Als sie endlich rausgelaufen war rannte ich zu der Tür und knallte sie zu. Meine Freundin war nicht fähig zureden. Als wir uns ein bisschen beruhig hatten, hatte ich Angst sie würde denken das ich sie betrogen hätte aber sie tat es nicht. Sie hatte dieses Monster durch unseren Flur laufen sehen und merkte, dass etwas nicht stimmen konnte.
Ich war schockiert aber ich ließ mir nichts anmerken. Der schlimmste Teil war das ich einen Job habe in dem ich still stehen soll und nicht auf meine Umgebung reagieren soll. Ich erzählte meiner Freundin die ganze Geschichte über diese frau aber ich erwähnte nicht, dass sie immer„10, 9, 8, 7, 6, 5“ flüsterte. Ich wollte sie nicht noch mehr verängstigen.
Was hätte das Flüstern bedeuten sollen außer einem Countdown?
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Original: Folgt…
Übersetzer: Sir N4m3nl0ss

Juli 22

the Dreameater

Der Tag begann wie jeder andere.
Ich stand auf, machte mich fertig und fuhr mit dem Auto zur Arbeit.
Als ich Abends total erschöpft nach Hause kam, sah ich nur noch ein wenig fern und ging dann sofort schlafen.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und lag mitten auf einer Straße. Doch irgendwie war alles menschenleer und die Stadt sah nicht gerade klein aus.
Hier stand alles voller Hochhäuser.

Ich wollte wissen warum hier niemand war und beschloss mich ein wenig umzusehen.
Ich ging mehrere Straßen entlang und schaute in einige dunkle Gassen hinein. Ich versuchte auch einige Türen zu öffnen, diese waren jedoch verschlossen. Nach ein paar Stunden hatte ich immer noch niemanden gefunden.

Ich stand nun mitten auf einer breiten Straße. Doch ich sah weder Autos, noch irgendetwas anderes Lebendes, nicht einmal Pflanzen oder Bäume gab es hier.
Ich schaute auf die andere Straßenseite und sah kurz einen Schatten, der jedoch hinter einer Tür verschwand. Ich rannte über die Straße und blieb wie angewurzelt vor der Tür stehen. Ich legte mein Ohr gegen das verrottete um zu schauen ob, ich etwas hören kann.
Doch ich hörte kein Geräusch, also versuchte ich die Tür zu öffnen. Zu meiner Überraschung war sie nicht verschlossen, also ging ich hinein.
Es war stockduster und um nicht überall dagegen zu laufen berührte ich die Wand und tastete mich an ihr entlang, bis ich an eine Treppe kam, an welcher ich stehen blieb. Ich hörte ein seltsames Geräusch, es klang wie ein Röcheln.
Es schien aus dem oberen Stockwerk zu kommen, also schlich ich die Treppe hinauf und als ich oben ankam sah ich einen Lichtschimmer unter einer Tür hervor scheinen.
Ich näherte mich der Tür, langsam und, wie ich hoffte, lautlos.
Als ich direkt davor stand, fasste ich all meinen Mut zusammen und riss die Tür auf.
Doch alles was ich sah war eine seltsame Kreatur die über einem Haufen aus Eingeweiden und Überresten von Menschen saß und sie nach und nach fraß.
Plötzlich drehte sie ihren Kopf und sah mich direkt an. Ich drehte mich um und rannte so schnell ich konnte die Treppe hinunter. Doch es war schneller als ich und nach kurzer Zeit hatte es mich eingeholt und rammte mir eine ihrer Klauen durch den Brustkorb.

Ich fing an Blut zu husten und sah alles verschwommen, als ich plötzlich eine Stimme hörte die rief, dass dieses Monster von mir ablassen solle. Das letzte was ich hörte, waren Schüsse, dann wurde ich ohnmächtig.

Als ich meine Augen wieder öffnete lag ich in meinem Bett und trug einen Verband um meinen Körper. Ich versuchte aufzustehen doch fiel sofort zurück in mein Bett. Mein Bein war gebrochen.

Von draußen hörte ich den Lärm der Hauptstraße. Es war also alles nur ein Traum gewesen. Doch woher kamen dann diese Verletzungen? Und wer hatte mir diesen Verband angelegt?
Es war doch ziemlich seltsam, doch ich entschied mich erstmal meinen Chef anzurufen, um ihm zu sagen, dass ich heute nicht zur Arbeit kommen könnte, da ich mich verletzt habe.

Er verstand es und sagte, dass ich solange zu Hause bleiben sollte, bis meine Verletzungen verheilt waren und das mir der „Urlaub“ bezahlt werden würde.
Ich war sehr glücklich und bedankte mich, doch ich fragte mich immernoch, woher die Verletzungen kamen.
Ich beschloss, mich erstmal ein wenig schlafen zu legen.

Als ich meine Augen aufmachte lag ich in einem Bett, welches scheinbar in einem kleinen Landhaus stand.
Als ich mich umsah, sah ich einen alten Mann. Nach kurzem überlegen erkannte ich ihn als den Mann, welcher mich in meinem Traum vor diesem Ding beschützt hatte.
Als er sah das ich wach war, meinte er, dass ich mich nicht bewegen solle da meine Verletzungen noch nicht verheilt seien.
Darauf entgegnete ich, dass dies nicht wirklich, sondern nur ein Traum sei.

Er lächelte und sagte mit einer rauen Stimme: „Das haben Die anderen auch gesagt, doch nun sind sie tot.
Sie sind im Schlaf getötet worden, von diesem Monster.“
„Wie meinen sie das?“ fragte ich ein wenig verängstigt, denn dieser Traum erschien mir so real.
Ich fühlte den Schmerz der Wunde am Oberkörper und das gebrochene Bein.

„Wo sind wir?“ fragte ich den Mann.
Er antwortete: „In der Stadt.“
„In welcher Stadt?“
„In der Stadt, in der das Wesen sich herumtreibt. Es erscheint dir im Traum und fügt dir unvorstellbare Schmerzen zu, solange, bis es dich satt hat. Dann frisst es dich und sucht sich sein nächstes Opfer aus.“
„Was ist das für ein Wesen?“
„Wir nennen es den „Dreameater“, weil es dich in deinem Traum jagt und dann frisst.“
„Haben sie es denn nicht getötet?“
„Nein, ich habe es nur vertrieben, töten können es nur die, die es in seinem Bann hat. Sein „Futter“ muss ihn umbringen.“

Nun verstand ich, dass dieses Wesen mir diese Verletzungen in meinem Truam zugefügt hatte und das alles, was mir hier passiert, auch in der realen Welt Auswirkungen auf mich hat.
Doch eine Sache musste ich noch fragen:
„Warum können sie es nich töten?“
„Weil es mich mit dieser Welt erschaffen hat. Ich bin sozusagen sein Gegenspieler, sein Gegenteil, ich kann es nicht töten und es mich nicht.“
„Und wie soll ich es töten?“
Er schwieg eine Weile.
„Du musst an eine seiner Klauen kommen und ihm mit dieser dann den Kopf abtrennen und ihm schließlich das Herz heraus reißen. Allerdings gibt es nur 2 Wege an eine Klaue zu kommen. Der erste ist, dass du ihm eine heraus reißt, was allerdings unmöglich ist.
Und die zweite Variante ist…
Du musst vor die Stadttore gehen und dort nach einer Höhle suchen, in welcher ein Skellet von einem seiner Rasse liegt. Einst gab eb es nämlich hunderte und nicht nur einen von ihnen. Es gab auch mehr Leute wie mich, doch mit der Zeit fingen sie an sich gegenseitig zu töten und wenn einer von ihnen stirbt, stirbt auch sein Gegenspieler. Also im Fall dieser Kreatur, Ich.“

„Können sie mich vor die Stadttore bringen?“
„Nein, aber ich kann dir den Weg zeigen.“
Er griff unter einen Tisch und holte ein altes Stück Papier hervor, welches er mir in die Hand drückte.
„Dies ist die Karte, auf der alles verzeichnet ist, was du wissen musst. Welche Türen offen sind und welche verschlossen, doch du kannst noch ni…..“

Ein schriller Ton, ich sah auf und erkannte, dass es mein Telefon war.
Ich nahm ab.
Es war ein alter Freund von mir, er begrüßte mich freundlich und fragte mich, ob ich nicht vielleicht Lust hätte etwas zu unternehmen.
Ich erzählte ihm von den Verletzungen und dass ich mich noch erholen müsse.
Er sagte nur gute Besserung und legte dann auf.
Ich glaube er war sauer, aber warum nur? Es war mir egal.

Die Tage vergingen und ich bereitete mich im Traum, sowie in der realen Welt darauf vor mich dem „Dreameater“, wie er genannt wurde, zu stellen.
Nach ein paar Wochen konnte ich schon wieder laufen und ging auch wieder zur Arbeit.

An einem Abend kam ich von der Arbeit nach Hause und ging sofort schlafen, da ich doch sehr erschöpft war. Ich erwacht wieder in diesem Landhaus und sah mich um. Das erste was mir auffiel war, dass der alte Mann verschwunden war. An seiner Stelle sah ich nur einen Zettel.
Ich stand auf, ging zum Tisch und griff mir den Zettel. Ich laß ihn mir durch.
Darauf stand:

„Ich werde ihn ablenken,
er hat verdacht geschöpft.
Hoffentlich schaffst du es.
Viel Glück.“

Ich steckte den Zettel ein, nahm die Flinte, die in der Ecke des Raumes stand, und ging nach draußen.

Als ich an den Stadttoren ankam erkannte ich, dass dort draußen absolut nichts war.
Es war einfach nur eine ebene Fläche, es sollte also nicht allzu schwer sein dort eine Höhle zu finden.
Doch ich wusste gar nicht, wie falsch ich damit lag.
Ich suchte Stunden nach dieser verdammten Höhle. Gerade als ich aufgeben wollte sah ich sie.
Ich rannte darauf zu, überglücklich sie endlich gefunden zu haben.
Als ich eintrat sah ich ein Skellet. Es sah aus wie das Skellet eines Tieres, wie eine Mischung aus Tieger, Bär und Adler.
Es hatte einen Schnabel, Reiszähne, dicke Knochen und um seine Überreste herum lag noch ein wenig Fell.
Es war ein schlimmer Anblick.
Doch ich hatte keine Zeit es lange zu betrachten, denn bald würde mein Wecker klingeln und mich aus dieser Welt zurückholen.
Ich ging auf das Skellet zu und riss die längste Klaue aus einer der Pranken. Als ich das getan hatte spürte ich auf einmal, wie alles um mich herum verschwamm und wie ich mich von der Höhle entfernte, ohne mich zu bewegen.

Plötzlich stand ich wieder an den Stadttoren, die nun verschlossen waren. Verwundert blickte ich in meine Hand, in der ich immernoch die Klaue umklammert hielt.
Ohne lange zu zögern rannte ich zur Stadtmitte wo bereits ein harter Kampf stattfand. Als ich ankam, blickten mich sowohl die Kreatur als auch der alte Mann an.
Der Mann setzte sich im Schneidersitz auf den Boden, während die Kreatur auf mich zu sprang. Ich erhob die Klaue und mit einem gezielten Schlag beförterte ich das Ding in den Hals des „Dreameaters“.
Ein schreckliches Heulen ertönte und er fiel auf den Boden, während er verzweifelt versuchte sich die Klaue wieder aus dem Hals zu ziehen.
Ohne große Umschweife packte ich die Kralle und zog sie durch den kompletten Hals hindurch.
Das Blut des „Dreameaters“ spritzte nur so umher und sein Kopf rollte zur Seite, doch sein Körper wollte wieder aufstehen.
Mit der in warmes Blut getränkten Klaue in der Hand, warf ich mich auf den Boden und rutschte unter ihn.
Man hörte nur ein dumpfes „Bumm“ als ich das Herz des „Dreameaters“ herausriss, in meiner hand zerdrückte und er einfach nur umfiel.

Ich stand auf und blickte zu dem alten Mann hinüber und strahlte, stolz auf meinen Triumpf, doch dann bemerkte ich, dass alles was ich dem „Dreameater“ angetan habe, auch ihm passiert ist.
Die Welt um mich herum begann sich aufzulösen und ich erwachte in meinem Bett, blickte mich um und merkte, dass ein Stück Papier auf meinem Nachttisch lag, auf dem stand:

Danke.
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Autor: G4bi
Korrekturleser: Mettl

Juli 9

Alles

Eine meiner besten Eigenschaften ist, so glaube ich, meine Intelligenz. Ich möchte nicht unhöflich erscheinen, aber Fakt ist, dass mein Gehirn das Fassungsvermögen jeder anderen Person in meinem Alter übersteigt. Im Alter von acht Jahren wurde mein IQ auf einen Wert von 136 gemessen, was nur ein wenig enfernt liegt vom Genielevel. Ich liebte es auch zu lernen. Ich wollte alles wissen.

Als ich älter wurde verbrachte ich meine Zeit damit, nachzudenken und zu Lernen. Es war wundervoll. Eines Tages wurde mir die Chance geboten, an einem experimentellen Prozess teilzunehmen, um die mentale Kapazität um 250 % zu erhöhen. Ich nahm natürlich an.

An dem Tag, an dem der Test stattfand, begab ich mich in das Labor und nahm auf dem Verfahrensstuhl platz. Die Wissenschaftler und der Anstaltsarzt schlossen mich an ein EEG und andere Gerätschaften an, um mein Leben sicherzustellen. Dann brachten sie die Ausrüstung für den Vorgang herein. Eine Brille, auf den ersten Blick völlig normal.

Man setzte mir die Brille auf, und sofort sah ich den Unterschied. Alles, jedes Geheimnis des Universums war da vor mir. Ich sah chemische Formeln, Atome, Moleküle und Proteinketten. Ich sah mathematische Gleichungen, das Ausmaß von einfachen Dingen, die ich für selbstverständlich erachtet hattte. Ich blickte über die Wände des Raumes in dem ich mich befand, hinaus. Ich sah Sterne, die nächste Galaxie und ein alternatives Universum.

Ich saß einen Augenblick da, kaum etwas ansehend. Einer der Wissenschaftler tippte mir auf die Schulter und fragte mich „Was siehst du?“.

Ich drehte mich langsam um, um ihn anzusehen. „Ich sehe alles.“ Ich konnte jede Zelle in ihren Körpern sehen, jede Faser ihrer Kleidung und jedes einzelne ihrer Haare.

„Alles, huh?“

Ich starrte in die tiefblauen, beinahe schwarzen Augen von einem der Professoren. Ich sah was er dachte. Ich sah alles.

Und dann war die bildliche Kacke am Dampfen.

All das Wissen flutete meinen Verstand. Bisher hatte ich nur gesehen und nichts wirklich wahrgenommen. Doch nun kam alles auf einmal. Es war wie eine Flutwelle die versucht in eine Regenrinne zu fließen. Ich konnte jeden Menschen auf der Erde, tot und lebendig, reden hören. Ich sah all die schrecklichen Dinge gleichzeitig passieren.

Ich geriet augenblicklich in Panik. Ich konnte nicht atmen. Ich hörte Maschinen piepen, Wissenschafter eilten herbei und versuchten auf mich einzureden. Darüber hinaus waren da noch die Stimmen, die mir die Geheimnisse der Welt verrieten. Der Arzt kontrollierte das EEG, welches die Skala sprengte. Ich sah nichts bis auf Weiß, reines, blendendes Weiß.

Das Weiß wurde schlagartig von Rot ersetzt. Ich hatte nicht länger die Kontrolle über meinen Körper, oder gar meinem Gehirn. Meine Hände fuhren nach oben und rissen die Brille herunter, doch es war zu spät. Aus reiner Frustration, begannen meine eigenen, ungehorsamen Hände sich in meinen Schädel zu graben, um mein Gehirn zu stoppen. Die Stimmen mussten verschwinden. Meine blutigen Finger umfassten meine Augen und rissen sie mit einem krankhaften Geräusch aus ihren Augenhöhlen. Mir drehte sich der Magen um und ich hatte unerträgliche Schmerzen, aber ich war nicht in der Lage darauf zu reagieren. Meine Hände gruben sich in mein Fleisch, bevor es den Wissenschaftlern gelang mich zu fixieren. Ich nahm wahr wie sie mich iregendwo hinbrachten.

Irgendwie schaffte ich es einzuschlafen, da ich bald darauf aufwachte. Mein Augenlicht war zurückgekehrt, wie auch immer. Die Stimmen waren nach wie vor da, und sie flüsterten noch immer.

„Keine Sorge, du bist jetzt die schlauste Person der Welt.“

„Du weißt alles, es wird niemals etwas schiefgehen.“

Ich fühlte wie meine Stimmbänder sich spannte und ein erstickter Ton in meine Ohren drang. Auch wenn ein Teil meines Gehirns meinem Körper befahlt aufzuhören, herunterzufahren, mich leben zu lassen, meine Arme wehren sich gegen ihre Fesseln.

Meine Arme waren wundgescheuert, aber sie überwanden die Fesseln. Ich war nicht mehr in der Lage zu blinzeln, aber ich konnte Blut meinen Körper herunter laufen sehen, Blut von meinem Gesicht und meinen Armen. Ich war allein, in einem Krankenzimmer. Ich spürte die Brille auf meinem Gesicht.

Ich riss die herunter und war sogleich blind. Die Stimmen jedoch blieben.

„Du kannst uns nicht zurücklassen.“

„Du weißt noch immer alles…“

In diesem Moment wurde alles zu Nichts, als meine eigenen Hände mich verrieten und sich in meine Brust gruben. Bevor ich meinen letzten Atemzug tat, hörte ich wie die Doktoren in das Zimmer stürmten. Über das Geräusch ihrer Schreie und das piepsen weiterer Maschinen, hörte ich die Stimmen in meinem Kopf einen letzten, eiskalten Satz sagen:

„… und nun wirst du alles für immer wissen.“
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Übersetzer: Darkitachi

Juni 1

Ich hätte eine andere Uhr tragen sollen

Mir wurde allmählich bewusst, dass ich schon wieder wach war, traurigerweise. Ich genoss diese flüchtigen Momente des unbewussten Schlafens, wo Minuten und Stunden langsam verwehen, um dann wieder schneller zu werden, bis du auf Höchstgeschwindigkeit fährst….und BÄM. Wieder wach. Wer weiß, wie viel später. Fünfzehn Minuten, oder zehn Stunden. Zeit ist hier relativ.

Was ich wirklich am Schlafen mochte war, dass ich träumen konnte, wenn ich Glück hatte. Während der Zeit in der mein Körper einfach nur war, konnte mein Verstand eine wundervolle Umgebung weben, in der ich nicht an die Gesetze der Physik gebunden war. Ich kann rennen und springen, mit anderen reden und sogar wieder essen! Ich vermisse das Essen wirklich.

Wenn ich feststeckte in dem was ich „wach“ nenne, kann ich physisch nichts machen. Ich meine nicht, dass ich nichts zu tun hatte, sondern eher, dass ich keinen Muskel rühren konnte. Ich war nicht paralysiert. Sogar ein Querschnittsgelähmter kann blinzeln und seine Augen bewegen. Zumindest können sie atmen und haben einen Herzschlag.

Nicht, dass umschauen mir viel bringen würde. Ich bin länger in der Dunkelheit, als ich begreifen konnte, oder vielleicht auch nicht. Ich hatte keine Möglichkeit, Zeit zu messen. Ich trage eine Uhr, aber sie leuchtet nicht im Dunkeln, kein leuchtendes Display für mich. Ich erinnere mich vage, dass ich irgendwann einmal das sachte Ticken der Zeiger hörte, als sie ihre Runden drehten. Jetzt bekomme ich diese leisen Töne nicht mehr zu hören.

Das ist eine Sache, die ich ändern würde, wenn ich zurückgehen könnte. Ich würde viele Dinge ändern, wenn ich zurückgehen könnte, aber allem voran hätte ich eine Digitaluhr getragen, welche die Zeit und den Wochentag anzeigt. Wenn ich eine finden würde, die sogar den Monat anzeigt, ich würde mein Konto bis auf den letzten Cent leeren, ich würde sogar einen Kredit aufnehmen, nur damit ich solch eine Uhr jetzt hätte.

Im Idealfall würde ich zuerst andere Dinge ändern. Ich hätte einen Helm getragen, als ich auf mein Motorrad gestiegen bin. Ich hätte dem Öltanker vor mir nicht die Vorfahrt nehmen sollen. Vielleicht hätte ich auch eine dieser Blutspenderkarten in meiner Brieftasche gehabt, dann hätten die Rettungssanitäter gewusst, welche Blutgruppe ich habe. Also gut, Fehler wurden gemacht an diesem Tag, aber wenn ich den Ausgang nicht hätte ändern können, hätte ich zumindest eine andere Uhr getragen.

Ich erinnere mich nicht an viel, nach dem Zusammenstoß. Ich erinnere mich an einen Feuerwehrwagen, ein paar Sanitäter, aber es verschwimmt. Ich erinnere mich klar, als der Sanitäter dem Arzt sagte, dass ich ein Motorradfahrer ohne Helm war, der in einen seitlichen Zusammmenstoß mit einem großen Fahrzeug verwickelt war. Seitlicher Zusammenstoß, von wegen. Wenn dich so ein Truck frontal erwischt, fährt der dir den Arsch ab. Der Arzt schüttelte nur den Kopf, wir Biker sind sowieso nur Organspender. Ich wäre vielleicht auch einer, würden meine Innereinen nicht Gelatine gleichen.

Es gab eine Beerdigung. Irgendwie mit offenem Sarg, und ich konnte sehen wer da war und wer nicht, wer weinte und wer mich nur kopfschüttelnd ansah. So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte mich nicht bewegen, nicht blinzeln, alles was ich tun konnte war liegen, in dem vagen Bewusstsein, das ich da war und was um mich herum war.

Traurigerweise, waren das die guten Zeiten. Für mich wurde es nur schlimmer. Mein Sarg wurde geschlossen und ich sah niemals mehr Licht. Ich hörte das dumpfe Geräusch des Drecks, den sie auf meinen Sarg schaufelten, und dann war ich alleine, mit nichts außer dem leisen, rythmischen Ticken meiner Uhr, die mir Gesellschaft leistete. Nur ich, meine Gedanken, meine Uhr. Ich weiß nich, wie lange ich schon in diesem Loch bin, doch ich wünschte wirklich, ich hätte eine andere Uhr getragen.

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Übersetzer: Mettl

Korrekturleser: dannyk96

Quelle: http://www.creepypasta.org/creepypasta/i-should-have-worn-a-different-watch

Mai 2

The Unseen

Dunkelheit ist schon seltsam oder? All die Unwissenheit. Was ist dort draußen? Was ist dieses Gefühl in der Wirbelsäule? Dieses Kribbeln, dass langsam deinen gesamten Körper hinunterläuft.

Was du erkennst ist eine Stimme. Keine Stimme die man hören kann, aber fühlen. Eine Stimme tief im hintersten Teil deines Bewusstseins, dass sich von deiner Furcht und Angst ernährt. Diese Kreaturen sind es, die dir als Kind deine Furcht vor dem Kleiderschrank eingeflößt haben, dass dort etwas in der Dunkelheit lauert. Sie existieren nicht in unserer physische Ebene. Sie existieren in der Ebene unseres Verstandes. Sie sind das, was wir als Engel bezeichnen.

Sie leben für die andere Seite der Dinge, nicht für das Böse, jedoch für ihre eigenen Gründe. Manchmal stimmen deren Gründe nicht gut mit uns überein. Sie ernähren sich von uns, aber sie sterben langsam, denn unsere Angst fällt durch den Einfluss des Internet und der Videospiele immer weiter herab. Wir beginnen sie zu ignorieren. Sie verzweifeln. Sie haben sich gelegentlich getroffen, zum Anlass gegen die Menschen. Einige haben sie getötet, einige psychisch zerstört. Zunächst beginnen sie damit dir Träume zu zeigen. Träume mit Bildern die dich erschrecken sollen. Tote Familienmitglieder oder Katastrophen. Dann beginnen sie damit dich zu beobachten, selbst wenn du wach bist und nachdem sie alles was sie nur konnten in deine Träume gequetscht hatten. Wenn du sie siehst, vergiss nie, dass sie nicht zu übersehen sind. Sobald du einen von ihnen siehst, wird es immer da sein und dich beobachten.

Du willst dennoch so tun as wären sie nicht da? Dennoch willst du den Computer die ganze Nacht anlassen und sie einfach ignorieren? Vielleicht siehst du es eines Tages ein. Aber ich hoffe ich liege falsch. Vielleicht willst du nie die andere Welt sehen die wir nicht sehen sollten. Vielleicht…

Übersetzer: dannyk96

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Unseen