Oktober 15

Power Outage

Als ich sechs Jahre alt war, war alles noch einfach. So wie jedes andere Leben eines Sechsjährigen. Aber da war diese Zeit…nun, ich weiß nicht mehr was geschehen ist. Es war der 13 Juni 1999. Es war kalt, obwohl es Sommer war. Ich war alleine in meinem Zimmer und habe mit meinem Gameboy gespielt, der eine dieser Beleuchtungen hatte. Alles war normal, bis es anfing zu regnen. Eigentlich war es schon eher ein Sturm. Ich war in meinem Zimmer, während meine Eltern oben waren, als die Lichter zu flackern begannen. Zu dieser Zeit weiß ich nicht mehr genau was passierte und spielte einfach weiter. Ich war gerade dabei den dritten Arenaleiter zu besiegen als die Lichter im Haus plötzlich ausgingen. Für einen Sechsjährigen ziemlich angst einflößend. So etwas ist noch nie zuvor geschehen. Es war so dunkel, so unheimlich. Nervosität ergriff Besitz von meinem Körper. Ich lief die Treppen nach oben so schnell ich konnte, mein Gameboy war die einzige Lichtquelle die ich benutzen konnte um meine Eltern zu finden. Sie waren nicht da. Ich schrie ihre Namen. Nichts. Ich lief in jeden Raum und suchte nach ihnen, aber sie waren nicht da. Dann fing ich an Dinge zu hören. Tippen auf dem Glas, Schritte und das Knarzen des Fußbodens. Jemand oder irgendwas muss in das Haus eingebrochen sein. Ich wusste nicht mehr was passierte, ich saß weinend auf dem Fußboden mein Gesicht in den Händen vergraben. Ich hörte nicht auf zu weinen bis ich etwas im ersten Stock hörte. Sehr langsam leuchtete ich es an. Große weiße Augen, sehr groß. Das waren nicht meine Eltern. Mein Herz blieb stehen. Was…ist..? Als es das Ende der Treppen fast erreichte, konnte ich mich nicht mehr bewegen mein Körper war paralysiert vor Angst. Die Lichter gingen wieder an. Es starrte mich an, mit seinen riesigen Augen die wie kleine Herzen schlugen. Seine Haut so dünn, man konnte die Muskeln in seinem Gesicht sehen. Ich konnte sehen wie eine große Menge Salbei aus seinem Mund hingen. Es deutete mir mit seinen Fingern, ich solle zu ihm kommen während er ein krankes lächeln im Gesicht hatte. Dann kamen meine Eltern durch die Haustüre, sie waren im Nachbarhaus gewesen. Ich drehte mich wieder um und sah Richtung Treppe um…. doch ich fand nichts.
__

Übersetzer: Manca
Korrekturleserin: Ciisca

September 23

Süße Freuden

Du bewunderst gerade das rot glänzende Stück Bonbon in deiner Hand. Es ist ungefähr so groß wie eine gewöhnliche Murmel. Himbeergeschmack, das magst du am Liebsten. Sofort steckst du es dir in den Mund und ertastet mit deiner Zunge den Geschmack des leckeren Zuckerstücks. Es ist kein stark-süßer Geschmack, sondern eher ein angenehmes, seichtes Süß. Es wandert mit den Bewegungen deiner Zunge durch deinen Mund, dabei entfaltet sich mehr und mehr des Himbeeraromas.

Kennst du dieses Gefühl? Dieses Verlangen nach mehr als nur den Geschmack von süßem Speichel? Wenn sich das Aroma mit deiner Spucke verbindet? Alle kennen es, du kennst es, ich kenne es. Diese Lust nach fester Konsistenz im Mund. Also fängst du an darauf herumzukauen. Du suchst eine Kante an der glatten Oberfläche des Bonbons, woran du einen deiner Zähne hängen kannst, um ihn Schritt für Schritt zu zerkleinern. Scheinbar gelingt es dir. Es fühlt sich an wie immer. Das Knirschen des zerkauten Bonbons vernimmst du in deinen Ohren. Ganz kleine Teile des Bonbons lösen sich unter dem Speichel sofort auf, und schluckst ihn runter… Moment…

Plötzlich musst du husten, scheinbar hast du dich verschluckt. Du spuckst etwas aus.

Das Bonbon ist noch ganz.
__

Autor: dannyk96

Juli 29

Nach dem Tod

Der Schmerz ließ schnell nach. Ich drehte mich, versuchte meinen Körper zu finden. Möglicherweise ist der Rest davon unter dem Metallwrack… Ich denke, bei einem Verkehrsunfall zu sterben ist ein schlimmer Tod…

„Also, hattest du ein schönes Leben?“, fragte mich eine Stimme hinter mir.

Ich drehe mich zur Stimme und sah eine lächelnde Frau. Da sie mich sehen konnte, war ich ziemlich sicher, dass sie ein Geist war, genauso wie ich.

Sie kicherte: „Du scheint deinen Tod ziemlich gut aufgenommen zu haben. Ich bin übrigens Cindy.“ Ich sprach ruhig: „Was passiert jetzt? Himmel? Hölle?“

Sie lachte lauter.

Bevor ich etwas sagen konnte, hörte ich plötzlich einen lauten Tumult in der Ferne. Cindy schrie: „Los!“, dann rannte sie in Richtung des Geräusches. Ich folgte.

„Warst du gut?“, fragte sie, als sie sich kurz zu mir drehte.

„Was?“

„Hast du irgendetwas Gutes getan während deiner Zeit auf der Erde?“

Ziemlich verwirrt antwortete ich keuchend: „Ich… Ich hab einmal Blut gespendet.“

Als Cindy und Ich die Quelle des Tumults erreichten, sah ich sprachlos dabei zu, wie sich hunderte von Menschen vor einem Krankenhaus prügelten, aufschlitzten, töteten.

„WAS PASSIERT HIER?!“, schrie ich.

Cindy antwortete: „Jemand wird hier geboren. Diese Seelen kämpfen darum, in die Hülle des Neugeborenen zu gelangen.

„Aber das Baby…“

„HÖR MIR ZU… ES GIBT KEIN NEUES BABY, EHE EINE SEELE NICHT IN DEN LEIB EINDRINGT… Wenn keine Seele in das Baby eindringt, wird es eine Totgeburt.“ Sie fuhr fort: „Deine Stärke hängt von deinem Karma ab. Die Seele eines Vergewaltigers, oder eines Kinderschänders hat keine Chance gegen die anderen Geister. Sie werden nie eine Hülle finden und elendig verdorren. Kinder sind am gefährlichsten, pure Seelen. Halt dich während der Kämpfe von ihnen fern.“

„Aber was ist mit Himmel… und Hölle?“

„DAS IST DIE HÖLLE! Und viel wichtiger…“, erwiderte sie, „Das Leben, das du hinter dir lässt, das ist der Himmel.“
__

Original: http://www.creepypasta.org/creepypasta/afterdeath#read
Übersetzer: dannyk96

Mai 22

Controller

Ich gebe vor dein Freund zu sein… zumindest bis du mir gibst was ich will. Dann werfe ich dich einfach weg.

Wer ist das? Wer ist das? Ich bin es. Ich kontrolliere dich. Ich manipuliere jeden den du kennst. Sie sind alle Figuren in meinem Masterplan… er ist einfach, so wie ich. Es gibt keinen Weg drum herum.

Ich benutze dich um zu bekommen was ich will… auf schreckliche Art und Weise. Ich sammle Informationen über dich, dann breche ich dich. Das tue ich auf eine Weise, die sich niemand vorstellen kann… psychisch. Ich breche dich, bringe Wahnsinn, Zorn und Depression.

Das bin ich. Ich. Niemand sonst, weil es niemand anderen gibt. Außer mir. Aber, du siehst ich bin nicht besser als jeder andere auch, jedoch ist niemand besser als ich. Das ist meine unfehlbare Logik um deinen Verstand zu steuern. Du bist leer, bald seelenlos… bald. Einige deiner Gedanken sind frei, sie bleiben aber nicht frei, wenn sie mich treffen.

Ich benutze euch alle… aber der gruselige Teil ist…

DU WIRST ES NIE WISSEN. FÜR DICH BIN ICH NUR IRGENDEIN ANDERER TYP… ABER DAS BIN ICH NICHT. ICH BIN WIE EIN GOTT. NUN? AUF WAS WARTEST DU? LASS UNS FREUNDE SEIN.

Übersetzer: dannyk96

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Controller

Mai 2

The Unseen

Dunkelheit ist schon seltsam oder? All die Unwissenheit. Was ist dort draußen? Was ist dieses Gefühl in der Wirbelsäule? Dieses Kribbeln, dass langsam deinen gesamten Körper hinunterläuft.

Was du erkennst ist eine Stimme. Keine Stimme die man hören kann, aber fühlen. Eine Stimme tief im hintersten Teil deines Bewusstseins, dass sich von deiner Furcht und Angst ernährt. Diese Kreaturen sind es, die dir als Kind deine Furcht vor dem Kleiderschrank eingeflößt haben, dass dort etwas in der Dunkelheit lauert. Sie existieren nicht in unserer physische Ebene. Sie existieren in der Ebene unseres Verstandes. Sie sind das, was wir als Engel bezeichnen.

Sie leben für die andere Seite der Dinge, nicht für das Böse, jedoch für ihre eigenen Gründe. Manchmal stimmen deren Gründe nicht gut mit uns überein. Sie ernähren sich von uns, aber sie sterben langsam, denn unsere Angst fällt durch den Einfluss des Internet und der Videospiele immer weiter herab. Wir beginnen sie zu ignorieren. Sie verzweifeln. Sie haben sich gelegentlich getroffen, zum Anlass gegen die Menschen. Einige haben sie getötet, einige psychisch zerstört. Zunächst beginnen sie damit dir Träume zu zeigen. Träume mit Bildern die dich erschrecken sollen. Tote Familienmitglieder oder Katastrophen. Dann beginnen sie damit dich zu beobachten, selbst wenn du wach bist und nachdem sie alles was sie nur konnten in deine Träume gequetscht hatten. Wenn du sie siehst, vergiss nie, dass sie nicht zu übersehen sind. Sobald du einen von ihnen siehst, wird es immer da sein und dich beobachten.

Du willst dennoch so tun as wären sie nicht da? Dennoch willst du den Computer die ganze Nacht anlassen und sie einfach ignorieren? Vielleicht siehst du es eines Tages ein. Aber ich hoffe ich liege falsch. Vielleicht willst du nie die andere Welt sehen die wir nicht sehen sollten. Vielleicht…

Übersetzer: dannyk96

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Unseen

September 6

Creepypastas von Fans #66: Sei Still

Hast du jemals über deine Eltern schlecht geredet? Hast du dich immer über sie geärgert wenn Sie dir nie was neuste Spiel gekauft haben? Sei froh dass du solche Eltern hast… ich habe zwar Eltern aber diese interessieren sich nicht für mich….
Ich habe die ganze Zeit nur drei Dinge im Koopf
Schmerzen….
Trauer….
Verzweiflung
Sicher fragst du dich nun warum ich dir diese drei Worte sage und warum. Ich habe mich danach gesehent verstanden zu werden? Du hast nie das Gefühl der vollkommenden Einsamkeit gespürt und nie erleben müssen, wie es ist ein Ausgestoßener der Geselschaft zu sein….. Sie sagen alle dass sie für dich da sind, doch was ist wenn sie lügen? Was ist wenn sie sich die Welt schön reden und dich ausschließen? Aus dem Grund spiele ich oft mir dem Gedanken diese Welt zu verlassen und mich für andere Dinge zu öffnen. Doch wie soll ich das nur anstellen? Ich möchte gerne neue Dinge entdecken und mich weiter entwicklen…… aber so lange ich hier gefangen bin, kann ich das nicht.
Damit du verstehst warum ich mich so fühle, werde ich dir alles genau erzählen…..
Ich begab mich eines Morgens in die Schule um mein Leben weiter zu führen, was andere für mich vorgesehen hatten. Ich saß auf meinem Platz, dieser befand sich neben einem Fenster also konnte ich immer raus schauen wenn das Wetter es zu ließ.
Denn du musst wissen, dass ich den Regen liebte und immer wenn es regnet, beobachte ich die Tropfen die gegen die Scheibe schlugen und versinke in meinen Gedanken. Dies passierte in letzter Zeit sehr oft, denn das Wetter immer verrückter spielte, verlor ich mich mehr und mehr. Das hat mich schon einige Male dazu gebracht beim Rektor zu sitzen, da er mein Verhalten nicht verstand und meine Eltern darüber informierte. Diese interessierten sich nicht dafür, sagten dass ich Abschaum währe und das einzige was ich bekam, war eine Woche Hausarbeit.
Ich hatte mich danach gesehnt von ihnen Beschimpft zu werden, nicht aus Wut, sondern aus Sorge… Sie sagten mir nie dass sie mich liebten und gaben mir das Gefühl wertlos zu sein.
Des weiteren war ich ihre Ablagestation, sie luden ihre Wut auf mich ab wenn sie Eheproblem hatten und schreckten nicht davor zurück meinem Körper Schmerzen zu zu fügen, für Dinge die ich nicht getan hatte und auch sonst schlugen sie mich. Am darauf folgenden Tag erzählte ich meinem Lehrer von dem Gespräch und auch er wirkte genau so wie meine Eltern: Desinteressiert und gelangweilt…. Was war nur mit dieser Welt los?
Ist mein Verhalten so falsch? Ist meine Existens nicht richtig? Warum liebt mich keiner?
Als ich auf einige Tage später auf meinem Platz saß, hörte ich zum ersten mal eine Stimme, sie rief meinen Namen und sagte immer wieder zu mir, dass ich aufhören soll. Was wollte sie mir damit sagen? Ich schaute weiter in den Regen und vergass dabei dass ich eigendlich ein Referat halten und zum Lehrer gehen sollte. Als ich kurz weg genickt war, schreckte ich hoch und schaute mich um.
Die Stimme war weg und jeder denn ich kannte, meidetet meine Anwesendheit und schickte mich weg wenn ich auf den Weg zu ihnen war. Was hatte ich nur getan? Was passierte hier? Einige Tage später, lag ich in meinem Bett und dachte über die letzen Tage nach. Ich hatte mich dafür entschieden, meinem Leben ein Ende zu setzen und dieser Hölle zu entkommen. Ich wollte ein anderes Leben führen und nicht weiter als Schlagstelle dienen. Es ist ohne hin schlimm genug dass meine Eltern mich nicht bachteten und nun wurde ich auch in der Schule ignoriert….. warum?
Kurz nachdem ich eingeschlafen war, träumte ich von der Schule. Ich sah meinen Lehrer, meine Mitschüler und meinen Vater, der vor einem kaputten Fensterrahmen im 4.Stock steht und mich ansah. Was war das für ein Traum? Wie auch in der Schule, sah ich dem Regen beim Fallen zu, schaute zu meinem Lehrer und fragte ihn was denn los sei und warum mich alle so ansehen?
Meine Mitschüler und Lehrer schauten mich erschrocken an, habe ich etwas falsch gemacht? Mein Lehrer schütelte mich und fragte mich immer wieder was mit mir los sei und dass ich nicht einschlafen darf. Dabei war das doch nur ein Traum.
Doch nach mehreren Ansprachen meines Lehrers verstand ich was er meinte. Er hielt mich in meinen Armen, meine Mitschüler standen um mich herum und ich….. ich schaute weiterhin dem Regen zu, während mein Körper in zwei geteilt am Boden lag, die Glasscherben des Klassenfensters, meinen Körper zierten und mein Vater im Klassenzimmer stand, auf mich herab sah und leise sagte „sei still“.

Autor: Kazuki

Juli 29

Creepypastas von Fans #64: Erfinder der Realität

Die Welt der Creepypastas, ein eigenes Universum des unerklärbaren, makabren und unheimlichen. Hätte ich sie doch nie für mich entdeckt, aber sie zogen mich nahezu magisch an. Also was hätte ich machen sollen als mich in eine Welt zu begeben, die voll ist von den Gedanken, Ängsten und Hirngespinsten der Autoren. Ich wollte auch dazugehören und meiner Fantasie freien Lauf lassen. Ich wollte Orte erschaffen, die es nur in meinen schlimmsten Albträumen gibt. Ich wollte Wesen und Monster erschaffen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, wenn man auch nur ihren Namen ausspricht. Ich wollte dem puren Wahnsinn ein Gesicht. Ich hatte bis jetzt jede einzelne Creepypasta gelesen, die es gab, nicht nur deutsche, ich übersetzte mir sogar selbst welche, wenn ich auch nur ihren Titel interessant fand. Ich lies mich inspirieren von den verschiedensten Film- und Buchautoren. HP-Lovecraft, Edgar Ellan Poe, Stephen King und noch viele mehr. Ich hatte mich vorbereitet.

Meine erste selbstgeschriebene Creepypasta sollte zugleich mein Meisterwerk werden. Sie sollte ein Meilenstein der Horrorgeschichte werden. Ich träumte davon, dass meine Geschichte verfilmt wird. Das mein Name in aller Munde sei. Das ich aufsteige zum weltberühmten Buchautor.

So viel Euphorie verspürte ich noch nie in mir, als ich mich an meinen PC setzte, ein Dokument öffnete und anfing zu schreiben, doch das, sollte der größte Fehler meines Lebens werden, und der letzte. Der Titel der sich in meinen Gedanken bildete, war genial: Erfinder der Realität. Wie sollte man denn die Realität erfinden können. Das erste Rätsel und Mysterium in dieser Pasta schon in dem Titel. Ich fing an zu schreiben:

Erfinder der Realität

Ich stieß gestern auf eine Seite die sich auf Creepypastas spezialisierte. Ich wollte mit meinem Freund unseren Allwöchentlichen Horrorabend vorbereiten. Ich suchte nach Horrorgeschichten um ihn ein bisschen Angst einzujagen. Das war leider leichter gesagt als getan, denn wie schon gesagt, ist er allwöchentlich und wir beide sind ziemlich abgehärtet was Angst angeht. Ich schaute mir die Seite an und nach einiger Zeit der Suche, fand ich Geschichten, oder eher Creepypastas, wie sie sich nannten. Einige von ihnen fand ich so extrem gut, dass ich überhaupt nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Fast jede der Pastas war genial. Sie übten einen so großen Reiz auf mich aus, dass ich meinem Kumpel absagte, erklärte ihm aber nicht warum. Ich wollte einfach lesen, lesen und noch mehr lesen.

Kurze Zeit später stieß ich auf das Forum, dass diese Seite ebenfalls betrieb. Dort waren noch mehr Pastas, aber welche, die von den Benutzern des Forums geschrieben und bewertet wurden. Ich wollte auch dazugehören. Ich passte einfach in diese Welt, und so meldete ich mich auf dem Forum an. Ich erstellte ein Vorstellungsthema und alle begrüßten mich herzlich auf dem Forum. Nun wollte ich aber auch etwas tun. Ich wollte meine erste eigene Pasta schreiben. Anregungen dafür holte ich mir von den Pastas der Benutzer.

In meiner Pasta sollte es um jemanden gehen, der ohne es zu wollen, seine Pastaschöpfungen in der Realität erschafft. Er begann mit einem Fahrstuhl, einem Fahrstuhl zur Hölle. In diesem Fahrstuhl wird jeder die schlimmsten Leiden durchleben müssen, bis man schließlich darum betteln wird endlich sterben zu können. Es war eine kurze Pasta, aber er fand sie gut und veröffentlichte sie auf dem Forum. Es war aber schon 2 Uhr nachts und niemand war mehr online. Also beschloss er schlafen zu gehen.

Es war 6:30 Uhr. Schule, ach ja, wie gern hätte ich Pastas schreiben wollen. Ich machte mich fertig und ging aus unserer Wohnung die im 9. Stock lag. Wie immer wollte ich den Fahrstuhl nehmen, doch dann fiel mir meine gestrig geschrieben Pasta ein. Was es auch war, es hielt davon ab in den Fahrstuhl zu gehen. Solche Geschichten scheinen doch mehr zu bewirken als ich dachte. Ich nahm die Treppen, aber drei andere Leute entscheiden sich für die nicht anstrengende Variant. Treppen, Treppen und noch mehr Treppen, ich hasste es, jetzt wo ich darüber nachdachte, fühlte ich mich so dämlich. 3. Stock gleich da. Plötzlich hörte ich einen Knall. Ich konnte hören wie die Passagiere des Fahrstuhl nach unten sausten.

Ich lief nach unten. Der Fahrstuhl öffnete sich. Ich hatte Leichen erwartet, aber in diesem Zustand? Und in dieser Position? Es sind drei Leute eingestiegen. 2 Personen, ein Mann mittleren Alters und eine ältere Frau hingen mit Stacheldraht an den Beinen von der Decke des Fahrstuhls. Ihre Körper waren aufgerissen. Beiden fehlten die Augen, der Mund war zugenäht und die Ohren weg. Man hat den beiden ihre Wirbelsäule herausgerissen. Von der dritten Person blieb nicht viel übrig, sie wurde in kleine Stücke zerhackt. Der Gesichtsausdrück des abgetrennten Kopfes zeigte unsägliches Leid und schmerzen. Ich konnte nicht mehr und musste mich übergeben. Der Hausmeister kam um die Ecke, sah das Gemetzel und brachte mich vom Fahrstuhl fort zurück nach oben in meine Wohnung. Polizei, Rettungskräfte, das lokale Fernsehen und andere Fernsehsender belagerten unsere Wohnung. Ich erzählte den örtlichen Behörden das, was ich sah. Erzählte ihnen aber nicht von meiner Vermutung, dass ich an allem Schuld sei. Das kann überhaupt nicht sein. Wie sollte eine gewöhnliche Geschichte drei Menschen in den Tod reißen, aber alles, jedes Detail meiner Pasta stimmt mit diesem Ereignis überein. Sogar der Stacheldraht, es war derselbe, den ich mir erdacht habe. Ich beschloss, die Pasta aus dem Forum zu nehmen. Da es noch früh am Morgen war hatte es sich bis jetzt nur eine Person angeschaut. Ich löschte die Pasta vom Forum und von meinem Computer. Niemand würde sie je wieder lesen können.

Ich könnte mich für das was ich tat auslachen. Ich suchte im Internet nach ähnliche Fällen, aber nichts ergab sich. Trotz dessen, was ich heute sah, las ich mir ein paar Tage später wieder weitere Creepypastas durch. Ich wusste nicht was es war aber ich wollte wieder schreiben. Das war nur ein Zufall, hämmerte ich mir ein.

Diesmal ließ ich mir ein Kreatur einfallen, die Eltern dazu verleiten sollte ihre Kinder in Stücke zu zerhacken und ihm als Festmahl zu kredenzen. Die Geschichte sollte sich in einer vielbewohnten Ort abspielen. Ich schrieb und schrieb und schrieb. Fertig! Doch zögerte ich lange die Pasta zu veröffentlichen und beschloss, den nächsten Tag abzuwarten und dann, wenn nichts geschähe, sie dann zu veröffentlichen.

Ich ging aber diesmal früher schlafen, das war um 21:30 Uhr. Das einschlafen fiel mir schwer, ich musste an die armen Leute denken, und den Fahrstuhl. Ich schlief dann doch ein.

Ich wachte auf, schaute auf die Uhr: 3:58 Uhr. Es war mitten in der Nacht! Ich verspürte den Drang zur Toilette zur gehen. Ungewöhnlich, das passierte mir noch nie, aber es gibt immer ein erstes mal. Mein Zimmer lag am Ende des Flures. Das Bad lag die zweite Tür von links, neben dem Schlafzimmer meiner Eltern. Nach Beendigung meines Toilettengangs begab ich mich zurück in mein Zimmer, als die Schlafzimmertür meiner Eltern sich öffnete und meine Mutter vor mir stand. Eines ihrer beiden Augen fehlte, sie hatte es in der Hand. In der anderen sah ich eine kleine Nagelschere. Sie sagte in einer ängstlichen, aber auch zugleich traurigen Stimme: ,,Es tut mir Leid, aber er hat mir schon mein Auge herausgerissen. Es tut mir Leid. Gleich wirst du nichts mehr spüren.´´ Während sie das zu mir sagte fing sie an zu weinen, aber weniger ihres Auges, sondern aufgrund der Tatsache, dass sie mich mit dieser kleinen Nagelschere töten will. Kurz bevor sie auf mich losging hörte ich ein leises kichern. Ich wusste wohl am besten, was es war.

Dieselbe Kreatur, die ich in meiner Pasta erschuf, möchte, dass meine Mutter mich ihm als Festmahl herrichtet. Meine Mutter rannte auf mich zu, ich lief in die Küche die gegenüber des Badezimmers lag. Zum Glück sind Küche, Wohnzimmer und Flur mit einander verbunden und ich konnte im Kreis laufen, so, dass meine Mutter irgendwann müde werden würde. Die Haustür konnte ich nicht benutzen. Unser Kleiderschrank stand davor. Also begann die Hetzjagd, nach drei Runden des Wegrennens stand plötzlich mein Vater vor mir. Ihm fehlten sämtliche Zähne und sein Arm war ihm abgeschnitten worden. Überall war Blut.

Er packte mich mit seiner verbliebenen Hand, solange bis meine Mutter mich ebenfalls erwischte. Sie zogen mich in Die Küche, warfen mich auf den Tisch. Während meine Mutter mich festhielt, holte mein Vater ein langes Küchenmesser. Sollte ich so etwas sterben. Durch die Hand meiner Eltern? Mein Vater wollte zustechen, doch ich zappelte hin und her. Plötzlich sagte mein Vater: ,,Warte Schatz, ich hole nur rasch ein paar Nägel.´´ Wohlwissend, was mich jetzt erwarten würde, wehrte ich mich noch heftiger gegen meine eigene Mutter. Mein Vater kam zurück, und rammte mir je einen großen Nagel in meine Hände und Füße. Der Schmerz war unerträglich. Völlig bewegungsunfähig und bei vollem Bewusstsein, spürte ich, wie das eiskalte Messer in mein Fleisch glitt und sich seinen Weg von meiner Brust aus zu meinem Bauchnabel vorarbeitete. Diese Schmerzen, sollte das etwas das letzte sein, was ich erleben würde? Nun gesellte sich auch meine Schöpfung in den Raum. Es war recht klein, nackt und von knorriger Gestalt. Es starrte mich mit gierigem und hungrigem Blick an. Es kam näher und alles was ich noch sah und spürte war, wie diese Missgeburt meine inneren Organe aus meinem Körper riss, Stück für Stück, jedes ein nach dem anderen und es sich begierig in den Mund stopfte.

Ende

Das war eine gute Pasta wie ich fand und er war eine gute Idee verschiedene Pastas in eine einzubauen um sie abwechslungsreicher zu machen. Ich sah auf die Uhr und bemerkte, dass ich doch viel eher fertig geworden bin als ich dachte. Also rief ich meinen Freund an und sagte ihm er könne doch kommen. Er sagte ja und kurze Zeit später stand er vor meiner Haustür. Leider war unsere Klingel kaputt und ich musste zu ihm herunterlaufen. Unsere Wohnung lag im 7. Stock eines Häuserblocks. Ich nahm die Treppen. Ich finde, runter laufen ist leichter als hochlaufen. Ich begrüßte ihn unten an der Tür und wir stiegen in den Fahrstuhl. Die Tür schloss sich, doch plötzlich öffnete sich die Tür erneut und unsere Nachbarin stieg mit in den Fahrstuhl. Sie war eine nette alte Dame. Die Tür schloss sich und der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung. Sekunden später ging das Licht aus. Ich hörte meinen Freund nur lauthals schreien. Das Licht war vielleicht vier Sekunden abgeschaltet gewesen, doch das was ich sah, als das Licht sich wieder anschaltete war, wie in einem schlechten Albtraum. Er hing an der Wand des Fahrstuhls, seine Arme und Beine wurden mit Stacheldraht angebunden. Sein Bauch war aufgerissen. Seine Organe glitten aus seinem Körper heraus und vielen zu Boden, einige waren noch mit ihm verbunden. Das schlimmste jedoch war, das er noch lebte und mich ansah. Er bat mich in einem Ton um Hilfe, der so voller Schmerzen waren, dass ich anfing zu weinen. Das kann nicht sein. Das ist ein Teil meiner Pasta! Das Licht ging erneut aus, ich spürte, dass ich mich bewegte. Das Licht ging an und hing mit den Armen angebunden an der Decke des Fahrstuhls, ebenfalls mit Stacheldraht angebunden. Der Schmerz, den die Drähte verursachten, die sich in mein Fleisch bohrten, waren fürchterlich. Das Licht ging erneut aus, nach nicht einmal einer halben Sekunden wieder an. Die Frau, die eben noch neben mir stand lag nun in Teilen zu meinen Füßen, dasselbe schmerzverzerrte Gesicht, wie in meiner Pasta. Das Licht ging aus und ich verspürte nur noch einen so großen Schmerz an meinem Rücken, das ich mir wünschte zu sterben. Die Tür des Fahrstuhls öffnete sich und ich verlor das Bewusstsein. Ich wachte nie wieder auf.

Ende

Die Euphorie, die meinen Körper durchströmte, wollte gar nicht mehr abklingen. Mein Meisterwerk war vollendet. Ich habe Orte des Horrors erschaffen. Habe Monster erschaffen dessen Personifizierung dem Wahnsinn entsprechen und das alles habe ich in eine gute Handlung gesteckt. Was sollte eine Pasta schon mehr haben als all das? Ich konnte es gar nicht abwarten meine Kreation der Community zu zeigen. Ich freue mich schon auf ,,WOW!´´ Kommentare oder ein ,,Du bist der beste,, Kommentar. Ich musste sie nur noch einfügen, der Geschichte den Namen geben und auf Thema erstellen drücken. Fertig.

Meine Pasta war nun online. Kurze Zeit später bemerkte ich eine große Ansammlung von Polizei und Rettungskräften, dicht gefolgte von den Medien. Ich rannte nach unten um nachzuschauen was hier von statten geht. Ich ging aus unserer Wohnungstür als ich bemerkte, dass einige Sanitäter und Polizisten von oben kamen. Sie schoben 6 Barren vor sich her. Kann es denn sein? Nein, das wäre zu weit hergeholt.

Auszug der Lokalzeitung.

Brutale Morde in Wohnblock,

Am Morgen des 9. Novembers gingen bei den örtlichen Behörden Notrufe ein. Nachbarn beschwerten sich in der Nacht über lautes schreien und brüllen aus einer der Wohnungen im 9. Stock. Die beiden Eltern hatten sein Kind brutal ermordet und Teile seines Körpers gefressen, bis sie sich selbst gegenseitig zerstückelten und Teile von sich aßen.
Gräueltaten gehen weiter,

Am Morgen des 9. Novembers gingen bei den örtlichen Behörden Notrufe wegen eines brutalen Mordes im Fahrstuhl ein. Augenzeugenberichte sprechen von einem Massaker. Der Täter befindet sich auf freiem Fuß.

Tragödien hören nicht auf,

Am Abend des 10. Novembers rief die Mutter eines Jungen die örtlichen Rettungskräfte, weil ihr Sohn sich in seinem Zimmer erhängte. Alles was er hinterließ sind ein Abschiedsbrief und Rätsel.

Abschiedsbrief,

Es tut mir leid, ich wollte nicht, dass es so kommt. Ich wollte doch nur Geschichten schreiben…

Autor: dannyk96

April 6

The Internet Story

Dies hier ist eine wahre Geschichte über das Internet. Bitte, lese nicht weiter.

Es ist ebenfalls auch eine Geschichte über eine Schatzkarte, und die, eines Mörders.

Es ist eine Geschichte wie jede andere, über die man zufällig hätte stolpern können.

Lasst sie mich euch erzählen.

Am 22. April. 2005, veröffentlichte ein Unternehmen im Namen von Al1 eine Website, auf der behauptet wurde irgendwo in Großbritannien seien £9000 vergraben, und dass ausnahmslos jeder sie finden kann.

Ich weiß nicht ob Al1 männlich ist, aber ich nenne ihn der Einfachheit halber „Er“

Also, Al1 erzählte, es würde ein Rennen werden, und das man seine Spuren finden, und seine Rätsel vor allen anderen lösen muss. Es gab einen ersten Link der uns zu einer Art Comicgeschichte führte. Einfache und simple Linen – von denen einige wiederholt wurden, andere nicht. An dieser Stelle musste die Mehrheit der Leute feststellen, dass sie nicht weiterkam. Nicht viele Menschen haben dieser Sache ihrer Aufmerksamkeit gewidmet.

Aber eine Person war noch da. Und drei Wochen später begann er damit ein Videotagebuch zu führen, dass seine Versuche das Geld zu finden zeigen wird. Der Mann hört auf den Namen „Fortress“. Ein ziemlich aktiver Nutzer von YouTube und anderen beliebten Foren. Fortress erzählte, dass er dem Schatz näher kommt. Er wird außerdem jeden Schritt seines Weges in einem Video dokumentieren.

„Yeah, jeder sagt, dass er der erste sein wird, oder was auch immer. Ich bin euch immer einen Schritt voraus. So-“

Die Lösung von Al1’s Puzzle wird mit dem Wissen über eine alte Volksgeschichte mit dem Namen „The Pardoners Tale“ sehr viel einfacher.

Die Geschichte endet damit, dass sie sterben, und den Tod letztendlich doch finden.

„Ja, ja ich dachte darüber nach, und diese kleinen Bilder erinnerten mich an eine alte Kindergeschichte. Ich konnte sie nicht finden. Scheiß drauf.“

Dennoch erkannte ich etwas in dem Wirrwarr aus Bilderschnipseln. Jedes der Bilder war auf einen bestimmten Moment in der Geschichte abgestimmt. Würde man diese Momente nun in die korrekte Reihenfolge bringen, und sie der Reihe nach den Buchstaben des Alphabetes zuzuordnen, dass heißt das das erste Bild A, und das letzte Bild den Buchstaben Z erhält, ergibt das Ganze einen Sinn.

„Ich erkannte folgende Wörter: „Find Oak Tree By Yellow House Zone Two“ Da muss ich als nächstes hin. Geht klar, ich bin ein Genie, gib mir besser fünf Sterne dafür.“

Natürlich waren es nur sehr wenige Menschen die sich für Fortress Video überhaupt interessierten. Doch das hielt ihn nicht davon ab vier Tage später ein weiteres Video zu hochzuladen.

„Okay, das gelbe Haus ist hier… und ja, hier steht ein Baum. Eine Eiche. Aha. (bemerkt eine gelb gefärbte Box die von Schrauben geschlossen halten wird.) So, deshalb habe ich mein Messer mitgenommen. Das ist einfach… AUFSCHRAUBEN! Ist es da drin? Ist es da drin? (entdeckt eine Notiz mit farbigem Text in der Box)

Ah, nein… war auch nicht zu erwarten das hier das Geld ist. So, ein weiteres Puzzle bedeutet ein weiteres Video.“

Auf dem dritten Video ist Fortress wieder zu Hause und ermöglicht uns einen genaueren Blick. Es ist eine Passage aus dem ursprünglichen Text aus The Pardoners Tale, in der der alte Mann die drei Männer in den Wald schickt.

„Okay, also, wenn man sich das Puzzle etwas genauer ansieht und den Mist überspringt, erhält man tatsächlich einen Anhaltspunkt. „Se ya that oak? Over there ya shall finde him there in the house on the beached Wale´s tail.“

Fortress gesteht schließlich, dass er stecken geblieben ist und nicht weiterkommt. Und das schon vor zwei Wochen-

„Verstanden. Also, „the house in the beached ‚Wale’s tail'“, richtig? Seht ihr, wie „wale“ falsch geschrieben ist, ja? Was ist wenn wir hier über… Wales reden! Also der „gestrandete Wal“ ist, hier! Richtig? Und sein Schwanz ist… hier.“

Schnappt man sich einige Satellitenbilder, liegt es förmlich auf der Hand. „The house in the beached ‚Wale’s tail“ – ein einzigartig geformtes Rapsfeld im Felynamynydd, oder übersetzt – Yellowstone.

Zwei Tage später ist Fortress auch bereits dahin unterwegs, während der Reise fragt er sich was er mit dem Geld wohl tun würde. Wie seltsam auch, dass Technicolor die Verse oder das Muster in gelb schrieben, ein gelbes Haus, der Felynamynydd, auch bekannt als Yellowstone oder ein gelbses Rapsfeld. Wenn man jedoch nur die gelben Buchstaben des Textes liest, so ergibt sich eine Nachricht.

Zwei Tage vergehen, als ein Bauer eine tote Person in der Mitte seines Landes entdeckt. Alter Anfang 20, durchschnittlich groß, dunkles Haar, eine einzelne aber tödliche Stichwunde. Mehrere Fußabdrücke deuten auf einen Kampf hin. Jedoch wurde die Leiche nie identifiziert. Und das Problem… das Problem ist, dass es einer von den beiden sein muss. Wenn Al1 seinen Schatzsucher traf, vielleicht war Fortress erschrocken, oder durch Al1, was auch immer er sagte beunruhigt und hat überreagiert. Oder, wenn Fortress sich nicht beruhigen konnte, frustierte Al1 und wurde gewalttätig. So oder so, die Leiche könnte auch völlig gesichtslos sein. Denn niemand kennt ihn.

Manchmal begreifen wir einfach nicht wonach wir wirklich suchen.

Übersetzer: dannyk96

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Internet_Story

April 4

SCP-1471

Item-Nr.: SCP-1471

Objektklasse: Euclid

Individuelle Verwahrungsmaßnahme:
Alle mobilen und tragbaren Geräten auf denen SCP-1471 installiert worden sind, müssen konfisziert und analysiert werden, um weitere potentielle Möglichkeiten der Infizierung von SCP-1471 auf andere Geräte zu erforschen. Anschließend müssen dem betroffenen Geräten die Batterien entnommen, ihnen eine Bezeichnung zugeordnet (z.B. SCP-1471-#) und anschließend in einem Lager der Anlage-91 im Forschungsstandort-45 zur Analyse bereitgestellt werden.

Alle Applikationen für tragbare Geräte zum Verkauf und Herunterladen von Programmen werden hinsichtlich des Verkaufs und Downloads von SCP-1471 überwacht. Sämtliche Geräte, die verdächtigt werden SCP-1471 herunterzuladen, werden von Einsatzkräften konfisziert.

Beschreibung:
SCP-1471 ist eine kostenlose App mit einer Größe von 9,8MB mit dem Namen „MalOver1.0.0“, die in Online-Stores heruntergeladen werden kann. SCP-1471 hat keine eingetragenen Entwickler und ist in der Lage sich ohne Genehmigung des Gerätebesitzers selbst zu installieren. SCP-1471 ist also dazu fähig, von keinem Gerätemanager des Mobilgerätes gelöscht zu werden.

Nachdem SCP-1471 installiert wurde, werden keine Verknüpfungen oder Icons erstellt. SCP-1471 wird nach der Installtion damit beginnen, individuelle Bilder mithilfe einer MMS in einem zeitlichen Abstand von 3-6 Stunden auf das mit SCP-1471 infizierte Gerät zu versenden. Auf allen Bildern wird SCP-1471-A zu sehen sein, ganz gleich ob im Vorder-, oder Hintergrund. SCP-1471-A tritt in Form einer humanoid großen Figur, mit schakalähnlichem Kopf und schwarzem Haar auf.

Während der ersten 24 Stunden nach der Installation von SCP-1471, enthalten die Bilder die häufigsten besuchten Standorte des Gerätebesitzers. Nach 48 Stunden erscheint SCP-1471-A an Standorten die der Gerätebesitzer vor Kurzem besucht hat. Nach 72 Stunden wird SCP-1471-A auf Bildern, auf denen auch der Gerätebesitzer zu sehen ist, erscheinen.

Gerätebesitzer, die den stetigen Bildern von einem Zeitraum, der über 90 Stunden hinausgeht, ausgesetzt sind, werden SCP-1471-A in ihrer wirklichen Umgebung flüchtig wahrnehmen, oder SCP-1471-A auf reflektierenden Oberflächen sehen. Nachfolgend wird SCP-1471-A vom Gerätebesitzer immer deutlicher erkennbar, dieser Prozess ist unumkehrbar. Gerätebesitzer berichteten, dass SCP-1471-A versucht, mit dem Besitzer zu kommunizieren, jedoch ist es unverständlich oder nicht deutbar in seinen Aktionen.

Die bis zur Zeit einzig bekannte Methode, um den Vorgang des Heimsuchens von SCP-1471’s zu behandeln, ist der Versuch, dem Gerätebesitzer die Erinnerungen an die Bilder die von SCP-1471 gesendet wurden zu nehmen. Bisher wurde keine feindselige Aktivität von SCP-1471-A festgestellt.

[Level 2-Zugang benötigt]
Archiviertes Dokument 1471-01

Hinweis: Review von SCP-1471 in einem App-Store

MalO
ver1.0.0

GRATIS!

Reviews (0)

Beschreibung:
Für ¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦.Es gibt keine Beschreibung für dieses komische Gefühl, nie mehr allein zu sein. MalO ist unglaublich. Es bringt dir eine individuelle und total neue Erfahrung. Die Angst im öffentlichem Umfeld kann schon ziemlich nervenaufreibend sein, aber schon nach wenigen Stunden mit MalO, wirst du alles schmerzhaften und angstvollen Erlebnisse vergessen. Werde Teil einer neuen Welle von Leuten, die eine neue Welt eines sozialen Ersatzes genießen dürfen. Vergiss nicht, je mehr du dich daran beteiligts, desto mehr wird sich MalO daran beteiligen. Deine Erfahrungen sind absolut einzigartig. Absolut KEINE WERBUNG. HOLS DIR!
[/spoiler]

[Letztes Bild von SCP-1471 bevor das Gerät außer Betrieb genommen wurde]

Übersetzer: dannyk96

Original: http://www.scp-wiki.net/scp-1471

Februar 15

Bedtime II – The Aftermath

Nachdem ich meine grausigen Erlebnisse erzählte, die ich als 8-Jähriger erlebt hatte, haben mich viele dazu ermutigt über die Zeit nach den Ereignissen zu sprechen. Ich habe gezögert, da ich beunruhigt war, seitdem ich mein Schweigen brach. Ich konnte die letzten Nächte sehr schwer einschlafen. Meine Zweifel waren nachgiebig, also werde von den Ereignissen im anderen Zimmer berichten.

Dies sollte nicht allzu lange dauern, da es nur ein paar Tage andauerte, aber das hatte mir schon gereicht.

Ihr erinnert euch, nachdem mich der unwillkommene nächtliche Besucher verließ bekam ich ein neues Schlafzimmer. Der Raum war viel größer als der vorherige und hatte eine warme und einladende Atmosphäre. Einige Räume fühlen sich schlecht an. Das Zimmer vorher fühlte sich faulig an, dieser hier aber nicht.

Glücklicherweise bekam ich ein normales Bett. Das Vorherige wurde auseinandergenommen und rausgeworfen – ein willkommener Anblick, wenn ich anmerken darf. Ich liebte mein neues Zimmer und freute mich über so viel Platz für mein Spielzeug. Ich war glücklich, dass der Platz groß genug war, damit Freunde vorbei kommen konnten, aber vor allem war ich erleichtert aus dem unbehaglichen Teil des Hauses raus zu sein.

In der ersten Nacht schlief ich tiefer als ich es für lange Zeit getan hatte. Natürlich bewegte ich mein Bett von der Wand weg. Ich erzählte meiner Mutter, dass ich und meine Freunde die Lücke zwischen Bett und Wand als Versteck beim Spielen nutzten.

Am nächsten Tag wachte ich erfrischt und ausgeruht auf. Als ich da lag und einige meiner Lieblingscartoons auf einem kleinen tragbaren Fernseher ansah, bemerkte ich etwas Sonderbares. Ein dunkler alter Armsessel, der schon immer da war, stand am Ende meines Bettes. Er war ausgefranst und abgenutzt, wurde uns damals von meinem Cousin überlassen, aber er wurde schon zu seiner Zeit sehr oft benutzt. Der Stuhl selbst war nicht ungewöhnlich, aber ich hätte schwören können, dass er am Tag zuvor nicht zum Bett hin stand. Jetzt, im kalten Tageslicht, war er zu mir gedreht. Ich nahm an, dass meine Eltern ihn bewegt hatten während ich schlief, vermutlich um etwas zu suchen, was hier zurückgelassen wurde, als die Räume getauscht wurden.

Die zweite Nacht war nicht so erholsam. Es war gegen 23 Uhr und ich konnte den Fernseher meiner Eltern von der anderen Seite des Hauses hören. Das Zimmer lag größtenteils in Dunkelheit, die einzige Beleuchtung war ein oranger Farbton, der von der Straßenbeleuchtung durch mein Fenster strömte. Ich lag zufrieden da, bis ich etwas leises aber untrügliches hörte.

Zuerst dachte ich, es wäre mein eigener Atem, aber als ich für einen Moment inne hielt, hörte das leise fast unhörbare Atmen in meinem Zimmer nicht auf. Es dauerte an, rhythmisch und ohne Pause.

Ich lag dort in der Dunkelheit, aber während ich mich noch von dem Schrecken in meinem alten Schlafzimmer erholte, hatte ich nicht wirklich Angst. Das Atmen war weit entfernt und anders als das Keuchen, welches ich gehört habe während der Begegnung mit dem Ding in der Wand, blieb dieses ruhig. Sogar in diesem jungen Alter glaubte ich, dass es meine Fantasie war, die mir einen Streich spielte, da das Atmen fast unmerklich war.

Dennoch, ich ließ keine Möglichkeit aus, verließ ich das Bett, durchquerte den Raum und schaltete das Licht an. Das Geräusch war weg. Ich starrte auf diesen alten, abgewetzten Sessel, der zum Bettende zeigte, so nah, dass ich in Reichweite wäre, wenn ich schlafe. Ich drehte den Sessel um. Ich hatte keinen wirklichen Grund dies zu tun, aber etwas daran erfüllte mich mit Furcht.

In der dritten Nacht war ich nicht mehr so furchtlos. Wieder wachte ich in der Dunkelheit auf. Ich lag dort auf meinem Rücken und starrte die Decke an, welche erfreut zu sein schien, das dämmrige orange Licht der Straßenlampen aufzufangen. Der Baum außerhalb meines Fensters schwankte in einer ruhigen Brise und warf merkwürdige, sich bewegende Schatten in den Raum.

Ich konnte nichts außer das entfernte leise Rauschen des Stadtverkehrs hören. Gerade als ich wieder in die Traumwelt zurücktrieb hörte ich es. Ein Knarren vom Fuße meines Bettes, als ob sich etwas bewegt oder sein Gewicht auf dem Boden verlagert hätte.

Ich hob meinen Kopf und spähte in die Dunkelheit, aber sah nichts Ungewöhnliches. Alles war genau dort wo es auch am Tag gewesen war, alles war an seinem Platz. Mein Blick schweifte durch den Raum… einige Comics am Boden, einige noch nicht ausgepackte Kisten und auch der Sessel stand unbewegt da, vom Bett weggedreht zur anderen Seite. Es war nichts Böses hier.

Ich war nun wirklich wach, blickte flüchtig zu meinem Fernseher und zog in Erwägung noch etwas das Nachtprogramm zu genießen. Den Ton müsste ich natürlich leise drehen, da mein älterer Bruder es sonst nebenan hören und mir sagen würde, den Fernseher wieder auszuschalten.

Gerade als ich mich im Bett aufsetzte hörte ich es erneut. Ein leises Knarren begleitet von einem Geräusch, das von geringfügigen Bewegungen herrührte. Ich sah mich erneut um. Die dunklen orangen Schatten, die durch die Blätter an meinem Fenster in den Raum geworfen wurden, nahmen nun eine bedrohlichere Form an.

Ich hatte immer noch keinen Grund verängstigt zu sein. Ich starrte den Sessel am Ende meines Bettes an, bemerkte aber nichts Merkwürdiges. Es ist normal, dass der Verstand einen Moment braucht um zu verstehen, was er sieht. Es braucht Zeit das gesamte Grauen dessen zu erfassen, was sich vor einem befindet, in einem Moment kalter und bitterer Erkenntnis.

Ja, ich starrte auf den alten, abgewetzten Armsessel, aber ich starrte auch die Person an, die in ihm saß!

Im schummrigen Licht konnte ich nur die Kontur seines Hinterkopfes sehen, der Rest wurde von der Rückenlehne des Sessels verdeckt. Ich saß regungslos da, starrte, betete und hoffte, dass meine Augen von der Umgebung in die Irre geführt wurden. Das langsame Knarren, verursacht durch seine Bewegungen auf seinem abgenutzten Thron, ließen mir das Blut in den Adern gefrieren. Das war kein bloßer Trick der Dunkelheit.

Dann bewegte es sich auf die rechte Seite. Ich wusste, was es tat: Es drehte sich um, um mich anzusehen. Es zu erkennen war schwierig, denn selbst in diesem Raum schien das Ding dunkler als alles Andere. Ich sah etwas wie lange Finger über den Sesselrücken kriechen. Stille lag im Raum bis auf das Geräusch, welches das Ding auf seinem Sitz machte und den Krach, den mein heftig schlagendes Herz verursachte.

Zuerst konnte ich die Kontur der Stirn ausmachen, aber dann erhob es sich und enthüllte zwei leuchtende Punkte im Dunkeln, eingelassen in den tiefen Augenhöhlen.

Es starrte mich an.

Ich schrie und innerhalb eines Wimpernschlages kamen mein Bruder und meine Mutter in meinen Raum, schalteten das Licht an und fragten, ob ich einen weiteren Alptraum hatte. Ich saß stumm da, bemerkte sie kaum und starrte wie besessen auf den nun leeren Armsessel.

Ich war nur noch ein paar Tage in dem Raum, bevor wir plötzlich umzogen. Ich sah in den weiteren Nächten nichts. Als ich das letzte Mal dort schlief, wachte ich auf, da ich spürte, wie mir jemand seinen warmen Atem in mein Ohr blies. Ich sprang aus dem Bett und schaltete das Licht an. Der langsame, rhythmische Atem des Ungesehenen blieb und war lauter als zuvor. Ich verbrachte die restliche Nacht auf dem Sofa im Wohnzimmer.

Zwei Jahre später schlief ich tief und fest in unserem neuen Haus in meinem Bett. Es gab seither keine Vorkommnisse und ich war sicher, dass ich die Eigenartigkeiten hinter mir gelassen hatte, die mich in dem kleinen durchschnittlichen vorstädtischen Haus geplagt hatten.

Ich bekam von ihnen allerdings ein Abschiedsgeschenk. Meine Peiniger (und meiner Meinung nach war der Beobachter im Sessel eine andere Wesenheit als das Ding im schmalen Raum) hatten eine letzte Überraschung auf Lager. Wie ein Tier, das sein Revier einfordert, war ich nicht völlig aus ihren Fängen.

Für einen letzten, entsetzlichen Moment fühlte ich ihre Präsenz. Ich lag dort im Tiefschlaf, zwei Jahre seit den schreckenerregenden Ereignissen. Ich war in den Krallen eines Alptraums gefangen, wachte plötzlich auf und fand mich erfreulicherweise heil und sicher in meinem Bett wieder. Der Raum war dunkler als normalerweise. Ich stieß einen Seufzer der Erleichterung aus, den man normalerweise macht, wenn man aus einem Angsttraum aufwacht.

Aber der Raum war so dunkel.

Ich konnte kaum etwas erkennen, als ob etwas das Licht ausgelöscht hatte. Ich lachte in mich hinein, als ich erkannte, dass ich mir wohl im Schlaf meine Bettdecke über den Kopf gezogen hatte. Die Wolldecke fühlte sich kalt an, aber die Luft war etwas zu warm, fast stickig. Ich war gerade dabei die Decke für etwas Luft wegzubewegen, als ich es zum letzten Mal hörte.

Das rhythmische Atmen des Beobachters am Ende meines Bettes.

Furcht ergriff mich, gefolgt von Wut und Verzweiflung. Warum konnte ich nicht allein gelassen werden? Ich tat dann etwas völlig Seltsames. Ich beschloss zu ihm zu sprechen. Vielleicht wollte dieses Ding mir gar nichts tun, vielleicht war es sich nicht des Schreckens bewusst, welchen es verursacht hatte. Sicherlich verdiente ein Junge etwas Gnade?

Als das Atmen lauter wurde und näher kam, begann ich zu weinen. Ich konnte seine Präsenz auf der anderen Seite der Bettdecke spüren, sein Atem hing über mir wie ein flauer Wind.

Durch die Tränen hindurch sprach ich zwei Worte aus, Worte, die dem Ganzen sicherlich ein Ende bereiten würden.

„Bitte aufhören!“

Das Atmen veränderte sich, es wurde lebhafter, irgendwie schneller. Ich konnte nahe bei mir etwas schlurfen hören. Das Atmen bewegte sich dann, erst zurück zum Ende des Bettes, dann langsam durch den Raum, durch die Tür in den Flur und dann war es weg.

Halb weinend, halb ermutigt lag ich dort in der Dunkelheit, mein Gesicht immer noch unter der Decke. Ihr mögt vielleicht glauben, dass dies eine Art Sieg war, aber ich tue es nicht. Wenn diese Dinger real waren, so weiß ich jetzt frei von allen Zweifeln, dass ihre Absichten nicht fehlgedeutet wurden, sie waren pervers gefüllt mit Böswilligkeit. Ich würde normalerweise niemals solche Worte nutzen, um etwas zu beschreiben, aber sie beschrieben das Böse am ehesten.

Wie ich das wusste? Ich sage euch wie. Kurz nachdem es so schien, als hätte das Ding das Haus verlassen, drückte mich etwas kräftig runter und die Decke mit großer Kraft gegen mein Gesicht. Ich konnte eine große Hand mit langen, dünnen Fingern fühlen, welche die Decke um meinen Schädel wickelte. Seine Nägel drückten sich wie rasiermesserscharfe Zähne in mich hinein. Mir gelang es in die Lücke zwischen Bett und Wand zu rutschen, schnell schreiend aus meinem Zimmer zu rennen, meine Familie weckend.

Ich irre mich nicht, das Ding in der Dunkelheit versuchte mich zu ersticken.

Übersetzer: Sharwen

Originial: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Bedtime_II:_The_Aftermath