Oktober 8

Der Butler

Mein Name ist Sebastian. Ich bin der Butler der bekannten Familie van Lupus und die Geschichte die ich euch nun erzähle, spiegeln die letzten Momente meines Lebens wieder:

Vor einigen Stunden sollte ich das Abendessen für die Familie servieren. Als ich mit den ersten Gerichten aus der Küche runterkam, hörte ich einen lauten Schrei. Es hörte sich an wie Lady van Lupus, die Dame des Hauses. Ich rannte hinunter, rechnete mit dem Schlimmsten. Auf meinem Weg fand ich einige Angestellte der Familie vor, in ihrem eigenen Blut baden, auf dem Flur verteilt. Ich war von diesem Anblick geschockt, rannte aber weiter. Irgendwann fand ich Lady van Lupus…ebenfalls in ihrem eigenen Blut badent. Ich überlegte nun, was ich tun sollte. Vor einigen Jahren ist Myladys Ehemann gestorben, er wurde anscheinend ermordet, keiner weiß genau, von wem oder wieso. Das Komische war damals, dass er zwar getötet wurde, der Mörder aber weder sein Geld, noch den Schmuck, den er trug, gestohlen hatte. Er wurde einfach getötet, ohne ersichtlichen Grund

Hinter mir ertönte ein schleifendes Geräusch. Ich hielt die Luft an, hatte Angst wer jetzt grade hinter mir steht. ,,Sebastian“, ertönte eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um. Vor mir stand der Sohn der Lady, Croquet, ,,Sebastian, was ist hier passiert? Ich fand diesen Rapier hier grade im Esszimmer liegend. Wer war das. Wer würde meiner Mutter und den Angestellten sowas antun?“ Ich war froh darüber, dass es zumindest dem jungen Lord Croquet gut ging, war jedoch immernoch angespannt, da der Mörder immernoch hier rumlaufen könnte. Ich schaute zur Lady, guckt ob mir irgendwas auffiel. Sie hatte am Körpter mehrere Stichwunden, wahrscheinlich veursacht von dem Rapier. Was mir jedoch viel mehr auffiel war, dass der Schmuck der Lady noch da war. Es war genauso, wie beim Lord damals. Könnte es sein, dass es sich um den selben Mörder handelte. ,,Ich bringe diese Waffe zur Polizei, Sebastian. Vieleicht finden sie an dem Rapier irgendwas, was zur auflösung helfen könnte.“, sagte Croquet. ,,Der Mörder könnte hier immernoch rumlaufen. Bleiben sie lieber in meiner Nähe, Mylord“, erwiederte ich. Croquet Schaute kurz auf den Rapier, dann wieder auf mich. ,,Der Mörder hat doch seine Waffe im Esszimmer liegen lassen und ich habe sie gefunden. Wieso sollte er seine Waffe weglegen, wenn er noch hier wäre? Jeder hätte sie finden können und wäre er noch hier, wäre er schutzlos. Ich denke nicht, dass er noch hier ist.“, sagte Croqeut. Was er sagte, ist eigentlich gar nicht so falsch. Wieso sollte der Täter seine Waffe weglegen und dann weiter im Anwesen verweilen. Andererseits frage ich mich, wieso er die Waffe überhaupt weglegen sollte. ,,Ich mache mich auf den Weg zur Polizei“, sagte Corquet und ging.

Als Croquet weg war, fiel mir auf, wie ruhig er mit der Sache umging. Ich hätte nicht gedacht, dass er nach so einem Vorfall seine Fassung halten kann. Im nächsten Moment fiel mir jedoch noch etwas auf: Die Überwachungskammer an der Wand. Im ganzen Anwesen waren welche. Nach dem Tod von Lord van Lupus hatte Lady van Lupus leichte Paranoier und installierte sie im ganzen Anwesen. Ich dachte mir, müsste auf den Kammeraaufnahmen nicht der Täter zu sehen sein?

Ich ging also nach oben, zu dem Raum, wo die Aufnahmen gespeichert werden. Ich machte die Tür auf, setzte mich an den Rechner und schaute auf die Monitore. Man sah das ganze Anwesen, jeden Raum, jeden Gang. Ich spulte nun etwas zurück. Zwei Stunden zuvor sah ich dann auf den Aufnahmen Lady van Lupus. Sie kam aus ihrem Schlafgemarch raus, sah nach vorne und fing an zu schreien. Ich sah dann den Täter, wie er den Rapier mehrere Male in die Lady rammte und war wie gelähmt. ,,Das darf doch nicht wahr sein…“, murmelte ich leise vor mich her.

Plötzlich hörte ich ein Geräusch. Es war ein leises, schleifendes Geräusch. Ich dreht mich zur Tür. ,,Sebastian…“, ertönte Croquets Stimme.
__

Autor: Icebird

August 31

Mrs. Wakefield

Addie Wakefield war eine lebhafte alte Frau, die an die einfachen Freuden im Leben glaubte.

Ob nun das Gärtnern in den frühen Morgenstunden, oder das entspannte Nähen in der Nacht, sie schien für ihr Alter immer einen vollen Terminkalender zu besitzen.

Sie lebte allein in einem alten Farmhaus, zirka 50 Minuten von Glenley entfernt, einer Kleinstadt im Süden von Wisconsin.

Die wenigen Familienmitglieder, die noch nicht verstorben waren, lebten in anderen Staaten, und das Leben in einer ländlich geprägten Gegend macht Nachbarschaft nicht gerade einfach.

Sie lebte ein einfaches, aber erfülltes Leben.

Ihre Haut wird eine schöne Ergänzung neben den anderen Stoffen meiner Sammlung werden.

__

Übersetzer: dannyk96

Original: http://creepypasta.forumcommunity.net/?t=54972118

Juni 24

Feuer

Ich kann den metallenen Geschmack von Blut in meinem Mund schmecken. Wie es von der klaffenden Wunde an meinem Haaransatz hinab rinnt. Mit jedem Atemzug inhaliere ich heiße Asche. Mein Hals ist trocken und heiß. Die Luft um mich herum verbrennt mir fast die Haut, beißt bösartig an meinen offenen Wunden und Kratzern. Bereits vor einer Weile habe ich aufgehört zu zittern. Nun sind meine Hände ruhig. Ich bin vor Angst steif gefroren. Vermutlich gebe ich zu früh auf, aber mir fällt nichts mehr ein was ich tun könnte. Ich habe keine Ideen mehr.
Tief im Schatten eines schmalen Durchganges kann ich glühende Augen sehen. Ich vermeide direkten Augenkontakt, und schließe meine Augen. Als ob es mich retten würde nicht hinzusehen. Wenn ich sie nicht sehen kann, können sie mich nicht sehen. Ich denke zu kindisch. Aber ich schließe meine Augen fester, versuche mir glücklichere und friedvollere Orte vorzustellen. Die kalte Wand hinter mir ignorierend, die Verbrennungen auf meiner Haut und in meinem Rachen, die Augen die auf mich warten.

Ich halte meine Augen geschlossen, und tue so, als ob ich weit weg wäre. Ich weis es ist umsonst. Aber vielleicht kann ich noch ein paar Sekunden Frieden haben bevor…

Ich wurde zurückgebracht, auf den schmalen, verrußten Durchgang von einem Grollen und drängender heißer Luft. Fast springe ich, aber ich konnte mich noch fangen. Ich will ihm nicht die Befriedigung lassen zu wissen, dass ich Angst habe, auch wenn es das vermutlich riechen würde. Es hört sich bereits sehr nahe an, Ich öffne meine Augen nicht.

„Bitte sieh mich an“ säuselte es, sein Ton – ekelerregend höflich, „Es macht keinen Spaß, wenn ich das Licht deiner schönen Augen nicht sehen kann.“ Seine angesengte Hand bewegte sich unter mein Kinn, wärend es mit seinem Daumen leicht meine Wange berührt. Aber anstatt von den Flammen angeweht zu werden, glühe ich. Der direkte Kontakt lässt die Hitze durch jeden einzelnen Nerven in meinen Körper sickern, lässt mich mit dem Schmerz mit zittern. Ich fühle mich, als würde ich lebendig verbrennen. Ich will schreien, aber meine Lippen bleiben verschlossen. Wenn ich versuche mich zu befreien wird der Griff fester, sicherlich hinterlässt es weitere Flecken zu meinen Verbrennungen.

Mein Augen öffnen sich unfreiwillig um das Gesicht zu finden, das sich unmittelbar vor Meinem befindet. Seine furchtbaren Eigenschaften kombiniert mit einem üblen Grinsen. Ich schrecke nicht zurück. Ich stehe in Ruhe da und warte ab, mein Körper voll mit Schmerz. Seine unnatürlich schwarzen Augen hefteten an meinen, was sich wie eine Ewigkeit anfühlte, bevor sein Mund sich in ein sadistisches Grinsen weitete und seine Hand zu meinem Hals wanderte, flammen mit mir im Gefolge.

__

Übersetzer: Manca

Korrekturleser: dannyk96

Original: http://www.creepypasta.org/creepypasta/fire-2#read

Juni 21

Haarbälle

Ihr alle wisst genau, wovon ich rede.

Diese langen Haarsträhnen, die in Klumpen überall rumliegen. Oftmals mit Fusseln, Schmutz oder anderem klebrigem Zeug.

Abscheulichkeiten, von denen man wünschte, sie würden außer Sichtweite bleiben.

Na gut…

An diesem Morgen wachte ich zu einer ganz besonderen Überraschung auf. Ich setzte mich in meinem Bett auf und gähnte. Dabei kitzelte mich etwas am Kinn.

In meinen Mund greifend, begann ich eine lange Strähne schwarzen Haares herauzuziehen.

Ekelhaft.

Nennt mich ein Weichei, aber lose Haarsträhnen, die überall einfach so rumliegen, sind absolut widerlich.

Ich will mir nicht auf die Schulter klopfen, aber ich bin ein ziemlicher Frauenschwarm. Viele verschiedene Frauen verbringen jede Woche die Nacht hier. Ich würde verstehen, wenn sie Lippenstiftabdrücke auf meinem Bettlaken hinterlassen, aber Haare? Wie scheußlich.

Auf dem Weg zum Badezimmer warf ich die Haare in den Mülleimer, und begann das Wasser für meine morgendliche Dusche zu erwärmen.

Nun…

Beim Betreten der Dusche, fühlte ich zwei verschiedene Dinge. Das erste war das kochend heiße Wasser, welches mir über den Rücken lief, und das zweite war noch unangenehmer. Etwas verhedderte sich zwischen meinen Zehen.

Mehr Harre. Ein kleines Knäul, welches nur darauf wartet, dass man drauftritt.

„Verdammte Scheiße“, murmelte ich, während ich den Haarball Richtung Abfluss kickte. Es lief mir trotzdem ein Schauer über den Rücken, obwohl ich unter heißem Wasser stand. Hoffentlich verstopfte es nicht das verdammte Rohr.

Frustriert versuchte ich mich zu erinnern, welche der Frauen, die ich hergebracht habe, schwarze Haare hatte. Ich erinnerte mich nicht an den Namen, aber sicher war das die letzte „Haarige Lage“.

Nun…

Als ich fertig war mit duschen, griff ich nach meinem Handtuch und begann mich abzutrocknen.

Mit dem Tuch über mein Gesicht fahrend, fühlte ich mehr Unbehagen.

Yep. Du hast es erraten. Noch ein verschissener Haarball.

„Wirklich?“, schrie ich. „Ernsthaft?“

Wenn mir einfällt, wer die Schlampe ist, wird sie dafür bezahlen.

Ich würde gern die Haarbälle beschuldigen, dass ich zu spät zur Arbeit gekommen bin, aber die Wahrheit ist, dass ich einfach zu spät aufgewacht bin.

Normalerweise würde ich mir aus solchen Kleinigkeiten nichts machen, aber ich war ziemlich angepisst, als ich endlich zu meinem Auto kam. Ich hatte wirklich viele, viele Frauen bei mir, aber ich glaube keine davon hat ihre Haare in solchem Ausmaß verbreitet. Vielleicht war sie etwas älter.

Um deine Frage zu beantworten: Nein, ich diskriminiere keine alten Leute.

„Abstoßend! Widerwärtig!“ Ich tobte, während ich mein Auto startete.

Ich begann loszufahren, aber es dauerte nicht lange bevor ich auf die Bremse trat.

„Bridget!“ Ich schrie, während ich das Lenkrad so fest hielt, dass meine Knöchel weiß wurden.

„Bridget! Diese schwarzhaarige Schlampe! Sie muss es gewesen sein!“

Ich drehte um und fuhr zurück in meine Ausfahrt, sprang aus dem Wagen und rannte zu meiner Haustür.

Ich lief durch die Küche und in Richtung Wohnzimmer.

„Wo bist du Bridget? Ich reiß dir deine verdammten Haare aus!“

Das war der umständliche Teil.

Es roch auch ziemlich übel.

Ich musste durch mindestens zwanzig schwarze Müllsäcke mit Körpern kramen, bevor ich das Luder fand.

Nächstes Mal werd ich sicherstellen, ihnen die Köpfe zu rasieren, bevor ich sie wieder raushole.

Haarbälle sind scheußlich.

__

Übersetzer: Mettl

Korrekturleser: Mirai

Original: https://www.reddit.com/r/nosleep/comments/19teog/hairballs/

Mai 29

The Rusted Rabbit

Name: Devin Brown

Geburtsdatum: 15.03.1989

Todestag: 01.04.2010

Ort des Todes: Shannon Hall, 615 ave. Pittsburgh. Pennsylvania, Appartment:811

Das Opfer wurde am Sonntagabend um 11:34 Uhr verstümmelt in seinem Bett aufgefunden. Es gibt insgesamt vier Zeugen. Zwei der Zeugen die das Opfer gefunden hatten berichteten ein Kinderlachen aus der Leiche gehört zu haben. Kurz nach der Ankunft der Forensik entdeckte man eine Reihe von Pfotenspuren an der Unterseite des Bettes zusammen mit einigen Haarsträhnen. Analysen zeigten, dass es sich bei den Strähnen nicht um die eines Menschen handelte. Weitere Analysen eines Tierexperten ergaben, dass es sich zusammen mit den Pfoten um ein Kaninchen mit einem „extra Finger“ handeln musste.

Bei weiteren Untersuchenungen wurde ein Tonaband innerhalb des Dickdarmes des Opfers gefunden. Als man während der Befragung der beiden Zeugen die das Lachen gehört haben sollen, dass Tonband abspielte, begannen sie sich gegen den Einwegspiegel mit denen man die Zeugen beobachtete zu werfen. Sie schrien währenddessen mit großer Kraft „rusty rabbit“. Nachdem man die Zeugen sedieren musste wurden sie über Nacht unter Arrest gestellt. Am nächsten Tag wurden sie freigelassen. Als man sie vorher zu dem „verrosteten Hasen“ befragte stritten sie alles ab. Sie konnten sich nicht mehr daran erinnern.

Der folgende Text ist ein Beweis in Form einer Bandaufnahme die von dem Polizei-und Forensikteam beschlagnahmt worden war.

(schwer atmend)

I-I-Ich weiß nicht was passiert ist…

Ich dachte ich würde sterben. I-Ich wusste nicht. Ich wusste nicht.

Gestern sah ich etwas

Ich hatte es aufgenommen, weil… ich wollte nur etwas wissen.

Niemand kann mich retten, es kommt.

Es kommt meinetwegen.

(zittrige Stimme)

I-Ich weiß es nicht.

Ich weiß nicht was es ist.

Ich bin aber NICHT verrückt

ICH WEIß ich bin nicht verrückt.

Ich sah es so klar… ich bin von der Schule nach Hause gegangen und dieses verdammte… Ding… es wandte den Kopf zu mir.

Es sah mich an.

(fängt an zu weinen)

Es war nur eine Statue!

Ich rannte, und war beinahe beim Wohnheim angekommen a-aber a-a-aber-

(spricht langsamer und beruhigt seinen Atem)

Es war unter der Brücke, diese beschissene Brücke über die ich immer musste um nach Hause zu kommen.

Ich rannte woanders entlang, zurück zur Schule, und ich sah es.

Es war auf dem Dach, gegenüber der Straße vom Park.

Dieses Ding. Es lebt.

E-E-Es lebt.

Ich stand nahe genug, obwohl, nur noch einen Block von der Schule entfernt, nur noch einen verdammten Block.

Ich würde sicher sein.

Ich sah es in einer Gasse an der ich vorbeilief, und es stand am Schreibtisch des Wachmanns!

Ich habe keine Ahnung was zum Teufel hier los ist!!!

(Opfer beginnt hysterisch zu weinen)

Ich bin noch viel zu jung!!

Ich will nicht sterben!!!!

(beruhigt sich)

Ich bin heute nicht zur Schule gegangen.

Ich sah es an der Parkgarage als ich heute morgen aus dem Fenster sah.

Es wird mich nicht in Ruhe lassen!

Ich versuchte [Name entfernt] anzurufen, aber sie nannte mich verrückt.

Niemand glaubt mir.

Ich kann nicht zur Polizei, ich kann nirgendwohin.

Bitte Gott, Bitte!

(Pause)

Ich weiß nicht wie man es bekämpft.

Es beobachtet mich wo auch immer ich bin. Es lässt mich nicht allein.

Es… lächelte… mich an.

Jedes beschissene Mal wird sein Grinsen größer und größer.

Und die Augen, oh Gott, die Augen…

Sie sind so… tief, so leer…

Ich weiß nicht was ich tun soll, ich weiß wirklich nicht was ich tun soll.

Ich musste nur etwas länger für meine Mitbewohner bleiben bis sie zurückkamen.

Nur ein wenig länger.

Dann würde ich sicher sein.

Vielleicht halluziniere ich einfach nur. Sicher tue ich das.

Das kann nicht echt sein…

(Ein lautes Kratzgeräusch ist im Hintergrund zu hören)

Was war das?!

Oh Gott es ist hier, es ist meinetwillen hergekommen, es ist hier!

Nein!

Nein!!

Oh Gott!

Nein b-bitte!!

Nein!!!

(Schreie, Objekte die geworfen werden und zerbrechen sind zu hören)

(Für Zwölf Sekunden ist nichts zu hören)

(Eine Kinderstimme ertönt)

Rusty rabbit will nur spielen!

Wir lieben dich Rusty rabbit!

(Das lachen von zirka fünf Kindern ist zu hören)

(Das Tonband ist zu Ende)

Ende der Aufnahme

Aufgrund der Vorkommnisse dieser Aufnahme wurden Detektive geschickt um mit den beiden Zeugen, die angeblich das Kinderlachen gehört haben sollen, zu reden.

Beide Zeugen werden vermisst. Die auf dem Band genannte Person wurde am nächsten Tag ebenfalls als vermisst gemeldet. Nach der Untersuchung fand die Detektive auf allen Handys der Opfers eine Bilddatei.

sie hieß „Rusted rabbit.jpg“.

hqdefault

__

 

Übersetzer: dannyk96

Mai 2

The Unseen

Dunkelheit ist schon seltsam oder? All die Unwissenheit. Was ist dort draußen? Was ist dieses Gefühl in der Wirbelsäule? Dieses Kribbeln, dass langsam deinen gesamten Körper hinunterläuft.

Was du erkennst ist eine Stimme. Keine Stimme die man hören kann, aber fühlen. Eine Stimme tief im hintersten Teil deines Bewusstseins, dass sich von deiner Furcht und Angst ernährt. Diese Kreaturen sind es, die dir als Kind deine Furcht vor dem Kleiderschrank eingeflößt haben, dass dort etwas in der Dunkelheit lauert. Sie existieren nicht in unserer physische Ebene. Sie existieren in der Ebene unseres Verstandes. Sie sind das, was wir als Engel bezeichnen.

Sie leben für die andere Seite der Dinge, nicht für das Böse, jedoch für ihre eigenen Gründe. Manchmal stimmen deren Gründe nicht gut mit uns überein. Sie ernähren sich von uns, aber sie sterben langsam, denn unsere Angst fällt durch den Einfluss des Internet und der Videospiele immer weiter herab. Wir beginnen sie zu ignorieren. Sie verzweifeln. Sie haben sich gelegentlich getroffen, zum Anlass gegen die Menschen. Einige haben sie getötet, einige psychisch zerstört. Zunächst beginnen sie damit dir Träume zu zeigen. Träume mit Bildern die dich erschrecken sollen. Tote Familienmitglieder oder Katastrophen. Dann beginnen sie damit dich zu beobachten, selbst wenn du wach bist und nachdem sie alles was sie nur konnten in deine Träume gequetscht hatten. Wenn du sie siehst, vergiss nie, dass sie nicht zu übersehen sind. Sobald du einen von ihnen siehst, wird es immer da sein und dich beobachten.

Du willst dennoch so tun as wären sie nicht da? Dennoch willst du den Computer die ganze Nacht anlassen und sie einfach ignorieren? Vielleicht siehst du es eines Tages ein. Aber ich hoffe ich liege falsch. Vielleicht willst du nie die andere Welt sehen die wir nicht sehen sollten. Vielleicht…

Übersetzer: dannyk96

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Unseen

November 1

Creepypastas von Fans #70: Die Murmel

Mein Leben könnte manchmal einfach nicht perfekter sein. Ich bin so glücklich am Leben zu sein und es noch genießen zu dürfen. Eigentlich könnte man von mir behaupten ich hätte das Leben leid, doch das ist nicht so. Nur weil ich mein ganzes Leben lang blind war, heißt das nicht, verbittert sein zu müssen. Ich bin jetzt 67 Jahre alt, meine Verwandten haben mich im Stich gelassen als ich ihnen zu ,,anstrengend,, wurde.

Doch auch damit kann ich leben, denn ich habe eine Pflegeschwester, die mich umsorgt und mit der ich über alles reden kann. Sie heißt Susanne. Wir trinken zusammen Tee, wir sind zwei richtige Tratsch Tanten. Wir sind wie zwei beste Freundinnen.

An einem Morgen habe ich mit ihr wie üblich Frühstück gegessen und Radio gehört als diese Durchsage zu hören war. Ein Mörder solle hier in der Gegend sein Unheil treiben. Er hinterlege seinen Opfern immer eine Murmel. Natürlich spekulierten wir über diesen Vorfall. Ich war schon beunruhigt, denn einen Mörder hier in der Gegend zu haben?

Der Tag verlief wie immer, wir redeten miteinander, die gute erledigte für mich meine Einkäufe und sie zauberte uns ein schönes Abendbrot. Kurz darauf brachte sie mich ins Bett und ich schlief nach einer Weile ein.

Aus irgendeinem unerfindlichen Grund wachte ich auf, das tue ich normalerweise nie. Ich schlief einfach weiter als ich dieses kratzen hörte, das hörte sich nach einer Murmel an. Ich bekam Angst und wollte nach Susanne rufen aber sie kam mir zuvor und sagte: ,,Keine Angst, mir ist nur meine Murmel runtergefallen…“

Autor: dannyk96

September 21

Creepypastas von Fans #68: Das Tier

Ein Fotograf wollte in einer Höhle ein Paar schöne Bilder machen. Er wollte sie für sein Fotoatelier verwenden und sie dort ausstellen. Die Höhle lag in Afrika, trotzdem flog er dorthin, weil die Höhle für seine Schönheit bekannt sein soll. Die Einheimischen des Nahegelegenen Dorfes aber warnten ihn auf keinen Fall in die Höhle zu gehen, ja sie flehten ihn sogar an. Das aber interessierte den Fotografen nicht und er betrat die Höhle.

Doch als der Fotograf die Höhle gerade betreten wollte vernahm er entsetzliche Schreie aus dem Inneren der Höhle. Er rief die Polizei doch die konnten nichts finden was das Geräusch verursacht habe könnte.

Stunden später fand man den Fotografen tot. Er wurde in Stücke gerissen und seine Gliedmaßen lagen mehrere Meter voneinander entfernt Die Polizei entwickelte die Fotos um eventuelle Beweise darauf zu finden. Die fanden sie… (http://www.deecee.de/uploads/pics/deecees_xfiles12_02.jpg ) Man schrieb in die Akten, dass es sich um einen Raubtierüberfall handelt.

Autor: dannyk96

September 6

Creepypastas von Fans #66: Sei Still

Hast du jemals über deine Eltern schlecht geredet? Hast du dich immer über sie geärgert wenn Sie dir nie was neuste Spiel gekauft haben? Sei froh dass du solche Eltern hast… ich habe zwar Eltern aber diese interessieren sich nicht für mich….
Ich habe die ganze Zeit nur drei Dinge im Koopf
Schmerzen….
Trauer….
Verzweiflung
Sicher fragst du dich nun warum ich dir diese drei Worte sage und warum. Ich habe mich danach gesehent verstanden zu werden? Du hast nie das Gefühl der vollkommenden Einsamkeit gespürt und nie erleben müssen, wie es ist ein Ausgestoßener der Geselschaft zu sein….. Sie sagen alle dass sie für dich da sind, doch was ist wenn sie lügen? Was ist wenn sie sich die Welt schön reden und dich ausschließen? Aus dem Grund spiele ich oft mir dem Gedanken diese Welt zu verlassen und mich für andere Dinge zu öffnen. Doch wie soll ich das nur anstellen? Ich möchte gerne neue Dinge entdecken und mich weiter entwicklen…… aber so lange ich hier gefangen bin, kann ich das nicht.
Damit du verstehst warum ich mich so fühle, werde ich dir alles genau erzählen…..
Ich begab mich eines Morgens in die Schule um mein Leben weiter zu führen, was andere für mich vorgesehen hatten. Ich saß auf meinem Platz, dieser befand sich neben einem Fenster also konnte ich immer raus schauen wenn das Wetter es zu ließ.
Denn du musst wissen, dass ich den Regen liebte und immer wenn es regnet, beobachte ich die Tropfen die gegen die Scheibe schlugen und versinke in meinen Gedanken. Dies passierte in letzter Zeit sehr oft, denn das Wetter immer verrückter spielte, verlor ich mich mehr und mehr. Das hat mich schon einige Male dazu gebracht beim Rektor zu sitzen, da er mein Verhalten nicht verstand und meine Eltern darüber informierte. Diese interessierten sich nicht dafür, sagten dass ich Abschaum währe und das einzige was ich bekam, war eine Woche Hausarbeit.
Ich hatte mich danach gesehnt von ihnen Beschimpft zu werden, nicht aus Wut, sondern aus Sorge… Sie sagten mir nie dass sie mich liebten und gaben mir das Gefühl wertlos zu sein.
Des weiteren war ich ihre Ablagestation, sie luden ihre Wut auf mich ab wenn sie Eheproblem hatten und schreckten nicht davor zurück meinem Körper Schmerzen zu zu fügen, für Dinge die ich nicht getan hatte und auch sonst schlugen sie mich. Am darauf folgenden Tag erzählte ich meinem Lehrer von dem Gespräch und auch er wirkte genau so wie meine Eltern: Desinteressiert und gelangweilt…. Was war nur mit dieser Welt los?
Ist mein Verhalten so falsch? Ist meine Existens nicht richtig? Warum liebt mich keiner?
Als ich auf einige Tage später auf meinem Platz saß, hörte ich zum ersten mal eine Stimme, sie rief meinen Namen und sagte immer wieder zu mir, dass ich aufhören soll. Was wollte sie mir damit sagen? Ich schaute weiter in den Regen und vergass dabei dass ich eigendlich ein Referat halten und zum Lehrer gehen sollte. Als ich kurz weg genickt war, schreckte ich hoch und schaute mich um.
Die Stimme war weg und jeder denn ich kannte, meidetet meine Anwesendheit und schickte mich weg wenn ich auf den Weg zu ihnen war. Was hatte ich nur getan? Was passierte hier? Einige Tage später, lag ich in meinem Bett und dachte über die letzen Tage nach. Ich hatte mich dafür entschieden, meinem Leben ein Ende zu setzen und dieser Hölle zu entkommen. Ich wollte ein anderes Leben führen und nicht weiter als Schlagstelle dienen. Es ist ohne hin schlimm genug dass meine Eltern mich nicht bachteten und nun wurde ich auch in der Schule ignoriert….. warum?
Kurz nachdem ich eingeschlafen war, träumte ich von der Schule. Ich sah meinen Lehrer, meine Mitschüler und meinen Vater, der vor einem kaputten Fensterrahmen im 4.Stock steht und mich ansah. Was war das für ein Traum? Wie auch in der Schule, sah ich dem Regen beim Fallen zu, schaute zu meinem Lehrer und fragte ihn was denn los sei und warum mich alle so ansehen?
Meine Mitschüler und Lehrer schauten mich erschrocken an, habe ich etwas falsch gemacht? Mein Lehrer schütelte mich und fragte mich immer wieder was mit mir los sei und dass ich nicht einschlafen darf. Dabei war das doch nur ein Traum.
Doch nach mehreren Ansprachen meines Lehrers verstand ich was er meinte. Er hielt mich in meinen Armen, meine Mitschüler standen um mich herum und ich….. ich schaute weiterhin dem Regen zu, während mein Körper in zwei geteilt am Boden lag, die Glasscherben des Klassenfensters, meinen Körper zierten und mein Vater im Klassenzimmer stand, auf mich herab sah und leise sagte „sei still“.

Autor: Kazuki

Juli 29

Creepypastas von Fans #65: Hotline des Teufels

Nichts würde mich noch glücklich machen können. Ich werde nie wieder lachen können. Ich werde nie wieder lieben können. Alles, was mich noch an diese Welt bindet ist mein Körper, der einsam in der Welt umherzieht und nach einem Grund für das sucht, was mir widerfahren ist. Ich war verheiratet, hatte mit meiner Mina zwei Kinder. Es war Liebe auf den ersten Blick. Mina und ich heirateten schnell. Wir wussten, dass es die richtige Entscheidung war. Wir hatten beide Kinderwünsche und so kam es, dass Maximilian geboren wurde. Und nur ein Jahr später kam Susanne auf die Welt. Unser Glück war perfekt. Wir bauten uns ein Haus außerhalb der Stadt und führten ein wundervolles Leben. Wir waren die Familie die ich immer haben wollte.

Doch das Glück sollte wohl nicht lange währen. Ein halbes Jahr nach Susannes Geburt, kam der Tag der mein gesamtes Leben zerstören würde. Mina kam nachts spät von der Arbeit, als es geschah. Sie überquerte die Straße zu unserem Haus und wurde von einem heranfahrenden LKW überfahren. Ich habe es gesehen. Sie wollte doch nur nach Hause! Kurze Zeit später traf Rettungswagen und Polizei ein. Mina´s Körper, übersäht von Blut, gebrochene Knochen die aus ihrem leblosen Körper herausragten. Ich konnte mir das nicht länger mit ansehen. Ich konnte den Schmerz in meinem Herzen nicht mehr ertragen. Warum? War es Gottes Wille, Schicksal, oder einfach nur ein furchtbarer Zufall? Tausende von Gedanken rasten mir beim Anblick von Minas totem Körper durch den Kopf bis ich schließlich zusammenbrach.

Der Fahrer beging Fahrerflucht, der Fall wird nie aufgeklärt werden…

Sechs Monate später, war ich bereit meine Trauer und meinen Schmerz zu verarbeiten und mich therapieren zu lassen. Doch das, war der Fehler der Max und Susanne das Leben kosten würde. Ich schob die beiden in einem Kinderwagen für Zwillinge vor mich her als ich die Straße überquerte, nicht sehend, das ein LKW herangefahren kam. Er riss den Kinderwagen mit sich und nahm mir meine beiden Kinder. Max und Susanne, verloren durch die Hand eines LKW´s. Rettungskräfte und Polizei waren sofort zur Stelle, vergebens. Max und Susanne starben in meinen Armen.

Der Fahrer beging Fahrerflucht, der Fall würde nie aufgeklärt werden…

Zu der Beerdigung seiner Kinder anwesend zu sein ist nicht natürlich. Es sollte eher andersherum sein. Aber so war es nicht. Ich konnte von meinen beiden kleinen Abschied nehmen bevor sie sich zu meiner geliebten Mina gesellen würden. War das wirklich geschehen? Oder träume ich das bloß? Nach der Beerdigung blieb ich um meiner Familie nahe zu sein, als sich ein Mann zu mir gesellte. Er hatte einen schwarzen Anzug an und sein Gesicht war ohne jede Emotion. Alles was er sagte war:,, Hier, sie wollen doch nicht, dass es so endet, oder?´´ drückte mir eine Visitenkarten in die Hand und ging.

Ich blickte auf die Karte und sah, dass es eine Telefonnummer darauf notiert war. Verwundert über diese Person ging ich schweren Herzens vom Familiengrab nach Haus.

Dort angekommen, spürte ich die Ruhe, die Leere die dieses Haus nun umgab. Niemand war da, ich war von nun an allein. Für immer… Gibt es denn nun noch einen Grund überhaupt weiterzuleben? Ich könnte doch auch im Himmel bei Mina, Max und Susanne sein, als ein einsames Leben als trauernde Person zu fristen. Ich entschied mich. Ich holte ein Seil, das dick genug war um mich zu tragen, und einen Stuhl, begab mich nach draußen, zum alten Baum. Legte mir die Schlaufe um den Hals und kletterte auf den Stuhl. Kurz bevor ich von der Erde ging, erinnerte ich mich an die Telefonnummer und diese seltsame Person. Ich band mich los obwohl ich es nicht wollte und begab mich zurück ins Haus, wie von einer fremden Macht kontrolliert. Ich nahm das Telefon und wählte die Nummer, Taste für Taste und setzte den Hörer an mein Ohr um der Stimme im Telefon zu lauschen:
Hallo? Wer ist da?
Hallo, hier ist George. Mit wem spreche ich?
Hier ist Steffi, brauchen sie Hilfe?
Ehrlich gesagt nein. Ich möchte nur wissen wo ich bei ihnen bin.
Das ist ein Selbstmordhotline, brauchen sie Hilfe?
Nein, doch, vielleicht, ich weiß es nicht. Können sie mir denn helfen?
Ja.
Ich wollte mich gerade erhängen
Tun sie das nicht, es gibt so viel, für das es sich zu leben lohnt.
Diese Dinge habe ich heute verloren.
Möchten sie ihre Kinder und Mina wiederhaben?
Was? Woher wissen sie das!?!
Möchten sie ihre Kinder und Mina wiederhaben?
Ja…
Die Stimme im Telefon sprach nicht mehr, es kam ein knarzen aus dem Telefon, wie aus einem Fernseher der keinen Empfang hat. Jetzt flüsterte eine sehr tiefe Stimme zu mir:,, Wollen sie sie zurück?´´ Ich bejate die Frage und er fuhr fort:,, 3 unsterbliche Seelen für drei unsterbliche Seelen…´´ Nach diesen Worten legt die Stimme auf.

Ich fragte mich was diese Worte bedeuten sollten, doch im inneren wusste ich es bereits. War ich jemand der 3 Menschen tötet nur um Mina, Max und Susanne zurückzubekommen? Im inneren wusste ich auch bereits die Antwort, ja, ich würde alles tun.

Plötzlich blitzten Bilder vor meinem Auge auf, es waren Bilder von brutal abgeschlachteten Körpern. Sollte ich etwa mein Opfer so hinrichten? Ach, warum frage ich mich diese Sachen überhaupt. Ich wusste ich würde es tun, egal wie unmenschlich und abscheulich das auch war. Ich nahm ein Messer, ein Küchenbeil und eine scharfe Schere. Mit diesen drei Utensilien sollte ich meine Opfer töten.

Ich hegte immer noch einen Groll gegen LKW Fahrer und wusste bereits wer meine Opfer sein würden. Also inszenierte ich eine Autopanne an einer Landstraße und wartete bis ein LKW vorbeikam um mir zu helfen. Das geschah nach einer ganzen Weile und jemand hielt an. Ich bat ihn sich meinen Motor nachzuschauen und als er meiner Bitte nachkam rammte ich ihm das Messer in seinen Rücken. Ich schob es immer weiter in seinen sich zuckenden Körper hinein. Drehte in der Wunde mit dem Messer herum bis ein Loch in seinem Rücken triefte. Ich schnitt von der Schnittwunde nach oben, nach unten, links entlang, recht entlang bis schließlich sein ganzer Rücken und sein hässlich kariertes Hemd nur so vor Blut trieften. Er ging zu Boden, wahrscheinlich ohnmächtig wegen des hohen Blutverlustes. Er war tot, aber ich dachte gar nicht daran aufzuhören. Ich schnitt weiter an ihm herum. Ich stach ihm die Augen aus, schnitt seinen Bauch auf und riss ihm die Gedärme heraus. Brach ihm aus Spaß an der Freude sämtliche Knochen, zog ihm sämtliche Nägel und Zähne heraus. All das tat ich, wie von einer fremden Macht gesteuert. Es machte mir Spaß. Dasselbe tat ich mit meinen anderen Opfern, ich versuchte aber, sie am Leben zu halten. Sie sollten denselben Schmerz spüren wie ich als sie mir meine Familie entrissen.

In der Zeitung war die Rede von einem brutalen Serienkiller, der es auf LKW Fahrer absah. Doch ich war kein Serienkiller. Von meiner letzten Bluttat nach Hause kommend, ging ich ins Bad und wusch mir das inzwischen getrocknete Blut von meinem Körper.

Ich hatte meine Aufgabe erledigt und rief die Hotline an, Steffi war erneut am Hörer:
– Ja?
– Ich habe es getan.
– Was haben sie getan?
– Ich habe ihnen drei Seelen gebracht.
– Seelen? Hier ist die Selbstmordhotline, brauchen sie Hilfe?
– Was? Sie haben gesagt ich solle ihnen drei Seelen im Austausch meiner Familie bringen! Wir hatten einen Deal!
– Haben sie sich vielleicht verwählt?
– Verwählt?!? Nein! Ich habe drei Menschen umgebracht, also geben sie mir mein Familie zurück!
– Was haben sie gemacht?
– ja sie haben richtig gehört!
– Oh Gott… Wo wohnen sie? Hallo? Hallo?
Das kann nicht sein. Die Nummer war die richtige. Ich habe das flüstern doch selbst gehört, oder habe ich mich verhört? Nein, das ist unmöglich. Ich warf einen Blick auf die Visitenkarte. Leer!?! Da stand ja überhaupt nichts drauf! Dreh ich jetzt durch? Aber der Mann hat sie mir doch selbst gegeben.

Ich fuhr zurück zum Friedhof und fragte den Pfarrer der die Beerdigung von Max und Susanne geleitet hatte:,, Mann? Nein, ich habe sie als letzten und einzigen Menschen am Grabe gesehen.´´ was ist hier los? Habe ich mir das eingebildet?

Ich fuhr nach Hause. Die gesamte Fahrt habe ich nachgedacht. Träume ich nur? Bin ich wahnsinnig geworden?

Ich kam zu Hause an. Ich hatte Kopfschmerzen. Mit wem hatte ich gesprochen? Habe ich überhaupt mit jemandem gesprochen? Waren die Seelen nicht genug? Will er noch mehr? Meine letzte Chance um meine Familie zurück zu bekommen ist, noch mehr Seelen zu sammeln.

Ich nahm also mein Auto und fuhr an die Landstraße, inszenierte eine Panne und wartete, und wartete und wartete…

Bericht aus der Lokalzeitung:

Serienmörder gefasst!

Die Stadt atmet auf. Der Serienkiller Edward Meyer auch bekannt als der Truckkiller wurde gestern Nacht an einer Landstraße gefasst als er versuchte einen Mann brutal zu ermorden. Der Mann hatte mehr Glück als seine letzten Opfer. Er wurde wegen Unzurechnungsfähigkeit in die örtliche Nervenklinik gebracht. Er muss sich wegen 54 brutalen Morden verantworten. Der Prozess beginnt in zwei Wochen.

In einer Zelle sitzen und auf die Todesstrafe warten betrachten viele als grausam, ich nicht. Heute ist der Tag meiner Zusammenführung mit meiner Familie. Ich werde nun in die Kammer gebracht und festgeschnallt. Hinter Glas sitzen die Überreste meiner Familie und schauen meinem baldigen Ableben zu. Die beiden Spritzen kommen in den Raum, eine Harmlos, eine hundertprozentig tödlich. Sie setzen die Spritze an als ich plötzlich jemanden sah, der hinter dem Glas in der letzten Reihe sitzt. Der Mann vom Friedhof, er lächelte mich an, als wüsste er, dass wir uns wiedersehen würden in der Hölle. Ich fing an zu schreien, mich wie wild zu wehren. Es brachte nichts. Die Spritze tat ihre Wirkung und das letzte was ich sah, war das eiskalt lächelnde Gesicht, des Mannes, der mich dazu veranlasste 54 Menschen zu töten.

Autor: dannyk96