Februar 7

CreepyPoem #01 – Ich liebe meinen Teddybär

Ich liebe meinen Teddybär.
Er ist so weich und kuschelig.
Ich habe ihn unendlich gern,
denn er war immer da für mich.

Mein Teddy, ist mein bester Freund.
Doch manchmal muss er einfach raus.
Wenn ich in meinem Bettchen träum,
dann schleicht er leise aus dem Haus.

Draußen erkundet er die Welt.
Im Dunkeln kann ihn keiner sehn.
Er jagt sie wie es ihm gefällt.
Hört wie sie laut um Gnade flehn.

Er schleppt sie in den Folterkeller.
Dort reißt er ihn die Arme aus
Wirft es dann auf seinen Teller.
Genießt so seinen Todesschmaus.

Mein Teddy hört sie gerne schrein
Er quält sie, schneidet sie in vier.
Erlöst sie so von ihrem Sein.
Doch bleibt er stehst mein Kuscheltier.

Autor: Melancholibrie

August 31

Die Schöne und das Biest

Mein Name ist Graham. Ich lebe in der Hölle, umzingelt von Teufeln.

Ich wurde seit meiner Geburt schon immer ausgeschlossen. Meine Eltern interessieren sich gar nicht für mich. An der Schule werde ich wie ein Stück Dreck behandelt, und die Lehrer tun nicht mal eine gottverdammte Kleinigkeit dagegen. Aber bei all den Problemen die ich habe, ist das schlimmste immer noch das ich gemobbt werde. Ganz besonders von diesen Typen.

Nick, Brandon und Kevin. Diese drei schlugen , erleichterten mich um meine Sachen und beleidigten mich so lang ich mich erinnern konnte. Wir kamen vom Kindergarten in die Highschool in der wir grade auch sind. Wieso ich nicht gewechselt habe fragst du? Wie ich schon sagte – meine Eltern interessierte es einen Scheißdreck, selbst, wenn ich ihnen des öfteren von meinen Problemen erzählte. Ich habe jetzt Angst davor irgendwo in einem sozialen Netzwerk ein Profil zu erstellen, weil sie mich da auch mobben könnten. Es war immer das gleiche, was sich Tag für Tag wiederholte – Aufwachen, Eltern sehen die es nicht interessiert, zur Schule gehen, gemobbt werden, wieder nachhause gehen und deprimiert darüber sein. An einem Punkt hatte ich sogar über Selbstmord nachgedacht.

Bis ich sie traf.

Ihr Name war Samantha. Sie war das schönste Mädchen das ich jemals gesehen habe. Sie hatte gerade erst zu uns gewechselt und wurde dazu aufgefordert neben mir zu sitzen. Ich dachte, dass sie erst gar nicht mit einem Loser wie mir reden will, also sprach ich zuerst auch nicht mit ihr, obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte.

Aber es stellte sich heraus das sie mich zuerst anspricht.
„Hi, ich bin Sam. Wie heißt du?“ Fragte sie.

Das war das erste mal seit Jahren das jemand so mit mir redet. Ich konnte es gar nicht glauben was gerade passierte.

Ähm, ich bin Graham. Aber du willst sicherlich nicht mit mir reden.“

Was sag ich da?! Ich mach mir diese Gelegenheit schon selbst kaputt.

Wieso nicht? Ich kenne hier niemanden, und ich will mit dir anfangen.“ entgegnete sie.

Und so kamen wir uns immer näher. Wir haben zusammen unser Pausenbrot gegessen, erzählten uns Witze, tauschten Storys miteinander aus, lernten zusammen und machten auch sonst vieles gemeinsam. Sie war die erste, sie war die erste die mich richtig erreichte. Hin und wieder erwischte ich mich selbst dabei wie ich weinte. War das die Realität? War das alles nur ein Traum? Ich kniff mich selbst um sicher zu gehen, aber sie war immer an meiner Seite, lächelnd. Wir wurden mehr als Freunde. Wir liebten uns.

Aber sie war die einzige gute Sache in meinem Leben. Ich wurde noch immer gemobbt und geschlagen von diesen dreien, Nick, Brandon und Kevin.

Es war ein anderer Tag an dem ich zusammengeschlagen wurde. Sie traten mich in Grund und Boden. Ich rollte mich am Boden zusammen und hoffte, dass der Schmerz schnell vorbei sein würde.

Da sind sie Officer! Verhaften sie sie!“ Ich hörte einen Ruf von einer mir bekannten Stimme. Es war niemand anderes als Samantha.

Ich hörte Schritte irgendwo in der Nähe. Ich sah Sam’s Hand die sie mir anbot. Ich nahm sie entgegen und sie half mir auf die Beine.

Diese Arschlöcher, sie machen jemanden in der Gruppe fertig…das ist echt feige.“ entgegnete sie wütend.

Sam. Ich weiß was du versuchst zu machen,“ Sprach ich, „…aber du sollst nicht in die Sache mit hineingezogen werden. Ich will nicht sehen das du auch verletzt wirst.“

Ist mit egal Graham. Ich liebe dich und ich will dich beschützen.“, antwortete sie.

Und sie beschützte mich. Jedes mal, wenn sie mich schlugen oder dergleichen, kam sie zu meiner Rettung. Manchmal dachte ich, dass sie ein Engel sei der mein Leben besser macht.

Einige paar Tage später wurde ich schon wieder verhauen. Dieses mal war es brutaler als davor. Sie schlugen und traten auf mich ein.

Hört auf!“ Hörte ich von Sam dessen Stimme ich aus der Ferne hörte.

Oh, seht nur, wenn das nicht Johanna von Orléans ist die zu seiner Rettung eilt.“ erwiderte Nick.

Hört jetzt sofort auf, oder ich werde die Polizei nochmal auf euch hetzen!“ Schrie Sam.

Nein, wirst du nicht.“, antwortete Nick mit Spott in seiner Stimme.

Ich hörte wie sie sie betatschten. Ich wollte aufstehen, doch ich konnte nicht. Der Schmerz war zu groß.

Lasst mich los!“ sagte sie mit Angst in ihrer Stimme.

Wir sind gelangweilt von dir du Schlampe. Lass uns ein wenig Spaß haben. Wir werden dir eine Lektion beibringen die du niemals vergessen wirst.“, erwiderte Nick mit einem bösen kichern.

Meine Augen wollten sich wegen des Schmerzes gar nicht öffnen. Ich hörte Sam weinen, während Nick grunzte wie ein Schwein und schwer atmete. Brandon und Kevin feixten von dem was ich hörte.

Nach ungefähr zehn Minuten hörte ich wie Nick aufhörte zu grunzen.

Habt ihr alles Jungs?“, fragte Nick

Ja wir haben es auf der Kamera.“, antwortete Brandon. „Arschlöcher, wir wollten uns ändern. Wir hielten uns sogar schon zurück.“

Ist jetzt auch egal.“, sagte Nick. „Wir haben das Zeug zum erpressen, soll sie sehen wie sie uns nun aufhält.“

Ich habe gehört wie sie lachend weggingen. Ich konnte meine Augen nun endlich öffnen, und sah wie Sam dort in der Ecke weinte.

Ich wandte all meine Kraft auf um zu ihr zu gehen. Ich hielt sie in meinem Arm. Wir weinten zusammen in der Ecke so lang ich mich erinnern konnte. Ich fühlte mich richtig schlecht und schuldig, weil sie so verletzt wurde.

Wir standen auf und gingen gemeinsam Heim, unsere Häuser waren nicht sehr weit voneinander entfernt. An dem Punkt an dem wir uns trennen mussten verabschiedeten wir uns voneinander.

Sam, ich bin für dich da. Merk dir das.“, sagte ich ihr während ich ihre Hände festhielt.

Okay.“, antwortete sie schwach.

Ich sah wie sie immer weiter und weiter von mir wegging. Dann ging sie um die Ecke und war aus meinem Blickfeld verschwunden.

Am nächsten Tag war die gesamte Schule in eine komische Stimmung getaucht. Als ob irgendetwas passiert war. Und dann kam die morgendliche Ankündigung.

Schüler, wir haben schlimme Neuigkeiten. Unsere Freundin, Samantha Hellens, begann Selbstmord.“

Was hab ich da grade gehört? Sie ist…tot? Weg? Für immer?

Eines der Mädchen in meiner Nähe flüsterte zu einem anderen, „Ich hab gehört sie hat versucht den Loser da drüben zu helfen.“

Es war meine Schuld. Ich brachte sie in mein Leben. Ich bin der Grund warum sie tot ist.

Es war eine Qual jeden Tag zur Schule zu gehen. Auf meinen Weg nach Hause kam Nick auf mich zu.

Aww, bist du traurig weil sie der einzige Grund war, wieso du überhaupt aufgestanden bist? Hat es dir gefallen, als ich dein Mädchen so richtig hart durchgenommen habe?“

Ich war endlich an meinen Limit. Ich nahm mein Taschenmesser. Ich hatte bis jetzt zu viel Angst um es zu benutzen, bis jetzt. Ich war mir noch nie sicher bei solchen Sachen.

Bevor er reagieren konnte, stecke die Klinge schon in ihm. Dann stach ich des öfteren auf ihn ein. Er hustete Blut und ging zu Boden.

Ich nahm mir sein Handy aus seiner Tasche und rief Brandon an.

Hey Nick, wo bist du?“ sagte Brandon am Telefon, „Wir warten hier schon seit fünf Min-“

Nick? Oh, ihm geht’s gut. Er verblutet hier grade neben mir.“ Sagte ich ihnen.

Wie kommst du an sein Handy und wovon zur Hölle redest du überhaupt?!“, erwiderte Brandon.

Ich würde euch vorschlagen hierher zu kommen um es heraus zu finden. Er verliert grade eine Meeenge Blut.“ Ich legte auf und donnerte das Handy auf den Boden. Wenn sie ankommen werde ich dafür sorgen das sie es Nick gleichtun.

Ich verstand es endlich. Wieso konnte ich es nie davor sehen?

Ich bin umzingelt von denen bei denen ich es endlich realisiert hatte, dass ich um zu überleben zurück hassen muss. Ich musste das Biest werden. Ich werde meine Klauen tragen und jeden einzelnen niedermetzeln.

Übersetzer: CreepyCrafts

Korrekturleser: dannyk96

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Beauty_and_the_Beast

April 9

What exists

Ich bin tot.

Du fragst dich vielleicht: „Wie kann eine tote Person schreiben?“ Nun, ich kenne die Antwort selbst nicht so richtig.
Ich bin ein Geist, ich schreibe das im Leben nach dem Tod. Aber ich bin kein Geist, ich bin ein Mensch wie du.
Lass es mich erklären:

Ich starb am 5. April, 2003. Grund: Gefangen in einem brennenden Gebäude. Uhrzeit: 12:07
Ich konnte mich erst an keiner dieser Dinge erinnern, nichtmal an die ersten zwei Worte.
Ich konnte mich garnicht erinnern. Ich wachte in meinem Haus, in meinem Bett liegend, auf.
Ich wusste nichtsmehr vom Tag zuvor, aber an alles andere konnte ich mich ganz normal erinnern.
Ich begrüßte meine Tochter und sie lächelte mich an. Ich markierte das Datum auf dem Kalender:
6. April. Ich ging in meinen Raum zurück und zog mich für die Arbeit um.

Ich war immernoch sehr besorgt: warum konnte ich mich nicht an Gestern erinnern? Ich verwarf meine Gedanken und ging zur Arbeit. Ich lief die Straße entlang und schaute auf meine Uhr um sicherzugehen das ich nicht zu spät kam. Mein Freund auf der Arbeit sagte hallo und winkte zu mir. Alles war die übliche Routine. Wie viele Wochen auch vergingen, alles war normal. Aber aus irgendeinem Grund konnte ich den Gedanke nicht abschütteln, dass irgendwas am 5. April war.
Eines Tages starb mein Vater. Wir beerdigten ihn, ich weinte dabei. Ich blieb nach der Beerdigung um ihn Blumen zu hinterlassen und die Aufschrit auf seinem Grabstein zu betrachten.

„Ein liebender Vater und ein wundervoller Mann“

Ich las es laut vor. Ich spazierte durch den Friedhof und trauerte dem Vergangenen und Verlorenen nach.

Dann sah ich meinen Grabstein.

„Eine wundervolle Person mit einem guten Herzen 1973-2003“

Auf dem Grabstein stand mein Name. Mein ganzer Name und die Liste der Familienmitglieder die an der Zeremonie teilnahmen. Ich konnte es nicht glauben, nicht für eine sekunde!
Träumte ich? Was war real? Ich ohrfeigte, biss und kniff mich aber.. ich war wach. Ich war wach und ich war tot. Ein Schatten stieg aus der Dunkelheit. Er rief mich.

„Ja, geliebter Geist. Du bist gestorben und das ist das Leben nach dem Tod.“

„Wie?“

„Ein Hausbrand, deine Geliebten starben ebenso, inklusive deiner Tochter.“

„Aber ich habe sie heute doch gesehen!“

„Diese Welt ist nicht real. Sie ist eine Illusion in deinem Kopf. Du starbst, Geliebter.“

„Die Menschen um dich herum sind gestorben, so wie du. Aber sie wissen es nicht. Sie haben keine Ahnung. Dein Freund zum Beispiel, starb in einem Flugzeugabsturz. Deine Ex. beging Selbstmord.
Niemand der hier lebt weiß dass er tot ist, oder dass du es bist. Alles hier ist Falsch. Dein Leben hier… ist nur in deinem Kopf.“

Meine Ohren klingelten. Was existiert? Was nicht? Ich fiel auf den Boden, das Klingeln wurde lauter. Ich war tot. Oder? Es war real. Oder?

Du bist Real.. Oder?

Übersetzer: Arma

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/What_Exists%3F

Diskussion: http://forum.creepypasta.eu/thread-what-exists

März 18

Creepypastas von Fans #62: Slenderstory

Kapitel 1: Alice wahres Gesicht
Es war ein ganz normaler Abend, als ich im Chat der deutschen Creepypasta Community mit ein paar Leuten redete. Wir unterhielten uns alle über die neuesten Creepypasta Geschichten. Ich redete dort noch einige Stunden mit anderen, bis ich plötzlich auf Skype eine Nachricht erhielt. Sie war von Alice, der Leiterin der Creepypasta Community. Ich war überrascht, denn sie schreibt mich nicht wirklich oft an. Ich klickte also auf Skype und dann erschien auch schon ihre Nachricht auf dem Bildschirm: ,,Komm heute Nacht in euren Stadtwald, wenn du das Geheimnis der Creepypastas entdecken willst!“ Ich war überrascht. Woher sollte sie wissen, in welcher Stadt ich lebe? Und was meint sie mit dem Geheimnis der Creepypastas? Als ich sie das fragen wollte, war sie aber schon offline.

Ich wartete bis Mitternacht, dann nahm ich meine Taschenlampe und machte mich auf in den Stadtwald. Schon auf den Weg konnte ich irgendwie spüren, dass irgendwas anders war. Es war kalt und dunkel, aber die Kälte war irgendwie anders, als sonst. Nach ca. anderthalb Stunden erreichte ich den Stadtwald. Was nun? Ich entschied mich, in den Wald zu laufen. Nach einiger Zeit entdeckte ich eine kleine Lichtung und ging auf diese zu. Plötzlich, kurz bevor ich die Lichtung erreicht habe, schnappte mich jemand von hinten und hielt mir den Mund zu. „Halt jetzt bloß den Mund und geh da vorne hinter diesen Baum. Versteck dich und lass dich nicht entdecken“, sagte die Person. Sie ließ mich los und ich drehte mich zu ihr um, es war Alice. Woher wusste sie, dass ich ausgerechnet in diesem Stadtwald war. Und warum wollte sie, dass ich hinter den Baum gehe? Ich nickte einfach und gehorchte.

Als ich mich hinter den Baum positioniert hatte, ging Alice auf die Lichtung zu. Als sie von dieser die Mitte erreichte, blieb sie stehen. Zahllose Minuten vergingen und nichts passierte. Langsam fragte ich mich, ob überhaupt noch was passierte, aber dann hörte ich vor Alice auf einmal einen starken Wind und ein immer lauter werdendes Rascheln. Und dann stand es da: Vor Alice war ein schlankes Wesen, mit einem Anzug, sowie mit einem weißen, gesichtslosen Kopf und Tentakel auf dem Rücken. Das kann doch nicht sein, dachte ich, SLENDERMAN! ,,Slenderman“, sagte Alice, „endlich sehen wir uns wieder.“ In diesem Moment leuchtete Alice weiß auf.

Ihr Haar färbte sich schwarz, sie wurde blass und sie hatte ein weißes Kleid an. Mir blieb die Luft weg. Ich zitterte am ganzen Körper. Ich wusste nicht, ob ich lieber bleiben oder wegrennen sollte. Als ich grade am überlegen war, was ich nun tun sollte, tritt ich versehentlich über einen Fels und stolperte. Alice und der Slenderman bemerkten mich sofort. Alice ging daraufhin langsam auf mich zu und ich wusste diesmal nicht, was Alice mit mir machen würde.

Als ich dann dachte, es wäre vorbei mit mir, hielt mir jemand von hinten die Augen zu. ,,Du…“, sagte Alice. Ich hörte nur noch ein unvorstellbares Rauschen, bevor die Person dann die Hand von den Augen nahm und ich sah, dass ich wieder in meinem Zimmer zuhause war. ,,Ich danke dir, aber wie…“, wollte ich sagen, bevor ich sah, wer diese Person eigentlich ist. Ich sah mitten in ein weißes Gesicht, mit schwarzen, Kreisrunden Augen und einen abgrundtiefbösen Lächeln…

Kapitel 2: Slenders Kraft

,,D-D-Du bist doch…“, versuchte ich zu sagen, aber ich konnte das Wort nicht herausbringe. Jeff sah mich lange Zeit nur an, sein Messer in seiner Hand. Dann fing er an zu reden: „Hehe, hättest wohl nicht gedacht, dass ausgerechnet ich dich rette, oder?“, lachte Jeff mit einem absolut grässlichen Ton. „Wieso hast du mich gerettet? Warum ausgerechnet DU?“, fragte ich. „Ich brauche deine Hilfe, du musst mir bei etwas assistieren. Außer dir kann das keiner“, antwortetet Jeff. Nun war ich wirklich überrascht. Wieso und vor allem wobei braucht Jeff the Killer ausgerechnet MEINE Hilfe?

In diesem Moment hörte ich einen Piepton hinter mir. Ich ignorierte Jeff für einen Moment und schaute auf meinen Computer, da ich schon ahnte, woher dieser Ton herkommt. Ich schaute auf Skype und sah, das mir jemand geschrieben hatte: Alice. Ich las mir die Nachricht in Gedanken durch und fing an zu zittern. „Lies das vor!“, sagte Jeff hinter mir. Ich gehorchte einfach und las: „Narr! Wir konntest du nur die Aufmerksamkeit des Slendermans durch einen so dummen Fehler, auf dich ziehen? Jetzt wird er dich jagen und ich muss es auch. Wenn wir uns das nächste mal sehen, werde ich alles tun, um mir deine Seele zu schnappen, genauso wie Slender. Du magst mir für heute entkommen sein, aber irgendwann wird deine Seele mir gehören und dann sinkst du in die absolute Finsternis!…“ 

Ich zitterte immer noch. Warum war Alice plötzlich gegen mich und was hat sie mit dem Slenderman zu tun. ,,Alice und der Slenderman sind verwandt. Sie stammen aus einer Familie“, antwortete Jeff mir, als ob er mich gehört hat. „Für was brauchst du mich? Was willst du mit meiner Hilfe erreichen?“, fragte ich. Wieder sah mich Jeff für eine Zeit lang an. Dann steckte er das Messer weg und sagte zu mir: „Ich möchte Alice und den Slenderman vernichten! Und das kann ich nur mit deiner Hilfe. Sie jagt dich nun, deshalb bist du von Nutzen für mich.“ „Warum willst du sie denn vernichten? Was haben sie dir getan?“, fragte ich, woraufhin Jeff schon wieder lachte. „Gar nichts“, sagte er zu mir, „aber beide haben eine Fähigkeit, eine für mich grässliche Fähigkeit, weshalb ich die beiden vernichten muss!“ „W-Was für eine Fähigkeit?“, fragte ich. Jeff zog schlagartig sein Messer und hielt es mir vor die Kehle, nur um es dann einen Moment später wieder einzupacken. Ich hielt den Atem an. 

„Alice und der Slenderman beziehen ihre Kraft von den Menschen, die sie und die anderen Creepypasta Figuren töten“, erklärte er, „Für jede Seele, die einem Menschen auf irgendeine Weise entzogen wird, gewinnt der Slenderman Kraft. Für jeden getöteten Menschen, bekommt Alice Kraft. Ich will nicht nur die beiden töten, sie wollen auch mich töten. Und sie werden langsam so stark, dass sie mich bald mit Leichtigkeit vernichten könnten. Andersherum bin ich mittlerweile nicht mehr stark genug, um sie alleine zu vernichten. Hätte ich mein Messer nicht, währe ich längst nicht mehr.“ „Was hat das Messer damit zu tun?“, fragte ich. „Kannst du dir das nicht denken? Das Messer verleiht mir die Unsterblichkeit! Ich habe mit ihm so viele Menschen und Pasta Figuren getötet, dass es mir diese Kraft verleihen hat. Das darf Alice aber nie erfahren, sonst…“, sagte Jeff, als er auf einmal geschockt zu Tür blickte. „…sonst was, Jeff?“ Ich drehte mich nun auch zur Tür und wurde kreidebleich. Im Türrahmen stand niemand geringeres, als Alice…

Kapitel 3: Samara

,,Du!…“, sagte Jeff hasserfüllt. „Jeff, du enttäuscht mich! Nun brauchst du schon die Hilfe von Kindern, um gegen mich anzukommen“, sagte Alice. Sie wandte sich mir zu „Du fragst dich sicher, warum ich auf einmal so anders aussehe, oder?“, fragte sie mich. Jetzt wo sie es sagt, frage ich mich mir…Moment mal!, dachte ich, Könnte es sein, dass… „Ich heiße eigentlich gar nicht Alice. Ich heiße eigentlich Samara“, sagte sie. Samara? Das Mädchen aus „The Ring“? Konnte das war sein? „Alice wurde vom Slenderman erschaffen, aus der Energie der der toten Menschen. Mit diesen konnte er mir einen neuen Körper erschaffen und meine finstere Seele mit diesem verschmelzen. Alles nur für mich, seiner kleinen Schwester!“, sagte sie. Seiner Schwester? Das kann doch nicht sein!

„Grr!“, sagte Jeff, „du widerliche Göre. Ich werde dich zum Teufel schicken, wenn es soweit ist!“ Alice lachte, so hoch und grässlich, dass nicht nur ich, sondern auch Jeff sich die Ohren zuhalten musste. Sie hob die Hand und schoss durch eine Druckwelle Jeff gegen die Wand, welcher dabei zu Boden fiel. Er stand wieder auf und sagte: „Ist das alles? Wie jämmerlich!“ „Unterschätze mich lieber nicht, Jeff! Sonst wirst du das bitter bereuen.“ Jeff, rasend vor Wut, rannte auf Alice zu, mit seinem Messer. Kurz bevor er Alice den Hieb verpasste, schoss diese eine weitere Druckwelle heraus. Jeff flog das Messer aus der Hand und er fiel zu Boden.

Ohne zu überlegen, schnappte ich mir das Messer. Alice ging auf mich zu, zog ebenfalls ein Messer. Ich wollte sie angreifen, aber Alice hob die Hand und ich konnte mich plötzlich nicht mehr bewegen. „Aus seinen Fehlern soll man ja lernen, aber du wirst keine Gelegenheit mehr dazu bekommen“, sagte sie. Sie Stoß das Messer mitten in meinen Bauch. „Hättest du nur aufgepasst…du wärst sehr nützlich für mich gewesen. Aber mit dir stirbt jede Hoffnung für die Killers.“, sagte sie. Dann wurde mir schwarz vor Augen.

„Hey, wach auf!“, sagte jemand. Ich erhob mich schlagartig. Ich blickte auf meinen Bauch, keine Wunde, nichts. Wie konnte das sein? War das etwas nur alles ein Traum? Nein, das konnte es nicht, realisierte ich, Jeff ist ja noch da. „Warum lebe ich noch?“, fragte ich Jeff. „Beantworte dir das selber.“, sagte er. Ich realisierte erst jetzt, dass ich ja Jeffs Messer habe. „Genau, das Messer hat dich gerettet. Behalte es erst mal, du brauchst es nötiger als ich. Es ist eines der Bestandteile, zur Vernichtung der Slenders.“, sagte er. Ich steckte das Messer ein. „Du brauchst zusätzlich zu dem Messer noch zwei andere Sachen. Einmal etwas von der Person, die Samara am meisten bedeutet. Und dann noch etwas Blut von Slenderman. Zusammen kann man damit eine Waffe erschaffen, die jede Creepypasta Figur, egal wie stark sie ist, zerstören kann. Damit musst du dann versuchen, Alice zu verletzten. Ein Hieb reicht völlig aus. Ich werde mich um Slenderman kümmern.“ „In Ordnung, ich weiß schon, wo ich zuerst hin muss“, sagte ich. „Gut. Viel Glück, wir sehen uns bald wieder“, sagte Jeff und verschwand. „Auf geht es“, dachte ich und ging aus dem Haus. Als ich unten dann aus dem Haus wollte und die Tür öffnete, stand direkt vor der Tür jemand, der mich erstarren ließ. Es war eine Frau mit kreidebleichem Gesicht, langen schwarzen Haaren und Augen, wie die Nacht…

Kapitel 4: Jane the Killer

„Du…“, sagte sie. Ich war kreidebleich. Was machte sie hier? Was hatte sie mit mir vor? Ich wusste, dass Jane kein Freund von Jeff war, also wusste ich nun nicht, ob sie für oder gegen mich war. Ich wartete zitternd darauf, dass Jane irgendetwas machte. Dann zog sie ihr Messer und ich wusste, dass dies nichts Gutes zu bedeuten hatte. Ich rannte so schnell ich konnte, Hauptsache weg von ihr. Sie rannte mir hinterher und war deutlich schneller als ich. Ich zog Jeffs Messer um mich ihr zu stellen. Ich wusste, dass ich, solange ich es trug, nicht von ihr getötet werden konnte. Ich blieb stehen, da es keinen Sinn machte, wegzulaufen und Jane blieb vor mir stehen. Sie holte mit ihrem Messer aus und ich hielt Jeffs Messer als Schutz, um ihre Attacke abzuwehren. Als die Messer aufeinander prallten, gab es plötzlich eine Explosion, die mich und Jane Zurückschoss. Ich rannte auf Jane zu, sie wich aus und holte wieder mit ihrem Messer aus. Ich wollte ausweichen, rutschte aber aus, wodurch sie mir in die Schulter schnitt. Ich lag nun auf dem Boden. Sie holte zum entscheidenden Schlag aus. Plötzlich sah sie das Messer genauer an und erstarrte. Ich stand schnell wieder auf und sah zu Jane, die immer noch keine Reaktion machte.

„W-woher hast du…“, stotterte sie. „Jeff gab es mir. Ich soll mit Hilfe dieses Messer Alice töten“, sagte ich. „Du bist gegen Alice?“, fragte sie. „Sie hat versucht, mich umzubringen. Ohne Jeff währe ich längst tot. Ich helfe ihm sie zu vernichten“, sagte ich. Jane steckte ihr Messer weg, ich tat es ihr gleich. „Ich will das gleiche. Samara tot auf dem Boden sehen! Auch wenn ich Jeff abgrundtief hasse und du ihm hilfst, werde ich dir ebenfalls helfen. Sie will alle Killers töten, mich ,Jeff und auch die anderen. Das kann ich nicht zulassen!“, sagte sie, „Ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann, aber arbeiten wir erstmal zusammen an einer Lösung, sie zu vernichten.“ „Nach Jeffs Aussage müssen wir aus seinem Messer, etwas von dem Menschen welcher Alice am meisten bedeutet und Blut vom Slenderman haben, um eine Waffe gegen sie zu erschaffen. Jeff sucht momentan nach dem Slenderman, um sein Blut zu holen“, erklärte ich. „Hmm, weißt du, was für ein Mensch das sein könnte? So viele Freunde hat Samara ja wohl nicht“, sagte sie.

Ich überlegte. Hat Alice nicht mal etwas was von einem Mädchen, namens Chitose erzählt? Sie erzählte, dass sie diese sehr mochte. Und Alice hasst eigentlich jeden Menschen, den es gibt. Es kann nur Chitose sein, aber wo ist diese? „Chitose heißt sie, aber ich weiß nicht, wo sie ist“, sagte ich zu Jane. Janes Augen öffneten sich weit. „Louisa! Natürlich, wer sonst! Es kann nur Louisa sein!“, sagte ich. Ich war überrascht. Woher kannte Jane Chitose? „Komm mit, ich weiß, wo sie ist. Aber das wird ein weiter Weg, stell dich darauf ein“, sagte sie und ging los. Ich folgte ihr. 

Nach einiger Zeit blieb Jane stehen und schluckte. „Wir müssen dort durch, um zu ihr zu kommen…“, sagte sie. Ich blickte auf und zitterte. Wir standen vor dem Stadtwald. „Dort ist aber der Slenderman und wenn wir Pech haben auch Alice“, sagte ich. „Ich weiß“, erwiderte Jane, „aber anders geht es nicht.“ Sie ging weiter und ich, obwohl ich wusste, dass das schief gehen wird, ging hinterher. Wir erreichten nach kurzer Zeit die Lichtung, wo sich vor kurzem Alice und der Slenderman trafen. Als wir diese durchquerten, hielt ich den Atem an. „Uff“, hörte ich vor mir jemanden sagen. Jane und ich blieben sofort stehen und gingen dahin, wo das Geräusch herkam. Als wir da ankamen, war ich geschockt. Es war Jeff und er war voll mit Wunden und blutig im ganzen Gesicht. 

Als Jane Jeff erblickte, war selbst sie geschockt. Nicht, wegen Jeffs Zustand, sondern weil sie ahnte, wer das war. „Lauft“, sagte Jeff. In diesem Moment kam ein Rascheln aus dem Gebüsch. Der Wind wurde kalt und kam auf uns zu. Eine schlanke Gestalt, mit Anzug und Ranken auf dem Rücken erschien. Mir war bewusst, dass wir ihm begegnen würden, dennoch war ich in diesem Moment bewegungsunfähig. Wir starrten ihn an und er uns. Jeder wusste: Eine Seite würde das Feld nicht mehr verlassen…

Kapitel 5: Gegen den Slenderman

Slenderman schnappte sich, mit seinen Ranken, Jane und hob sie hoch. Er würgte Jane mit diesen, aber Jane schnitt mit ihren Messern einfach Slenders Ranken durch. Jane landete sicher auf dem Boden. Die abgetrennten Tentakel lösten sich auf, nur um sofort wieder an Slender nachzuwachsen. Ich rannte auf Slender zu und wollte ihm Jeffs Messer in den Körper rammen. Slender hob einen Tentakel und schleuderte mich damit mitten gegen einen Baum.

„Das hat so keinen Sinn“, sagte der verletzte Jeff, „mit so einfachen Angriffen habt ihr keine Chance gegen ihn!“ Slenderman schoss eine Energiewelle aus. Mir wurde ganz schwummrig. So betäubt der Slenderman also seine Opfer, um ihnen die Seelen zu nehmen. Ich und Jane versuchten, nicht zu unterlegen und gingen auf Slenderman zu. Langsam kamen wir ihm näher, aber je näher wir kamen, desto stärker wurde dieses Gefühl. Als wir kurz vor ihm waren und ausholen wollten, brach Jane zusammen. „Nun liegt es an mir“, dachte ich. Ich holte aus und traf Slenderman direkt in den Körper. Die Energiewelle hörte auf. Jane stand auf und sah zu mir. Das Messer steckte immer noch im Slenderman. Ich zog es heraus. An der Klinge klebte pechschwarzes Blut. Der Slenderman gab einen grauenvollen Ton ab, der mich und Jane zu Boden warf. Als wir wieder aufschauten, war der Slenderman weg.

„Haben wir es geschafft?“, fragte ich. „Nein“, sagte Jeff, „er ist nicht tot, nur verletzt. Er hat sich zurückgezogen, um sich zu regenerieren. Er wird wiederkommen und dann ist er noch viel stärker.“
„Wir sollten hier verschwinden“, sagte Jane, „nicht das Samara hier auch noch auftaucht.“ Wir halfen Jeff auf, der nur schwer laufen konnte und gingen aus dem Wald. Auf einmal leuchtet etwas an meinem Gürtel. Es war Jeffs Messer, welches sich schwärzlich verfärbt. Aber wieso? 

„Hehe, hatte das also doch was gutes“, sagte Jeff, „dadurch, dass du Slenderman durchbohrt hast, war sein Blut an dem Messer. Damit haben wir einen weiteren Bestandteil. Nun fehlt uns nur noch eins.“ „Ja und dafür müssen wir nun weiter“, sagte Jane. Nach kurzer Zeit hatten wir den Stadtrand erreicht. Es war dort extrem nebelig. „Wir müssen aufpassen“, sagte ich, „nicht, dass dort im Nebel noch weitere Gefahren lauern.“ Wie wir durch den Nebel gingen, ließ mich das Gefühl nicht los, dass wir beobachtet werden. Sind die Slenders uns gefolgt, fragte ich mich in Gedanken, …nein, das ist ein anderes Gefühl, als wie bei Alice und dem Slenderman.

Der Nebel wurde immer dichter und dichter. Als wir schon ein ganzes Stück weiter gekommen sind, leuchtete auf einmal etwas vor uns. Dieses Leuchten kam immer näher auf uns zu. Jane und Jeff sahen das näher kommende Leuchten nun auch und machten sich bereit, wobei man Jeff ansah, dass seine Verletzungen ihm immer noch zu schaffen machte. Das Leuchten blieb auf einmal stehen und der Nebel um es herum lichtete sich, sodass man es nun deutlich sehen konnte. Als ich sah, was das leuchten war, war ich baff. Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir auch ihm begegnen würden. Vor uns stand eine Person, mit hellblauen Hemd, dunkelblauer Hose, braunen Haaren und Augen, mit einem bösen, unheilvollen weiß…

Kapitel 6: Herobrine und der Friedhof des Untoten

Er also auch noch, dachte ich, Herobrine… Herobrine schaute uns mit seinen leeren Augen an. Ich schaute zu Jane und Jeff, aber diese scheinten sich von Herobrine nicht zu fürchten. „Hallo, Herobrine“, sagte Jane, „schön dich wiederzusehen.“ Herobrine schaute uns noch eine Weile an. Dann sagte er „Jane…Samara jagt euch noch immer, habe ich recht?“ „Ja“, antwortete Jeff, „wir suchen nach Louisa. “ „Louisa…um zu der zu kommen, müsst ihr aber noch ein ganzes Stück laufen, bis in die Nachbarstadt.“

Herobrine hob seine Hand, woraufhin ein Blitz in dieser einschlug. Ein Schwert, mit einer Klinge, wie aus Diamanten, kam zum Vorschein. Herobrine schwingt das Schwert und erzeugt damit unvorstellbar starke Windböen, die den Nebel vor ihnen auflöste. Ich war überrascht. Ich wusste nicht, dass Herobrine so was konnte.

Wir liefen eine Weile mit Herobrine weiter, bis zu einem Friedhof. „Wenn wir durch den Friedhof gegangen sind, sind wir fast da“, sagte Herobrine. Wir betraten den Friedhof. Als wir dort eine Weile gelaufen sind, hörten wir auf einmal eine Stimme: „Ich bin einsam…“ Wir blieben schlagartig stehen. „So einsam…“, sagte die Stimme, „möchtet ihr mir vielleicht Gesellschaft leisten?“ Es kam von einem der Gräber. Als wir uns diesem etwas näherten, brach das Grab schlagartig auf und ein zombieartiges Wesen stieg empor. Ich wurde kreidebleich.

„Buried Alive…“, sagte Herobrine, „es besiegt seine Gegner, um sie danach mit in sein Grab zu ziehen. Von diesen ernährt es sich dann.“
„Das wird einfach“, sagte Jane, „es ist ganz alleine und scheint ja so schon fast zu zerfallen.“ „Da irrst du dich leider gewaltig…“, sagte Herobrine. Buried Alive schreite und ein weiteres Grab brach auf, aus dem eine riesige, verweste, weiße Hand ausbrach. „White Hand“, sagte Herobrine, „Buried Alives Freund und treuester Gehilfe.“ Ich zog Jeffs Messer, Jane ihres auch. Herobrine machte sich mit seinem Diamantenschwert bereit. Jeff zog zwei Messer.

Jane und ich gingen auf Buried Alive zu, während Jeff und Herobrine auf White Hand gingen. Buried Alive schnappte sich mit jeweils einer Hand Jane und mich und hielt uns an unseren Köpfen fest. „Frisches Fleisch…“, sagte es. Herobrine hatte fast White Hand erreicht, als er von dieser geschnappt wurde. Er drückte zu und drohte, Herobrine zu zerquetschen.

Ich rammte Jeffs Messer in Buried Alives Arm, welcher dabei abfiel und sich daraufhin auflöste. „Gyaaa!“, schreit Buried Alive und ließ dabei Jane fallen. Nun rammte ich das Messer mitten in seinen Körper. Alive brach zusammen und zerfiel zu Staub. Währenddessen rannte Jane und Jeff von entgegengesetzten Richtungen auf White Hand zu und rammten ihre Messer in es. White Hand ließ Herobrine los und brach zusammen, nur um dann in Staub zu zerfallen.

„Geschafft“, sagte Jeff. „Ja“, sagten Jane und ich erschöpft. „Danke. Noch etwas länger in White Hands Griff und ich währe erledigt gewesen“, sagte Herobrine. Wir gingen weiter und verließen den Friedhof. Nach einer Weile erreichten wir das Ende des Nebels. Wir sahen vor uns eine riesige Stadt. „Wir sind da“, sagte Herobrine, „weiter kann ich euch nicht begleiten. Ich lebe im Nebel und kann diesen nicht verlassen. Ich wünsche euch noch viel Glück. Findet Louisa und vernichtet die Slenders.“ „Danke für alles“, sagte ich, „gehen wir weiter.“ Jane, Jeff und ich gingen in Richtung Stadt. Herobrine ging zurück in den Nebel. „Herobrine…du schwaches Nichts“, sagte jemand. Herobrine schaut in die Richtung, wo die Stimme her kam. Dann sagte er: „Du bist es…dich wird noch der Teufel holen. Warte nur ab, Samara…“

Kapitel 7: Die Begegnung mit Chitose

Merkwürdig, dachte ich, woher hatte Jeff auf einmal die Kraft, White Hand zu schlagen? Er wurde von Slenderman extremstes verletzt und konnte sie trotzdem besiegen. Irgendwas stimmt hier doch nicht…dahinter komme ich noch.

Nach kurzer Zeit erreichten wir den Stadtrand und merken, dass keine Menschenseele auf der Straße ist. Auch Autos und Busse fahren nicht. „Es ist die Präsens der Creepypastas, die die Leute in den Häusern hält“, sagte Jane, „Wenn so viele Pasta Figuren auf einmal anwesend sind, hält es sie dort, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Auch wenn es meist nichts nützt. Will eine Pasta frische Blut, hält sie das auch nicht ab. In diesem Fall ist es aber unser Glück, da wir so nicht entdeckt werden. Ich würde sagen, wir suchen…“ Sie brach als auch einmal eine Melodie zu hören war. Ihr Ton war hoch und schmerzte nicht nur in den Ohren. Auch mein Kopf fühlte sich plötzlich extremst seltsam an.

„Haltet euch die Ohren zu!“, sagte Jeff, „das ist Lavandia Town Musik. Diese Melodie kann einen Kopf zum schmelzen bringen.“ Die Musik hört plötzlich auf. „Wieso hat sie aufgehört?“, fragte ich Jane und Jeff. „Woher sollen wir das wissen?“, fragte Jeff zurück.

„Was wollt ihr hier?“, fragte jemand hinter uns. Wir drehten uns um und sahen in die Augen eines jungen Mädchens. „Chitose“, sagte Jeff, „haben wir dich also gefunden.“ „Sagt, was ihr von mir wollt oder ich werden Lavandia Town wieder herrufen.“, sagte sie. Ich war überrascht, als ich das hörte. Wie konnte ein ganz gewöhnlicher Mensch eine Creepypasta kontrollieren? „Also, was ist?“, fragte Chitose erneut. „Wir brauchen deine Hilfe“, sagte Jane. „Ach“, sagte Chitose, „ich weiß. Ihr braucht irgendwas von mir. Irgendetwas, um die Waffe gegen die Slenders zu erschaffen, habe ich recht?“

Jeff, Jane und ich wichen zurück. Woher konnte sie das wissen? Hat sie das womöglich von Alice erfahren? „Das war offensichtlich“, sagte sie dann, „ich weiß nicht, ob ich euch helfen soll. Ich mag Alice. Und ihr beide seit die berüchtigtsten Mörder der Creepypasta Welt. Andererseits…Slenderman. Ihr könntet auch ihn vernichten. Den, der tausende von unschuldigen Kindern auf dem Gewissen hat. Ich denke, ich werde…“ Sie konnte nicht zu Ende reden, da plötzlich Jeff mit rasender Geschwindigkeit auf sie zu rannte und ihr eine Haarsträhne mit dem Messer abschnitt. Er kam dann zu mir und gab mir die Haarsträhne. „Narr…“, sagte Chitose, „das hättest du nicht tun sollen…“ 

Sie holten eine Pfeife zum Vorschein, ungefähr so groß, wie ihre Hand. Das ist es, dachte ich, das ist wahrscheinlich der Gegenstand, mit dem sie Lavandia Town kontrolliert. Als sie reinpusten wollte und damit wieder diesen Sound auf uns losgelassen hätte, schmeißt Jane ihr Messer auf sie. Es traf die Pfeife und zersplitterte sie in endlos viele Teile. „Nein!“, rief sie.

Auf einmal rannte Jeff auf sie zu und hielt ihr seine Hand aufs Gesicht. Daraufhin brach sie zusammen. „Das dürfte sie erst mal außer Gefecht setzen“, sagte er, „los jetzt! Wir müssen wieder zurück. Suchen wir erst mal Herobrine, damit er uns durch den Nebel führen kann.“

Wir gingen zurück und erreichten bald den Ort, wo wir Herobrine das letzte mal getroffen hatten. Als wir ankamen, erstarten wir. Vor uns lag ein toter Herobrine, ermordet durch sein eigenes Schwert. Und als wir dann geradeaus schauten, wurden wir bleich im Gesicht. Sowohl der Slenderman, als auch Alice, standen einige Meter vor uns.

„Hihihi“, sagte Alice, „und ihr seid die Nächsten.“

Kapitel 8: Der Anfang vom Ende

„Wenn wir mit euch fertig sind, werdet ihr das noch bereuen!“, sagte Jeff, „wie sieht es aus? Hat sich die Waffe schon gebildet?“ Ich zog Jeffs Messer, aber es scheint sich noch nicht verändert zu haben. „Hihihi“, lachte Alice, „es sieht so aus, als hättet ihr nun ein Problem. Nun gut. Mal schauen, welche Seite am Ende siegen wird. Das hier ist der finale Kampf. Siegen die Slenders oder siegen die Killers?“ Sie wendete sich zum Slenderman. „Kümmere du dich um sie“, sagte sie zu ihm. Der Slenderman machte sich bereit, während Alice einen Stück zurückging. Jane und Jeff zogen Messer, während ich Jeffs Messer nahm.

Der Slenderman nutzt seine Tentakel, um sich Jeff und Jane damit zu schnappen, so schnell, dass die beiden nicht reagieren konnten. Sie rangen nach Luft. Ich rannte auf den Slenderman zu, mit dem Ziel, mein Messer in ihn zu rammen. Doch der Slenderman schmiss Jeff und Jane auf mich, die mich trafen, sodass wir drei zu Boden gingen.

„Erbärmlich“, rief Alice, die immer noch zuschaute. Wir standen wieder auf, nicht bereit, uns so einfach geschlagen zu geben. Dann kam mir eine Idee. Ich rannte zu Herobrines Leiche und zog sein Goldschwert aus seinem Körper. „Was zum…“, sagte Alice. Ich schwang das Schwert, wie Herobrine es einst tat und schoss Luftwellen auf den Slenderman. Dieser wurde getroffen und flog einige Meter nach hinten, ehe er auf den Boden prallte. Slenderman stand schnell wieder auf und verschwand, nur um dann sofort wieder vor mir zu erscheinen.

Er schoss eine Druckwelle ab, dieselbe, wie bei unserem letzten Kampf. Diesmal war sie stärker und ich brach zusammen. Das war es dann wohl, dachte ich, als dann plötzlich eine Melodie ertönte, die einem ein schaudern verpasste. Slenderman brach seine Druckwelle ab. Es schien so, als wäre er gequält. Auch Alice, Jeff und Jane schienen voller Schmerzen zu sein und hielten sich die Ohren zu. Ich kenne diese Melodie, dachte ich, aber kann das sein? Ich drehte mich um. Einige Meter vor mir stand Chitose, die Lavandia Pfeife in der Hand. „Wieso ist die wieder ganz?“, fragte ich mich gedanklich, sie wurde von Jane doch zerstört.

„Das ist deine Chance“, rief Chitose zu mir, „erledige den Slenderman!“ Mir schossen einige Fragen in den Kopf, die ich aber erstmal beiseite tat. Ich rannte auf den Slenderman zu, der wegen seinen Quallen durch Lavandia Town, immer noch handlungsunfähig war. Mit einem Hieb schnitt ich ihm alle seine Tentakel ab. Slenderman brüllte auf, so grauenvoll, dass mir die Ohren wehtaten. Dann schoss er plötzlich eine Druckwelle zurück, die mich und Chitose zu Boden warf. Die Lavandia Pfeife fiel zu Boden und zerbrach, wodurch die Musik aufhörte. Jane, Jeff, der Slenderman und Alice kamen wieder zur Besinnung. Alice schoss einen Strahl auf Chitose. Als er sie traf, versteinerte sie.

„Kleine Schwester…“, sagte sie, „das hättest du nicht tun sollen. Niemand stellt sich gegen mich. Auch du nicht.“ Slenderman schlug mich mit einem Tentakel zu Boden. Ich sah, dass er noch eine hatte, die ich übersehen hatte. Als er nun den finalen Schlag ausüben wollte, fing die Sonne an aufzugehen. Ein Sonnenstrahl traf mein Messer und es leuchtete auf. Chitoses Haar verwandelte sich ebenfalls in Licht und fusionierte mit dem Messer. Das Messer wuchs und nahm eine goldene Färbung an. Gleichzeitig löste sich Herobrines Goldschwert auf und schien seine Kraft auch auf das Messer zu übertragen.

Jane und Jeff stürmten auf den Slenderman zu und hielten ihn fest, wodurch er handlungsunfähig war. „Jetzt!“, rief Jane, „nutze diesen Moment! Ich nahm das Messer und schlug es in den Slenderman. Er jaulte, bevor sein Körper sich immer heller färbte und er schließlich in Lichtteile zersprang. „Geschafft“, sagte ich. Erschöpft atmeten Jane, Jeff und ich einmal tief ein, ehe wir uns Alice zuwandten. „Beeindruckend“, sagte Alice, „aber euer schwerster Kampf kommt erst jetzt…“

Kapitel 9: Der letzte Kampf

Alice lachte. Ihre Stimme war dabei so hoch und grässlich, dass ich das Gefühl bekam, dass meine Ohren jeden Moment platzen würden. „Endlich kann ich mich euch entledigen!“, rief Alice, „ihr wart mir schon lange ein Dorn im Auge. Aber nun kann ich euch endlich vernichten!“ Wir schauten Alice an, warteten darauf, dass sie irgendwas tat. Alice kicherte und verschwand augenblicklich. Wir machten uns bereit, bewusst dass sie jeden Moment wieder auftauchen wird. Alice erschien wenige Meter vor uns, mit zwei langen Schwertern in der Hand. Ich rannte auf sie zu und schlug mit dem goldenen Messer auf sie, doch sie wehrte es mit einem ihrer Schwerter ab. Sie konterte und schlug mit einem ihrer Schwerter in meine Richtung.

Das Messer leuchtete auf und erzeugte eine Art Barriere, die den Hieb abwehrte. Alice Schwert bekam davon etwas ab und begann zu brechen. Ich schlug zu und die Klinge ihres Schwerts brach ab. Alice verschwand erneut und tauchte einen Moment später wieder auf, dieses mal ohne Schwerter. Blitzschnell kamen Jeff und Jane auf sie zu und schlugen mit ihren Messern auf sie, welche durch Alice aber, wie durch einen Geist, einfach durchgingen. Alice lächelte und schoss Jeff und Jane mit einer Druckwelle weg. Bewusstlos fielen die beiden zu Boden. Alice näherte sich den Killers zog, zog ein Messer, um jeden Moment zu zustechen. Schnell ging ich auf Alice zu und schlug mein Messer in ihre Richtung, doch kurz bevor mein Messer sie berührt hätte, verschwand sie erneut. Langsam ging mir das ziemlich auf die Nerven. Es schien, als ob Alice nur mit uns spielen würde. Derweil kam Jane wieder zu sich und machte sich bereit. Jeff lag weiterhin auf dem Boden.

Alice erschien wieder, diesmal waren wir ziemlich überrascht: Von ihrem Rücken kamen Tentakel, wie beim Slenderman, aber sie waren bei ihr mit einer dunklen Kraft umgeben. Mit diesen schnappte sie sich blitzschnell Jane. Ich schlug auf das die Ranke ein, aber sie bekam keinen Kratzer. Solange Alice noch Kraft hat, kann man diese anscheinend nicht zerstören. Ich rannte also wieder auf Alice zu, mit dem Ziel, sie mit dem Messer zu verletzten. Diesmal würde sie sich nicht Wegteleportieren. Ich wich ihren anderen Tentakeln aus und kam ihr immer näher. Alice schoss eine Druckwelle ab, aber eine Barriere meines Messers schützte mich auch davon. Ich kam Alice immer näher. Alice schoss plötzlich einen schwarzen Strahl, der sich aufteilte und an verschiedenen stellen einschlug. Eine Staubwolke verdeckte meine Sicht. Ich blieb stehen. Sehen konnte ich nichts mehr, aber dann bekam ich eine Idee. Ich schwang mein Schwert. Die Staubwolke schwand. „Das Messer hatte also die Fähigkeiten von Herobrines Schwert mit absorbiert“, dachte ich froh. Als die Wolke komplett weg war, sah ich wieder zu Alice. Alice fing an Jane mit ihrer Tentakeln zu quetschen. Sie schrie vor Schmerz.

Ich fing nun wieder an, auf Alice zu zurennen. Diesmal schoss Alice einen schattigen Strahl, der sich teilte und an verschiedenen Stellen einschlug. Ich erschrak. An jeder Stelle, wo der Strahl einschlug, erschienen Schattengestalten des Slendermans. Sie schossen mit ihren Tentakeln auf mich, aber eine Barriere des Messers wehrte diese ab und löste die Ranken auf. Ich rannte weiter auf Alice zu und ignorierte die Slenderman-Abbilder. Ich erreichte nun Alice und schlug mit dem Messer auf sie zu. Alice wehrte den Hieb mit ihrer Hand ab und hielt die Klinge fest. Es war nun ein Kräftemessen. Alice versuchte mit aller Kraft das Messer abzuwehren. Plötzlich schoss das Messer einen Strahl ab. Alice wurde getroffen und nach hinten geschleudert. Ihre Ranken lösten sich auf und Jane kam frei. Gleichzeitig verschwanden auch die Slenderman Trugbilder. Alice lag am Boden.

Ich rannte auf Alice zu und rammte das Schwert mitten in ihren Körper. Alice schrie laut auf. Der Schrei war laut und hoch. Jane hielt sich die Ohren zu. Dieser Schrei tat in den Ohren weh. Ich versuchte es zu ertragen. Als der Schrei verhallte, sah Alice mich mit leeren Augen an…

Kapitel 10: Jeffs Verrat

Immer noch stand ich vor Alice. Jane schaute zu uns rüber und lächelte vergnügt. Alice fing nun an zu reden. Keuchend sagte sie: „Du…“, sagte sie, „glaub…nicht, dass…das…alles war. Ich…komme wieder…“ Dann brach Alice leblos zusammen. Ich zog das Messer aus ihr heraus und wandte mich Jane zu, die auf mich zukam. „Endlich ist es vorbei“, sagte ich zu ihr. „Ja“, sagte sie, „dank dir brauchen die Killers sich jetzt keine Sorgen mehr machen.“ Sie steckte ihr Messer ein und sagte dann: „Schauen wir mal nach Jeff und gucken, wie es ihm…“ Sie brach ab. Das Messer flog plötzlich aus meiner Hand und flog zu Jeff, der wieder auf den Beinen war. „Was geht hier vor?“, fragte ich. Jane öffnete ihre Augen weit. „Jeff, du Mieser…“, sagte sie.

„Hihihi“, sagte Jeff, „ich danke dir. Du hast mich dieser lästigen Slenders entledigt.“ Er spielte mit dem Messer in seiner Hand. „Aber nun brauche ich dich nicht mehr. Zu dir und vor allem zu Jane war ich nett… weil ich euch brauchte. Aber nun brauche ich euch nicht mehr und…IHR…GEHT…JETZT…SCHLAFEN!“ Er rannte auf mich zu, das goldene Messer, mit dem ich so viele Kämpfe bestritt, in seiner Hand, um mich zu töten. Er schoss mit dem Messer einen Strahl auf mich und Jane, der uns zu Boden warf. Jeff kam langsam auf mich zu. „Jane…“, sagte er, „zu dir komme ich noch. Aber erst wird unser Freund hier das zeitliche segnen.“ Er hob das Messer, um damit jeden Moment auf mich einzustechen. Plötzlich fing etwas an zu leuchten und Jeff schaute irritiert zu dem Leuchten. Das Leuchten kam von Alice Körper, der plötzlich explodierte. Da wo Alice Körper vorher war, öffnete sich nun eine Art schwarzes Loch.

„Hehehe“, sagte Jeff, „Alice hat eine immense Kraft. Die verschwindet nicht einfach so. Dadurch, dass du Alice getötet hast, hast du mit ihrer Kraft ein Portal mitten in die Hölle geöffnet.“ Jeff packte mich am Kragen. „Ich werde dich nicht töten“, sagte er, „“ ich schicke dich durch das Portal in die Hölle.“ Er schleppte mich zu dem Portal. „Auf nimmer Wiedersehen!“, sagte er. „Nein“, ertönte plötzlich eine Stimme, „er wird nicht gehen. Du wirst gehen, Jeff.“ Jeff schaute entsetzt. Diese Stimme, dachte ich, die kenne ich doch! Vor uns erschien ein gleißendes Licht. Als es verschwand, stand dort ein geisterhaftes Wesen, welches genauso aussah, wie Alice. „Du“, sagte Jeff, „wie das?“ Alices Geist griff mit ihrer Hand nach Jeff und schnappte ihn an seinem Hals. Mit der anderen Hand befreite sie mich aus Jeffs Griff. „Nein!“, rief Jeff aus. Alice schoss einen Strahl aus ihrer Hand. Dieser traf die versteinerte Chitose, die ein paar Meter entfernt war. Sofort war die Versteinerung aufgehoben. „So“, sagte Alice, „es wird Zeit zu gehen.“ Alice ging mit Jeff in Richtung Portal. Kurz bevor sie das Portal betritt, sagt sie zu mir: „Wir werden uns gewiss wieder sehen glaub mir.“ Dann durchschritt sie mit Jeff das Portal, welches sich sofort schloss. Dann war es ruhig.

Hinter mir kamen Jane und Chiose zu mir, die alles mit gesehen hatten. „Wieso hast du uns auf einmal doch geholfen, Chisose“, fragte ich. „Nun ja“, sagte sie, „ich wusste, dass es das einzig richtige war.“ „Das stimmt“, sagte ich, „dank dir.“ „Ich danke dir auch“, sagte Jane. Danach wandte sie sich zu mir. „Und dir auch. Durch dich habe ich gleich mehrere Feinde weniger. Und bin außer Gefahr.“

In diesem Moment erschien die Sonne aus der Dunkelheit. Es wurde morgen.

Epilog:

Ich war nun wieder zu Hause und langsam ging alles wieder den gewohnten Tagesablauf. Was geschehen ist, konnte ich jedoch nicht aus dem Kopf kriegen. Es war einfach viel zu viel vorgefallen. Ich versuchte mich dennoch irgendwie abzulenken. Ich saß am Computer und schrieb mit anderen im GermanCreepypasta Chat. Grade waren Hizumi, Jay~ und FreeZyHacker online:

Gast123 hat den Chat betreten.
Hizumi: Hi
FreeZyHacker: Hi.
FreeZyHacker: Wieder mal zu faul, dich mit deinem Nickname einzuloggen?
Gast123: Joa.
Jay~: xD
FreeZyHacker: ^^
FreeZyHacker: Alice war heute noch gar nicht online. Wann die wohl kommt.

Ich überlegte, ob ich ihnen die Geschichte erzählen soll. Dann dachte ich aber, dass sie es eh nicht glauben werden, also ließ ich es. Plötzlich sprang das Fenster auf. Ich stand auf und schloss es wieder. Als ich dann wieder auf den Monitor schaute, stand da eine neue Nachricht im Chat:

Alice hat den Chat betreten.

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Verfasser: Icebird

Korrekturleser: Freud

Juni 29

Creepypastas von Fans #56: The Free Candy Van

„Bringen sie mir bitte das Tagebuch, das wir im Haus dieses Verbrechers gefunden haben“, sagte der Kommissar zu einem Neuling.

Dieser brachte es ihm und der Kommissar las es ab dem 5. Juli.

 
Donnerstag, 5. Juli 2012
Ich glaube, dass das Mädchen, das ich vor etwa einer Woche aufgegabelt habe, genug hat. Sie hat schwarzes, lockiges Haar und eine kleine Stupsnase. Jenny heißt sie. Schöner Name. Sie hielt im Vergleich zu meinen vorherigen Opfern nicht besonders lange durch. Das einzig gute an ihr war, dass sie nie schrie, als ich sie missbrauchte. Allerdings würde es mich sowieso nicht stören, da ich in einer Hütte im Wald lebe und im Umkreis von mehreren Kilometern niemand hier wohnt. Sie ist schon total fertig und ich werde sie morgen töten.

 

Freitag, 6. Juli 2012
Ich wollte es kurz und schmerzlos tun und schnitt ihr die Kehle durch. Es war nicht besonders schwer, da sie ja gefesselt war.
Ich steckte ihre Leiche in eine blaue Mülltüte und schaffte sie schnell aus dem Haus. Zunächst holte ich eine große Schaufel aus dem Keller und lief etwa 200 Meter von meinem Haus weg, bis ich die Leiche vergrub. Als ich wieder daheim ankam, wischte ich ihr Blut weg und aß etwas. Ich ging direkt schlafen.

 

Samstag, 7.Juli 2012
Ich habe ziemlich gut geschlafen. Schließlich bin ich diesen Ablauf schon gewohnt. Da ich morgen Geburtstag habe, ging ich heute direkt wieder auf die „Jagd“. Nachdem ich die Autoschlüssel von meinen Van gefunden hatte, stieg ich ein und fuhr in die Stadt. Mir fiel sofort ein hübsches Mädchen auf, das genau wie das Mädchen aussah, das ich gestern tötete. Sie war höchstens 14. Mit einem Alter von 42 Jahren war ich jedenfalls um einiges älter. Ich wartete, bis ihre Freunde weg waren und fuhr näher an sie ran. Als nächstes kurbelte ich das Fenster herunter und fragte sie nach ihrem Namen. Sie sagte mir, dass ihr Name Christina lautet. Es hätte mich wirklich erschrocken, wenn ihr Name Jenny wäre. Zunächst fragte ich sie, ob sie Süßigkeiten mag. Sie wirkte verwirrt und antwortete darauf, dass ihr ihre Eltern nicht erlauben Süßigkeiten zu essen. Überrascht sagte ich ihr, dass sie bei mir daheim so viele Süßigkeiten bekommt wie sie will. Schließlich stieg sie ein und ich fuhr sie zu mir nach Hause. Ich fesselte sie sofort und klebte ihr viel Klebeband auf den Mund, obwohl es nicht viel half. Ich sperrte sie in der Garage ein und schaute mir im Fernsehen die Simpsons an, während ich Instant-Nudeln aß. Obwohl ich ziemlich dünn bin, esse ich viel. Schließlich ging ich erneut ziemlich früh zu Bett.

 

Sonntag, 8. Juli 2012
Erneut schlief ich sehr gut. Allerdings kam ich mir wieder ziemlich einsam vor, da ich weder Familie noch Freunde habe, die mir gratulieren konnten. Um den Frust auszulassen verging ich mich direkt an dem jungen Mädchen.
Das Mistgör biss mir in mein Stück! Ich war außer mir vor Wut. Meine Unterhose war komplett blutbefleckt. Ich schlug ihr ins Gesicht. Sie sieht mit dem blauen Auge wirklich schrecklich aus, aber es ist ja ihre Schuld. Mir war total schwindelig und ich hatte Kopfschmerzen. Ich blieb nicht besonders lange wach.

 

Montag, 9. Juli 2012
Ich hatte einen schrecklichen Traum… In diesem Traum lief ich durch einen Wald. Es schien als würde ich vor etwas wegrennen, aber ich sah nicht, vor was. Irgendwann stolperte ich über ein Stück einer Wurzel eines Baumes. Mehr sah ich nicht, da ich vor Schreck aufwachte. Ich holte etwas Lasagne aus dem Kühlschrank und aß sie. Den Rest verfütterte ich an Christina. Sie wirkte glücklich. Obwohl ich sie gefangen hielt und missbrauchte, hatte sie ein Lächeln im Gesicht. Das berührte mein Herz und ich überlegte sie wieder in die Stadt zu bringen, aber somit würden alle von meinen Taten erfahren. Ich konnte es also nicht tun. Schließlich habe ich beschlossen sie heute nicht weiter zu belästigen und fuhr in die Stadt um Lebensmittel einzukaufen. Es war bereits 21:12 Uhr, als ich wieder daheim war. Mit dem Mädel war alles in Ordnung und ich spielte etwas am Computer. Nachdem es mir zu langweilig wurde, ging ich pennen.

 

Dienstag, 10. Juli 2012
Direkt, nachdem ich aufgewacht bin, sah ich nach dem Mädchen. Ich zog mir nur eine Hose an. Als ich in die Garage kam, drehte sie mir sofort den Rücken zu. Sie saß in der Ecke und eine finstere Aura umgab sie. Um ehrlich zu sein, hatte ich sogar Angst. Als ich versuchte, ihr näher zu kommen, fing sie an zu kichern. Ich wusste nicht wieso, aber ich war mir sicher, dass ich mir das Kichern des Mädchens nicht einbildete. Als ich sie berührte, biss sie mir direkt in den rechten Arm. Ihre Zähne gruben sich immer tiefer in das Fleisch. Blut spritzte an die Wände und ich schrie vor Schmerzen. Schließlich riss sie mir ein Stück Fleisch aus dem Arm heraus und schluckte es sogar runter. Ich rannte sofort aus der Garage und dachte mir, dass mit dem Mädchen irgendetwas anders sei. An der Lasagne kann es ja wohl nicht liegen. Ich hätte ihr das Klebeband einfach nicht vom Mund nehmen sollen.

 

Mittwoch, 11. Juli 2012
Heute ist nichts besonderes passiert. Ich hab nur ein Nickerchen gemacht und somit den ganzen Tag verschlafen. Christina hat einen ganzen Teller Nudeln gegessen. Die Wunde an meinem Arm tut schrecklich weh.

 

Donnerstag, 12. Juli 2012
Die schlimme Verletzung an meinem Arm lies mich nicht gut schlafen. Außerdem hatte ich erneut schlecht geträumt. Dieses mal träumte ich, dass mir jemand die Kehle aufschneiden würde, damit ich sterbe. Der Traum jagte mir einen großen Schrecken ein. Trotzdem packte mich bereits am frühen Morgen die Lust und ich ging in die Garage. Außer Shorts hatte ich nichts an. Außerdem hatte ich eigentlich nicht viel vor, da mein schönstes Stück noch immer stark schmerzte. Zunächst sperrte ich die Tür zur Garage auf. Das Mädchen sah mich mit einem bösen Blick an, als ich die Garage betrat. Ihre Augen schienen rot zu leuchten, aber ich dachte, dass meine Augen mir nur einen Streich spielen würden. Somit kam ich ihr immer näher. Ich musste die Fesseln lösen, damit ich sie ausziehen konnte, aber ich habe mir dabei nichts schlimmes gedacht. Ich zog ihr die Hose aus und sie fing leise an, zu weinen. Sie hatte pinke Pferde auf ihrer Unterhose abgebildet. Doch bevor ich auch diese ausziehen konnte, bohrte sie mir ihre langen Fingernägel in die Beine. Danach kratzte sie mir das Gesicht auf und meine Wangen bluteten. In diesem Moment sah ich ihre Augen. Sie glühten Rot und statt Pupillen sah ich schwarze Pentagramme. Das alles jagte mir so viel Angst ein, dass ich aus der Garage rannte und die Tür direkt zusperrte. Ich zitterte am ganzen Leib und machte mir einen Tee. Ich dachte mir, dass sie auch einen Tag ohne Essen auskommt. Als ich mich langsam beruhigte, legte ich mich in mein Bett und überlegte. Das ganze ist doch nicht normal. Außerdem hat sie noch nie gesprochen, seit ich sie hier her gebracht habe. Sie hat mich nicht einmal gebeten, sie frei zu lassen. Da mir das einfach zu viel wurde, habe ich beschlossen sie am nächsten Tag zu beseitigen.

 

Freitag, 13. Juli 2012
Nachdem ich aufwachte, beschloss ich nach der Kleinen zu sehen, denn abgesehen von der Angst, weckte das ganze auch meine Neugier. Außerdem wollte ich sie ja sowieso töten und nahm ein großes Küchenmesser mit. Diesmal zog ich mich komplett an und betrat erneut die Garage. Sie könnte mich zwar wieder angreifen, aber diesmal werde ich besser aufpassen. Sie hat sich nicht einmal die Hose wieder angezogen. Als ich auf sie zukam, um ihr das Messer direkt in ihr Herz zu rammen, kroch diese plötzlich die Wand hoch. Sie war blitzschnell auf der Decke. Ich konnte mir nicht erklären, wie sie das machte. Sie drehte ihren Kopf um 180° und schaute mich mit den selben rot glühenden Augen an. Ich schrie sie an: „Was bist du?“ – „Ich bin Jenny. Du kannst dich ja bestimmt noch an mich erinnern.“, antwortete sie mir, sprang von der Decke und kniete sich auf den Boden. Ich fragte mich, wie das möglich sei und ließ das Messer fallen. Sie kreischte mit einer sehr hohen Stimme: „Wie vielen Mädchen willst du das noch antun? Du sollst den selben Tod sterben, wie ich!“

Ihre Augen glühten noch stärker und ich verließ benommen die Garage. Ich sperrte die Tür zu und ging in mein Zimmer. Langsam wurde das alles zu viel für mich. Ich rauchte mehrere Zigaretten und beruhigte mich ein wenig. Ich werde sie einfach am nächsten Tag töten, aber im Moment habe ich nur den Wunsch danach, den nächsten Morgen zu erleben.

„Was haben sie über diesen Fall herausgefunden, Herr Schwarz?“, fragte der Kommissar einen der Polizisten.
Dieser antwortete: „Ich bin erst einmal sehr froh darüber, dass wir das Mädchen gefunden haben, bevor es dort verhungert ist. Wir können sie allerdings nicht befragen, weil sie ein Trauma erlitten hat und nicht mehr spricht. Sie heißt Christina Weiß und geht hier an ein Gymnasium. Sie ist nun wieder bei ihren Eltern.“

„Es wurde nie eine Jenny als vermisst gemeldet. Die einzige Erklärung ist, dass dieser Typ gestört gewesen ist. Die Wunden muss er sich selbst zugefügt und sich anschließend im Bett die Kehle aufgeschlitzt haben.“

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Verfasser: AoS

April 10

Die sieben Todsünden

Ich schreibe das, damit ich etwas bei Verstand bleibe… das ist mein Abschiedsbrief… es ist mein Ende… ich möchte es nur aufgezeichnet haben, damit andere möglicherweise erkennen, dass der Tod Leid bringt… warum man niemanden in seinem Leben sterben lassen sollte…

Meine Tochter kam um ungefähr 14 Uhr von der Schule nach Hause.
Da sie in einer Kindergartenklasse war, kam sie immer etwas früher, als die anderen nach Hause.
Ich schaute ein oder zwei Stunden Filme im Fernsehen, um kurz nach halb 2 schaltete ich den Fernseher aus und es klingelte an der Tür.
Als ich die Tür aufmachte stand da ein kleines Mädchen mit ihrer Mutter. Sie verkauften Kekse. Natürlich kaufte ich welche und gab dem Mädchen auch etwas Trinkgeld, Kekse in der Hitze Floridas abzuliefern war nicht einfach.
Eine halbe Stunde später kam meine Tochter nach Hause.
„Hallo Papi!“, schrie sie freudig, als sie sich auch mich warf.
Es war auf jeden Fall ein normaler Tag.
Bis zu dieser Nacht…

Um ungefähr 1:40 Uhr schrie meine Tochter lauthals.
Ich sprang aus meinem Bett und rannte zu ihrem Zimmer.
Ich warf die Tür auf und sah meine Tochter, zu einem kleinen Ball zusammengekauert, in einer Ecke ihres Bettes.
Schnell nahm ich sie auf den Arm und schaltete das Licht ein.
Das was ich sah, war erschreckend… mit roter Farbe hatte jemand an die Wand geschrieben:
WOLLUST, VÖLLEREI, GEIZ, FAULHEIT, ZORN, NEID UND HOCHMUT; SÜNDEN DEINER VORFAHREN SÜNDEN DIE DU NICHT VERSTECKEN KANNST.
Was zur Hölle sollte das heißen?!
Die sieben Todsünden?

Meine Tochter fing an zu hyperventilieren und sie sagte: „Papi Papi Papi Papi Papi…“ I mmer und immer wieder… ich schnappte ihr Asthmaspray und versuchte es ihr zu geben, aber sie war schon so weit in ihrem Asthmaanfall, dass es nicht mehr viel brachte.
Ohne zu zögern rannte ich mit ihr runter zum Auto und fuhr so schnell ich konnte zum nächsten Krankenhaus.
Sofort wurden wir aufgenommen und ein Herzstillstand konnte verhindert werden… es stellte sich heraus, dass meine fünfjährige Tochter eine Herzkrankheit hatte.

Ungefähr sieben Jahre später (und während diesen sieben Jahren lief es wirklich schlecht).
Es war Weihnachten, ich hatte eine Frau namens Samantha und einen Sohn namens Gregory.
Meine Tochter, Haley, war 12 Jahre alt, Greg war um die 4 Jahre.
Ich liebte mein Leben.
Die Kinder, Samantha und ich waren glücklich.
Es war großartig… bis auf die Jahre davor…

Im ersten Jahr flirteten viele Frauen die ganze Zeit mit mir und waren dabei sichtlich erregt.
Ihr wollt wissen, warum das schlecht war?
Jede Einzelne, die ich abgewiesen habe, beging auf irgendeine schreckliche Weise Selbstmord. Eine weidete sich mit dem Küchenmesser selbst aus, eine andere erhängte sich an der Regenrinne ihres Hauses.

Im zweiten Jahr verliebte sich meine Tochter in Essen so sehr, dass ihre Herzkrankheit schlechter wurde.
In diesem Jahr musste ich sie über zehn Mal ins Krankenhaus bringen… aber als das Jahr um war, wurde sie magersüchtig und hörte komplett mit dem Essen auf.

Im dritten Jahr verloren wir unser Haus und ich wurde sehr geizig was Geld und Essen anging. Später fanden wir heraus, dass der Grundstücksbesitzer die Rechte unseres Hauses besaß und Geld über 2 Jahre von meiner Kreditkarte gestohlen hatte.
Ich war glücklich als ich Samantha getroffen hatte, sie ließ meine Tochter und mich bei ihr einziehen.
Im Dezember heirateten wir und im Oktober kam unser Sohn zur Welt.

Im vierten Jahr riefen mich viele Talent-Agenturen an. Durch die Band mit der ich Ende des letzten Jahres angefangen hatte, sind sie auf meine erstaunlichen Gesangskünste aufmerksam geworden.
Seltsam war jedoch, jedes mal wenn ich nein sagte, riefen sie mich immer wieder an beschimpften mich und drohten mir sogar.
Einer versuchte sogar mich zu erschießen, direkt vor meinem Haus. Zum Glück streifte er nur mein Ohr.

Im fünften Jahr wurde ich schnell aggressiv gegenüber meiner Tochter und meiner Frau. Aber da ich Mitte Dezember ich die Treppen hinunterstürzte und erlitt Gehirnschäden, was zur Folge hatte das ich mich nur schlecht an das Jahr erinnern konnte. Alles was ich weiß hat mir meine Tochter erzählt.

Im sechsten Jahr entwickelte sich bei meiner Tochter die Eifersucht gegenüber meines Sohnes. Er bekam viel mehr Aufmerksamkeit als sie, was sie einfach noch nicht verstand. Natürlich versuchte ich ihr zu erklären wieso Babys so viel Aufmerksamkeit brauchten, aber wurde sie nur wütend und sogar gewalttätig.
Letztlich rannte sie fort und ich musste das Zentrum für verschwundene und ausgebeutete Kinder anrufen. Sie fanden Haley schließlich in dem verlassenen Haus neben unserem in einem Kleiderschrank. In diesem Jahr schaffte sie es ihre Magersucht zu besiegen.

Es war das siebte Jahr, nichts Schlimmes geschah.
Bis zu dieser Nacht als ich um genau 1:40 Uhr meine Tochter lauthals schreien hörte.
Schnell rannte ich in ihr Zimmer, mein Herz zerriss als ich diesen Anblick sah. Ein Mann schaute auf ihr Bett, während er ein glattes Messer hielt. Oh Gott, es ist schwer überhaupt daran zu denken, aber er nahm alles was zu ihr gehörte. Jesus Christus, ich war so stolz auf sie, mein Baby…

Nun ist das achte Jahr, meine Frau verließ mich, mein Sohn kennt mich kaum und ich verfluche jeden Tag.
Meine spätere Frau, die eine Tochter gebar… ich weiß, dass du es warst, du hast mich verflucht. Du hast mich immer gehasst, weil ich dich nicht retten konnte. Nun endet alles…

Hallo, ich bin Gregory, der Junge aus der Geschichte.
Ich bin mittlerweile 36 und mir wurden diese Notizen vor ungefähr einem Jahr von der Polizei gegeben.
Diesen Abschiedsbrief hat mein Vater 1980 verfasst.
Damals war ich gerade mal 5 Jahre alt.
Als meine Mutter davon erfuhr weinte sie fast eine Stunde lang. Ich war genauso allein und erst 10 Jahre später erzählte meine Mutter mir die Wahrheit.

Sie weinte Krokodilstränen als sie davon hörte, den die einzigen Gefühle die sie noch für meinen Vater hegte waren Hass.
Ihr müsst wissen, all diese Dinge hat mein Vater getan.
1973 um 1:40 Uhr wurde er verrückt, das Datum des Hochzeitstages von seiner ersten Frau und ihm. Sein Psychologe, den er nach ihrem Tod aufgesucht hatte, war der Meinung das der Tod seiner Frau der Grund für das alles war.
Um seine „Rache“ zu rechtfertigen, erschuf er eine Entschuldigung basierend auf den sieben Todsünden.

In der Nacht als alles begann, verabreichte er Haley eine Spritze mit Steroiden, diese führten zu ihrer Herzkrankheit.

Ein Jahr lang tötete er jede Frau die mit ihm geflirtet hatte, ließ ihre Tode wie Selbstmorde aussehen.

Das Jahr darauf stopfte er seine Tochter mit Essen voll, sie musste die größten Portionen essen. Aber es brachte sie nicht um, was ihn wütend machte. Also entschloss er sich nach dem Jahr, dass sie alles, was sie aß, wieder auskotzen musste.

Im dritten Jahr verkaufte er sein Haus und gab meiner Mutter seine Kreditkarte, damit sie das Geld verwenden konnte.
Viele Jahre missbrauchte er Haley und meine Mutter.

Im vierten Jahr fing er an, Talent-Agenturen anzurufen, weil er dachte, dass er ein talentierter Sänger wäre, aber jedes mal wenn ihm eine Agentur absagte fing er an beleidigend zu werden. Einen Mann versuchte er sogar umzubringen. Vor seinem Studio lauerte er ihm mit einer Waffe auf. Zum Glück war es nur ein Streifschuss.

Ein Jahr darauf versuchte er meine Mutter und meine Schwester zu töten, aber meine Mutter wehrte sich und stieß ihn die Treppe herunter.
Das führte dazu das er Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis bekam und nicht mehr viel von dem Monat wusste.

Im sechsten Jahr trieb er Haley aus dem Haus, er beschimpfte sie als „dumme Schlampe“ und „scheiß Hure“.
Sie versteckte sich in dem verlassenen Haus neben unserem, aber unser Vater rief eine Agentur für verlorene Kinder an. Diese brachte meine Schwester schnell wieder nach Hause, das meine Mutter immer wieder als „Hölle“ bezeichnete.

Das siebte Jahr verlief sehr ruhig, mein Vater wurde wirklich ein netter und fröhlicher Mann, Stolz auf sein Verhalten, bis zu dem jenem Tag um 1:40 Uhr morgens.
In der gleichen Nacht in der alles Anfing, am Hochzeitstags seiner ersten Frau, tötete er meine Schwester mit einem Küchenmesser und floh mit ihren Überresten auf die Bahamas.
Bis heute kann ich das nicht glauben und Anfang des achten Jahres brachte er sich selbst um.

Die Polizei meinte, dass es Suizid gewesen war, er hatte ein provisorisches Seil aus organischem Material geknüpft.

Ich weiß, dass sie alle lügen. Das Seil war meine Schwester.

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Übersetzer: MeGustaGamesLP

Korrekturleserin: ChanChidori

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Seven_Deadly_Sins

Januar 4

Pummeluffs Schlaflied

Pummeluff, Pummeluff, willst du wirklich aufhören, mit mir zu spielen? Es ist niemals genug.

Du weißt doch, ich werde immer bei dir sein… ich werde dich niemals verlassen, egal wann… niemals. Ich werde dich bis in alle Ewigkeit beobachten.

Pummeluff, Pummeluff, ein Mädchen wird vermisst, wer ist es? Ich weiß.

Sie war meine letzte Trainerin, die letzte Nacht verstarb…

Sie sagte etwas, was mir nicht gefiel… sagte etwas, was nicht in Ordnung war: „Können wir aufhören zu spielen, damit ich schlafen kann?“

Jetzt gibt sie keinen Ton mehr von sich… sie ist eingeschlafen. Für alle Ewigkeit.

Ich empfinde Mitleid für dich. Du liegst da und schläfst. Ich sah dich in diesem Moment an.

Pummeluff… Pummeluff…wenn du mich ablehnst, werde ich dich quälen… In deinen Träumen werde ich lauern… vielleicht auch nicht.

Vielleicht ist dies gerade jetzt ein Traum. Ein ewiger Traum. Lebewohl… so wie es scheint. Lebewohl für alle Ewigkeit…

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Übersetzer: Hikari17 und das CP-Topic-Team

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Jigglypuff%27s_Song

Dezember 1

Grausame Trainer

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.

Sie handelt von einem Aquana, das getötet wurde.

Es war ein kalter Wintertag. Ein Kampf zwischen einem Flamara und diesem Aquana fand statt. Beide hatten Trainer. Es sah aus, als ob das Aquana wegen seinem Typenvorteil gewinnen würde, aber es verlor.

Der Trainer ging und nahm es weit mit in den Wald hinein, so dass niemand folgen konnte. Der Trainer schrie es, da es beim Kampf versagt hatte, an und trat es einmal hart. Das Aquana wimmerte…dann auf einmal schlug der Trainer es so heftig, dass es anfing zu bluten. Der Trainer sagte: „Du hättest den Kampf mit Leichtigkeit gewinnen können.“

Am nächsten Tag, kämpfte der Trainer erneut gegen den Jungen mit dem Flamara. Und wieder verlor er den Kampf. Der Trainer regte sich wieder auf. Er nahm das Aquana mit zu einem naheliegenden Friedhof. Das Aquana folgte ihm und wusste, was nun passieren würde, es war jedoch schon zu spät.

Der Trainer schlang den Strick um den Nacken des Aquanas. Er zog, so dass das es anfing zu würgen und zu keuchen. Er zog und zog, bis das Genick des Aquanas gebrochen war und das Würgen aufhörte. Der Trainer ging weg, als wäre nichts passiert.

Einige Zeit später wurde es gefunden. Gehüllt in Dreck und Blut, zusammen mit dem Seil, welches noch eng um den Hals gezogen war. Es wurde zum Pokémon Turm gebracht.

In einer späten Nacht erschien dem Trainer ein Geist, welcher sich bekannt anfühlte. Er griff den Trainer an. Dieser rief sein Glurak, um sich zu verteidigen. Er hatte ein Übelkeit erregendes Gefühl, dass er gewinnen musste.
Der Kampf war lang und hart, grausam und furchtbar… Am Ende war sein Zimmer in Asche gehüllt und völlig durchnässt, alles Nützliche war verbrannt. Er wurde am nächsten Morgen tot aufgefunden, er starb nicht am Feuer, sondern an dem Schock. Niemand ist sich sicher wovon… aber sein Glurak hat seit dieser Zeit eine furchtbare Angst vor Aquanas.

Ruhe in Frieden Aquana.
Du hättest weglaufen sollen.

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Übersetzer: Hikari17 und das CP-Topic-Team

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/Cruel_Trainers

November 16

Ich kann es sehen

Ich weiß nicht, für wie lange, aber immer wenn ich selbstbewusst bin, habe ich die „Macht“ gehabt, zu sehen, wie Menschen sterben würden. Nicht wie ein Medium, falls du das denkst. Nein, nein, das, was ich sehe, ist weitaus schlimmer. Was mit mir geschieht, ist, dass ich Leute sehe, die eigentlich schon tot sind.

Ich wusste, dass Mary durch einen Schuss der Schrotflinte sterben würde, jeden Tag sagte ich: „Hi…“ zu ihr, sie umarmte mich mit ihrer verbrannten, offenen Brust.

Auch wenn sie furchtbar verletzt aussah, war ihr Gesichtsausdruck stets ruhig und gelassen. Sie lachte normal, sie redete normal. Tief im Inneren wollte ich immer schreien, der Welt berichten, wie sie sterben würden, was ich schreckliches sah.

Warte, Doktor, du kannst nicht gehen, wir haben erst gerade angefangen, uns zu unterhalten! BITTE KOMMEN SIE ZURÜCK! ICH KANN SEHEN, WIE SIE STERBEN WERDEN!! BITTE!

– Ende der ersten Sitzung.  wirklich weiterlesen?