September 6

Brutkästen

Ich war eine frischgebackene Krankenschwester auf der Suche nach meinem ersten Job.
Nachdem ich viele Bewerbungen geschrieben hatte wurde ich in einem schicken Privathospital für Geburtshilfe und Schwangerenvorsorge angenommen. Es war bekannt für seine Leihmutterschaftsprogramme und genetisch starken Babys.
Ich war schon sehr aufgeregt und konnte es kaum erwarten meinen Arbeitsplatz, und meine Kollegen kennenzulernen.

Um Punkt 9 stand ich vor dem „Gesegnete Flügel“ Krankenhaus. Ich wurde von sehr lieben, freundlichen Doktoren und Schwestern begrüßt, und die Einführung verlief genauso wundervoll. Ich knüpfte schnell Kontakte und gewöhnte mich an meine Routine. Alle Bereiche des Krankenhauses durfte ich nicht betreten – klar, ich war noch neu und musste mir mein Vertrauen erarbeiten.
Das einzige was mich zum Nachdenken brachte war, dass ich nie eine Leihmutter das Hospital betreten oder verlassen sah. Was ich sah waren immer viele glückliche Paare, die ihre kleinen Babys abholten. Die Leihmütter waren dabei nie anwesend.

Mein Job war es, sich um die Babys zu kümmern bis sie von ihren neuen Eltern abgeholt wurden.
Es war sehr erfüllend für mich, mit so kleinen lebendigen Bündeln voller Leben zu arbeiten. Jedes Baby war total gesund und keines hatte Ähnlichkeiten mit den anderen, als ob sie von einem Designer entworfen waren.

Das einzige womit ich ein Problem hatte, waren die schmerzvollen Schreie der Frauen in den Wehen, die man außerhalb der Station und dem Warteraum hören konnte. Die Schwestern und Doktoren taten sicher ihr Bestes die Frauen zu beruhigen, doch die Schreie hielten an. Sie hörten sich weniger nach Schmerz, als nach Schrecken an. Ich hatte gelernt, diese Geräusche zu ignorieren und mich auf das Ergebnis zu konzentrieren, bis ich eine Frau „Wieso hört ihr nicht auf? Bitte, lasst mich gehen!“, schreien hörte. Das werde ich niemals vergessen.

Nach ein paar Monaten dort hatte ich den Mut zu fragen wo und wann die Leihmütter das Krankenhaus betreten und verlassen. Die Antwort war Schweigen und ernste Blicke. Am Ende zog mich meine Unterstützung beiseite und bat mich, keine Fragen mehr zu stellen und einfach meinen Job zu machen. Es gab nichts worüber man sich Sorgen machen müsste.
Die Schreie hallten weiter durch die Gänge des Hospitals. Trost fand ich auf der Station bei den Neugeborenen, doch die Schreie folgten mir durch das ganze Gebäude.

Mein erstes Jahr verlief ohne Zwischenfall und ich durfte nun alle Teile des Krankenhauses betreten, aber es gab keinen Grund, die Station und den Aufenthaltsraum zu verlassen.
Doch bald gewann meine Neugierde die Oberhand. Bald nach meinem Einjahresjubiläum, als ich durch die Gänge lief, hörte ich wieder das Schreien einer Leihmutter in den Wehen. Aber was mich erst richtig aufhorchen ließ war, dass ich hier die selbe Frau hörte, die vor einem Jahr gefleht hatte. Sie gebahr ihr zweites Baby in weniger als zwei Jahren und als professionelle Leihmutter müsste sie wissen wie ungesund das ist. Wieder hörte ich ihr Geschrei und ihre bitten, sie gehen zu lassen. Sie gehen lassen? Wurde sie gegen ihren Willen hier festgehalten?

Ich wartete noch weitere zwei Wochen bevor ich endlich den hinteren Teil des Krankenhauses erkundete. Ich hatte Nachtschicht. Es war kaum jemand da, sodass ich unbemerkt umherhuschen konnte.
Irgendwann befand ich mich in einem langen, ausgeschilderten Gang der zu verschiedenen Geburtsräumen und einem weiteren Aufenthaltsraum führte.

Plötzlich hörte ich den Schrei einer Frau. Ich hatte gelernt, diesen Schrei als Zeichen für starke Wehen zu erkennen. Das komische Geräusch kam von einer Tür auf der „Brutkästen“ stand.
Da niemand in der Nähe war öffnete ich die Tür um zu schauen, ob sie ok war. Hätte ich das bloß nicht getan.
Als ich die Tür öffnete kam mir das Gefühl, mich zu übergeben. Ich werde es nie vergessen.

Im großen Raum hinter der Tür standen zwei dutzend Betten, auf jedem lag eine Frau, jede in einem anderen Schwangerschaftsstadium. Alle Frauen waren noch jung und aus verschiedenen Ländern, ihre Beine und Arme waren amputiert worden.
Schläuche, sich an die verstümmelten Körper schmiegend, waren das einzige, was sie noch am Leben hielt.

Eine blonde Frau, ihr Bauch war absolut riesig im Vergleich zu ihrem verstümmelten Körper, entdeckte mich gleich und bettelte um Hilfe.
„Bitte, bring uns hier raus!“
Ich bewegte mich nicht, sagte nichts, starrte sie nur an.
„Bitte“, schrie sie, „Sie lassen uns nicht gehen. Sie hören nicht auf uns zu benutzen!“
Ich drehe mich um und schaue zur Tür.
Die Frau schrie mich an, Tränen in den Augen. „Wir können uns nicht bewegen. Wir können nicht flüchten, bitte, wir brauchen Hilfe!“

Meine Angst setze ein und ich stürmte aus dem Raum. Ich kehrte in die Station zurück und beobachte die Neugeborenen. Unschuldige kleine Wesen die dort lagen. Das kann doch nicht das Ergebnis eines solch schrecklichen Experiments sein, oder?

Meine Schicht war zu Ende und ich war so schnell wie möglich aus dem Krankenhaus. Als ich endlich in meiner eigenen Einfahrt stand, übergab ich mich im Gras daneben und wimmerte für die armen Frauen, die ich dort gelassen hatte.
In dieser Nacht schlief ich nicht mehr. Ich konnte ihre schmerzvollen Schreie und ihr Flehen für Freiheit hören.

Zwei Tage später kehrte ich in das Krankenhaus zurück und begann meine Schicht. Ich betrat die Station und meine Aufmerksamkeit zog sich sofort auf ein blondes Neugeborenes. Das gleiche blond, das die Frau hatte, die mich um Hilfe gebeten hat.
Ich wusste, was ich gesehen hatte, war wahr.
Ich sagte meinem Vorgesetzten ich würde nach Hause gehen weil es mir schlecht ging. Als ich zu Hause war rief ich die Polizei und erzählte ihnen was ich gesehen hatte.

Die Frauen wurden in ein Neues gebracht und meines wurde geschlossen. Ich konnte mich wieder entspannen und wartete darauf, dass die Story in den Nachrichten auftauchen würde. Aber sie kam nie. Keine Nachricht über die menschlichen Brutkästen die befreit wurden.

Überhaupt wurde die Ankunft der Frauen im neuen Hospital nicht dokumentiert…

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Übersetzerin: Mirai

Korrekturleser: dannyk96

Original: http://www.creepypasta.org/creepypasta/incubators#read

April 6

The Internet Story

Dies hier ist eine wahre Geschichte über das Internet. Bitte, lese nicht weiter.

Es ist ebenfalls auch eine Geschichte über eine Schatzkarte, und die, eines Mörders.

Es ist eine Geschichte wie jede andere, über die man zufällig hätte stolpern können.

Lasst sie mich euch erzählen.

Am 22. April. 2005, veröffentlichte ein Unternehmen im Namen von Al1 eine Website, auf der behauptet wurde irgendwo in Großbritannien seien £9000 vergraben, und dass ausnahmslos jeder sie finden kann.

Ich weiß nicht ob Al1 männlich ist, aber ich nenne ihn der Einfachheit halber „Er“

Also, Al1 erzählte, es würde ein Rennen werden, und das man seine Spuren finden, und seine Rätsel vor allen anderen lösen muss. Es gab einen ersten Link der uns zu einer Art Comicgeschichte führte. Einfache und simple Linen – von denen einige wiederholt wurden, andere nicht. An dieser Stelle musste die Mehrheit der Leute feststellen, dass sie nicht weiterkam. Nicht viele Menschen haben dieser Sache ihrer Aufmerksamkeit gewidmet.

Aber eine Person war noch da. Und drei Wochen später begann er damit ein Videotagebuch zu führen, dass seine Versuche das Geld zu finden zeigen wird. Der Mann hört auf den Namen „Fortress“. Ein ziemlich aktiver Nutzer von YouTube und anderen beliebten Foren. Fortress erzählte, dass er dem Schatz näher kommt. Er wird außerdem jeden Schritt seines Weges in einem Video dokumentieren.

„Yeah, jeder sagt, dass er der erste sein wird, oder was auch immer. Ich bin euch immer einen Schritt voraus. So-“

Die Lösung von Al1’s Puzzle wird mit dem Wissen über eine alte Volksgeschichte mit dem Namen „The Pardoners Tale“ sehr viel einfacher.

Die Geschichte endet damit, dass sie sterben, und den Tod letztendlich doch finden.

„Ja, ja ich dachte darüber nach, und diese kleinen Bilder erinnerten mich an eine alte Kindergeschichte. Ich konnte sie nicht finden. Scheiß drauf.“

Dennoch erkannte ich etwas in dem Wirrwarr aus Bilderschnipseln. Jedes der Bilder war auf einen bestimmten Moment in der Geschichte abgestimmt. Würde man diese Momente nun in die korrekte Reihenfolge bringen, und sie der Reihe nach den Buchstaben des Alphabetes zuzuordnen, dass heißt das das erste Bild A, und das letzte Bild den Buchstaben Z erhält, ergibt das Ganze einen Sinn.

„Ich erkannte folgende Wörter: „Find Oak Tree By Yellow House Zone Two“ Da muss ich als nächstes hin. Geht klar, ich bin ein Genie, gib mir besser fünf Sterne dafür.“

Natürlich waren es nur sehr wenige Menschen die sich für Fortress Video überhaupt interessierten. Doch das hielt ihn nicht davon ab vier Tage später ein weiteres Video zu hochzuladen.

„Okay, das gelbe Haus ist hier… und ja, hier steht ein Baum. Eine Eiche. Aha. (bemerkt eine gelb gefärbte Box die von Schrauben geschlossen halten wird.) So, deshalb habe ich mein Messer mitgenommen. Das ist einfach… AUFSCHRAUBEN! Ist es da drin? Ist es da drin? (entdeckt eine Notiz mit farbigem Text in der Box)

Ah, nein… war auch nicht zu erwarten das hier das Geld ist. So, ein weiteres Puzzle bedeutet ein weiteres Video.“

Auf dem dritten Video ist Fortress wieder zu Hause und ermöglicht uns einen genaueren Blick. Es ist eine Passage aus dem ursprünglichen Text aus The Pardoners Tale, in der der alte Mann die drei Männer in den Wald schickt.

„Okay, also, wenn man sich das Puzzle etwas genauer ansieht und den Mist überspringt, erhält man tatsächlich einen Anhaltspunkt. „Se ya that oak? Over there ya shall finde him there in the house on the beached Wale´s tail.“

Fortress gesteht schließlich, dass er stecken geblieben ist und nicht weiterkommt. Und das schon vor zwei Wochen-

„Verstanden. Also, „the house in the beached ‚Wale’s tail'“, richtig? Seht ihr, wie „wale“ falsch geschrieben ist, ja? Was ist wenn wir hier über… Wales reden! Also der „gestrandete Wal“ ist, hier! Richtig? Und sein Schwanz ist… hier.“

Schnappt man sich einige Satellitenbilder, liegt es förmlich auf der Hand. „The house in the beached ‚Wale’s tail“ – ein einzigartig geformtes Rapsfeld im Felynamynydd, oder übersetzt – Yellowstone.

Zwei Tage später ist Fortress auch bereits dahin unterwegs, während der Reise fragt er sich was er mit dem Geld wohl tun würde. Wie seltsam auch, dass Technicolor die Verse oder das Muster in gelb schrieben, ein gelbes Haus, der Felynamynydd, auch bekannt als Yellowstone oder ein gelbses Rapsfeld. Wenn man jedoch nur die gelben Buchstaben des Textes liest, so ergibt sich eine Nachricht.

Zwei Tage vergehen, als ein Bauer eine tote Person in der Mitte seines Landes entdeckt. Alter Anfang 20, durchschnittlich groß, dunkles Haar, eine einzelne aber tödliche Stichwunde. Mehrere Fußabdrücke deuten auf einen Kampf hin. Jedoch wurde die Leiche nie identifiziert. Und das Problem… das Problem ist, dass es einer von den beiden sein muss. Wenn Al1 seinen Schatzsucher traf, vielleicht war Fortress erschrocken, oder durch Al1, was auch immer er sagte beunruhigt und hat überreagiert. Oder, wenn Fortress sich nicht beruhigen konnte, frustierte Al1 und wurde gewalttätig. So oder so, die Leiche könnte auch völlig gesichtslos sein. Denn niemand kennt ihn.

Manchmal begreifen wir einfach nicht wonach wir wirklich suchen.

Übersetzer: dannyk96

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Internet_Story

November 8

Sokushinbutsu

Im Norden Japans gibt es vereinzelt mumifizierte Mönche, die als Sokushinbutsu bekannt sind. Laut Gefolgten von Shugendô, eine antike Form des Buddhismus, starben die Mönche im endgültigen Akt der Selbstleugnung.

Für drei Jahre würden die Priester eine spezielle Diät zu sich nehmen, die ausschließlich aus Nüssen und Samen bestehen würde, während sie einem Regime strenger physischer Aktivitäten unterliegen würden, welches sie von ihrem Körperfett lösen würde. Dann aßen sie nur lediglich Baumrinde und Wurzeln, drei weitere Jahre, und fingen an, einen vergifteten Tee bestehend aus dem Saft des Urushibaumes zu trinken, welcher normalerweise für Lackschüsseln genutzt wurde. Dies hätte Erbrechen und den rapiden Verlust von Körperflüssigkeit zur Folge, und, noch wichtiger, es tötete alle Maden, die anscheinend für den Verfall des Körpers zuständig waren. Schlussendlich würde sich ein selbstmumifizierter Mönch selbst in ein Steingrab einsperren, welcher leicht größer als der Körper war, allerdings im Lotussitz. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt war ein schmales Rohr und eine kleine Glocke. Jeden Tag läutete er die Glocke, um die anderen wissen zu lassen, dass er noch lebe. Als das Läuten stoppte, wurde das Rohr entfernt und das Grab abgedichtet.

Nicht alle Mönche, die sich der Selbstmumifizierung verpflichteten, waren erfolgreich. Als die Gräber geöffnet wurden, wurden einige Körper verrottet gefunden. Diese Mönche wurden in ihren Gräbern versiegelt. Sie wurden für ihre Ausdauer respektiert, aber nicht verehrt. Die Mönche, die in ihrer Mumifizierung erfolgreich waren, erhoben sich selbst gen Statue des Buddhas, während seine Gefolgte sich um ihn kümmerte. Die japanische Regierung verbot Sokushinbutsu im späten 19. Jahrhundert, auch wenn die Praxis bis ins 20. Jahrhundert fortgeführt wurde.

Original: http://www.creepypasta.com/sokushinbutsu/

November 5

Schnee auf Mt. Silver

Also, mein Bruder und ich, wir sind irgendwie mit Pokémon aufgewachsen. In dieser Gegend sind das eine Menge Kinder. Es hat für uns auch perfekt funktioniert – immer, wenn eine neue Generation herauskam, würde einer von jeweils die andere Edition bekommen und da unsere Mama uns gern ein wenig verwöhnte, bekamen wir beide die dritte Generation. Auf den ersten Blick klingt das wie eine bittersüße Geschichte zweier Geschwister, die mit ein paar Spielen aufgewachsen sind, die sie irgendwann auf verschiedene Wege führten. Nun, es ist ein bisschen mehr als das.

Die Jahre vergingen, wir sammelten weiter. Gameboy’s wurden alt, wir ersetzten sie. Die Module gingen irgendwann kaputt, wir besorgten uns neue Kopien. Aber wir fingen an, zwei völlig verschiedene Wege zu gehen bevor R/S/S herauskam. Ihr müsst wissen, um die Zeit bekam mein Bruder einen Gameshark. Wir hörten von all den Hacks und Cheats, die man damit machen kann und – selbst wenn wir etwas spät dran waren, das herauszufinden – das klang schrecklich cool. Unser erstes Versuchsobjekt war die alte blaue Edition meines Bruders. Wir spielten bloß ein wenig mit ihr herum, nichts Ernstes. Aber was auch immer wir taten, es zerstörte das Modul. Nachdem wir nur ein paar Codes eingegeben hatte, ruinierte es das Spiel komplett und es wurde unspielbar. Natürlich waren wir zuerst sauer; mein Bruder bedauerte den Verlust seiner stundenlangen Arbeit und ich fühlte mit ihm mit. Ich sagte zu ihm: „Es ist okay, wir können sie ersetzen. Der dumme Shark war Geldverschwendung.“  wirklich weiterlesen?

November 4

Die nie endende Straße

In Corona, Kalifornien, gab es einmal eine Straße, die von den meisten dort Ansässigen als die nie endende Straße bezeichnet wurde. Eigentlich war der Name der Straße „Lester Road“. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, hat sich die Landschaft von Corona gewandelt, und die nie endende Straße gibt es nicht mehr. Vor mehreren Jahren allerdings war Lester Road eine unbelichtete Straße, die die Leute als eine nie endende Straße betitelten, wenn sie jene bei Nacht passierten. Die Leute, die jene Straße bei Nacht durchfuhren, wurden nie wieder gesehen.

Die Legende wurde so bekannt, dass Leute es selbst verweigerten, Leser Road bei Tag zu befahren. Eines Nachts fuhr ich die Lester Road entlang, wie viele Teenager in meinem Alter, jedoch nur eine kurze Strecke, durch meinen Autoscheinwerfer schien die Straße unendlich. Davon beängstigt drehte ich um, weil, wenn ich die Straße weiterfahren würde, dachte ich, würde ich nie wieder zurückkehren können.  wirklich weiterlesen?

Oktober 22

Rote Robe

Ein Japanisches Mädchen reiste in den Ferien nach Taiwan. Sie entschied sich, in einem gespenstigen Hotel zu bleiben, um Geld zu sparen. Als sie ihr Zimmer bekommen hatte und damit begann, ihr Gepäck auszupacken, realisierte sie, dass der Rezeptionist ihr das Zimmer 66 im 6. Flur gab. Ihr lief es eiskalt den Rücken runter, als sie in den Gedanken Zimmer 666 hatte.

Wärend sie ihr Gepäck auspackte, hörte sie jemanden an ihrer Tür klopfen. Sie öffnete die Tür, aber niemand war da. Sie sah sich um, aber sie war die einzige Person auf dem Flur. Das Mädchen dachte, es war ein Streich ihrer Fantasie und schloss wieder die Tür und packte weiter ihre Sachen aus.  wirklich weiterlesen?

Oktober 18

Das tote Meer

Irgendwo im Atlantik gibt es einen Eisberg. Was ihn von anderen unterscheidet, ist, dass Worte an die Seite geritzt sind. Die Worte sind in einer Sprache geschrieben, die lange vor der Zivilisation ausstarb. Wenn du versuchst, es zu übersetzen, ertönt ein Gebrüll von unter der Wasseroberfläche. Ein riesiger Strudel bildet sich und du wirst hilflos in die düsteren Tiefen gezogen werden…

Du wirst dann in einer neuen Welt aufwachen. Aber diese ist voll von unbeschreiblichen Schrecken, das kein Lebewesen bezeugen möchte.

Das Meer ist nun mit Blut befleckt, ewig halten jene unglücklichen Seelen Geiseln. Eine Mischung aus Angst und Schrecken wird dich schließlich treffen. Schau in die Landschaft, und du wirst gespenstische Überreste von Schiffen in der Ferne sehen. Ganz zu schweigen von den toten Tierleichen und verlorenen Matrosen, die im Wasser schweben.

Aber die beängstigendsten Sehenswürdigkeiten warten unter der Oberfläche. Unten warten monströse Kreaturen. Denk dran: Es nützt nichts, wegzusegeln.

Übersetzer: blacksnow

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Dead_Sea

Oktober 17

Züge

Wenn du an einem bestimmten Tag an irgendeinem Bahnhof wartest, wird ein Zug erscheinen, der auf keinem Fahrplan verzeichnet ist. Wenn du einsteigst, wirst du bemerkten, dass das Innere, abgesehen von der abgenutzten äußeren Erscheinung, sehr elegant und in alter Mode gehalten ist.

Setz‘ dich hin und genieße die Fahrt. Der Dampfmotor ist wundervoll: vornehme Plätze, exotische Ausstattung, prachtvolle Fenster und eine elegante Farbzusammenstellung.

Die Crew ist sehr gebildet und begierig darauf, zu helfen. Die Schaffner engagieren sich, mit dir in ein Gespräch zu kommen. Etwa jede halbe Stunde kommt ein Kellner, um dir die erlesensten Speisen anzubieten.  wirklich weiterlesen?

Oktober 3

Der Leuchtturm

Es gibt eine kleine Insel im Mittelmeer, die auf keiner Karte angezeigt wird. Sie kann von keiner anderen Insel aus gesehen werden, auch kann von ihr aus kein anderes Land gesehen werden. Auf der Insel ist ein Leuchtturm, vermodert von der Zeit und See, der niemals leuchtet. Dort drin gibt es nichts, außer einer aufsteigenden Treppe und ein altes, staubiges Bücherregal.

Das Regal ist voll von unbetitelten Büchern, die in antikes Leder gewickelt sind, mit einem einzigen freien Platz. Wenn man ein Buch vom Regal nehmen würde, würde es sich selbst aufschlagend in deine Hand fliegen, und die eingetragenen Worte würden anfangen zu schreien. Du musst das Buch zwingen, sich wieder zu schließen und es zurück ins Regal stellen, oder das unsterblich Böse in den Büchern würde durch die Seiten brechen und frei werden, und du wirst dann verdammt sein, seinen Platz in den Büchern einzunehmen, mit Seiten, Tinte und Bänden, die aus deinem eigenen Fleisch und Blut gemacht werden würden.

Jedenfalls, wenn du das richtige Buch zurück auf die Insel bringen und es in den fehlenden Platz stellen würdest, würde das Licht anfangen zu leuchten. So lange es dann leuchtet, wäre die Welt ein nie endendes Paradies, all das Böse auf der Welt würde in den Leuchtturm und in dessen Büchern gesperrt werden. Und so lange der Leuchtturm leuchtet, kann niemand rein oder raus.

Das einzige Problem: du würdest für eine Ewigkeit mit all dem Bösen, was jeder zu kennen vermag, eingesperrt werden, egal ob Mensch oder Gott. Und der einzige Weg, wieder rauszukommen, ist das Licht zu löschen.

Original: http://www.creepypasta.com/the-lighthouse/

September 27

Wiegenlied Höhle

Hypno ist in Pokémon Feuerrot #97 im Pokedex mit dem Eintrag: „Er trägt ein Pendel-ähnliches Gerät. Man berichtete von einem Vorfall, bei dem er ein Kind mitnahm, das er vorher hypnotisiert hatte.“ Ich hatte nicht erwartet, was ich finden würde, als ich eine Feuerrot-Rom spielte, die ich im Internet entdeckt hatte. Ich war begeistert, da ich zuvor meine ältere Version von Feuerrot verloren hatte. Ich begann das Spiel mit dem Namen, den ich schon davor einmal hatte, da ich den Namen verehrte: „Cassie“. Ich wählte Bisasam als mein Starter-Pokémon und fuhr mit dem Spiel fort, wie ich es normalerweise tun würde!

Ich wusste nicht, was mich erwartete, als ich mein Pokémon für die Top Vier auf ein höheres Niveau bringen würde.

Ich fand an der Seite eine Höhle versteckt, erinnerte mich aber nicht an sie in der Version, die ich einmal hatte. Ich packte sogar meinen Game Guide aus, um zu sehen, ob sie auf der Karte war, doch sie war es nicht. Ich glaubte bald, dass ich hier auf eine gehackte Version von Pokémon Feuerrot gestoßen war. Ich war ganz begeistert, fällte schnell die Bäume und erkundete die Höhle.  wirklich weiterlesen?