Oktober 21

Creepypastas von Fans #011: „Komm zu mir!“

Wenn du das hier liest, sei gewarnt, es könnte auch dir wiederfahren!!!

Jeder Mensch kennt Spammails. Die meisten sind einfach nur nervig, aber diese eine machte mich stutzig. Der Titel war „Schnell!%#*#%@BeeilDich!“. Ich dachte mir nichts dabei und klickte sie einfach mal an, meine Schicht war ja eh gleich vorbei. Als die Seite geöffnet wurde kamen merkwürdige Geräusche von draußen. Ich dachte, dass es nur mein Kollege sei, der mich gleich ablöst. Ich starrte trotzdem weiter auf den Bildschirm, es wurde eine Aufnahme von einer Militärdrohne gezeigt und in der Mitte war ein Downloadlink. Die Aufnahme wurde langsam echt seltsam und aus Neugier klickte ich auf den Link, ich bekam eine Nachricht auf meinem Smartphone, dass Download 01 gestartet wird. „Der Rechner hat doch gar keine Schnittstelle…“, dachte ich mir laut. Der Download wurde auf meinem Smartphone installiert und führte sich automatisch aus, es war eine Art GPS nur zeigte es keine Satellitenbilder sondern eine Liveaufnahme des Gebäudes, in dem ich arbeite und die Zufahrtsstraße. Ich fand das ganz amüsant, da es so aussah als würde man aus einem Flugzeug filmen, man konnte jedes einzelne Auto vorbeifahren sehen. Ich scrollte auf den Parkplatz der vollkommen leer war.

Jetzt fragte ich mich was das für Geräusche waren, da ich es eigentlich immer mitbekomme wenn mein Kollege da ist. Nach fünf Minuten hörte ich das Klappern von Schlüsseln und die Tür zum Büro öffnete sich, es war mein Kollege. Er entschuldigte sich dafür, dass er zu spät da wäre weil sein Auto eine Panne hätte und er deshalb mit Bus gefahren ist. Ich sagte ihm das es mich nicht störte und was so vorgefallen war, danach zog ich mich sofort um, wünschte ihm noch eine angenehme Schicht und machte mich auf den Heimweg. Als ich draußen war wollte ich nachsehen, wie viel Uhr es ist. 01:27 morgens.“Na toll” dachte ich mir, da ich den letzten Bus verpasst hatte. Kurz darauf bekam ich eine SMS von meiner Verlobten: „Komm schnell nach Hause, ich mache mir Sorgen S.“

Das fand ich zwar komisch, aber vielleicht hatte sie nur einen Alptraum, ich schrieb ihr zurück, dass sie sich keine Sorgen machen muss und machte mich zu Fuß auf den Weg. Nach ein paar Metern bekam ich eine Benachrichtigung von diesem GPS-Ding; es zeigte mir eine Route zu meinem Haus, die extra gekennzeichnet war, obwohl ich nichts eingegeben hatte. Es war mir auch egal, ich bekam noch eine Nachricht: „KOMM ZU MIR!“ das war alles, die Nummer war unbekannt und die Route des GPS hatte sich geändert. Als ich nachschaute zeigte es mir einen Weg durch eine Gasse an. Als ich ankam war diese stockdunkel, noch nicht einmal Penner waren hier, ich ging zögernd in diese Gasse, es wurde mir langsam zu viel. Ich ging einfach weiter, es war totenstill und ich konnte kaum einen Meter weit sehen, aber ich musste weiter. „Wie lange noch?… beeil dich… ich brauche dich“ „Wer ist da?“ „Hiieer, ich bin hieer…“ Die Stimme war genau hinter mir, sie klang ziemlich hoch aber nicht menschlich. Ich drehte mich um, ich fing an zu schreien. „Ruhig, ganz ruhig“, sagte ich zu mir. Es war mein Haus, die Tür stand offen. Ich wollte einfach nur noch zu meiner Verlobten. Ich stürmte in unser Schlafzimmer, Blut, alles voll mit Blut, ich kotzte sofort als ich zur Kommode schaute. Dort lag ihr entstellter Körper, komplett ausgeweidet, teilweise lagen Knochen frei, ich war total benommen und schaute in ihr Gesicht oder das, was davon übrig war, ihre Lippen und Wangen waren abgerissen so das man alle Zähne sehen konnte. Ich guckte in ihre Augen, sie waren vollständig Rot, blutrot. Ich sprang auf als ich eine weitere Nachricht bekam und wollte es erst nicht wahrhaben, was da stand: „Da bist du ja endlich! Ich habe Hunger…“

Dann meldete das GPS sich wieder, ich merkte einen leichten Druck auf meiner rechten Schulter als ich sah was dort stand: „LAUF!“ Das war alles. „Los!“, sagte das Ding hinter mir und zerdrückte meine Schulter, erst als diese zerquetsch war lies es los. Ich schaffte es, in den Keller zu fliehen und höre immer noch dieses Teil wie es versucht, die Tür einzuschlagen. Meine Schulter schmerzt grauenhaft, ich glaube, es ist weg, aber was bringt mir das noch? Ich werde jetzt hoch gehen und es suchen. Ich habe die Tür jetzt geöffnet.
*Audio-Memo* [hrrrrrr gfrrrrr hrrrrr] [ich hör dich doch, komm raus!] [UNVERSTÄNDLICH] [uuuuugh] [komm her] [KOMM ZU MIR] Krkrkrrkkkrrkkrrk…

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Verfasser: STALKERR

Korrekturleserin: Anna


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Verfasst 21. Oktober 2012 von Icebird in category "Creepypastas von Fans

4 COMMENTS :

  1. By Sephia on

    Und das ist der Grund, warum man nichts von unbekannten Seiten downloaden sollte! :3

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  2. By Trafalgar Law on

    Kann mir einer das ende erklären versteh ich nicht ganz sonst super geschichte

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  3. By TheLegendKevin on

    Nicht schlecht^^

    Aber i.was fehlt da ich bin mir aber nicht sicher was o:

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    1. By Manti-Core on

      Vielleicht etwas Struktur – ein Großteil des Textes ist sehr hektisch geschrieben.
      Das unterstreicht zwar die Hektik der Geschichte, „verschluckt“ aber auch einen großen Teil.

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