Dezember 3

Creepypastas von Fans #032: Ben ohne Augen

Heute bin ich mit meinen Eltern nach Wington gezogen. Ich hörte, es soll eine langweilige Stadt sein. Eine kleine Touristenfalle. Unser Haus war sehr alt und sah so aus als ob es beim nächsten Windhauch auseinander fallen würde. Ich wollte nicht hier her ziehen, aber mein Vater hatte gerade einen Job bei der Wingtoner Molkerei gefunden. Es war eine große Molkerei am anderen Ende der Stadt. Wir wohnten in einem kleinen Vorort namens Anderson.

Tag 3

Ich habe gestern alles ausgepackt und eingeräumt. Mir war so langweilig, dass ich mich entschloss ein wenig in die Stadt zu gehen. In der Stadt traf ich einen Jungen namens Sam. Er war sehr nett zu mir und bot mir an, mich durch die Stadt zu führen. Wir besuchten ein paar Sehenswürdigkeiten und Sam zeigte mir eine Pizzeria namens “da Vici“, er versprach mir so große Pizzen wie dort hätte ich nie gesehen und ich wurde nicht enttäuscht.

Tag 4

Ich traf mich heute mit Sam, denn er lebt nur ein paar Häuser weiter weg. Wir sprachen über nichts Interessantes, bis ich einen Jungen bemerkte der uns von der anderen Straßenseite beobachtete. Ich konnte ihn nur schwach erkennen und fragte Sam, ob er den Jungen kenne. Er sah ihn an und auf einmal wurde er ganz nervös und sagte: „I I I….. Ich muss jetzt wirklich gehen und wir sollten uns für eine Zeit nicht treffen.“ Als ich ihn darauf ansprach murmelte er etwas und flüsterte: „Sieh nicht hin!“. Als ich mich umdrehte war der Junge weg.
„Ich frage mich, wieso Sam so viel Angst hatte…“

Tag 7

Ich hatte schon lange nichts mehr von Sam gehört und wollte ihn daher besuchen. Als ich vor seiner Haustür stand und klingelte, machte mir plötzlich seine Mutter die Tür auf. Ich fragte sie, ob Sam Zuhause wäre und sie sagte mir weinend, Sam hätte sich umgebracht. Er hatte sich beide Augen ausgestochen. Sie gab mir einen Zettel den Sam vor seinem Tod geschrieben hatte. Darauf stand: „SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! WIESO? WIESO ICH? WIESO NIEMAND ANDERES? ER RUFT MICH! ER FLÜSTERT MIR INS OHR! ICH HALTE DAS NICHT AUS! ES TUT MIR LEID MUTTER, ES TUT MIR LEID!“ Der Brief endete hier. Wer in Gottes Namen hatte ihn verfolgt und wer war bei ihm, als er starb? Ich verlor meinen einzigen Freund ihn dieser Stadt und wollte alles über seinen mysteriösen Tod erfahren.

Tag 10

Heute war Sams Beerdigung und alle aus seiner Familie waren da, sowie seine ganzen Freunde und Bekannten auch. Ich war ebenfalls eingeladen. Nach der Trauerfeier gingen alle und nur ich und der beste Freund von Sam blieben als einzige noch bei seinem Grabstein. Sein Name war Kevin. Er ging auf die gleiche Schule wie ich und wir kannten uns schon ein Bisschen. Ich fragte ihn, ob er wüsste, wieso Sam Selbstmord begangen hat und er sagte: „Keine Ahnung. Sam war immer schon ein bisschen eigen, aber er zeigte es selten, wenn es ihm schlecht ging.

Er war immer der Klassenclown, hatte daher aber immer schlechte Noten und wurde von den Lehrern immer gedemütigt und heruntergemacht. Nach der High School fand er keinen Job und er war arbeitslos. Seine ganzen Freundinnen haben mit ihm Schluss gemacht. Ich glaube er hatte einfach keine Lust mehr zu leben und…“ Ich unterbrach ihn und sagte: „Ich denke nicht das er sich aus diesen Gründen umgebracht hat.“ und zeigte ihm den Zettel. Er fragte mich wo her ich ihn hätte und ich erzählte ihm, dass ich ihn von Sams Mutter bekommen hatte. Kevin wollte mich etwas fragen, aber ich unterbrach ihn, weil ich wieder diesen Jungen sah.

Nun sah ich ihn ein bisschen besser. Er war sehr schmutzig und hatte einen Anzug an. Aber das komische an ihm war, dass seine Augen fehlten. Ich spürte eine lähmende Angst und starrte dem Jungen mitten in die Augenhöhlen. Aus seinen Augen kam eine tiefe Schwärze. Obwohl er keine Augen hatte, fühlte es sich an als ob er welche hätte und sie mir direkt ihn die Seele schauen würden. Ich wollte Kevin noch warnen nicht hinzusehen, doch ich konnte meinen Mund nicht öffnen. Kevin fragte mich: „Wieso bist du so still?“, und schaute in meine Richtung. Da erblickte er auch den Jungen. Kevin wollte aufschreien, aber er konnte nicht.

Der Junge starrte ihn nun an. Ich wendete meinen Blick ab und konnte mich wieder bewegen. Ich warf Kevin zu Boden und wir blieben 1 Minute lang unten. Als wir wieder aufstanden, rannte Kevin, ohne etwas zu sagen, weg.

„Irgendwie spüre ich immer noch diese Angst. Es lässt mich einfach nicht mehr los. Ich kann in letzter Zeit auch nicht mehr schlafen. Es wird von Tag zu Tag schlimmer!“

Tag 12

Gestern war ich den ganzen Tag ihm Internet und habe ein wenig recherchiert. Da ich nichts gefunden hatte fragte ich mich durch die Stadt. Keiner hatte je von einem Jungen ohne Augen gehört, doch dann kam eine alte Frau auf mich zu und sagte: „Ah, du willst was über meinen Ben erfahren? Oh, der arme Ben. Er weint immer, denn niemand will mit ihm spielen. Willst du mit ihm spielen? Er ist so ein braver Junge!“, „Nein danke. Wie sieht Ben aus?“, „Oh Ben ist so ein schöner Junge. Er liebte schon immer seinen Anzug, aber er machte ihn immer dreckig. Seinem Vater gefiel das nicht, er schlug meinen Ben immer. Eines Tages war Ben aber böse. Er klaute einem Nachbarn ein teures Gemälde, welches er immer wenn wir beim Nachbarn waren anschaute. Es gefiel ihm sehr, aber sein Vater erfuhr dies und schlug Ben grün und blau, aber Ben schaute sich weiter das Gemälde an. Sein Vater schrie: „SIEH NICHT HIN!“ Immer wieder schrie er dasselbe, dann holte er ein Messer und schnitt meinem armen Ben die Augen raus! Nun ist Ben immer traurig. Er will wieder glücklich sein, wieder sein Gemälde sehen!“ Die Frau verschwand so schnell wie sie gekommen war und ich ging Heim.

Tag 13

Heute habe ich Kevin wieder in der Schule gesehen. Er schaute mich nicht einmal an. Irgendwie habe ich heute den ganzen Tag so ein beklemmendes Gefühl der Angst. Ich hoffe, dass es weg geht.

Tag 14

Ich sehe Ben immer öfter. Ich sehe ihn überall. Wieso ich? Wieso nicht jemand anderes?

Tag 16

WIESO HAB ICH HIN GESCHAUT? WIESO HABE ICH HINGESCHAUT? ER FLÜSTERT WIEDER! AHHHHHHH DIESES FLÜSTERN! ICH HÖRE ES IMMER WIEDER! SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! SIEH NICHT HIN! HÖR AUF HÖR AUF! SEI STILL! SOLL ICH DAS WIRKLICH TUN? IST DAS GEMÄLDE SO SCHÖN? OK BEN ICH SCHENKE DIR GERN MEINE AUGEN!

Dieses Tagebuch wurde bei einem weiteren Selbstmörder gefunden.

Der im Tagebuch genannte Kevin wurde ein paar Tage nach dem 2ten Selbstmord in der Wohnung seiner Eltern tot aufgefunden.

Todesursache: Verstümmelung und Entfernung der Augen.

Die Augen der drei Selbstmörder wurden bis heute nicht gefunden.

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Verfasser: Nemanja Savic und Ivan Jocic




Verfasst 3. Dezember 2012 von Icebird in category "Creepypastas von Fans

12 COMMENTS :

  1. By Gatemare on

    ,,Ich warf Kevin zu Boden und wir blieben 1 Minute unten“. Ach ja, wie ich diese Zeitangaben liebe. So schön sinnvoll.
    ,,Die Frau ging so schnell wie sie gekommen war und ich ging Heim“ Als ich mir das vorgestellt habe, musste ich einfach lachen.
    Ansonsten hat mir die CP gefallen. ^^

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  2. By Nemanja Savic on

    Ich wäre wircklich überglücklich, wenn ihr es gut bewerten und weiterverbreiten könntet :D

    LG Nemanja

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  3. By CreepypastaFreak on

    ALDA,was fürn Vater seine Augen raus zu stechen ist jetz zuuu agro alda schwede jetz hab ich angst o.o

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