Juni 29

Creepypastas von Fans #57: Die Augen

Hallo, ich werde einfach mal anfangen zu erzählen, was mir widerfahren ist.

 

Es verfolgt mich, diese Augen, sie… beobachten mich. Ich sollte wohl erstmal erzählen, wie es begann… Zumindest, wie ich es glaube, wie es begann.
Alles begann, als ich 7 war. Wir, damit meine ich meine Eltern, meine Schwester und mich, waren auf dem Reiterhof zur Weihnachtsfeier eingeladen. Meine Schwester fing das reiten schon mit 6 Jahren an, damals war sie 8.
Beim Lose ziehen hatte meine Schwester die Zahl 666, wobei gesagt sei, dass 6 ihre Glückszahl ist. Sie gewann den Hauptgewinn, eine Stute, die heute den Namen Laska trägt.

 

Nun vergingen erstmal 2 Jahre. Ich bekam plötzlich Alpträume, so voller Blut, Hass und Tod. Ich habe diese Alpträume heute noch und sie wirken so real. Es war wieder Winter, wieder Weihnachtsfeier. Meine Schwester sollte mit ihrem Pferd irgendwas aufführen und da ich mich dafür nie begeistern konnte, war ich ziemlich gelangweilt. Als jedoch meine Schwester herein ritt und Laska mich ansah, da fuhr ein Schrecken durch meinen ganzen Körper. Leuchtende Augen, nicht rot oder so… weiß, mit bösem Blick, ich kann es mir auch nicht erklären. Es war, als ob Laska mich beobachtete. Ihre Augen schienen mir dämonisch zu sein, böse. Als ob sie sich nach meiner Seele zehren.

 

Als sie an mir vorbeikam, meinte ich, ein Knurren zu hören. Wie von einem Hund, nur… tiefer, bedrohlicher. In dieser Nacht träumte ich nur von den Augen, doch gehörten sie nicht zu einem Pferd, sondern… sondern zu einem Wesen, welches… ich kann es nur mit dämonisch erklären…
Ja, es sah dämonisch aus. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich nicht gläubig bin, ich interessiere mich jedoch für Kryptozooologie und Dämonen und sowas. Nun weiter im Text. Immer, wo ich dieses Pferd sah, da sah ich auch diese Augen und hörte dieses Knurren. Die Träume gingen nicht weg. Im Gegenteil, sie fühlten sich realer an.
Ich wachte immer auf, wenn mir ein spitzer Gegenstand in die Brust gerammt wurde. Die Schmerzen waren real, dessen bin ich mir sicher.
Es vergingen Jahre und ich ging nicht mehr zum Reiterhof. Die Träume aber blieben.

 

Eines Nachts, ich war mittlerweile 20, wurde ich von irgendetwas berührt. Ich wachte auf, es war eindeutig eine Hand, die ich gespürt hatte. Zudem kam es, dass ich mich extrem beobachtet fühlte, richtig unangenehm, fast schon stechend. Ich schaute mich in meinem Zimmer um, doch da war NICHTS! Meine Eltern waren zu dieser Zeit auf einem Festival. Meine Schwester wohnte schon seit Jahren nicht mehr bei uns. Ich war also allein Zuhause.

Da war irgendwas, irgendetwas was ich nicht sehen aber wahrnehmen konnte. Die Rammsteinflagge in meinem Zimmer fing an, sich zu bewegen, so als wenn leichter Wind da wäre, doch meine Fenster waren zu. Es hörte auf bei dieser Flagge, doch fing es an bei meiner Motörheadflagge. Kurz, nachdem es aufhörte, sah ich einen weißen Schatten, der hinter meinem Schrank hervorkam. Gefolgt von einem schwarzen, welcher den weißen zu verfolgen schien.
Beide verschwanden hinter meinem Fernseher. Kurz darauf fiel eine Verpackung von meinem Schrank, welche eigentlich direkt drauf war und somit nicht runterfallen konnte. Ich hatte echt Angst, ja sogar Panik. Es kam eine dunkle Silhouette in mein Zimmer und rannte direkt wieder raus. Trotz Angst überwand ich mich und sah nach, was es war.
Es rannte die Treppe herunter, aber fast ohne Geräusche, eher ein Rauschen, als das übliche Treppen-Geräusch.
Es ging in die Stube. Überzeugt davon, dass es ein Einbrecher sein musste, rannte ich hinterher. Es war weg! Fenster waren zu und der einzige Weg raus war eine Tür und da kam ich gerade rein. Ich ging trotz Panik in die Stube. Plötzlich fiel die Tür zu und ließ sich nicht mehr öffnen. Ich rüttelte und zog, sie schien verschlossen.

 

Einige Bücher fielen herunter, Möbel bewegten und auf einmal riss ich die Tür mit aller Kraft auf und rannte in mein Zimmer. In dieser Nacht geschah nichts mehr. Zum Glück, denn mein Herz raste. Einige Jahre später bekam ich das Spiel Assassin’s Creed III. Ich suchtete es auch, doch dann fielen mir die Pferde auf, diese Augen, diese dämonischen Augen, hinter mir ein tiefes Knurren. Mein Atem stoppte, ich drehte mich um, doch da war nichts.

 

Ich träumte diesmal einen anderen Traum. Ich lag in meinem Zimmer, in meinem Bett. Die Tür öffnete sich langsam und Schritte waren zu hören. Eine Gestalt, wie in meinem Traum kam herein und Sprach: „Wenn du aufwachst, so kannst du dich nicht bewegen!“, es sprang in mich rein, knurrte kurz und ich wachte auf. Ich konnte nur meine Augen bewegen, voller Panik versuchte ich alles um mich bewegen zu können, ich konnte nicht einmal schreien. Doch dann konnte ich mich bewegen. Heute träumte ich von etwas was man Hölle nennen könnte… und heute, heute bekam ich
eine Nachricht von dem Wesen, welches mich anscheinend begleitet. Es stand drauf: Heute, hol ich dich zu mir!
_____

Verfasser: Kai




Verfasst 29. Juni 2013 von Icebird in category "Creepypastas von Fans

37 COMMENTS :

  1. By Dye on

    Ich muss lernen erst zu lesen und dann die Kommentare zu schreiben .w.

    Eure „Dyelin“

    Antworten
  2. By Deshiry on

    Allein für die Rammsteinflagge mag ich die CP xD aber im allgemeinen ist sie auch sehr gut :D

    Antworten
  3. By B.S. on

    Ich finde die Geschichte war nicht gruselig oder deratiges, sondern eher 0815.
    0815 bedeutet so normal.

    Antworten
    1. By Kai on

      und wieso? dazu hätte ich bitte ein richtiges feedback damit ich es berücksichtigen kann ;)

      Antworten
  4. By Lisa on

    Super Creepypasta, ich hab’s genossen :) Echt toll geworden, I love it!!!! Einer meiner L-Creepypastas hier :) Mach weiter so! <3

    Antworten
  5. By ADiju on

    Da ist ein Widerspruch. Du kannst nicht an Dämonen glauben und trotzdem nicht gläubig sein. Wer an Dämonen glaubt, ist auch gläubig.

    Antworten
    1. By Link on

      dort steht nur, dass er sich für dämonen und so interessiert. es steht nirgendwo, dass er daran glaubt.

      Antworten
  6. By ~ on

    Aber ehrlich !
    Und immer wenn ‚etwas‘ da ist was man nur im Augenwinkel gesehen hat:

    “HEY da ist irgendwas, ich kann es nicht sehen aber ich gehe trotzdem einmal hinterher“.

    Antworten
    1. By Kai on

      Yay :D freut mich das sie so gut ankommt ;D die musik ist vllt etwas laut und ist ein bisschen zu happy finde ich aber ansonsten super erzählt ;) danke ^^

      Antworten
  7. By Dogwog on

    Die Pasta ist keine Pasta, ich finde sie leider nicht ein Stück creepy oder schaurig.

    Antworten
  8. By fussel on

    Ja, die schwester fing das reiten mit 6 an, damals als aber alles anfing war sie acht. so meinte Kai das :p

    Antworten
  9. By Yury Gotvich on

    Das am Ende, mit der Bewegungsunfähigkeit, nennt man Schlafstarre/-paralyse. Das ist eigentlich ganz natürlich. Es war wahrscheinlich ein Klartraum in dem dieser “Dämon“ auftaucht,den man mehr oder weniger kontrollieren kann.

    Antworten
  10. By Calumniis on

    eine gelungene und schön schaurige Creepypasta^^
    und auch dass hier wieder welche kommen, freut mich unglaublich *O*

    aber ein Satz verwirrt mich
    am Anfang heißt es:
    „Meine Schwester fing das reiten schon mit 6 Jahren an, damals war sie 8.“
    wer war denn nun 8? der Autor oder die kleine Schwester, die doch 6 ist? xD

    Antworten
    1. By Lucy on

      Ich glaube das sie zwar mit 6 angefangen hat, aber als das passiert ist schon 8 war :D

      Antworten
    2. By WahrerOssixD on

      Sie hat mit 6 das Reiten angefangen und damals (die Zeit in der die Pasta spielt) war sie 8.^^

      Antworten
    3. By Nicolai_97 on

      Hast du den Arsch offen? ;) nein nein nur spass aber ich finde die pasta leider weder schaurig,gut verfasst noch schön :(

      Antworten
      1. By Nicolai_97 on

        eigentlich ist die sogar arg langweilig,meiner meinung nach, ich würde etwas an meiner erzählweise ändern und solche sätze wie „Nun vergingen erstmal 2 Jahre. Ich bekam plötzlich Alpträume….“ vermeide und nicht so naja abgehackt niederschreiben. Ich hoffe ich konnte dir helfen :)

        Antworten
  11. By dennisignaszewski@web.de on

    Hihi, gefolgt von einem schwarzen, ach ja Aice, das war lustig. mfG Sticki

    Antworten
  12. By Bechert, Andre on

    Warum sich die Darsteller nie eine gute Alarmanlage kaufen? Danach wüsten sie jedenfalls das etwas da ist.

    Antworten
    1. By Leon on

      liegt glaub ich daran das es nicht im Creepypasta Survival Guide steht soweit ich weiß

      Antworten