März 18

Creepypastas von Fans #62: Slenderstory

Kapitel 1: Alice wahres Gesicht
Es war ein ganz normaler Abend, als ich im Chat der deutschen Creepypasta Community mit ein paar Leuten redete. Wir unterhielten uns alle über die neuesten Creepypasta Geschichten. Ich redete dort noch einige Stunden mit anderen, bis ich plötzlich auf Skype eine Nachricht erhielt. Sie war von Alice, der Leiterin der Creepypasta Community. Ich war überrascht, denn sie schreibt mich nicht wirklich oft an. Ich klickte also auf Skype und dann erschien auch schon ihre Nachricht auf dem Bildschirm: ,,Komm heute Nacht in euren Stadtwald, wenn du das Geheimnis der Creepypastas entdecken willst!“ Ich war überrascht. Woher sollte sie wissen, in welcher Stadt ich lebe? Und was meint sie mit dem Geheimnis der Creepypastas? Als ich sie das fragen wollte, war sie aber schon offline.

Ich wartete bis Mitternacht, dann nahm ich meine Taschenlampe und machte mich auf in den Stadtwald. Schon auf den Weg konnte ich irgendwie spüren, dass irgendwas anders war. Es war kalt und dunkel, aber die Kälte war irgendwie anders, als sonst. Nach ca. anderthalb Stunden erreichte ich den Stadtwald. Was nun? Ich entschied mich, in den Wald zu laufen. Nach einiger Zeit entdeckte ich eine kleine Lichtung und ging auf diese zu. Plötzlich, kurz bevor ich die Lichtung erreicht habe, schnappte mich jemand von hinten und hielt mir den Mund zu. „Halt jetzt bloß den Mund und geh da vorne hinter diesen Baum. Versteck dich und lass dich nicht entdecken“, sagte die Person. Sie ließ mich los und ich drehte mich zu ihr um, es war Alice. Woher wusste sie, dass ich ausgerechnet in diesem Stadtwald war. Und warum wollte sie, dass ich hinter den Baum gehe? Ich nickte einfach und gehorchte.

Als ich mich hinter den Baum positioniert hatte, ging Alice auf die Lichtung zu. Als sie von dieser die Mitte erreichte, blieb sie stehen. Zahllose Minuten vergingen und nichts passierte. Langsam fragte ich mich, ob überhaupt noch was passierte, aber dann hörte ich vor Alice auf einmal einen starken Wind und ein immer lauter werdendes Rascheln. Und dann stand es da: Vor Alice war ein schlankes Wesen, mit einem Anzug, sowie mit einem weißen, gesichtslosen Kopf und Tentakel auf dem Rücken. Das kann doch nicht sein, dachte ich, SLENDERMAN! ,,Slenderman“, sagte Alice, „endlich sehen wir uns wieder.“ In diesem Moment leuchtete Alice weiß auf.

Ihr Haar färbte sich schwarz, sie wurde blass und sie hatte ein weißes Kleid an. Mir blieb die Luft weg. Ich zitterte am ganzen Körper. Ich wusste nicht, ob ich lieber bleiben oder wegrennen sollte. Als ich grade am überlegen war, was ich nun tun sollte, tritt ich versehentlich über einen Fels und stolperte. Alice und der Slenderman bemerkten mich sofort. Alice ging daraufhin langsam auf mich zu und ich wusste diesmal nicht, was Alice mit mir machen würde.

Als ich dann dachte, es wäre vorbei mit mir, hielt mir jemand von hinten die Augen zu. ,,Du…“, sagte Alice. Ich hörte nur noch ein unvorstellbares Rauschen, bevor die Person dann die Hand von den Augen nahm und ich sah, dass ich wieder in meinem Zimmer zuhause war. ,,Ich danke dir, aber wie…“, wollte ich sagen, bevor ich sah, wer diese Person eigentlich ist. Ich sah mitten in ein weißes Gesicht, mit schwarzen, Kreisrunden Augen und einen abgrundtiefbösen Lächeln…

Kapitel 2: Slenders Kraft

,,D-D-Du bist doch…“, versuchte ich zu sagen, aber ich konnte das Wort nicht herausbringe. Jeff sah mich lange Zeit nur an, sein Messer in seiner Hand. Dann fing er an zu reden: „Hehe, hättest wohl nicht gedacht, dass ausgerechnet ich dich rette, oder?“, lachte Jeff mit einem absolut grässlichen Ton. „Wieso hast du mich gerettet? Warum ausgerechnet DU?“, fragte ich. „Ich brauche deine Hilfe, du musst mir bei etwas assistieren. Außer dir kann das keiner“, antwortetet Jeff. Nun war ich wirklich überrascht. Wieso und vor allem wobei braucht Jeff the Killer ausgerechnet MEINE Hilfe?

In diesem Moment hörte ich einen Piepton hinter mir. Ich ignorierte Jeff für einen Moment und schaute auf meinen Computer, da ich schon ahnte, woher dieser Ton herkommt. Ich schaute auf Skype und sah, das mir jemand geschrieben hatte: Alice. Ich las mir die Nachricht in Gedanken durch und fing an zu zittern. „Lies das vor!“, sagte Jeff hinter mir. Ich gehorchte einfach und las: „Narr! Wir konntest du nur die Aufmerksamkeit des Slendermans durch einen so dummen Fehler, auf dich ziehen? Jetzt wird er dich jagen und ich muss es auch. Wenn wir uns das nächste mal sehen, werde ich alles tun, um mir deine Seele zu schnappen, genauso wie Slender. Du magst mir für heute entkommen sein, aber irgendwann wird deine Seele mir gehören und dann sinkst du in die absolute Finsternis!…“ 

Ich zitterte immer noch. Warum war Alice plötzlich gegen mich und was hat sie mit dem Slenderman zu tun. ,,Alice und der Slenderman sind verwandt. Sie stammen aus einer Familie“, antwortete Jeff mir, als ob er mich gehört hat. „Für was brauchst du mich? Was willst du mit meiner Hilfe erreichen?“, fragte ich. Wieder sah mich Jeff für eine Zeit lang an. Dann steckte er das Messer weg und sagte zu mir: „Ich möchte Alice und den Slenderman vernichten! Und das kann ich nur mit deiner Hilfe. Sie jagt dich nun, deshalb bist du von Nutzen für mich.“ „Warum willst du sie denn vernichten? Was haben sie dir getan?“, fragte ich, woraufhin Jeff schon wieder lachte. „Gar nichts“, sagte er zu mir, „aber beide haben eine Fähigkeit, eine für mich grässliche Fähigkeit, weshalb ich die beiden vernichten muss!“ „W-Was für eine Fähigkeit?“, fragte ich. Jeff zog schlagartig sein Messer und hielt es mir vor die Kehle, nur um es dann einen Moment später wieder einzupacken. Ich hielt den Atem an. 

„Alice und der Slenderman beziehen ihre Kraft von den Menschen, die sie und die anderen Creepypasta Figuren töten“, erklärte er, „Für jede Seele, die einem Menschen auf irgendeine Weise entzogen wird, gewinnt der Slenderman Kraft. Für jeden getöteten Menschen, bekommt Alice Kraft. Ich will nicht nur die beiden töten, sie wollen auch mich töten. Und sie werden langsam so stark, dass sie mich bald mit Leichtigkeit vernichten könnten. Andersherum bin ich mittlerweile nicht mehr stark genug, um sie alleine zu vernichten. Hätte ich mein Messer nicht, währe ich längst nicht mehr.“ „Was hat das Messer damit zu tun?“, fragte ich. „Kannst du dir das nicht denken? Das Messer verleiht mir die Unsterblichkeit! Ich habe mit ihm so viele Menschen und Pasta Figuren getötet, dass es mir diese Kraft verleihen hat. Das darf Alice aber nie erfahren, sonst…“, sagte Jeff, als er auf einmal geschockt zu Tür blickte. „…sonst was, Jeff?“ Ich drehte mich nun auch zur Tür und wurde kreidebleich. Im Türrahmen stand niemand geringeres, als Alice…

Kapitel 3: Samara

,,Du!…“, sagte Jeff hasserfüllt. „Jeff, du enttäuscht mich! Nun brauchst du schon die Hilfe von Kindern, um gegen mich anzukommen“, sagte Alice. Sie wandte sich mir zu „Du fragst dich sicher, warum ich auf einmal so anders aussehe, oder?“, fragte sie mich. Jetzt wo sie es sagt, frage ich mich mir…Moment mal!, dachte ich, Könnte es sein, dass… „Ich heiße eigentlich gar nicht Alice. Ich heiße eigentlich Samara“, sagte sie. Samara? Das Mädchen aus „The Ring“? Konnte das war sein? „Alice wurde vom Slenderman erschaffen, aus der Energie der der toten Menschen. Mit diesen konnte er mir einen neuen Körper erschaffen und meine finstere Seele mit diesem verschmelzen. Alles nur für mich, seiner kleinen Schwester!“, sagte sie. Seiner Schwester? Das kann doch nicht sein!

„Grr!“, sagte Jeff, „du widerliche Göre. Ich werde dich zum Teufel schicken, wenn es soweit ist!“ Alice lachte, so hoch und grässlich, dass nicht nur ich, sondern auch Jeff sich die Ohren zuhalten musste. Sie hob die Hand und schoss durch eine Druckwelle Jeff gegen die Wand, welcher dabei zu Boden fiel. Er stand wieder auf und sagte: „Ist das alles? Wie jämmerlich!“ „Unterschätze mich lieber nicht, Jeff! Sonst wirst du das bitter bereuen.“ Jeff, rasend vor Wut, rannte auf Alice zu, mit seinem Messer. Kurz bevor er Alice den Hieb verpasste, schoss diese eine weitere Druckwelle heraus. Jeff flog das Messer aus der Hand und er fiel zu Boden.

Ohne zu überlegen, schnappte ich mir das Messer. Alice ging auf mich zu, zog ebenfalls ein Messer. Ich wollte sie angreifen, aber Alice hob die Hand und ich konnte mich plötzlich nicht mehr bewegen. „Aus seinen Fehlern soll man ja lernen, aber du wirst keine Gelegenheit mehr dazu bekommen“, sagte sie. Sie Stoß das Messer mitten in meinen Bauch. „Hättest du nur aufgepasst…du wärst sehr nützlich für mich gewesen. Aber mit dir stirbt jede Hoffnung für die Killers.“, sagte sie. Dann wurde mir schwarz vor Augen.

„Hey, wach auf!“, sagte jemand. Ich erhob mich schlagartig. Ich blickte auf meinen Bauch, keine Wunde, nichts. Wie konnte das sein? War das etwas nur alles ein Traum? Nein, das konnte es nicht, realisierte ich, Jeff ist ja noch da. „Warum lebe ich noch?“, fragte ich Jeff. „Beantworte dir das selber.“, sagte er. Ich realisierte erst jetzt, dass ich ja Jeffs Messer habe. „Genau, das Messer hat dich gerettet. Behalte es erst mal, du brauchst es nötiger als ich. Es ist eines der Bestandteile, zur Vernichtung der Slenders.“, sagte er. Ich steckte das Messer ein. „Du brauchst zusätzlich zu dem Messer noch zwei andere Sachen. Einmal etwas von der Person, die Samara am meisten bedeutet. Und dann noch etwas Blut von Slenderman. Zusammen kann man damit eine Waffe erschaffen, die jede Creepypasta Figur, egal wie stark sie ist, zerstören kann. Damit musst du dann versuchen, Alice zu verletzten. Ein Hieb reicht völlig aus. Ich werde mich um Slenderman kümmern.“ „In Ordnung, ich weiß schon, wo ich zuerst hin muss“, sagte ich. „Gut. Viel Glück, wir sehen uns bald wieder“, sagte Jeff und verschwand. „Auf geht es“, dachte ich und ging aus dem Haus. Als ich unten dann aus dem Haus wollte und die Tür öffnete, stand direkt vor der Tür jemand, der mich erstarren ließ. Es war eine Frau mit kreidebleichem Gesicht, langen schwarzen Haaren und Augen, wie die Nacht…

Kapitel 4: Jane the Killer

„Du…“, sagte sie. Ich war kreidebleich. Was machte sie hier? Was hatte sie mit mir vor? Ich wusste, dass Jane kein Freund von Jeff war, also wusste ich nun nicht, ob sie für oder gegen mich war. Ich wartete zitternd darauf, dass Jane irgendetwas machte. Dann zog sie ihr Messer und ich wusste, dass dies nichts Gutes zu bedeuten hatte. Ich rannte so schnell ich konnte, Hauptsache weg von ihr. Sie rannte mir hinterher und war deutlich schneller als ich. Ich zog Jeffs Messer um mich ihr zu stellen. Ich wusste, dass ich, solange ich es trug, nicht von ihr getötet werden konnte. Ich blieb stehen, da es keinen Sinn machte, wegzulaufen und Jane blieb vor mir stehen. Sie holte mit ihrem Messer aus und ich hielt Jeffs Messer als Schutz, um ihre Attacke abzuwehren. Als die Messer aufeinander prallten, gab es plötzlich eine Explosion, die mich und Jane Zurückschoss. Ich rannte auf Jane zu, sie wich aus und holte wieder mit ihrem Messer aus. Ich wollte ausweichen, rutschte aber aus, wodurch sie mir in die Schulter schnitt. Ich lag nun auf dem Boden. Sie holte zum entscheidenden Schlag aus. Plötzlich sah sie das Messer genauer an und erstarrte. Ich stand schnell wieder auf und sah zu Jane, die immer noch keine Reaktion machte.

„W-woher hast du…“, stotterte sie. „Jeff gab es mir. Ich soll mit Hilfe dieses Messer Alice töten“, sagte ich. „Du bist gegen Alice?“, fragte sie. „Sie hat versucht, mich umzubringen. Ohne Jeff währe ich längst tot. Ich helfe ihm sie zu vernichten“, sagte ich. Jane steckte ihr Messer weg, ich tat es ihr gleich. „Ich will das gleiche. Samara tot auf dem Boden sehen! Auch wenn ich Jeff abgrundtief hasse und du ihm hilfst, werde ich dir ebenfalls helfen. Sie will alle Killers töten, mich ,Jeff und auch die anderen. Das kann ich nicht zulassen!“, sagte sie, „Ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann, aber arbeiten wir erstmal zusammen an einer Lösung, sie zu vernichten.“ „Nach Jeffs Aussage müssen wir aus seinem Messer, etwas von dem Menschen welcher Alice am meisten bedeutet und Blut vom Slenderman haben, um eine Waffe gegen sie zu erschaffen. Jeff sucht momentan nach dem Slenderman, um sein Blut zu holen“, erklärte ich. „Hmm, weißt du, was für ein Mensch das sein könnte? So viele Freunde hat Samara ja wohl nicht“, sagte sie.

Ich überlegte. Hat Alice nicht mal etwas was von einem Mädchen, namens Chitose erzählt? Sie erzählte, dass sie diese sehr mochte. Und Alice hasst eigentlich jeden Menschen, den es gibt. Es kann nur Chitose sein, aber wo ist diese? „Chitose heißt sie, aber ich weiß nicht, wo sie ist“, sagte ich zu Jane. Janes Augen öffneten sich weit. „Louisa! Natürlich, wer sonst! Es kann nur Louisa sein!“, sagte ich. Ich war überrascht. Woher kannte Jane Chitose? „Komm mit, ich weiß, wo sie ist. Aber das wird ein weiter Weg, stell dich darauf ein“, sagte sie und ging los. Ich folgte ihr. 

Nach einiger Zeit blieb Jane stehen und schluckte. „Wir müssen dort durch, um zu ihr zu kommen…“, sagte sie. Ich blickte auf und zitterte. Wir standen vor dem Stadtwald. „Dort ist aber der Slenderman und wenn wir Pech haben auch Alice“, sagte ich. „Ich weiß“, erwiderte Jane, „aber anders geht es nicht.“ Sie ging weiter und ich, obwohl ich wusste, dass das schief gehen wird, ging hinterher. Wir erreichten nach kurzer Zeit die Lichtung, wo sich vor kurzem Alice und der Slenderman trafen. Als wir diese durchquerten, hielt ich den Atem an. „Uff“, hörte ich vor mir jemanden sagen. Jane und ich blieben sofort stehen und gingen dahin, wo das Geräusch herkam. Als wir da ankamen, war ich geschockt. Es war Jeff und er war voll mit Wunden und blutig im ganzen Gesicht. 

Als Jane Jeff erblickte, war selbst sie geschockt. Nicht, wegen Jeffs Zustand, sondern weil sie ahnte, wer das war. „Lauft“, sagte Jeff. In diesem Moment kam ein Rascheln aus dem Gebüsch. Der Wind wurde kalt und kam auf uns zu. Eine schlanke Gestalt, mit Anzug und Ranken auf dem Rücken erschien. Mir war bewusst, dass wir ihm begegnen würden, dennoch war ich in diesem Moment bewegungsunfähig. Wir starrten ihn an und er uns. Jeder wusste: Eine Seite würde das Feld nicht mehr verlassen…

Kapitel 5: Gegen den Slenderman

Slenderman schnappte sich, mit seinen Ranken, Jane und hob sie hoch. Er würgte Jane mit diesen, aber Jane schnitt mit ihren Messern einfach Slenders Ranken durch. Jane landete sicher auf dem Boden. Die abgetrennten Tentakel lösten sich auf, nur um sofort wieder an Slender nachzuwachsen. Ich rannte auf Slender zu und wollte ihm Jeffs Messer in den Körper rammen. Slender hob einen Tentakel und schleuderte mich damit mitten gegen einen Baum.

„Das hat so keinen Sinn“, sagte der verletzte Jeff, „mit so einfachen Angriffen habt ihr keine Chance gegen ihn!“ Slenderman schoss eine Energiewelle aus. Mir wurde ganz schwummrig. So betäubt der Slenderman also seine Opfer, um ihnen die Seelen zu nehmen. Ich und Jane versuchten, nicht zu unterlegen und gingen auf Slenderman zu. Langsam kamen wir ihm näher, aber je näher wir kamen, desto stärker wurde dieses Gefühl. Als wir kurz vor ihm waren und ausholen wollten, brach Jane zusammen. „Nun liegt es an mir“, dachte ich. Ich holte aus und traf Slenderman direkt in den Körper. Die Energiewelle hörte auf. Jane stand auf und sah zu mir. Das Messer steckte immer noch im Slenderman. Ich zog es heraus. An der Klinge klebte pechschwarzes Blut. Der Slenderman gab einen grauenvollen Ton ab, der mich und Jane zu Boden warf. Als wir wieder aufschauten, war der Slenderman weg.

„Haben wir es geschafft?“, fragte ich. „Nein“, sagte Jeff, „er ist nicht tot, nur verletzt. Er hat sich zurückgezogen, um sich zu regenerieren. Er wird wiederkommen und dann ist er noch viel stärker.“
„Wir sollten hier verschwinden“, sagte Jane, „nicht das Samara hier auch noch auftaucht.“ Wir halfen Jeff auf, der nur schwer laufen konnte und gingen aus dem Wald. Auf einmal leuchtet etwas an meinem Gürtel. Es war Jeffs Messer, welches sich schwärzlich verfärbt. Aber wieso? 

„Hehe, hatte das also doch was gutes“, sagte Jeff, „dadurch, dass du Slenderman durchbohrt hast, war sein Blut an dem Messer. Damit haben wir einen weiteren Bestandteil. Nun fehlt uns nur noch eins.“ „Ja und dafür müssen wir nun weiter“, sagte Jane. Nach kurzer Zeit hatten wir den Stadtrand erreicht. Es war dort extrem nebelig. „Wir müssen aufpassen“, sagte ich, „nicht, dass dort im Nebel noch weitere Gefahren lauern.“ Wie wir durch den Nebel gingen, ließ mich das Gefühl nicht los, dass wir beobachtet werden. Sind die Slenders uns gefolgt, fragte ich mich in Gedanken, …nein, das ist ein anderes Gefühl, als wie bei Alice und dem Slenderman.

Der Nebel wurde immer dichter und dichter. Als wir schon ein ganzes Stück weiter gekommen sind, leuchtete auf einmal etwas vor uns. Dieses Leuchten kam immer näher auf uns zu. Jane und Jeff sahen das näher kommende Leuchten nun auch und machten sich bereit, wobei man Jeff ansah, dass seine Verletzungen ihm immer noch zu schaffen machte. Das Leuchten blieb auf einmal stehen und der Nebel um es herum lichtete sich, sodass man es nun deutlich sehen konnte. Als ich sah, was das leuchten war, war ich baff. Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir auch ihm begegnen würden. Vor uns stand eine Person, mit hellblauen Hemd, dunkelblauer Hose, braunen Haaren und Augen, mit einem bösen, unheilvollen weiß…

Kapitel 6: Herobrine und der Friedhof des Untoten

Er also auch noch, dachte ich, Herobrine… Herobrine schaute uns mit seinen leeren Augen an. Ich schaute zu Jane und Jeff, aber diese scheinten sich von Herobrine nicht zu fürchten. „Hallo, Herobrine“, sagte Jane, „schön dich wiederzusehen.“ Herobrine schaute uns noch eine Weile an. Dann sagte er „Jane…Samara jagt euch noch immer, habe ich recht?“ „Ja“, antwortete Jeff, „wir suchen nach Louisa. “ „Louisa…um zu der zu kommen, müsst ihr aber noch ein ganzes Stück laufen, bis in die Nachbarstadt.“

Herobrine hob seine Hand, woraufhin ein Blitz in dieser einschlug. Ein Schwert, mit einer Klinge, wie aus Diamanten, kam zum Vorschein. Herobrine schwingt das Schwert und erzeugt damit unvorstellbar starke Windböen, die den Nebel vor ihnen auflöste. Ich war überrascht. Ich wusste nicht, dass Herobrine so was konnte.

Wir liefen eine Weile mit Herobrine weiter, bis zu einem Friedhof. „Wenn wir durch den Friedhof gegangen sind, sind wir fast da“, sagte Herobrine. Wir betraten den Friedhof. Als wir dort eine Weile gelaufen sind, hörten wir auf einmal eine Stimme: „Ich bin einsam…“ Wir blieben schlagartig stehen. „So einsam…“, sagte die Stimme, „möchtet ihr mir vielleicht Gesellschaft leisten?“ Es kam von einem der Gräber. Als wir uns diesem etwas näherten, brach das Grab schlagartig auf und ein zombieartiges Wesen stieg empor. Ich wurde kreidebleich.

„Buried Alive…“, sagte Herobrine, „es besiegt seine Gegner, um sie danach mit in sein Grab zu ziehen. Von diesen ernährt es sich dann.“
„Das wird einfach“, sagte Jane, „es ist ganz alleine und scheint ja so schon fast zu zerfallen.“ „Da irrst du dich leider gewaltig…“, sagte Herobrine. Buried Alive schreite und ein weiteres Grab brach auf, aus dem eine riesige, verweste, weiße Hand ausbrach. „White Hand“, sagte Herobrine, „Buried Alives Freund und treuester Gehilfe.“ Ich zog Jeffs Messer, Jane ihres auch. Herobrine machte sich mit seinem Diamantenschwert bereit. Jeff zog zwei Messer.

Jane und ich gingen auf Buried Alive zu, während Jeff und Herobrine auf White Hand gingen. Buried Alive schnappte sich mit jeweils einer Hand Jane und mich und hielt uns an unseren Köpfen fest. „Frisches Fleisch…“, sagte es. Herobrine hatte fast White Hand erreicht, als er von dieser geschnappt wurde. Er drückte zu und drohte, Herobrine zu zerquetschen.

Ich rammte Jeffs Messer in Buried Alives Arm, welcher dabei abfiel und sich daraufhin auflöste. „Gyaaa!“, schreit Buried Alive und ließ dabei Jane fallen. Nun rammte ich das Messer mitten in seinen Körper. Alive brach zusammen und zerfiel zu Staub. Währenddessen rannte Jane und Jeff von entgegengesetzten Richtungen auf White Hand zu und rammten ihre Messer in es. White Hand ließ Herobrine los und brach zusammen, nur um dann in Staub zu zerfallen.

„Geschafft“, sagte Jeff. „Ja“, sagten Jane und ich erschöpft. „Danke. Noch etwas länger in White Hands Griff und ich währe erledigt gewesen“, sagte Herobrine. Wir gingen weiter und verließen den Friedhof. Nach einer Weile erreichten wir das Ende des Nebels. Wir sahen vor uns eine riesige Stadt. „Wir sind da“, sagte Herobrine, „weiter kann ich euch nicht begleiten. Ich lebe im Nebel und kann diesen nicht verlassen. Ich wünsche euch noch viel Glück. Findet Louisa und vernichtet die Slenders.“ „Danke für alles“, sagte ich, „gehen wir weiter.“ Jane, Jeff und ich gingen in Richtung Stadt. Herobrine ging zurück in den Nebel. „Herobrine…du schwaches Nichts“, sagte jemand. Herobrine schaut in die Richtung, wo die Stimme her kam. Dann sagte er: „Du bist es…dich wird noch der Teufel holen. Warte nur ab, Samara…“

Kapitel 7: Die Begegnung mit Chitose

Merkwürdig, dachte ich, woher hatte Jeff auf einmal die Kraft, White Hand zu schlagen? Er wurde von Slenderman extremstes verletzt und konnte sie trotzdem besiegen. Irgendwas stimmt hier doch nicht…dahinter komme ich noch.

Nach kurzer Zeit erreichten wir den Stadtrand und merken, dass keine Menschenseele auf der Straße ist. Auch Autos und Busse fahren nicht. „Es ist die Präsens der Creepypastas, die die Leute in den Häusern hält“, sagte Jane, „Wenn so viele Pasta Figuren auf einmal anwesend sind, hält es sie dort, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Auch wenn es meist nichts nützt. Will eine Pasta frische Blut, hält sie das auch nicht ab. In diesem Fall ist es aber unser Glück, da wir so nicht entdeckt werden. Ich würde sagen, wir suchen…“ Sie brach als auch einmal eine Melodie zu hören war. Ihr Ton war hoch und schmerzte nicht nur in den Ohren. Auch mein Kopf fühlte sich plötzlich extremst seltsam an.

„Haltet euch die Ohren zu!“, sagte Jeff, „das ist Lavandia Town Musik. Diese Melodie kann einen Kopf zum schmelzen bringen.“ Die Musik hört plötzlich auf. „Wieso hat sie aufgehört?“, fragte ich Jane und Jeff. „Woher sollen wir das wissen?“, fragte Jeff zurück.

„Was wollt ihr hier?“, fragte jemand hinter uns. Wir drehten uns um und sahen in die Augen eines jungen Mädchens. „Chitose“, sagte Jeff, „haben wir dich also gefunden.“ „Sagt, was ihr von mir wollt oder ich werden Lavandia Town wieder herrufen.“, sagte sie. Ich war überrascht, als ich das hörte. Wie konnte ein ganz gewöhnlicher Mensch eine Creepypasta kontrollieren? „Also, was ist?“, fragte Chitose erneut. „Wir brauchen deine Hilfe“, sagte Jane. „Ach“, sagte Chitose, „ich weiß. Ihr braucht irgendwas von mir. Irgendetwas, um die Waffe gegen die Slenders zu erschaffen, habe ich recht?“

Jeff, Jane und ich wichen zurück. Woher konnte sie das wissen? Hat sie das womöglich von Alice erfahren? „Das war offensichtlich“, sagte sie dann, „ich weiß nicht, ob ich euch helfen soll. Ich mag Alice. Und ihr beide seit die berüchtigtsten Mörder der Creepypasta Welt. Andererseits…Slenderman. Ihr könntet auch ihn vernichten. Den, der tausende von unschuldigen Kindern auf dem Gewissen hat. Ich denke, ich werde…“ Sie konnte nicht zu Ende reden, da plötzlich Jeff mit rasender Geschwindigkeit auf sie zu rannte und ihr eine Haarsträhne mit dem Messer abschnitt. Er kam dann zu mir und gab mir die Haarsträhne. „Narr…“, sagte Chitose, „das hättest du nicht tun sollen…“ 

Sie holten eine Pfeife zum Vorschein, ungefähr so groß, wie ihre Hand. Das ist es, dachte ich, das ist wahrscheinlich der Gegenstand, mit dem sie Lavandia Town kontrolliert. Als sie reinpusten wollte und damit wieder diesen Sound auf uns losgelassen hätte, schmeißt Jane ihr Messer auf sie. Es traf die Pfeife und zersplitterte sie in endlos viele Teile. „Nein!“, rief sie.

Auf einmal rannte Jeff auf sie zu und hielt ihr seine Hand aufs Gesicht. Daraufhin brach sie zusammen. „Das dürfte sie erst mal außer Gefecht setzen“, sagte er, „los jetzt! Wir müssen wieder zurück. Suchen wir erst mal Herobrine, damit er uns durch den Nebel führen kann.“

Wir gingen zurück und erreichten bald den Ort, wo wir Herobrine das letzte mal getroffen hatten. Als wir ankamen, erstarten wir. Vor uns lag ein toter Herobrine, ermordet durch sein eigenes Schwert. Und als wir dann geradeaus schauten, wurden wir bleich im Gesicht. Sowohl der Slenderman, als auch Alice, standen einige Meter vor uns.

„Hihihi“, sagte Alice, „und ihr seid die Nächsten.“

Kapitel 8: Der Anfang vom Ende

„Wenn wir mit euch fertig sind, werdet ihr das noch bereuen!“, sagte Jeff, „wie sieht es aus? Hat sich die Waffe schon gebildet?“ Ich zog Jeffs Messer, aber es scheint sich noch nicht verändert zu haben. „Hihihi“, lachte Alice, „es sieht so aus, als hättet ihr nun ein Problem. Nun gut. Mal schauen, welche Seite am Ende siegen wird. Das hier ist der finale Kampf. Siegen die Slenders oder siegen die Killers?“ Sie wendete sich zum Slenderman. „Kümmere du dich um sie“, sagte sie zu ihm. Der Slenderman machte sich bereit, während Alice einen Stück zurückging. Jane und Jeff zogen Messer, während ich Jeffs Messer nahm.

Der Slenderman nutzt seine Tentakel, um sich Jeff und Jane damit zu schnappen, so schnell, dass die beiden nicht reagieren konnten. Sie rangen nach Luft. Ich rannte auf den Slenderman zu, mit dem Ziel, mein Messer in ihn zu rammen. Doch der Slenderman schmiss Jeff und Jane auf mich, die mich trafen, sodass wir drei zu Boden gingen.

„Erbärmlich“, rief Alice, die immer noch zuschaute. Wir standen wieder auf, nicht bereit, uns so einfach geschlagen zu geben. Dann kam mir eine Idee. Ich rannte zu Herobrines Leiche und zog sein Goldschwert aus seinem Körper. „Was zum…“, sagte Alice. Ich schwang das Schwert, wie Herobrine es einst tat und schoss Luftwellen auf den Slenderman. Dieser wurde getroffen und flog einige Meter nach hinten, ehe er auf den Boden prallte. Slenderman stand schnell wieder auf und verschwand, nur um dann sofort wieder vor mir zu erscheinen.

Er schoss eine Druckwelle ab, dieselbe, wie bei unserem letzten Kampf. Diesmal war sie stärker und ich brach zusammen. Das war es dann wohl, dachte ich, als dann plötzlich eine Melodie ertönte, die einem ein schaudern verpasste. Slenderman brach seine Druckwelle ab. Es schien so, als wäre er gequält. Auch Alice, Jeff und Jane schienen voller Schmerzen zu sein und hielten sich die Ohren zu. Ich kenne diese Melodie, dachte ich, aber kann das sein? Ich drehte mich um. Einige Meter vor mir stand Chitose, die Lavandia Pfeife in der Hand. „Wieso ist die wieder ganz?“, fragte ich mich gedanklich, sie wurde von Jane doch zerstört.

„Das ist deine Chance“, rief Chitose zu mir, „erledige den Slenderman!“ Mir schossen einige Fragen in den Kopf, die ich aber erstmal beiseite tat. Ich rannte auf den Slenderman zu, der wegen seinen Quallen durch Lavandia Town, immer noch handlungsunfähig war. Mit einem Hieb schnitt ich ihm alle seine Tentakel ab. Slenderman brüllte auf, so grauenvoll, dass mir die Ohren wehtaten. Dann schoss er plötzlich eine Druckwelle zurück, die mich und Chitose zu Boden warf. Die Lavandia Pfeife fiel zu Boden und zerbrach, wodurch die Musik aufhörte. Jane, Jeff, der Slenderman und Alice kamen wieder zur Besinnung. Alice schoss einen Strahl auf Chitose. Als er sie traf, versteinerte sie.

„Kleine Schwester…“, sagte sie, „das hättest du nicht tun sollen. Niemand stellt sich gegen mich. Auch du nicht.“ Slenderman schlug mich mit einem Tentakel zu Boden. Ich sah, dass er noch eine hatte, die ich übersehen hatte. Als er nun den finalen Schlag ausüben wollte, fing die Sonne an aufzugehen. Ein Sonnenstrahl traf mein Messer und es leuchtete auf. Chitoses Haar verwandelte sich ebenfalls in Licht und fusionierte mit dem Messer. Das Messer wuchs und nahm eine goldene Färbung an. Gleichzeitig löste sich Herobrines Goldschwert auf und schien seine Kraft auch auf das Messer zu übertragen.

Jane und Jeff stürmten auf den Slenderman zu und hielten ihn fest, wodurch er handlungsunfähig war. „Jetzt!“, rief Jane, „nutze diesen Moment! Ich nahm das Messer und schlug es in den Slenderman. Er jaulte, bevor sein Körper sich immer heller färbte und er schließlich in Lichtteile zersprang. „Geschafft“, sagte ich. Erschöpft atmeten Jane, Jeff und ich einmal tief ein, ehe wir uns Alice zuwandten. „Beeindruckend“, sagte Alice, „aber euer schwerster Kampf kommt erst jetzt…“

Kapitel 9: Der letzte Kampf

Alice lachte. Ihre Stimme war dabei so hoch und grässlich, dass ich das Gefühl bekam, dass meine Ohren jeden Moment platzen würden. „Endlich kann ich mich euch entledigen!“, rief Alice, „ihr wart mir schon lange ein Dorn im Auge. Aber nun kann ich euch endlich vernichten!“ Wir schauten Alice an, warteten darauf, dass sie irgendwas tat. Alice kicherte und verschwand augenblicklich. Wir machten uns bereit, bewusst dass sie jeden Moment wieder auftauchen wird. Alice erschien wenige Meter vor uns, mit zwei langen Schwertern in der Hand. Ich rannte auf sie zu und schlug mit dem goldenen Messer auf sie, doch sie wehrte es mit einem ihrer Schwerter ab. Sie konterte und schlug mit einem ihrer Schwerter in meine Richtung.

Das Messer leuchtete auf und erzeugte eine Art Barriere, die den Hieb abwehrte. Alice Schwert bekam davon etwas ab und begann zu brechen. Ich schlug zu und die Klinge ihres Schwerts brach ab. Alice verschwand erneut und tauchte einen Moment später wieder auf, dieses mal ohne Schwerter. Blitzschnell kamen Jeff und Jane auf sie zu und schlugen mit ihren Messern auf sie, welche durch Alice aber, wie durch einen Geist, einfach durchgingen. Alice lächelte und schoss Jeff und Jane mit einer Druckwelle weg. Bewusstlos fielen die beiden zu Boden. Alice näherte sich den Killers zog, zog ein Messer, um jeden Moment zu zustechen. Schnell ging ich auf Alice zu und schlug mein Messer in ihre Richtung, doch kurz bevor mein Messer sie berührt hätte, verschwand sie erneut. Langsam ging mir das ziemlich auf die Nerven. Es schien, als ob Alice nur mit uns spielen würde. Derweil kam Jane wieder zu sich und machte sich bereit. Jeff lag weiterhin auf dem Boden.

Alice erschien wieder, diesmal waren wir ziemlich überrascht: Von ihrem Rücken kamen Tentakel, wie beim Slenderman, aber sie waren bei ihr mit einer dunklen Kraft umgeben. Mit diesen schnappte sie sich blitzschnell Jane. Ich schlug auf das die Ranke ein, aber sie bekam keinen Kratzer. Solange Alice noch Kraft hat, kann man diese anscheinend nicht zerstören. Ich rannte also wieder auf Alice zu, mit dem Ziel, sie mit dem Messer zu verletzten. Diesmal würde sie sich nicht Wegteleportieren. Ich wich ihren anderen Tentakeln aus und kam ihr immer näher. Alice schoss eine Druckwelle ab, aber eine Barriere meines Messers schützte mich auch davon. Ich kam Alice immer näher. Alice schoss plötzlich einen schwarzen Strahl, der sich aufteilte und an verschiedenen stellen einschlug. Eine Staubwolke verdeckte meine Sicht. Ich blieb stehen. Sehen konnte ich nichts mehr, aber dann bekam ich eine Idee. Ich schwang mein Schwert. Die Staubwolke schwand. „Das Messer hatte also die Fähigkeiten von Herobrines Schwert mit absorbiert“, dachte ich froh. Als die Wolke komplett weg war, sah ich wieder zu Alice. Alice fing an Jane mit ihrer Tentakeln zu quetschen. Sie schrie vor Schmerz.

Ich fing nun wieder an, auf Alice zu zurennen. Diesmal schoss Alice einen schattigen Strahl, der sich teilte und an verschiedenen Stellen einschlug. Ich erschrak. An jeder Stelle, wo der Strahl einschlug, erschienen Schattengestalten des Slendermans. Sie schossen mit ihren Tentakeln auf mich, aber eine Barriere des Messers wehrte diese ab und löste die Ranken auf. Ich rannte weiter auf Alice zu und ignorierte die Slenderman-Abbilder. Ich erreichte nun Alice und schlug mit dem Messer auf sie zu. Alice wehrte den Hieb mit ihrer Hand ab und hielt die Klinge fest. Es war nun ein Kräftemessen. Alice versuchte mit aller Kraft das Messer abzuwehren. Plötzlich schoss das Messer einen Strahl ab. Alice wurde getroffen und nach hinten geschleudert. Ihre Ranken lösten sich auf und Jane kam frei. Gleichzeitig verschwanden auch die Slenderman Trugbilder. Alice lag am Boden.

Ich rannte auf Alice zu und rammte das Schwert mitten in ihren Körper. Alice schrie laut auf. Der Schrei war laut und hoch. Jane hielt sich die Ohren zu. Dieser Schrei tat in den Ohren weh. Ich versuchte es zu ertragen. Als der Schrei verhallte, sah Alice mich mit leeren Augen an…

Kapitel 10: Jeffs Verrat

Immer noch stand ich vor Alice. Jane schaute zu uns rüber und lächelte vergnügt. Alice fing nun an zu reden. Keuchend sagte sie: „Du…“, sagte sie, „glaub…nicht, dass…das…alles war. Ich…komme wieder…“ Dann brach Alice leblos zusammen. Ich zog das Messer aus ihr heraus und wandte mich Jane zu, die auf mich zukam. „Endlich ist es vorbei“, sagte ich zu ihr. „Ja“, sagte sie, „dank dir brauchen die Killers sich jetzt keine Sorgen mehr machen.“ Sie steckte ihr Messer ein und sagte dann: „Schauen wir mal nach Jeff und gucken, wie es ihm…“ Sie brach ab. Das Messer flog plötzlich aus meiner Hand und flog zu Jeff, der wieder auf den Beinen war. „Was geht hier vor?“, fragte ich. Jane öffnete ihre Augen weit. „Jeff, du Mieser…“, sagte sie.

„Hihihi“, sagte Jeff, „ich danke dir. Du hast mich dieser lästigen Slenders entledigt.“ Er spielte mit dem Messer in seiner Hand. „Aber nun brauche ich dich nicht mehr. Zu dir und vor allem zu Jane war ich nett… weil ich euch brauchte. Aber nun brauche ich euch nicht mehr und…IHR…GEHT…JETZT…SCHLAFEN!“ Er rannte auf mich zu, das goldene Messer, mit dem ich so viele Kämpfe bestritt, in seiner Hand, um mich zu töten. Er schoss mit dem Messer einen Strahl auf mich und Jane, der uns zu Boden warf. Jeff kam langsam auf mich zu. „Jane…“, sagte er, „zu dir komme ich noch. Aber erst wird unser Freund hier das zeitliche segnen.“ Er hob das Messer, um damit jeden Moment auf mich einzustechen. Plötzlich fing etwas an zu leuchten und Jeff schaute irritiert zu dem Leuchten. Das Leuchten kam von Alice Körper, der plötzlich explodierte. Da wo Alice Körper vorher war, öffnete sich nun eine Art schwarzes Loch.

„Hehehe“, sagte Jeff, „Alice hat eine immense Kraft. Die verschwindet nicht einfach so. Dadurch, dass du Alice getötet hast, hast du mit ihrer Kraft ein Portal mitten in die Hölle geöffnet.“ Jeff packte mich am Kragen. „Ich werde dich nicht töten“, sagte er, „“ ich schicke dich durch das Portal in die Hölle.“ Er schleppte mich zu dem Portal. „Auf nimmer Wiedersehen!“, sagte er. „Nein“, ertönte plötzlich eine Stimme, „er wird nicht gehen. Du wirst gehen, Jeff.“ Jeff schaute entsetzt. Diese Stimme, dachte ich, die kenne ich doch! Vor uns erschien ein gleißendes Licht. Als es verschwand, stand dort ein geisterhaftes Wesen, welches genauso aussah, wie Alice. „Du“, sagte Jeff, „wie das?“ Alices Geist griff mit ihrer Hand nach Jeff und schnappte ihn an seinem Hals. Mit der anderen Hand befreite sie mich aus Jeffs Griff. „Nein!“, rief Jeff aus. Alice schoss einen Strahl aus ihrer Hand. Dieser traf die versteinerte Chitose, die ein paar Meter entfernt war. Sofort war die Versteinerung aufgehoben. „So“, sagte Alice, „es wird Zeit zu gehen.“ Alice ging mit Jeff in Richtung Portal. Kurz bevor sie das Portal betritt, sagt sie zu mir: „Wir werden uns gewiss wieder sehen glaub mir.“ Dann durchschritt sie mit Jeff das Portal, welches sich sofort schloss. Dann war es ruhig.

Hinter mir kamen Jane und Chiose zu mir, die alles mit gesehen hatten. „Wieso hast du uns auf einmal doch geholfen, Chisose“, fragte ich. „Nun ja“, sagte sie, „ich wusste, dass es das einzig richtige war.“ „Das stimmt“, sagte ich, „dank dir.“ „Ich danke dir auch“, sagte Jane. Danach wandte sie sich zu mir. „Und dir auch. Durch dich habe ich gleich mehrere Feinde weniger. Und bin außer Gefahr.“

In diesem Moment erschien die Sonne aus der Dunkelheit. Es wurde morgen.

Epilog:

Ich war nun wieder zu Hause und langsam ging alles wieder den gewohnten Tagesablauf. Was geschehen ist, konnte ich jedoch nicht aus dem Kopf kriegen. Es war einfach viel zu viel vorgefallen. Ich versuchte mich dennoch irgendwie abzulenken. Ich saß am Computer und schrieb mit anderen im GermanCreepypasta Chat. Grade waren Hizumi, Jay~ und FreeZyHacker online:

Gast123 hat den Chat betreten.
Hizumi: Hi
FreeZyHacker: Hi.
FreeZyHacker: Wieder mal zu faul, dich mit deinem Nickname einzuloggen?
Gast123: Joa.
Jay~: xD
FreeZyHacker: ^^
FreeZyHacker: Alice war heute noch gar nicht online. Wann die wohl kommt.

Ich überlegte, ob ich ihnen die Geschichte erzählen soll. Dann dachte ich aber, dass sie es eh nicht glauben werden, also ließ ich es. Plötzlich sprang das Fenster auf. Ich stand auf und schloss es wieder. Als ich dann wieder auf den Monitor schaute, stand da eine neue Nachricht im Chat:

Alice hat den Chat betreten.

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Verfasser: Icebird

Korrekturleser: Freud




Verfasst 18. März 2014 von Icebird in category "Creepypastas von Fans", "Eigenartiges & Unbekanntes", "Morde & Tode", "Wesen & Personen

1 COMMENTS :

  1. By fe-rikkusu on

    Das ist extrem viel Text.
    Daher habe ich ein vorleseprogramm genutzt.
    Ich find die Geschichte, gar nicht mal so schlecht.
    5 Sterne.

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