September 6

Creepypastas von Fans #66: Sei Still

Hast du jemals über deine Eltern schlecht geredet? Hast du dich immer über sie geärgert wenn Sie dir nie was neuste Spiel gekauft haben? Sei froh dass du solche Eltern hast… ich habe zwar Eltern aber diese interessieren sich nicht für mich….
Ich habe die ganze Zeit nur drei Dinge im Koopf
Schmerzen….
Trauer….
Verzweiflung
Sicher fragst du dich nun warum ich dir diese drei Worte sage und warum. Ich habe mich danach gesehent verstanden zu werden? Du hast nie das Gefühl der vollkommenden Einsamkeit gespürt und nie erleben müssen, wie es ist ein Ausgestoßener der Geselschaft zu sein….. Sie sagen alle dass sie für dich da sind, doch was ist wenn sie lügen? Was ist wenn sie sich die Welt schön reden und dich ausschließen? Aus dem Grund spiele ich oft mir dem Gedanken diese Welt zu verlassen und mich für andere Dinge zu öffnen. Doch wie soll ich das nur anstellen? Ich möchte gerne neue Dinge entdecken und mich weiter entwicklen…… aber so lange ich hier gefangen bin, kann ich das nicht.
Damit du verstehst warum ich mich so fühle, werde ich dir alles genau erzählen…..
Ich begab mich eines Morgens in die Schule um mein Leben weiter zu führen, was andere für mich vorgesehen hatten. Ich saß auf meinem Platz, dieser befand sich neben einem Fenster also konnte ich immer raus schauen wenn das Wetter es zu ließ.
Denn du musst wissen, dass ich den Regen liebte und immer wenn es regnet, beobachte ich die Tropfen die gegen die Scheibe schlugen und versinke in meinen Gedanken. Dies passierte in letzter Zeit sehr oft, denn das Wetter immer verrückter spielte, verlor ich mich mehr und mehr. Das hat mich schon einige Male dazu gebracht beim Rektor zu sitzen, da er mein Verhalten nicht verstand und meine Eltern darüber informierte. Diese interessierten sich nicht dafür, sagten dass ich Abschaum währe und das einzige was ich bekam, war eine Woche Hausarbeit.
Ich hatte mich danach gesehnt von ihnen Beschimpft zu werden, nicht aus Wut, sondern aus Sorge… Sie sagten mir nie dass sie mich liebten und gaben mir das Gefühl wertlos zu sein.
Des weiteren war ich ihre Ablagestation, sie luden ihre Wut auf mich ab wenn sie Eheproblem hatten und schreckten nicht davor zurück meinem Körper Schmerzen zu zu fügen, für Dinge die ich nicht getan hatte und auch sonst schlugen sie mich. Am darauf folgenden Tag erzählte ich meinem Lehrer von dem Gespräch und auch er wirkte genau so wie meine Eltern: Desinteressiert und gelangweilt…. Was war nur mit dieser Welt los?
Ist mein Verhalten so falsch? Ist meine Existens nicht richtig? Warum liebt mich keiner?
Als ich auf einige Tage später auf meinem Platz saß, hörte ich zum ersten mal eine Stimme, sie rief meinen Namen und sagte immer wieder zu mir, dass ich aufhören soll. Was wollte sie mir damit sagen? Ich schaute weiter in den Regen und vergass dabei dass ich eigendlich ein Referat halten und zum Lehrer gehen sollte. Als ich kurz weg genickt war, schreckte ich hoch und schaute mich um.
Die Stimme war weg und jeder denn ich kannte, meidetet meine Anwesendheit und schickte mich weg wenn ich auf den Weg zu ihnen war. Was hatte ich nur getan? Was passierte hier? Einige Tage später, lag ich in meinem Bett und dachte über die letzen Tage nach. Ich hatte mich dafür entschieden, meinem Leben ein Ende zu setzen und dieser Hölle zu entkommen. Ich wollte ein anderes Leben führen und nicht weiter als Schlagstelle dienen. Es ist ohne hin schlimm genug dass meine Eltern mich nicht bachteten und nun wurde ich auch in der Schule ignoriert….. warum?
Kurz nachdem ich eingeschlafen war, träumte ich von der Schule. Ich sah meinen Lehrer, meine Mitschüler und meinen Vater, der vor einem kaputten Fensterrahmen im 4.Stock steht und mich ansah. Was war das für ein Traum? Wie auch in der Schule, sah ich dem Regen beim Fallen zu, schaute zu meinem Lehrer und fragte ihn was denn los sei und warum mich alle so ansehen?
Meine Mitschüler und Lehrer schauten mich erschrocken an, habe ich etwas falsch gemacht? Mein Lehrer schütelte mich und fragte mich immer wieder was mit mir los sei und dass ich nicht einschlafen darf. Dabei war das doch nur ein Traum.
Doch nach mehreren Ansprachen meines Lehrers verstand ich was er meinte. Er hielt mich in meinen Armen, meine Mitschüler standen um mich herum und ich….. ich schaute weiterhin dem Regen zu, während mein Körper in zwei geteilt am Boden lag, die Glasscherben des Klassenfensters, meinen Körper zierten und mein Vater im Klassenzimmer stand, auf mich herab sah und leise sagte „sei still“.

Autor: Kazuki




Verfasst 6. September 2015 von Icebird in category "Creepypastas von Fans", "Eigenartiges & Unbekanntes", "Merkwürdigkeiten & Unbekanntes", "Morde & Tode

4 COMMENTS :

  1. By MeitanteiKevin (@TheLegendKevin) on

    1. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber irgendwie ist die Geschichte ein wenig seltsam. Dem Leser (zumindest mir) wird nicht klar, was genau passiert ist.

    2. Vielleicht hätte man noch einmal Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigieren können, weil das doch sehr am Lesen hindert.

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    1. By Kazuki on

      Ich kann verstehen dass es komisch rüber kommt, es ist mir auch jetzt gerade beim „drüber lesen“ aufgefallen. Ich werde den Admin mal bitten eine korrigierte Version hoch zu laden.
      Dabei habe ich ihm geschrieben, wenn Fehler drinnen sind, kann er sie ruhig raus nehmen. Er scheint selbst nicht drüber geschaut zu haben.

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      1. By Icebird (Autor) on

        Doch, habe ich. Nur ist mein Schlafkonsum momentan etwas mangelhaft und ich habe wohl einiges übersehen. Ich kümmer mich bald mal drum.

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  2. By Kazuki on

    Wer Interesse hat, kann die Pasta gerne vertonen. Voraussetzung ist mich als Urheber angeben. Wer es nicht möchte, hat hier meine vertonte Fassung.

    Creepypasta – Sei Still

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