November 9

Das merkwürdigste Sicherungsband, das ich jemals gesehen habe

Ich arbeite bei einer Tankstelle im ländlichen Pennsylvania. Es ist ein langweiliger Job, aber er ist recht einfach und er wird ganz gut bezahlt. Ein paar Wochen zuvor hat dieser neue Typ hier angefangen; ich werde ihn Jeremy nennen.

Jeremy ist eigenartig. Er ist ungefähr 25 oder 26 und er spricht kaum, aber er hat das gruseligste Lachen, welches ich jemals gehört habe. Beide, mein Boss und ich haben dies bemerkt, aber es war nie ein Problem, also gibt es kaum etwas, das wir dagegen tun könnten. Kunden haben sich nie über ihn beschwert und er hat seine Arbeit immer recht gut gemacht. Jedenfalls, bis vor ein paar Wochen – ab diesem Zeitpunkt vermissten wir einige Dinge. Diebstahl durch Angestellte kann bei jedem Unternehmen ein Problem sein welches Verbrauchsgut verkauft und es arbeitete immer nur eine Person gleichzeitig an der Tankstelle (es ist ein ziemlich kleiner Ort). Vor ungefähr zwei Wochen fing mein Boss an zu bemerkten, dass wir knapp an Motorenöl waren. Als erstes waren es nur ein paar Behälter auf einmal, dann gesamte Regale und Boxen aus dem Hinterzimmer. Bald schon waren es komplette Lieferungen, welche am nächsten Tag nachdem sie eintrafen verschwanden und es war immer nach Jeremys Schichten. Mein Boss untersuchte die Aufnahmen der Sicherheitskameras der Nächte, in welcher Jeremy arbeitete, aber er konnte ihn nie bei der Tat erwischen. Jeremy würde beim Schließen die Türen verschließen und am nächsten Tag wäre das Motorenöl verschwunden. 

Mein Boss nimmt normalerweise die Aufnahmen mit nach Hause um Jeremy beim Stehlen zu erwischen, aber seine Tochter hatte ein Softball Spiel letzte Nacht, also fragte er mich, ob ich mich um die Aufnahmen kümmern könnte. Er bot mir an, mir unter dem Tisch Überstunden zu bezahlen, also nahm ich natürlich das Angebot an. Es gibt drei Kameras, also gab er mir drei verschiedene Aufnahmen, welche ich untersuchen sollte. Ich dachte mir, dass es eine lange Nacht werden würde, aber ich versuche etwas für eine Urlaubsreise zu sparen, daher brauchte ich wirklich das Geld. Ich nahm die Aufnahmen mit nach Hause, steckte sie in einen alten Kassettenrekorder und lehnte mich zurück.

Zwei Tage vorher (das letzte Mal als er arbeitete), fing Jeremy um 16 Uhr das Arbeiten an. Alles schien zuerst ganz normal. Er zählte das Geld in der Kasse, tauschte die Schicht mit dem Mädchen, welches vor ihm arbeitete und wartete auf einen Kunden. Die erste Person, welche hereinkam, war Mrs. Templeton (die Zeitmarke auf dem Video las 16:03 Uhr), eine Stammkundin. Sie nahm ihre Zigaretten und eine Zeitung und bezahlte mit einem Zwanziger. Nichts Ungewöhnliches hier. Der nächste Kunde war jemand aus der Nachbarschaft, Ron genannt. Er fährt ein Motorrad, er kommt ab und zu Mal die Tage vorbei. Er füllt seinen Tank, nahm eine Packung Trockenfleisch, bezahlte mit seiner Kreditkarte und verließ die Tankstelle daraufhin. Als nächstes kam ein Typ mit einem Cowboyhut. Ich hatte ihn nie zuvor gesehen, aber wir bekommen ein paar fremde Kunden auf Durchreise, so wie jede andere Tankstelle. Er kaufte Diesel im Wert von 40 Dollars, bezahlte mit einem Hunderter und ging seine Wege. Ich lehnte mich zurück und seufzte. Das Einzige, das noch langweiliger ist, als diesen Job zu tun ist, jemandem dabei zuzusehen.

Das Angebot meines Bosses war aber genug um mich durchhalten zu lassen, also lies ich die Aufnahme laufen. Alles schien ziemlich normal. Ich hatte ein Gefühl, dass wenn Jeremy Motorenöl stehlen würde, wusste er, dass wir ihn nun verdächtigten. Ich dachte nicht, dass er dumm genug wäre, dass wir ihn mit Kameras fangen könnten. Die Dinge blieben langweilig und routiniert bis ungefähr 17 Uhr.

Um 17:03 Uhr kam Mrs. Templeton wieder hinein; sie musste etwas vergessen haben. Aber das hatte sie nicht. Sie kaufte die gleiche Packung Zigaretten wie zuvor und die gleiche Zeitung. Sie zahlte mit einem weiteren Zwanziger. Das ist seltsam, dachte ich, aber sie ist etwas geistesabwesend. Ich dachte Jeremy hätte ihr sagen sollen, dass sie schon ihre Zigaretten gekauft hätte, aber allerdings ist es nicht verboten jemanden zwei Mal das gleiche zu verkaufen. Dann kam Ron wieder herein. Er kaufte einen weiteren Tank voller Benzin (wieder für sein Motorrad – ich checkte später die Außenkameras, weil ich dachte, er hätte es für ein anderes Auto besorgt, welches er auffüllen wollte) und die gleiche Packung Trockenfleisch. Er zahlte wieder mit seiner Kreditkarte.

Kein großes Ding, ich dachte, es wäre nur ein komischer Zufall. Mrs. Templeton ist vergesslich und Ron besitzt wahrscheinlich mehr als eine Harley. Dann kam der Typ mit dem Cowboyhut wieder zurück. Es jagte mir einen Schauer über den Rücken. „Nehm kein Diesel, nehme kein Diesel“, flüsterte ich in meinem leeren Wohnzimmer… aber er tat es. Er tankte Diesel im Wert von 40 Dollar und bezahlte mit einer Hundert Dollar Note. Jede Bewegung die er machte war identisch zu denen seines letzten Besuchs, bis hin zu der Art wie er seine Nase kratzte bevor er hinauslief. Entweder war dieser Typ reich, besitzt einen Haufen von Lastern und zog gerade in die Stadt, oder etwas ziemlich bizarres passierte. Ich schaute weiter zu.

Jeder Kunde für die nächsten paar Stunden war derselbe als zuvor. Jeder einzelne. Ich drehte ernsthaft durch und dann um 18:03 lief Mrs. Templeton wieder herein. Sie kaufte wieder ihre Zigaretten und Zeitung und bezahlte mit einem Zwanziger. Ich dachte ich flippte aus. Ich schaute nur noch eine weitere halbe Stunde, bevor ich anfing durch den Rest vorzuspulen. Es war alles das Gleiche. Jeder Kunde würde zur selben Zeit wiederkommen, exakt eine Stunde später.

Ich weiß was du denkst. Dieser hinterhältige Bastard Jeremy hatte etwas mit den Aufnahmen gemacht. Er ließ sie sich von der ersten Stunde an wiederholen, wieder und wieder. Das traf hier nicht zu. Es gibt Fenster um die Kasse herum welche von der Kamera aufgenommen werden und ich sah das Sonnenlicht verschwinden als es immer später wurde. Jeremys Routine wiederholte sich nicht – er wischte, kehrte, füllte die Regale und tat all seinen Aufgaben wie man es erwarten würde. Aber genau die gleichen Kunden kamen immer wieder.

An diesem Punkt wurde ich panisch. Etwas war ernsthaft verkehrt mit dem was ich sah und ich konnte es nicht erklären. Ich spulte zu der Stelle vor, an der er abschloss und zu seinem Auto lief. Er hatte nichts gestohlen, aber ich schaute weiter, nur um sicher zu gehen. Ich spulte ein letztes Mal weiter, bis es ungefähr Mitternacht war.

Um genau 12:03 Uhr, sprang Jeremys Gesicht aus dem Nichts in das Bild der Kamera. Ich meine nicht, dass er seinen Kopf in das Blickfeld bewegte, ich meine, dass in der einen Sekunde er Laden leer war und in der nächsten Sekunde war sein Gesicht alles was ich sehen konnte. Er schaute nicht auf die Kamera, er schaute mich an, da bin ich mir sicher. Ich schrie und wühlte nach der Fernbedienung. Als ich sie erreichte, war er schon fort, er verschwand so schnell. Im einen Frame war er da, im Nächsten war er es nicht. Meine Hände zitterten wie verrückt, aber ich schob eine weitere Kassette hinein. Die andere Kamera innerhalb des Ladens zeigt das hintere Areal bei der Kasse und ich würde sehen, wie er es geschafft hatte, so sein Gesicht in die Kamera zu bringen. Ich spulte zu 12:03 Uhr vor, aber da war nichts. Ich hätte ihn sehen müssen, wie er auf einem Stuhl steht oder so etwas in der Art, aber er war nicht da. Ich sah nicht, wie er den Laden betrat, nachdem er ihn verließ. Es ist so, als ob er gar nicht wirklich da war. Er kennt den Sicherheitscode nicht und kein Alarm wurde in dieser Nacht ausgelöst, nachdem er abgeschlossen hatte.

Was ich aber sah, war, dass um 12:03 Uhr, das Motorenöl von den Regalen verschwand. Alles davon. Es war so wie mit Jeremys Gesicht, in der einen Sekunde war es da und in der Nächsten war es das nicht. Ich machte das Band aus und ging ins Bett, aber ich bekam kein Bisschen Schlaf. Mein Körper ist ziemlich erschöpft, aber mein Verstand rast. Dieses Band ist mit Abstand das Gruseligste und Verstörendste, das ich jemals in meinem Leben gesehen habe.

Ich arbeite in ein paar Stunden. Mein Boss hat mich gebeten, die Aufnahmen wieder mitzubringen und ihn wissen zu lassen, was ich gefunden habe, aber wirklich, was zur Hölle soll ich ihm sagen? Jeremy hat heute die Nachtschicht, direkt nach mir und der Plan ist es, dass mein Boss kommt, kurz bevor ich aufhöre und ihn mit mir zu konfrontieren (da ich ja derjenige sein soll, der ihn beim Stehlen erwischt haben soll). Ich weiß nicht, was ich tun solle. Ich denke, ich muss meinem Boss die Aufnahmen zeigen, aber ich möchte sie nicht mit ihm schauen. Ich möchte nie wieder so etwas sehen. Ich bekomme das Bild von Jeremy, wie er einfach nur direkt in die Kamera lächelt, aus meinem Kopf; es war der gruseligste Blick, den ich jemals an einem anderen Menschen gesehen habe.

Jedenfalls werde ich nochmal versuchen ein paar letzte Minuten Schlaf zu bekommen, bevor ich gehen und mit alledem klar kommen muss. Ich werde euch wissen lassen, was passiert ist…

UPDATE (14:49 Uhr):

Ich update von meinem Telefon aus, ich entschuldige mich im Voraus für Schreibfehler. Mein Boss ist gerade mit dem Ansehen der letzten Bänder fertig geworden. Ich erzählte ihm was er zu erwarten hatte, aber man kann wirklich niemanden für so etwas vorbereiten. Er ist extrem beängstigt (ich bin es immer noch) und Jeremy sollte um 16 Uhr kommen. Wir haben etwas mehr als eine Stunde um uns vorzubereiten, aber keiner von uns weiß, was wir zu ihm sagen sollen. Ist er einfach nur ein durchgeknallter Typ, der gerne Motorenöl stiehlt und die Scheiße aus Leuten erschreckt? Oder ist er etwas anderes? Ich weiß nicht, ob es verrückt ist, aber denkt einer von euch, dass er etwas mit dem Wiederholen der Zeit zu tun hat? Mein Boss sagt, er hätte nie so etwas in den anderen Bändern bemerkt, aber so wie er in diesem aufgetaucht ist, lässt mich überlegen, ob er wusste, dass ich es sehen würde. Es ist so, als ob er mich wissen lassen wollte, was er so tun könnte. Als ob er angeben würde oder so etwas. Die Art wie er in die Kamera lächelte war wie ein Kind, das dir eine Sandburg zeigt, welches es gerade gebaut hatte oder so. Ich weiß nicht, ich höre mich wahrscheinlich verrückt an. Ich fühle mich jedenfalls so. Ich werde noch etwas mit meinem Boss reden. Wir müssen uns beruhigen und ausmachen, wie wir damit umgehen. Ich werde heute Nacht mehr schreiben, aber ich habe ein wirklich schlechtes Gefühl wie das alles hier ablaufen wird.

UPDATE (16:33 Uhr):

Kein Zeichen von Jeremy. Hab‘ versucht ihn anzurufen, aber sein Telefon wurde abgestöpselt. Wir rufen die Polizei.

UPDATE (17:33 Uhr):

Kein Zeichen von Jeremy. Hab‘ versucht ihn anzurufen, aber sein Telefon wurde abgestöpselt. Wir rufen die Polizei.

UPDATE (18:33 Uhr):

Kein Zeichen von Jeremy. Hab‘ versucht ihn anzurufen, aber sein Telefon wurde abgestöpselt. Wir rufen die Polizei.

UPDATE (19:33 Uhr):

Kein Zeichen von Jeremy. Hab‘ versucht ihn anzurufen, aber sein Telefon wurde abgestöpselt. Wir rufen die Polizei.

UPDATE (20:33 Uhr):

Kein Zeichen von Jeremy. Hab‘ versucht ihn anzurufen, aber sein Telefon wurde abgestöpselt. Wir rufen die Polizei.

UPDATE (22:58 Uhr):

Heilige Scheiße. Heilige Scheiße heilige Scheiße heilige Scheiße. Ich bin gerade nach Hause gekommen habe meine bisherigen Updates gesehen. Die Dinge machen nun immer weniger Sinn. Hier ist das, was ich euch sagen kann. Ich ging arbeiten, Jeremy tauchte nie auf, mein Boss und ich entschieden uns die Polizei zu rufen, so wie ihr alle wisst. Als ich das Telefon nahm um anzurufen, erlosch die Sonne. Ich verscheiße euch nicht, das ist denke ich passiert. Anscheinend wurde ich für genau fünf Stunden ohnmächtig, denn als ich auf die Uhr schaute, war es 21:33 Uhr. Ich denke ich war in Jeremys Zeitwiederholung gefangen und dann wachte ich an dem exakten Punkt auf, an dem ich in Ohnmacht fiel, falls das Sinn macht. Aber ab hier wurde es richtig merkwürdig.

Mein Boss war direkt neben mir, als ich ohnmächtig wurde, bereit meine Geschichte den Polizisten gegenüber zu bestätigen. Als ich aufwachte, war das Telefon in meiner Hand, aber es war tot. Nicht einmal ein Freizeichen war zu hören. Mein Boss war immer noch genau da, aber er bewegte sich nicht. Der zweite Zeiger hängte an der 12 fest. Es war genau 21:33 Uhr. Die Uhr an der Kasse (Computer Bildschirm) bewegte sich genauso wenig. Mein Telefon war eingefroren. Es war sogar ein Kunde an der Kasse, auf meinen Boss wartend um ihm eine Packung Zigaretten zu geben. Ich wette, dass dies seine fünfte Packung heute war.

Ich verpisste mich sofort. Ich schloss nicht ab, machte das Licht nicht aus und tut mir Leid Leute, ich nahm nicht die Aufnahmen der Kameras um sie hochzuladen. Glaubt mir, das war das Letzte, das mir eingefallen wäre. Die Tankstelle ist auf einer großen Landstraße und Autos waren überall geparkt, naja, sie waren nicht geparkt, sondern gefroren. Die Menschen darin saßen still wie Wachsfiguren. Ich saß mich in mein Auto und betete, dass es starten würde. Gott sei Dank tat es dies auch.

Circa auf halbem Weg nach Hause, fing die Zeit wieder an zu laufen. Das Rauschen des Radios verwandelte sich in Musik, so wie es sein sollte und so wie ich es raushören konnte, bemerkte keiner, dass die Zeit still stand, oder was immer es auch war. Ich war der Einzige. Naja, ich bin mir sicher, dass Jeremy es ebenso merkte. Ich weiß immer noch nicht wo er ist oder was er macht. Ich verstecke mich in meinem Zimmer und werde die Polizei am Morgen wieder anrufen. Ich weiß nicht, ob ich jemals zu ihnen durchgekommen bin, oder falls ja, ob sie mich je ernst genommen haben. Ich habe Angst um mein Leben. Ich werde morgen wieder updaten, falls ich kann.

FINALES UPDATE (10:33 Uhr):

Ich bin letzte Nacht endlich so gegen 4 Uhr eingeschlafen. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, ich denke Erschöpfung hat mich überrannt. Heute Morgen wachte ich wegen meines Telefons auf; es war mein Boss. Er rief mich immer wieder seit ungefähr 6 Uhr an. Er wachte auf, als die Zeit wieder weiter lief und rief sofort die Polizei. Sie kamen vorbei um zu sehen, was los war und er erzählte ihnen alles. Die Polizisten hier in der Gegend sind alle etwas simpel; sie waren mehr um das verschwundene Motorenöl besorgt, als über alles andere, aber mein Boss nahm es so hin, damit er immerhin ihre Aufmerksamkeit hatte. Sie entschlossen sich nach Jeremy zu suchen.

Wir behalten alle Bewerbungen unserer Angestellten und da Jeremy gerade erst angefangen hatte bei uns zu arbeiten, war es ziemlich leicht seine zu finden. Sie notierten sich die Adresse darauf und fuhren zu ihm. Ihr glaubt nicht, was sie fanden.

Die Adresse, die Jeremy in seiner Bewerbung angab, war die eines leeren Grundstücks. Oder zumindest ist es jetzt leer. Es gab ein Haus dort, aber es brannte 1993 nieder. Da es eine kleine Stadt ist, erinnert sich jeder an das Feuer. Eine 4-köpfige Familie lebte darin. Es wird gesagt, dass sie einen entfremdeten Sohn hatten über den sie nie redeten, aber ich kann nicht sagen, ob dies wirklich wahr ist.

Was ich sagen kann, ist, dass nach Untersuchung der Versicherung das Feuer als Brandstiftung entlarvt wurde. Das komplette Haus war in Öl getränkt und mit einem Molotow Cocktail angezündet worden. Die gesamte Familie schlief als es geschah; keiner überlebte.

Sie fanden nie heraus, wer es tat. Es wird gesagt, dass als sie versuchten den Sohn zu kontaktieren, ihn niemand finden konnte.

Jedenfalls erzählte mir dies mein Boss als er mich anrief und ich flippte aus. Dann fragte er mich ob ich zur Tankstelle kommen könnte. „Was, bist du verrückt?“, sagte ich, aber er versicherte mir, dass die Polizei mit ihm dort sei. Dann schoss er den Vogel ab: das FBI war auch in der Stadt und sie wollten mit mir reden, egal wie, also könnte ich genauso gut kommen. Es war etwa um 7:15 Uhr und ich wollte wieder ins Bett, aber mir war klar, dass ich nicht viel mehr schlafen würde, also fuhr ich zur Tankstelle.

Vier Männer im Anzug begrüßten mich und sagten mir, ich solle mich hinsetzen. Wir sprachen über alles zwei oder drei Mal, bis sie alle Details hatten. Ich erzählte ihnen von Jeremy, die Aufnahmen, letzte Nacht in der Arbeit. Alles. Endlich, nachdem ich fertig war, sagte einer der Agenten „Oh Gott, wir haben einen Weiteren auf der Liste.“ Dann ließen sie mich einen Haufen von Papieren unterschreiben, die sicherstellten, dass ich niemandem darüber etwas sage, also kann ich nicht viel mehr erzählen. Ich breche vielleicht das Gesetz, indem ich das hier hochlade.

Also bin ich nun zu Hause. Ich weiß nicht, was ich mit mir machen soll. Die Wörter dieses Agenten, als ich ihm die Geschichte erzählte werden mich für den Rest meines Lebens verfolgen.

Jedenfalls muss ich jetzt gehen. Ich muss ein paar Besorgungen machen und dann zur Arbeit gehen um ein paar Aufnahmen von Sicherheitskameras mitzunehmen. Mein Boss und ich denken, dass dieser neue Typ, Jeremy (er ist total gruselig), Motorenöl stiehlt und ich soll die Aufnahmen ansehen um zu sehen, ob ich ihn bei der Tat erwischen kann. Ich habe wichtigere Sachen zu tun, aber mein Boss bezahlt mir Überstunden, unter dem Tisch, und ich versuche Geld für eine Urlaubsreise zu sparen, also könnte ich das Geld wirklich gebrauchen. Es sollte recht einfach sein; das Öl verschwindet immer direkt nach seinen Schichten. Ich glaube, ich brauche einfach nur die Aufnahmen anzuschauen, ihn bei dabei erwischen und das wäre es dann.

Übersetzer: MeGustaGamesLP

Original: http://creepypasta.wikia.com/wiki/The_Strangest_Security_Tape_I’ve_Ever_Seen


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Verfasst 9. November 2012 von Icebird in category "Artefakte & Objekte

14 COMMENTS :

  1. By ShadyWARcotic on

    Sehr sehr gute CP, erinnert mich leicht an “Zeitparadoxon“.

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  2. By Désirée Souron on

    Wow Respekt super übersetzt, jagt einem einen richtigen Schauer über den Rücken

    Wow Respekt super übersetztt, jagt einem einen richtigen Schauer über den Rücken

    20:19

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  3. By Anonymous on

    Die beste Creepypasta Story die ich bis jetzt gelesen habe.
    Bei der Stelle, als Jeremy in das Bild der Kamera springt, bin ich richtig zusammengezuckt ( hab mir die ganze zeit dieses lächeln Bildlich vorgestellt o.o).
    Wäre echt toll, wenn das verfilmt wird :D

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    1. By H.Kramer on

      Das is eigentlich eine mega gute idee… besser als „der nebel“ wäre es auf jeden fall :-D

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  4. By Tsuki on

    Beim letzten Absatzt musste ich lächeln :’3 der Arme steckt jetzt für immer und ewig in einer Zeitschleife fest…
    Aber dieser Jeremy gefällt mir irgendwie.
    PS: Am Anfang des 7 Updates, steckt er dort noch immer ein wenig in der Zeitschleife oder hat er absichtlich so oft „Heilige Scheiße“ geschrieben?

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  5. By V.I.N. on

    Häää? :D
    Sind die alle seit 1993, als das Haus abbrannte, in einer „Zeitschleife“?`:D
    Und Jeremy war der komische Sohn von der toten Familie?
    Alter die Story ist richtig krass, danke fürs Übersetzen. :O)

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