September 16

Sarah O’Bannon

Särge wurden ausgehöhlt gebaut, in denen etwa 6 Fuß unter der Erde ein Kupferrohr und am oberen Ende eine Glocke waren. Die Röhre würde Leuten Luft verschaffen, die irrtümlich für tot erklärt, und deshalb auch vergraben wurden. In einer kleinen Ortschaft hörte der dort ansässige Totengräber eines Nachts eine Glocke läuten, woraufhin er sich auf den Weg machte, um zu sehen, ob sich die Kinder wohl einen Streich erlaubten und so taten, als wären sie Gespenster gewesen. Manchmal ist es auch einfach nur der Wind gewesen. Dieses Mal war es keines davon. Es bettelte und flehte eine Stimme von unten, um herausgeholt zu werden.

„Sind Sie Sarah O’Bannon?“, fragte Harold.
„Ja!“, behauptete die dumpfe Stimme.
„Sie wurden am 17. September 1827 geboren?“
„Ja“!
„Auf dem Grabstein steht, dass sie am 20. Februar 1857 starben.“
„Nein, ich lebe, es war ein Missverständnis! Grab‘ mich heraus, befreit mich!“

„Es tut mir leid, Ma’am“, sagte Harold, während er die Glocke beruhigte und die Röhre mit Dreck verstopfte.  „Aber wir haben August. Was auch immer Sie dort unten machen, Sie dürften zur Hölle gar nicht mehr am Leben sein, und Sie werden auch nicht hier raus kommen.“

Original: http://www.creepypasta.com/sarah-obannon/


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Verfasst 16. September 2012 von Icebird in category "Wesen & Personen

2 COMMENTS :

    1. By Slendergirl on

      Die Frau konnte gar nicht mehr leben, weil sie seit ca. 6 Monaten tot war. Der Totengräber wäre also blöd gewesen sie raus zu lassen, weil Sarah (selbst wenn sie lebendig begraben wurde) niemals 6 Monate lang in einem Sarg ohne Nahrung überleben könnte.
      Also keine arme Frau, sondern ein schlauer Totengräber ;)

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